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Pharus - 10.1919 (10)

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Bibliographic data

fullscreen: Pharus - 10.1919 (10)

Periodical

Persistent identifier:
100317230X
Title:
Pharus
Subtitle:
katholische Monatsschrift für Orientierung in der gesamten Pädagogik
Document type:
Periodical
Publisher:
Auer
Publication year:
1910
Place of publication:
Donauwörth
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2557049-3
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
100317230X_18
Title:
Pharus - 10.1919
Document type:
Periodical volume
Publisher:
Auer
Publication year:
1919
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Heft 11/12
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Miscella

Title:
Schulprogramme
Author:
Weigl, Franz
Person in original:
[F. Weigl]
Document type:
Periodical
Structure type:
Miscella
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
100317230X-18-1373664243900-89
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Pharus
  • Pharus - 10.1919 (10)
  • Title page
  • Inhalt
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3/4 (3/4)
  • Heft 5/6 (5/6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Heft 9/10 (9/10)
  • Heft 11/12 (11/12)
  • Der Lehrberuf
  • Ueber die Bedeutung der reflexen und direkten Akte für das religiöse Leben
  • Elternrecht und Schulkind
  • Akademische Schulräte für großstädtische Volksschulen?
  • Innere Fragen der Lehrerbildung
  • Der Sozialismus in der Pädagogik und Schulverwaltung
  • Streiflichter auf die erste deutsche Quickborn-Tagung
  • Erziehungsfragen in den neuen deutschen Verfassungsgesetzeswerken
  • Schulprogramme
  • Psychiatrie und Schülerräte
  • Volkshochschulkurse für Eltern
  • Universitätsstudien der Lehrer
  • Jugendschutz gegen Kinogefahr
  • Die Reichsschulkonferenz
  • Mädchen in höheren Schulen für Knaben
  • Bücherschau
  • Die deutsche Schule im Ausland
  • Die psychologische Gesellschaft in Essen
  • Auskunftsstelle für Kinderfürsorge
  • Sprechstelle der Schriftleitung
  • Zur gefälligen Beachtung!

Full text

Rundschau. 
561 
Aufbauschule ist vornehmlich als Sammelschule einzurichten zur Aufnahme der 
besonders beanlagten Schüler vom Lande und aus kleinen Städten." 
Psychiatrie und Zchülerrate. 
In einem beachtenswerten Artikel: „Psychiatrische Bemerkungen zur Frage 
der Selbstverwaltung der Schüler" entwickelt Dr. phil. et med. Erich Stern 
im Juliheft (Nr. 7) der Monatschrift „Die deutsche Schule" Gedanken, die bei 
der an sich bedeutsamen Frage der erhöhten Schülerselbstverwaltung, pädagogisch 
gewürdigt werden müssen. Er verweist auf die Schwierigkeiten bei Berufung 
der Kinder für die Selbstverwaltung und meint: „Es ist ganz klar und jedem 
Kenner des kindlichen Seelenlebens bekannt und verständlich, daß dem Kind 
meist nicht die Leistungen und das Wohlverhalten der Mitschüler 
imponieren, sondern sehr häufig gerade die gegenteiligen Eigen 
schaften." Wenn man mit dieser zweifellos gegebenen Tatsache auch nicht 
etwa die ganze Bewegung für Schülerselbstverwaltnng abtun kann, so verdienen 
aber doch die daran geknüpften weiteren Bemerkungen Berücksichtigung für die 
Beurteilung der einzelnen praktischen Fälle und für etwa einsetzende Korrektur 
irregehender Schülerbeschlüsse. „Man findet doch immer wieder, daß Kinder 
gerade zu denen mit besonderer Bewunderung aufblicken, die besonders dreist, 
schwatzhaft, großtuerisch, wenig fleißig sind und daß sie für diese eine gewisse 
Bewunderung haben. Zum großen Teil sind es Kinder mit psychopathischer 
Veranlagung, welche sich allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Bei ihnen wickeln sich 
— bei einer gewissen Form der Psychopathie — alle seelischen Prozesse rasch 
und hemmungslos ab, die Kinder sind begeisterungsfähig und reißen mit; dabei 
besitzen sie aber häufig die Eigenschaften, welche wir soeben aufgeführt haben: 
sie können sich nicht auf eine Arbeit konzentrieren, sind faul, kommen aber meist, 
da sie gut begabt sind, doch mit; sie neigen zu Lügen und Uebertreibungen, 
zur Aufsässigkeit gegen den Lehrer, stiften die anderen zu Unfug aller Art an, 
versuchen es, sich über den Lehrer und andere Mitschüler, die sich geringer Be 
liebtheit erfreuen, lustig zu machen und erwerben sich durch dieses Verhalten 
die besondere Achtung (besser vielleicht Beachtung) ihrer Mitschüler. Natur 
gemäß werden solche Schüler, die sich ja ohnehin schon überall vordrängen, 
danach streben, eine Rolle in den Schülerausschüssen zu spielen. Sie werden 
darauf aus sein, die anderen zu beherrschen und in der Mehrzahl der Fälle 
wird ihnen dies auch zweifellos gelingen. Im allgemeinen werden sie auch leicht 
merken, wenn sich von seiten des Lehrers ein Widerspruch gegen sie erhebt, und 
sie werden diese Gelegenheit benützen, weiter gegen die Disziplin und die Auto 
rität des Lehrers zu hetzen und zu wühlen. Bei der geringen Kenntnis psychisch 
abnormer und an der Grenze zwischen Gesundheit und Krankheit stehender Zn- 
stände, die leider nicht nur in den Kreisen der Lehrer, sondern ganz allgemein 
besteht, wird vieles, was krankhaft ist, von dem Lehrer als Unverschämtheit 
und Dreistigkeit ausgelegt werden, vielleicht aber auch, und diesen Fall findet 
man häufiger als gewöhnlich angenommen wird, als Zeichen besonderer Rührig 
keit, besonderen Interesses und besonderer Eignung... Ich sehe in der Ein 
führung der Selbstverwaltung der Schüler insoferne eine Gefahr, als gerade 
diese Elemente hochkommen und auf die anderen einen großen Einfluß ge- 
PharuS X (ISIS), Heft 11/12. 
36
	        

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Pharus - 10.1919. Auer, 1919.
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