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Pharus - 6.1915, Halbjahrband 1 (6)

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Bibliographic data

fullscreen: Pharus - 6.1915, Halbjahrband 1 (6)

Periodical

Persistent identifier:
100317230X
Title:
Pharus
Subtitle:
katholische Monatsschrift für Orientierung in der gesamten Pädagogik
Document type:
Periodical
Publisher:
Auer
Publication year:
1910
Place of publication:
Donauwörth
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2557049-3
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
100317230X_11
Title:
Pharus - 6.1915, Halbjahrband 1
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Auer
Publication year:
1915
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
H. 5
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Motivationen und Willensentschließung
Author:
Kneib, Philipp
Person in original:
von Philipp Kneib
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
100317230X-11-1373664089291-91
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Pharus
  • Pharus - 6.1915, Halbjahrband 1 (6)
  • Title page
  • Inhalt
  • H. 1 (1)
  • H. 2 (2)
  • H. 3 (3)
  • H. 4 (4)
  • H. 5 (5)
  • Motivationen und Willensentschließung
  • Zur Methodik der Moralpädagogik
  • Gesamtunterricht
  • Umbildung des lateinischen Elementarunterrichts
  • Militärische Erziehungskunst
  • Kriegsgeographie
  • Das Spiel unserer Kinder und seine erziehliche Bedeutung
  • Luis
  • Das Wesen des Nationalgefühls
  • Der Krieg und die Eigenarten der heranwachsenden männlichen Jugend
  • Krieg und Erziehung
  • Zehn Lehrergebote in Kriegszeiten
  • Frauendienstjahr
  • Berufswahl der die Schule verlassenden Mädchen
  • Zeitgemäße Mahnung durch Erzieher
  • Die Pfadfinderbewegung in der Schweiz
  • Zur Geschichte der militärischen Jugenderziehung
  • Die Kunsterziehungsbestrebungen im Spiegel der Gegenwart
  • Einfluß des Krieges auf Schüler und Schulbetrieb
  • Krieg und Schule
  • Kriegsinvalide Lehrer
  • Ein psychologisch-pädagogisches Institut in Dortmund
  • Schulpsychologen
  • Rauchverbot für die Jugend
  • Mittelschulen
  • Bücherschau
  • Sprechstelle der Redaktion
  • H. 6 (6)

Full text

Motivationen und Willensentschließung. 
von o. ö. Universitätsprofessor Dr. Philipp Uneib, Würzburg. 
I. Theoretische guzfiihrungen. 
/^ine Klärung der Begriffe, welche in Diskussionen über die Freiheit des 
^ menschlichen Willens angewandt werden, ist immer am Platze, und vor 
allem in der Neuzeit, wo man sich der Mühe, klar zu sprechen, vielfach ent 
zieht. Wir mußten z. B. Külpe^ den Vorwurf machen, daß ihm die Be 
griffe „frei" und „unverursacht" in ihrer Anwendung auf die Willensent 
schließung das nämliche bedeuten. Das ist falsch. Der von uns für frei 
erklärte Willensakt hebt in keiner Weise das Gesetz der Ursächlichkeit auf. 
So wie der von uns frei genannte Akt des Willens seine Ursachen hat, 
selbst wenn er zudem auch noch als indeterminiert bezeichnet wird, so ist auch 
der unfreie Akt nicht mit physischer (naturhafter, mechanischer) Notwendigkeit 
herbeigeführt, sondern mit psychischer, innerlicher. Denn da bei der Schluß 
entscheidung des Wollens doch nur eine Willensentschließung erfolgt, so 
können andere natürlich sich nicht mehr einstellen, welche dem Sinn und der 
Richtung jener entgegengesetzt sind. Erkennende Seele und wollende Seele 
sind ein und dasselbe einfache geistige Wesen und durchdringen sich deswegen 
einander. Das Wollen strebt nach dem Guten, und die Güte einer Hand 
lung stellt sich daher der wollenden Seele vor; öfters sind es mehrere Hand 
lungen zugleich, von denen jede die beste sein will. Und wer vernünftig 
handelt, wie der Mensch es immer tut, wenn er geistig normal ist, der 
wählt immer das Beste. Allerdings stehen wir dabei auf dem Stand 
punkt, daß es einen erkennenden und wollenden Geist gibt, der als Sub 
stanz sich von Handlungen unterscheidet und der auch in seinen Handlungen 
verschieden sein kann. Die Substanz des Geistes darf dabei natürlich nicht 
als starre Unruhe gedacht werden, sondern sie ist bis in ihr tief Innerstes 
hinein lebhafte Tätigkeit und bewegtes Leben. Wo und wie gerade im Augen 
blick eines Erkennens und eines Wollens die Tätigkeit unterschieden wird 
von der geistigen tätigen Substanz, das kann natürlich von uns nicht 
durchschaut werden. Das „Daß" wird erkannt, das „Wie" nicht. Und 
das muß so sein, weil wir uns selbst als Träger und Vollbringer der Tätig 
keiten mitbringen in das Dasein, die Tätigkeiten aber von uns im Dies 
seits erzeugt werden. 
Der Geist ist erkennend tätig; er erkennt das Gute (z. B. sittlich Gute), und 
wird von diesem angelockt und aufgerufen zu seinem Vollzug. Die sittlichen 
Güter, auf ihren Wert sich stützend, stellen sich dem Wollenden gegenüber und er 
warten, daß dieser den Wert sich aneignet, indem er ihn im Wollen vollzieht. 
Gerade weil der Geist des Menschen, den Wert erkennend, aus sich die Tätig 
keit vollzieht, kann er auch in sich dadurch sich vervollkommnen, nimmt also 
1 Kneib, Aus der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Liter. Beilage zur Augsburger 
Postzeitung, Nr. 4, 28. Januar 1915. 
Pharus VI, Bd. 1, H. 5. 
25
	        

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Pharus - 6.1915, Halbjahrband 1. Auer, 1915.
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