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Evangelisches Schulblatt - 44.1900 (44)

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Bibliographic data

fullscreen: Evangelisches Schulblatt - 44.1900 (44)

Periodical

Persistent identifier:
1003016723
Title:
Evangelisches Schulblatt
Document type:
Periodical
Place of publication:
Gütersloh
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2556282-4
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
1003016723_44
Title:
Evangelisches Schulblatt - 44.1900
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Bertelsmann
Publication year:
1900
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
[Heft 9]
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Vom Hamburger Kampf um das Recht der Familie an die Schule
Author:
Bornemann, L.
Person in original:
L. Bornemann
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
1003016723-44-1373455771147-63
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Evangelisches Schulblatt
  • Evangelisches Schulblatt - 44.1900 (44)
  • Title page
  • [Heft 1] (1)
  • [Heft 2] (2)
  • [Heft 3] (3)
  • [Heft 4] (4)
  • [Heft 5] (5)
  • [Heft 6/7] (6/7)
  • [Heft 8] (8)
  • [Heft 9] (9)
  • Wie befähigen wir unsere Schüler zu einer möglichst selbständigen mündlichen und schriftlichen sprachlichen Darstellung?
  • Zur "Lehrerbildungsfrage"
  • Eine Studienreise nach einer holländischen Volksschule
  • Vom Hamburger Kampf um das Recht der Familie an die Schule
  • Die deutsche Lehrerversammlung in Köln
  • Die XXXI. Hauptversammlung des Vereins für Herbartische Pädagogik in Rheinland und Westfalen
  • Litterarischer Wegweiser
  • Zur Recension eingegangene Bücher
  • [Heft 10] (10)
  • [Heft 10] (10)
  • [Heft 12] (12)

Full text

384 n. Abteilung. Zur Geschichte des Schulwesens rc. 
nähme der Bürger an der Verwaltung von Staat und Gemeinde" ausklingt. 
Weder Dörpfeld, noch Bismarck, noch Naumann wünschen eine schwache Staats 
regierung, aber sie verlangen für die einzelnen Glieder das größtmögliche Maß 
von Freiheit. Was aber die heute vielfach geforderte „Politik der großen Mittel" 
betrifft, so setze ich aus der Vorrede des Buches, das der badische Finanzminister 
Dr. Buchenberger über deutsche Agrarpolitik geschrieben hat, folgendes Wort hier 
her: „Gegen diese Überschätzung staatlicher Machtmittel in Bezug auf rascheste 
und nachhaltig wirksame Lösung verwickelter wirtschaftlicher Probleme kann nicht 
entschieden genug Stellung genommen werden, da nichts so sehr wie der in der 
Gegenwart verbreitete, fast mystische Glaube an die Wunderkraft des staatlichen 
Gesetzgebungsapparates geeignet ist, das Vertrauen in die eigene Kraft zu er 
schüttern und den Genesungsprozeß zu verlangsamen."] 
6. Über die politische Ansicht beider Gewährsmänner erfahren wir 
noch etwas mehr. Unser Jurist bekennt, er sei von seinen unter dem Einflüsse 
jüdelnder Professoren etwas kritiklos angenommenen liberalen Anschauungen all 
mählich dahin gekommen, daß ihm gegenüber den Bethätigungen des Laien 
elements auch in unsern deutschen Parlamenten der Gedanke an einen aufgeklärten 
Absolutismus L 1a Friedrich II. und selbst an russischen Despotismus schmack 
hafter werde. Und Rißmann bemerkt weniger kraß: „Dörpfelds Theorie beruht, 
trotzdem Dörpfeld selbst sich nicht zu den Liberalen rechnete, doch auf dem 
Liberalismus der vierziger und fünfziger Jahre, der in der möglichsten Aus 
dehnung der Selbstverwaltung und gleichzeitigem Zurücktreten der Staatsgewalt 
in eine bloße Aufsichtsstellung die sicherste Grundlage einer gesunden Social 
politik erblickte. Hieraus erklärt sich auch Diesterwegs Zustimmung . . . In 
zwischen ist aber eine andere Zeit hereingebrochen." fGegen diesen politischen 
Glauben an den Staat setzen wir den patriotischen Glauben an die selbständig 
thätige Gemeinschaft und lassen uns schließlich auch dadurch nicht beirren, daß 
Rißmann von der Bevorzugung der Familie auf dem Schulgebiet „sociales 
Unheil" befürchtet, da diese „in den socialen Kämpfen der Gegenwart in erster 
Linie verwickelt sei", die Schule aber „auf neutralen Boden gehöre". Wir 
können uns wirksame Selbstverwaltung unter Ablehnung des Familienprincips 
nicht denken, erwarten vielmehr durch die Familie Förderung des Volkslebens 
und sociale Ausgleichung und hoffen, daß in diesen! Sinne Riehl und Schmoller, 
Paulsen und Naumann und mit ihnen Dörpfeld Recht behalten.f 
Hamburg. Dr. L. Bornemann. 
Die deutsche Lehrerversammlung in Köln 
wurde in den schönen Pfingsttagen dieses Jahres von etwa 2000 Teilnehmern 
aus allen deutschen Gauen besucht. 
Der Hauptversammlung ging eine V orstandssitzung des preußischen 
Lehrervereins voraus, der weit über 51000 Lehrer umfaßt. Es wurde 
beschloffen, die Besoldungsstatistik zu veröffentlichen; sie zeigt, daß die preußische 
Lehrerschaft mit Recht über die den Absichten des Ministers und des Abgeord 
netenhauses nicht entsprechende Ausführung des Besoldungsgesetzes sehr zu klagen 
hat. Es soll ferner eine Eingabe an die Staatsregierung gerichtet werden, den
	        

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