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Pharus - 1.1910, Halbjahrband 1 (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Pharus - 1.1910, Halbjahrband 1 (1)

Periodical

Persistent identifier:
100317230X
Title:
Pharus
Subtitle:
katholische Monatsschrift für Orientierung in der gesamten Pädagogik
Document type:
Periodical
Publisher:
Auer
Publication year:
1910
Place of publication:
Donauwörth
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2557049-3
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
100317230X_1
Title:
Pharus - 1.1910, Halbjahrband 1
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Auer
Publication year:
1910
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
3. Heft 1910
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Miscella

Title:
Zum Moralunterricht in Frankreich
Document type:
Periodical
Structure type:
Miscella
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
100317230X-1-1373663830391-91
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Pharus
  • Pharus - 1.1910, Halbjahrband 1 (1)
  • Title page
  • Inhalt
  • 1. Heft 1910 (1)
  • 2. Heft 1910 (2)
  • 3. Heft 1910 (3)
  • Ueber Sozialpädagogik
  • Der Leib als Objekt der Erziehung
  • Die ethische Konzentration des Bildungsinhaltes
  • Jünglingspsychologie
  • Psychologie und Lehrerstand
  • Jugendfürsorge
  • Der Kampf um Religionsunterricht und ethische Erziehung
  • Proben und Skizzen aus der Schulmappe
  • Pädagogik und Psychologie
  • Zeitgemäße Jugendfürsorge
  • Heilpädagogik
  • Aus Zeitschriften
  • Zum Moralunterricht in Frankreich
  • Das Notizbuch beim Unterricht in der Literatur
  • Schul- und Jugendsparkassen
  • Fortbildungsschulwesen
  • Gegen die obligatorische staatliche Fortbildungsschule
  • Erziehung und Militarismus
  • Lehrlingsheime
  • Eigene Schulen für nervöse Kinder
  • Aus der Heimat des 'Pharus'
  • Akademisches Studium von Volksschullehrern
  • Pädagogisches Studium in der Münchener theologischen Fakultät
  • 14. Verbandstag des Katholischen Lehrerverbandes des Deutschen Reiches
  • 3. Internationaler Kongreß für Schulhygiene zu Paris
  • Ferienkurse in Jena vom 4. bis 17. August 1910 für Damen und Herren
  • Kongreß für experimentelle Psychologie
  • Vereins-Verband akademisch gebildeter Lehrer Deutschlands
  • Akademische Ferienreise katholischer Lehrer und Lehrerinnen
  • Nachträge
  • Bücherliste
  • Verzeichnis der laufenden Zeitschriften, welche in der Bibliothek des Caffianeums für die Redaktion des 'Pharus' aufliegen
  • Sprechstelle der Redaktion
  • 4. Heft 1910 (4)
  • 5. Heft 1910 (5)
  • 6. Heft 1910 (6)

Full text

Rundschau. 
Zum Moralunterricht in Zrankreich. 
Dem französischen Moral-Un 
terrichts - Gesetz (Grundgesetz vom 
Jahre 1882 mit Zusätzen und Aenderungen 
aus den Jahren 1887,1890, 1894,1897, 
1898) entnehmen wir nach der deutschen 
Uebertragung von Wilhelm Börner 
(Wien, 1910, Verlag der österreichischen 
„Ethischen Gesellschaft") folgende Stellen: 
Der Moralunterricht ist dazu be 
stimmt, alle Leistungen der Schule zu 
vervollständigen, zu verbinden, zu erheben 
und zu veredeln... Er strebt an, im 
Menschen den Menschen als solchen, näm 
lich sein Herz, seinen Intellekt, sein Ge 
wissen zu entwickeln ... Diese (sittliche) 
Erziehung hat nicht zum Zwecke, ein 
Wissen zu vermitteln, sondern ein 
Wollen; sie erweckt mehr als sie mit 
teilt; indem sie auf das sensible Wesen 
einzuwirken hat, wendet sie sich mehr an 
das Herz als an den Verstand; sie unter 
nimmt es nicht, alle Bestimmungsgründe 
der moralischen Handlung zu untersuchen, 
sondern sie sucht vor allem diese Hand 
lung hervorzurufen, zu wiederholen, sie 
zur Gewohnheit zu machen, die das Leben 
beherrscht. .. 
Die Mission des Erziehers be 
steht darin, jene wesentlichen Begriffe 
der menschlichen Sittlichkeit, die allen 
Theorieen gemeinsam und allen zivili 
sierten Menschen notwendig sind, in der 
Seele der Schüler zu festigen und sie im 
Wege der Anwendung auf das tägliche 
Tun für das ganze Leben einzuwurzeln... 
Der weltliche Moralunterricht unter 
scheidet sich vom religiösen, ohne ihm 
zu widersprechen. Der Erzieher setzt sich 
weder an Stelle des Priesters noch an 
Stelle des Familienvaters; er verbindet 
seine Kräfte mit ihnen, um jedes Kind 
zum braven Menschen zu machen. Er 
lenkt sein Augenmerk auf die Pflichten, 
welche die Menschen zusammenführen und 
nicht auf die Dogmen, die sie scheiden. 
Jede Art theologischer oder philosophischer 
Diskussion ist ihm offenkundig durch den 
Charakter seiner Aufgabe, das Alter seiner 
Schüler, das Vertrauen der Familie und 
des Staates verboten. Er richtet alle 
seine Anstrengungen auf ein Problem 
anderer Art, das nicht minder brennend 
ist, wenn es auch ausschließlich praktisch 
ist: alle Kinder die wirkliche Lehrzeit 
(l'apprentiZsaZe) des sittlichen Lebens 
durchmachen zu lassen. 
Dar Notizbuch beim Unterricht in der 
Literatur. 
Dieses Nottzbuch soll aus zwei Teilen 
bestehen; der erste Teil soll die Ueber- 
schrift tragen: S ch u l e, der andere: H a u s. 
Im ersten Teil sollen kurz die in der 
Schule durchgenommenen Stücke aufge 
zählt, die schönsten Stellen aufgezeichnet 
werden nebst dem Eindruck, den der 
Schüler Persönlich davon empfangen hat. 
Dadurch erhält das Abschreiben mehr Reiz 
und regt zum wiederholten Lesen an. In 
der Schule soll zuerst der Dichter nur 
gelesen werden; zu Hause sollen die Schü 
ler Auszüge machen. Diese Auszüge 
werden dann in der Schule besprochen und 
bieten somit Anlaß zu biographischen und 
vergleichenden literarischen Studien. Der 
zweite Teil des Notizbuches soll nur per 
sönlicher Arbeit des Schülers Raum bieten. 
Es gehört viel Geschick und Takt dazu, 
den persönlichen und originellen Charakter 
dieser Arbeit zu wahren. Sie soll voll 
ständig fteiwillig sein. In diesem Teil: 
Haus soll der Schüler die Werke ver 
merken, die er Privatim liest; ferner sein 
Urteil, seine Zweifel, die Stellen, die 
ihm am besten gefallen, Bemerkungen, die 
er von andern Personen über den Schrift 
steller und sein Werk gehört; kurzum, 
dieses zweite Notizbuch soll der Vertraute 
des Schülers sein. Von Zeit zu Zeit, 
jedoch ohne Regelmäßigkeit, verlangt der 
Lehrer dieses Notizbuch und nimmt Kennt 
nis von seinem Inhalte, ohne jedoch irgend 
welche Bemerkung einzuttagen, ohne Lob 
und Tadel, ohne öffentliche Kritik. Aus 
dieser Lektüre wird der Lehrer sichere 
Kenntnis über die Neigungen seines 
Schülers erhalten; er wird diesem je nach 
dem zu Hilfe kommen, ihn verbessern, 
aber immer mit einer gewissen Achtung 
und im geheimen; niemals aber darf er 
sich zu witzigen, spitzigen oder gar zu 
sarkastischen Bemerkungen über die No- 
tterungen des Schülers hinreißen lassen. 
Man darf sich nicht entmutigen lassen, 
wenn die Heftchen anfangs arm an In-
	        

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