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Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Periodical

Persistent identifier:
1010997505
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus
Subtitle:
Zentralorgan für d. Interessen d. Lehrerinnen u.d. Erzieherinnen d. In- und Auslandes
Document type:
Periodical
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2603729-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
1010997505_0003
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887
Shelfmark:
02 A 0811 ; 551 - 566
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1887
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Frauen-Silhouetten
Subtitle:
5. Zweierlei Glauben, aber eine Liebe
Author:
Polack, Friedrich
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0508186
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Lehrerin in Schule und Haus
  • Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhalts-Verzeichnis des II. Jahrgangs
  • Feierabendhaus oder Unterstützungskasse?
  • Einige Worte über Schulberichte
  • Ein Besuch im Ferienheim Savigny
  • Frauen-Silhouetten
  • Mitteilungen aus dem In- und Auslande
  • Vereinsangelegenheiten
  • Bücherschau
  • Verschiedenes
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)

Full text

Frauen-Silhouetten = | 11 
 
Frauen- Silhouetten. 
Von 
Friedrich Pola. 
5. Zweierlei Glauben, aber eine Liebe. 
Von einer ſchlichten Mutter und Hausfrau will ic< erzählen. Ob 
das beſcheidene Bild in den Rahmen der „Lehrerin“ paſſen wird? 
Vielleicht doch! Die Mutter iſt und bleibt der Typus der Lehrerin, 
und die Erziehungs kunſt wird zu dieſem natürlichen Urbilde immer zurüc=- 
kehren müſſen. 
Als fahrender Schüler durchſtreifte ich in den lezten Ferien vox dem 
Examen mit meinem „Zwillingsfreunde“ das ſchöne Werrathal. Von einem 
Berghange hernieder grüßten aus einem grünem Waldringe rote Ziegeldächer. 
„Was iſt das ?'' fragte ih. „Gut Schönberg!“ war die Antwort. 
„Die Ausſicht von dort muß den Namen rechtfertigen !“ meinte ich. 
Mein Freund niete. „Hinauf denn!“ mahnte ich, und ſogleich begann der 
Aufſtieg. 
„Wem gehört das Gut ?“ fragte ich unterwegs. 
„BiSher war es ein adeliger Beſitß der Keudellſchen Erben,“ ant- 
wortete mein Freund; „jüngſt iſt es jedoch in die Hände einer katholiſchen 
Familie vom Eichsfelde übergegangen. Es ſollen ſchlichte, waere, kirchlich 
fromme Leute ſein.“ 
Wir langten oben an und fanden die Mühe des Steigen38 belohnt. 
Die Werra zog ihre ſchönen, ſilberglänzenden Windungen durch Wieſen- 
gründe, Beide Ufer hoben ſich ziemlich ſteil und zeigten eine wechſelvolle 
Gliederung. Das linke kleidete reicher Waldſc<hmu>, und dazwiſchen hoben 
ſich ſchroffe Fels8wände weißgrau ab. Wie ein knorriger Rieſe ſtieg der 
Heldraſtein über die andern Berge. Durch einen breiten Riß der links8- 
ſeitigen Uferwände ſah man die dunkle Kette des Thüringer Waldes ; über 
Eiſenach leuchtete die Wartburg, und ihre Fenſter glühten im Sonnenſeuer, 
Das rechte Ufer war von ganzen Obſtbaumwäldern bede>t. Über der 
altertümlichen Stadt T reſfurt re>te die Ruine Normannſtein ihre Mauern 
und Türme empor. Wir ſtanden auf dem Gutshofe und ſuchten uns zu- 
recht zu finden in dem Gewirr von Bergen und Thälern, Wieſen und 
Feldern, Dörfern und Städten drunten. 
Da trat aus der offenen Hausthür eine Frau in mittleren Jahren, 
Aus dem anmutigen Geſichte ſprac< Wohlwollen, aus den Augen Geiſt und 
Güte. Wir grüßten und entſchuldigten unſer Eindringen. Als ſie den 
Namen meines Freundes hörte, rief ſie: „O du allerheiligſter Tag, das 
freut mich ! Jhre Mutter kenne im und werde ihr immer dankbar bleiben 
für die herzlichen Grüße und Wünſche, die ſie für uns hatte, als wir hier- 
her zogen. =- Wollen Sie aber nicht hinauf in unſer Erkerzimmer ſteigen? 
Da können Sie die Gegend viel beſſer überbliken. Im Hauſe freilich 
dürfen Sie ſich nicht umſehen! Da ſteht und liegt alles noch wild durch- 
einander, denn wir ſte>ken im Bauen, wie Sie ſehen.“ 
Sie nötigte uns hinauf in das ſchöne Erkerzimmer, und in der That 
war die Ausſicht von hier überraſchend ſchön ; Nähe und Ferne wetteiferten
	        

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