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Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Periodical

Persistent identifier:
1010997505
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus
Subtitle:
Zentralorgan für d. Interessen d. Lehrerinnen u.d. Erzieherinnen d. In- und Auslandes
Document type:
Periodical
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2603729-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
1010997505_0003
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887
Shelfmark:
02 A 0811 ; 551 - 566
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1887
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 9
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Das Recht der Arbeit
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0508263
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Lehrerin in Schule und Haus
  • Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Das Recht der Arbeit
  • "Vom Grüßen" von Berth. Auerbach
  • An meine Kolleginnen!
  • Erinnerungen an einen Dorfschulmeister
  • Vereinsangelegenheiten
  • Mitteilungen aus dem In- und Auslande
  • Amtliches
  • Bekanntmachung
  • Bücherschau
  • Verschiedenes
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)

Full text

Das Recht dex Arbeit. 
„Die beſten Dinge, die Gott geſchaſſen hat, ſind allen Menſchen ge- 
meinſam : die Sonne, der Frühling, die reine Himmelsluft, gutes Waſſer, 
Geſundheit u. dergl.“ --- So heißt es in einem Büchlein, das kürzlich in 
Wien von „Arbeiterfreunden“ zuſammengeſtellt und heraus8gegeben worden 
iſt, und das dazu mithelfen will, auch in dem Hauſe de8 Wenigbemittelten 
Behagen und Zufriedenheit zu verbreiten. =- Doch jene oben angeführten, 
Ichönſten Gaben der Erde kann nur der recht genießen, den Hunger und 
Elend nicht gleichgiltig und abgeſtumpft gemacht haben gegen die ihn um- 
gebende Gotte3welt. Daher iſt es ſtet8 das Streben der edelſten Wohl- 
thäter unſeres Geſchlec<ht8 geweſen, jedem Menſchen die notwendigſten Be- 
dingungen der Exiſtenz zu verſchafſen, und in der Jeßtzeit ſucht man zu- 
mal durch Zuſicherungen von Arbeit und eines derſelben entſprechenden 
Lohnes jedem einzelnen die Möglichkeit des Lebens und damit des Genuſſes 
zu gewähren. Wer wollte nicht das wahrhaft Humane ſolcher Anſtrengungen 
anerkennen und ſich deſſen erfreuen, was nur irgend zum Wohle derer ge- 
ſchieht, die mit Not und Kummer zu ringen haben? =- Menſchliches 
Wollen und Thun wird indeſſen leicht einſeitig, und es geſchieht wohl, daß 
man in der Sorge für das JIndividunm das Ganze --- für eine Klaſſe 
der menſchlichen Geſellſchaft die Bedürfniſſe der andern aus dem Auge 
verliext, Da werden dann Anklagen ausgeſprochen, die nicht immer be- 
gründet, Anſprüche erhoben, die nicht ohne weiteres zu erfüllen ſind. 
Auch in dieſem Blatte wie in andern Zeitſchriften und Tagesblättern 
iſt in verſchiedenen Artikeln die Forderung aufgeſtellt worden, daß Frauen 
und Mädchen, denen es am täglichen Brote nicht mangelt, eine bezahlte 
Arbeit, welcher Art ſie auch ſei, nicht übernehmen ſollten, weil ſie durch 
ihre Konkurrenz die Leichtigkeit des Verdienſtes für diejenigen, die ſich ihren 
ganzen Unterhalt „erwerben“ müſſen, beeinträchtigten. Dies BVerlangen 
erſcheint auf den erſten Bli ſo naturgemäß und ſo gerecht, daß es faſt 
gewagt ſein möchte, die Frage auch von einer andern Seite zu beleuchten, 
und doch könnte vielleicht eine derartige Unterſuchung dazu beitragen, 
manc<hes Thun, das wie aus Härte und Selbſtſucht hervorgegangen aus8- 
ſieht, anders beurteilen zu laſſen. Faſſen wir dabei nicht nur ins Auge, 
daß es bei dem einzelnen Falle -- wie es auch die geſchäßte Heraus8- 
geberin dieſer Zeitſchrift zu verſchiedenen Malen ausgeſprochen hat -- fehr 
ſchwer iſt, ſelbſt mit völliger Anerkennung jenes Grundſaßes ein wohlbe- 
gründetes und gerechtes Urteil zu fällen, ſondern ſchauen wix uns das 
Prinzip ſelber auf ſeine Richtigkeit hin an und zwar zuvörderſt in betreſſ 
jeines Einfluſſes auf die materiellen Intereſſen der Frauenwelt. 
Die Lehrerin. I11. Jahrg. 17
	        

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Die Lehrerin in Schule Und Haus - 3.1886/1887. 1887.
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