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Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Periodical

Persistent identifier:
1010997505
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus
Subtitle:
Zentralorgan für d. Interessen d. Lehrerinnen u.d. Erzieherinnen d. In- und Auslandes
Document type:
Periodical
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2603729-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
1010997505_0003
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887
Shelfmark:
02 A 0811 ; 551 - 566
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1887
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 5
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Das weibliche Philanthropin
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0508219
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Lehrerin in Schule und Haus
  • Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Das weibliche Philanthropin
  • Der 7. Oktober im Viktoralyceum zu Berlin
  • Thesen zu den Referaten
  • Entwurf einer Verbesserung des Normal-Lehrplans für die höheren Mädchenschulen
  • "Die Frau im gemeinnützigen Leben"
  • Korrespondenz der Redaktion
  • Gedicht zu der Mutter Geburtstag
  • Erinnerungen an einen Dorfschulmeister
  • Mitteilungen aus dem In- und Auslande
  • Bücherschau
  • Verschiedenes
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)

Full text

Das weibliche Philanthropin.- 
Eine mir befreundete Dame und Mutter einer heranwachſenden Tochter 
hat mix ſoeben ihr Leid über die „unvernünftige Überbürdung derſelben 
mit Schularbeiten“ und über die gar zu ſehr geſteigerten Anforderungen 
an ihre geiſtige Anſtrengungsfähigkeit geklagt, =- das alte bekannte Lied, 
welches erſt vor kurzem in dieſen Blättern ſeine rechte, gebührende Beleuch- 
tung und Abfertigung geſunden hat. 
Ich erwiderte der beſorgten Mutter, ſie möchte da ihr Töchterchen lieber 
einer Mittelſchule anvertrauen, wenn ihr die Anforderungen der höheren 
Mädchenſchule als unerfüllbar erſchienen. Davon wollte ſie aber durchaus 
nichts wiſſen; es kam ſogar dabei heraus, daß ſie durc< unauſhörliches 
Bitten und Drängen am leßten Verſezungstermin die Überweiſung ihrer 
Tochter in die nächſthöhere Klaſſe, „wenigſtens verſuchöweiſe“, durchgeſeßt 
hatte, obwohl ſie für dieſelbe noch nicht ganz reif war. 
Ic<h empfahl nun als Gegengewicht gegen die dadur< nötig gewor- 
denen „Nachhilfeſtunden“ und größeren geiſtigen Anſtrengungen recht häuſiges 
Spazierengehen, Turnen, = aber auch das wurde mir widerlegt. Zum 
Spazierengehen gab es ja eben keine Zeit, der erwähnten Arbeitsſtunden 
wegen, zu denen ſich dann noch die Muſik- und Übungsſtunden geſellten, 
endlich ſogar ein franzöſiſcher KonverſationSzirkel, den die Mama „aus 
Rüficht“ auf die Tochter einer höher geſtellten Familie, mit der ſie ver- 
kehrte, zun arrangieren für gut befunden hatte. Vom Turnen hatte fie ihr 
Töchterchen übrigens dispenſieren laſſen, weil dasfelbe bei eimem renom- 
mierten Tanzlehrer einen Kurſus äſthetiſcher Gymnaſtik durc<hmachte, der, 
wie jene Mutter behauptete, der Tanzſtunde vorarbeitete, und „dem armen 
Kinde, das doch auch ein wenig Freude haben wollte“, mehr Vergnügen be- 
veitete, es nebenbei aber verpflichtete, ab und zu Tanzabende in den Fami- 
lien diejes Kreiſes, die bi8 tief in die Nacht hinein dauerten, mitzumachen. 
Ja freilich! Woher ſollte da Zeit zum Spazierengehen, Kraft und 
Friſche für Lernen und Arbeiten, woher ſollte Luſt und Freude an kind- 
lichem vder doch jugendlichem Spielen und Erholen kommen ? Und ähnlich 
ſo wie bei dieſem jungen Mädchen ſteht e8 mit einer großen Zahl ihrer 
Alter3- und Standes8genoſſinnen. 
Und was iſt die Folge von dieſer Art Mädchenerziehung ? Man jieht 
fie ja vor ſich in Geſtalt all jener kränklichen, bleichjüchtigen Geſchöpfe, die 
müde und freudlos umherſchleichen, gänzlich unfähig für ein einigermaßen 
kräftiges Aufraſſen zu ernſter Thätigkeit und Pflichterfüllung, ebenſo unfähig 
für den Genuß der beſcheideneren Jugendfreuden, weil frühzeitige Überſät- 
tigung eingetreten iſt, und leider wuchert neben dieſen traurigen Früchten 
einex unvernünftigen und unnatürlichen Erziehung auch der Hang. zu immer 
größerer Verweichlichung einerſeits und Sitelfeit, Eigendünfel und Hochmut 
andererſeits, 
Die Lehrerin. 111, Jahra. 9
	        

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