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Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung - 33.1889 (33)

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Bibliographic data

fullscreen: Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung - 33.1889 (33)

Periodical

Persistent identifier:
1003016456
Title:
Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung
Document type:
Periodical
Publication year:
1870
Place of publication:
Gütersloh
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2556279-4
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1003016456_33
Title:
Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung - 33.1889
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Bertelsmann
Publication year:
1889
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 3
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Review

Title:
Litterarischer Wegweiser
Document type:
Periodical
Structure type:
Review
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1003016456-33-1327083523067-14
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung
  • Evangelisches Schulblatt und deutsche Schulzeitung - 33.1889 (33)
  • Title page
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Über die Schwierigkeiten, die dem Körperzeichnen in der Volksschule entgegenstehen
  • Wie vor 78 Jahren ein Professor der Philosophie über Volksschule, Lehrerstand und methodische Freiheit urteilte
  • Ein Beitrag zur Geschichte des Schulwesens auf dem Lande im 17. Jahrhundert
  • Aus dem Osten
  • Litterarischer Wegweiser
  • Zur Recension eingegangene Bücher
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Inhalt des 33. Bandes
  • Im Litterarischen Wegweiser 1889 recensierte Bücher

Full text

120 
III. Abteilung. Litterarischer Wegweiser. 
sein? Mußte sich die göttliche Offen 
barung nicht an den Kulturzustand der 
jeweiligen Epoche anbequemen, um ent 
gegenkommendes Verständnis zu finden? 
Ist nicht die heil. Schrift eine Samm 
lung von Schriften, die in den Zeit 
räumen ihrer Abfassung oft um ein 
Jahrtausend auseinanderliegen und eben 
verschiedene kulturelle Voraussetzungen 
haben? Hat nicht die biblische Psycho 
logie auch innerhalb der heil. Schriften 
ihre historische Entwicklung? Diese und 
andere Fragen machen solch' ein Messen 
philosophischer Psychologie an der bib 
lischen doch etwas mißlich. Wechselt 
doch z. B. in Ansehung der Anthro 
pologie die Dichotomie mit der Tricho- 
tomie in der heil. Schrift ganz unver 
mittelt. Und dann, — das scheint dem 
Herrn Verfasser gänzlich zu entgehen, — 
vergleicht er die Psychologie Herbarts 
nicht mit der biblischen Lehre, sondern 
mit der Lehre des Christentums, wie 
sie in dem Scholasticismus (Thomas von 
Aquino) und dem römischen Dogma 
Gestalt gewonnen hat. So kann es 
ihm z. B. begegnen, daß er der Her- 
bartschen Vermutung, daß die Seele nach 
dem Tode mit einem dem jetzigen ähn 
lichen Leibe sich vereinigen werde, den 
Lehrsatz gegenüberstellt, daß die Seele 
von dem diesseitigen Leibe nach dem Tode 
wieder Besitz ergreife, ein Lehrsatz, der 
bekanntlich ein katholischer, aber kein 
biblischer ist, da Paulus klar genug das 
reine Gegenteil davon sagt. (Vgl. 1 Kor. 
15, 35—49.) Leider ist der Verfasser 
durch den Scholasticismus auch wieder 
in die Theorie der Seelenvermögen hin 
eingeraten, welche er allen Ernstes gegen 
Herbart verteidigt. Ja sogar der sonst 
wohl allgemein als richtig anerkannte 
Grundsatz von der Konzentration des 
Unterrichts im Sinne Herbart-Zillers 
wird mit dem anderen von den kultur 
historischen Stufen in einem einzigen, 
3 1 , / 2 Zeilen langen Satze mit einer höchst 
mangelhaften und oberflächlichen Be 
gründung in die Rumpelkammer gewor 
fen. Doch wohl nicht, weil es unchrist 
liche resp. nicht „korrekt katholische" 
Grundsätze sind? — Die Erziehung 
des Menschengeschlechts, welche in der 
Hand Gottes liegt, und im Buche der 
Geschichte und der heiligen Schrift nie 
dergelegt ist, wird bei dem Lehrgänge 
der Einzelerziehung wohl nicht ohne 
Nutzen berücksichtigt werden. 
Es würde zu weit führen, ins ein 
zelne hinein zu gehen; vielleicht würde 
es auch vergebliche Mühe sein, denn 
wer durch kirchliche Autorität an ein 
bestimmtes philosophisches System ge 
bunden ist, darf sich nicht zu einer an 
deren Überzeugung führen lassen. Wen 
es interessiert, eine Gegenüberstellung 
römisch beengter und Herbartscher Psycho 
logie zu lesen, dem empfehlen wir obige 
Schrift, welche Dr. Schneid mit den 
Worten begleitet: „Möchte der Verfasser 
auch fernerhin und möchten nach ihm 
andere Lehrer mit ähnlichen Arbeiten 
hervortreten, damit auf solche Weise der 
christliche Lehrerstand gegenüber 
einer u n christlichen (— er meint 
die Herbartische, soll wohl heißen nicht 
katholischen —) Pädagogik endlich 
einmal entschieden zu reagieren 
beginne." Dr. Gm. 
Zur Recension eingegangene 
Bücher. 
Vogt, Jahrbuch des Vereins für wissen- 
schaftl. Pädagogik. 20. Jahrg. 5 Mk. 
Dresden, Bleyl & Kaemmerer. 
Baur, Sammlung von arithmetischen 
Aufgaben. 2,20 Mk. Stuttgart, I. 
F. Steinkopf. 
Grube, Bilder und Scenen aus dem 
Natur- und Menschenleben. 7. Ausl. 
I. Bd.: Asien und Australien. II. Bd.: 
Afrika. III. Bd.: Europa. IV. Bd.: 
Amerika, ü Band 2,25 Mk. Ebenda. 
Bisping, Sonatinen für Pianoforte und 
Violine. Heft 1—3. ä 1,50 M.
	        

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