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Pharus - 10.1919 (10)

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Bibliographic data

fullscreen: Pharus - 10.1919 (10)

Periodical

Persistent identifier:
100317230X
Title:
Pharus
Subtitle:
katholische Monatsschrift für Orientierung in der gesamten Pädagogik
Document type:
Periodical
Publisher:
Auer
Publication year:
1910
Place of publication:
Donauwörth
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2557049-3
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
100317230X_18
Title:
Pharus - 10.1919
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Auer
Publication year:
1919
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 7/8
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Gedanken zur besseren Erziehung der Erzieher
Author:
Grunwald, G.
Person in original:
von G. Grunwald
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
100317230X-18-1373664243214-45
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Pharus
  • Pharus - 10.1919 (10)
  • Title page
  • Inhalt
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3/4 (3/4)
  • Heft 5/6 (5/6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Gedanken zur besseren Erziehung der Erzieher
  • Der konfessionslose Sittenunterricht
  • Foerster als Pädagog
  • Der erzieherische Wert des Märchens
  • Bildungsziele und Berufsfortbildungsschule
  • Strömungen und Strebungen im Gymnasialschulwesen
  • Was ist Bildung?
  • Religionsunterricht und Lehrerschaft
  • Kollegiale Schulleitung - Lehrerräte - Elternrecht
  • Eine Reichsschulkonferenz in Sicht?
  • Erziehung in privaten Schulen und Anstalten
  • Die Jugendfrage in der Arbeiterschaft
  • Bücherschau
  • Erziehung durch die Bühne
  • Die Volkshochschule
  • Der 6. Nürnberger Fortbildungskurs für Schulgesang
  • Vor etwas vier Monaten ...
  • Sprechstelle der Schriftleitung
  • Heft 9/10 (9/10)
  • Heft 11/12 (11/12)

Full text

289 
Gedanken zur besseren Erziehung der Erzieher. 
Von Universitätsprofessor Dr, G. Grunwald, Braunsberg.^ 
Homer, Shakespeare und Goethe für die Dichtkunst, Raffael und 
Michelangelo für die Malerei oder Plastik, Bach, Mozart, Beet 
hoven und Wagner für die Musik, Aristoteles und Kant für die Philo 
sophie, Kopernikus und Galilei für die Astronomie, das ist Pestalozzi 
für die Pädagogik: ein Bahnbrecher allerersten Ranges, ein gottbegna 
deter Kenner der Kindes- und Volksseele von gewaltiger Intuition, ein 
Erzieher der Menschheit von unerreichtem pädagogischem Weit- und Tief 
blick, das einzige oder wenigstens das größte pädagogische Genie, das die 
Weltgeschichte kennt. Insofern hat er sogar eins vor jenen führenden Geistern 
in Wissenschaft und Kunst voraus; denn während man bei jenen Dichtern und 
Malern, Komponisten und Denkern immer mehrere aufzählen kann, die 
einander den Rang streitig machen, ist das bei Pestalozzi nicht der Fall. 
Mögen seine Vorgänger und Nachfolger noch' so Beachtenswertes geleistet 
haben, erreicht hat ihn niemand. Als einsam ragende Größe steht er in der 
Kulturgeschichte da, wie man das von keinem anderen bahnbrechenden 
Genius in Kunst und Wissenschaft sagen kann. Darum wird man an 
seinen Gedanken in der Pädagogik sich immer wieder orientieren müssen, 
wie man das in der Philosophie stets aufs neue an Aristoteles und Kant 
tut, und hätte man es in dem Maße und mit der Selbstbesinnung ge 
tan, wie das seine unübertroffene Bedeutung verlangte, so wären unserem 
Volke die furchtbaren äußeren Leiden und die noch schlimmeren seelischen 
Kämpfe uno Schmerzen erspart geblieben. Er begriff, was für jeden 
ganz großen Pädagogen eine Selbstverständlichkeit ist, daß Revolutionen 
unter bestimmten Umständen mit Naturnotwendigkeit kommen müssen. 
So sagt er von der französischen Revolution, was von den Revolutionen 
der Gegenwart, auch von der deutschen gilt: * 2 „Ich sah die ganze Revo 
lution von ihrem Ursprung ab für eine einfache Folge der verwahrlosten 
Menschennatur an und achtete ihr Verderben für eine unausweichliche 
Notwendigkeit, um die verwilderten Menschen zur Besonnenheit über ihre 
wesentlichsten Angelegenheiten zurückzuführen." Er wußte, daß auf die 
Dauer ein Staat nur bestehen kann, wenn sein gesamtes Erziehungs- und 
Bildungswesen gesund ist. Mit meisterhaften Worten hat er jenen Grund 
fehler im Erziehungswesen geschildert, der auch den überraschend schnellen 
inneren Zusammenbruch der Nachbarreiche und unseres eigenen Staates 
verursacht hat. Er sagt nämlich vom Schulunterricht seiner Zeit, was 
' Nach einem in der Aula der Akademie gehaltenen Vortrag. 
2 Aus einem Briefe an seinen Freund Geßner; vgl. Fr. W. Bürgel, Pädagogische 
Chrestomathie, 7. Ausl., Paderborn 1910, S. 210. 
Pharus X (1919), Heft 7,8. 
19
	        

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