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Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten - 18. 1917 (18)

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Bibliographic data

fullscreen: Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten - 18. 1917 (18)

Periodical

Persistent identifier:
1002836018
Title:
Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten
Document type:
Periodical
Publisher:
Bachem
Publication year:
1900
Place of publication:
Köln
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2555480-3
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1002836018_18
Title:
Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten - 18. 1917
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Bachem
Publication year:
1917
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
[11./12. Heft]
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Das Orakelwesen der Alten
Author:
Schmitt, Christian
Person in original:
von Christian Schmitt
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1002836018-18-1327084016630-73
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten
  • Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten - 18. 1917 (18)
  • Title page
  • Verzeichnis der im 18. Jahrgang behandelten Themata
  • Verzeichnis der im 18. Jahrgange besprochenen Bücher
  • [1. Heft] (1)
  • [2. Heft] (2)
  • [3. Heft] (3)
  • [4. Heft] (4)
  • [5. Heft] (5)
  • [6. Heft] (6)
  • [7./8. Heft] (7/8)
  • [9./10. Heft] (9/10)
  • [11./12. Heft] (11/12)
  • Der historische Gottesbeweis
  • Das Orakelwesen der Alten
  • Zum künftigen Unterricht in der Kirchengeschichte
  • Zu Joseph Hofmillers "Laiengedanken zum Unterricht in der Religion"
  • Das "Bußgericht"
  • Die Wiederholungsbeichte
  • Eigenfriede, Hausfriede und Durchgangsfriede in der Civitas Dei des hl. Augustinus
  • Philipper II, 7
  • Literarische Mitteilungen
  • Schüler-Bibliothek
  • Bücherbesprechungen
  • Einladung
  • Mitteilungen
  • Personalnachrichten

Full text

Zum künftigen Unterricht in der Kirchengefchichte. 
299 
in seinem Oktavius, daß „die Dämonen bisweilen die Wahrsager inspirieren 
und Orakelsprüche zuwegebringen, indem sie wenig Wahres in mehr 
Falsches einhüllen". 
Wem fällt da nicht das Shakespearescke Wort* *) ein: „Seltsam ist's, zu 
weilen redet selbst die Hölle wahr, um in den Abgrund uns hinabzureißen." 
Tertullian ist überzeugt von der unwiderstehlichen Autorität eines Christen 
über die, welche, wie man meint, „von einem Gotte begeistert keuchend weis 
sagen". Wenn sie im Angesicht eines Christen nicht eingeständen, so meint 
er, solle man nur gleich an Ort und Stelle jenes ganz unverschämten Christen 
Blut vergießen! 
Um von den lateinischen^) Kirchenschriftstellern uns zu den Griechen za 
wenden, so mag das Zeugnis des hl. Athanasius genügen. „Es komme, heißt 
es bei ihm Os Inoarnatlons o. 48, Migne I, 181, wer die Probe machen 
will, und bediene sich mitten unter den Blendwerken der Dämonen, dem 
Trug der Orakel und den Spektakelstücken der Zauberei, des bei ihnen ver 
lachten Kreuzzeichens, indem er nur den Namen Christi dabei ausspricht, und 
er wird sehen, wie auf dieses Mittel hin die Dämonen fliehen, das Orakel 
verstummt und alle Zauberei und Geheimmittelkunde sich in die Enge ge 
trieben sieht." 
Ein Ereignis b), das uns Theodoret in seiner Kirchengeschichte (Lib. VI, 
Migne III, 1097) berichtet, sei diesen Väter-Aussprüchen noch hinzugefügt. 
Julian der Abtrünnige ging den Apollo in Daphne, dem berüchtigten Hain 
bei Antiochia, um ein Orakel an. Der Gott (!) erklärte, die Toten in der 
Nähe hinderten das Wahrsagen. Es lagen aber die Reliquien des als Märtyrer 
verstorbenen hl. Bischofs Babylas in der Nähe samt denen der Jünglinge, 
welche mit ihm gelitten hatten. Da nun Julian aus der Zeit seiner früheren 
Rechtgläubigkeit die Macht der Märtyrer kannte, so ließ er durch Christen 
jene Gebeine entfernen, während er andere Leichname an Ort und Stelle beließt). 
Referent ist der Meinung, daß diese Väterlösung uns den richtigen Weg 
durch das Dorngestrüppel der Orakel- und Sibyllinen-Fragen zeigt und möchte 
mit den Worten des Horaz ex. I, 6 schließen: 
81 quid novisti rectius istis, 
Candidus imperti, si non bis utere mecum! 
Zum Künftigen Unterricht in der Kirchengefchichte. 
Von Oberlehrer Otto Koch in Dortmund. 
Bekanntlich ist durch den Ministerial-Erlaß vom 2. September 1915 der 
Geschichtsunterricht an den höheren Lehranstalten für die männliche Jugend 
neu geregelt worden. Der Erlaß fordert für Quinta geschichtliche Lebensbilder, 
') Banquo in Macbeth. 
2 ) Besonders stark drückt sich noch Lactanz aus: „Man bringe (Oivinarum insti- 
tutiorum iiher iV, 27) einen wirklich Besessenen her und zugleich die Priesterin des 
delphischen Apollo selber. Sie werden beide zittern beim Namen Gottes, und Apollo 
wird eben so schnell seine Prophelin verlassen wie der unreine Geist jenen Besessenen. 
Nach der Beschwörung und der Flucht ihres Gottes wird die Prophetin für immer 
schweigen. Die Dämonen, welche sie verabscheuen, und die Götter, welche sie anbeten, 
sind also dieselben (?) Wesen." 
*) Stühle, II. Orakel-Progr. 65. 
4 ) Vgl. dazu den ähnlichen Fall bei Eusebius, Leben Konstantins, II., 50—54, 
etwa bei Bigelmair, Neue Kemptener Ausgabe Eusebius J, p. 79—Sl: „Dem Diokletian 
erklärt das Orakel, die Gerechten, welche mich hindern zu weissagen, sind die Christen."
	        

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