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Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Periodical

Persistent identifier:
1010997505
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus
Subtitle:
Zentralorgan für d. Interessen d. Lehrerinnen u.d. Erzieherinnen d. In- und Auslandes
Document type:
Periodical
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2603729-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
1010997505_0003
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887
Shelfmark:
02 A 0811 ; 551 - 566
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1887
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Bücherschau
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0508189
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Lehrerin in Schule und Haus
  • Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)
  • Heft 1 (1)
  • Titel
  • Inhalts-Verzeichnis des II. Jahrgangs
  • Feierabendhaus oder Unterstützungskasse?
  • Einige Worte über Schulberichte
  • Ein Besuch im Ferienheim Savigny
  • Frauen-Silhouetten
  • Mitteilungen aus dem In- und Auslande
  • Vereinsangelegenheiten
  • Bücherschau
  • Verschiedenes
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)

Full text

Verſchiedenes. | 31 
 
 
 
und die Hauptſchriften Baſedows heran, weiſt in eingehenden Vergleichungen das 
Übereinſtimmende auf, hebt das Verkehrte hervor, indem er ſeine Verurteilung be- 
gründet, und zeigt ſo dem Leſer fortgehend, was von den Lehren Rouſſeaus und 
Baſedow3 verworfen werden muß und was verdient, noc<h in unſerer Zeit beachtet 
und gepflegt zu werden. Einen genaueren Einbli> in die Art und Weije, wie der 
Autor ſeinen Stoff vorträgt, giebt folgende Inhaltsüberſicht: 1. Über das Objekt 
der Erziehung. 11]. Über das Geſchäft der Erziehung. A. Über den Hauptzweck 
der Erziehung. B. Über die Mittel der Erziehung. a) Die Mittel zum Zwe der 
Körperbildung, b) die Mittel zum Zwed> der Geiſtesbildung: 1. die Erziehung im 
engern Sinne, 2. der Unterricht. 111. Über das Subjekt der Erziehung. -- Als 
bejonders gelungen iſt hervorzuheben: die Darſtellung der pädagogiſchen Mängel 
de3 Humanismus (S. 7), der Nachweis, daß nur eine vieljeitige Bildung im 
ſtande ſein kann, dem oberſten Erziehung3zwece gerecht zu werden (S. 33), und 
daß mit der Erzeugung des vielſeitigen Intereſſes auch dem praktiſchen Bedürfnijſe 
de3 Leben3 am beſten gedient iſt (S. 40), die entſchiedene Verwerfung des Eudö- 
monismus in der Erziehung (S. 42 und 45 ſſ.) und damit die Verurteilung der 
äußeren Reizmittel zum Lernen (S. 57), endlich die AuSzeinanderſeßung über das 
nach den Geſezen der Apperception und Abſtraktion zu regelnde Unterrichtöverfſahren 
und Über die Hauptklaſſen des Intereſſes (S. 83 |fſ.). Haben wir ſo das viele Gute 
de3 Buches hervorzuheben geſucht, ſo ſollen auch die vorhandenen Mängel nicht 
verſchwiegen werden. Der Verfaſſer ſcheint uns an einigen, immerhin untergeord- 
neten, Stellen von dem ſtrengen Standpunkte Herbart-Ziller8 abgeglitten zu ſein. 
Wenn er von in der Seele ſchlummernden Keimen ſpricht (S. 6), wenn er 
ſogar (S. 22) latent liegende Geiſte8vermögen zuläßt, ſo ſtimmt das keine3- 
wegs mit den Lehren der Herbartiſchen Pſychologie. Die Pädagogik Herbarts und 
Ziller3 verwirft ſerner (in Übereinſtimmung mit dem herrſchenden Sprachgebrauch) 
die Subſumierung der „Körperbildung“ unter den Begriſſ der Erziehung *), was 
auf S. 52 wenigſtens hätte angedeutet werden jollen. Endlich möchte wohl nicht 
leicht ein Herbartianer es unterſchreiben, daß die hergebrachten Säße: „Der Unter- 
richt muß lüdenlos fortſchreiten vom Nahen zum Entſernten, vom Leichteren zum 
Schwereren, vom Bekannten zum Unbekannten“ (S. 95), die zum Teil von der 
Herbart-Zillerſchen Pädagogik geradezu verworfen werden (vergl. Allgemeine Päda- 
gogif von Ziller, 2. Aufl., S. 261 und 264) ſich de>en jollen mit der Herbartiſchen 
Forderung: der nächſte und unmittelbare Zwe> des Unterricht3 iſt das Intereſſe. 
Elberfeld. Hermann Wendt, 53 -/ 
*) „Zur Charakterbildung gehört weſentlich die Sorge für Geſundheit, ohne 
gleichwohl in die, Pädagogik zu gehören, der dazu ſelbſt die Prinzipien fehlen.“ 
(Herbart, An8gabe von Willmann. 1, 4795.) 
 
 
Offene und geſuchte Stellen. 
Eine in Bremen geprüfte Lehrerin, 35 Jahre alt, welche lange Zeit im Au8- 
lande war und der engliſchen Sprache vollkommen mächtig iſt, ſucht, auf gute 
Zeugniſſe geſtüßt, eine Stelle in einer Familie oder an einer Schule. Gütige 
Offerten unter A. PF. 100 befördert Herr Real-Gymnaſiallehrer Kohlmann in 
Vegeſac> bei Bremen. 
Geſucht für ein Penſionat in der Nähe von Paris eine deutſche Lehrerin 
evangeliſcher Konfeſſion, die im Deutſchen, Engliſchen und in der Muſik unterrichten 
kaun. Meld. nebſt Zeugn. u. Photographie zu richten an: 1a directrice de 1a 
malison de St. Pierre Bourg-la-Reine (Seme). | 
Mittel-Haan. Ev. Lehrerinnenſt. Geh. 1050 M. u. 150 M. W.-G. 
Meld. an Pfarrer Tillmanns zu Haan, Regbz, Düſſeldorf. 
Fragen: 1. Giebt es eine Verfügung über das Maximal-Alter, welches eine 
Lehrerin erreicht haben darf, um eine ſtaatliche Anſtellung zu erhalten, und welches 
iſt dies Alter? : 
2. Welche Schritte hat eine jeht no< als Erzieherin thätige Lehrerin zu thun, 
um in nicht allzu langer Zeit an öſfentlicher Schule angeſtellt zu werden ? - 
3. Welche3 iſt die beſte Jahre3zeit, eine Stelle in Frankreich oder Belgien 
zu ſuchen, und welches die geeignetſte Zeitung für eine Annonce zu dieſem Zwe? 
Für die Redaktion verantwortlich: Dr. Th. Hofmann in Gera. -- Verlag von Theodor Hofmann in Gera. 
Dru von Ißleib & Riebſchel in Gera. 
Nach<dru> aus dem Inhalte dieſer Zeitſchrift nux mit Quellenangabe geſtattet.
	        

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