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Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)

Periodical

Persistent identifier:
1010997505
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus
Subtitle:
Zentralorgan für d. Interessen d. Lehrerinnen u.d. Erzieherinnen d. In- und Auslandes
Document type:
Periodical
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2603729-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
1010997505_0003
Title:
Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887
Shelfmark:
02 A 0811 ; 551 - 566
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1887
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 22
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Arbeit an uns selbst
Author:
L., J.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0508449
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Lehrerin in Schule und Haus
  • Die Lehrerin in Schule und Haus - 3.1886/1887 (3)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Die Arbeit an uns selbst
  • Abwehr
  • Ein Vorschlag für die Erzieherinnen
  • Aus Rußland
  • Mitteilungen aus dem In- und Auslande
  • Vereinsangelegenheiten
  • Bücherschau
  • Verschiedenes
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)

Full text

Die Arbeit an uns ſelbſt. 
5. € 
Die höchſte Würde des Menſchen beſteht darin, daß er das Abbild 
ſeines Schöpfers iſt. Damit ſind ihm nach verſchiedenen Seiten hin Auf- 
gaben geſtellt, die er zu erfüllen hat. Die ſchwerſte, edelſte und, man kann 
wohl jagen, alle anderen mit umfaſſende Aufgabe iſt die Arbeit an der 
eigenen Perſönlichkeit, die Arbeit an ſich ſelbſt. Der Menſch kann und foll 
vieles ſchaffen und iſt ſo ſeinem Urbild, dem ewig Schaffenden, nach dieſer 
Seite hin ähnli< -- er ſoll auch das Jdeal ſeinex ſelbſt ſchaffen, ſeine 
Perſönlichfeit ſoll ſeine eigene That ſein. Der Menſc< ſteht unter dem 
großen Geſez der Entwiklung, bis zu welchem Grade und nach welcher 
Richtung hin er ſich entwickelt, das hängt von ihm ſelbſt ab. Die Arbeit 
der Entwickelung eines Weſens: das iſt ſeine Ehre -- das iſt eine ernſte 
und zugleich eine königliche Auſgabe. E53 ſind viele Keime in die Seele 
der Menſchen gelegt, er kann ſie erſterben laſſen oder ſie entfalten. Je 
vollfommener er die Keime oder Anlagen entfaltet, deſto gottähnlicher ge- 
ſtaltet er ſeine Perſönlichkeit. 
Wir gehören einer zwiefachen Welt an, dem Reiche des Sinnlichen 
und dem Reiche des Geiſte8; wir ſind demnach auch nach zwei Seiten hin 
empfänglich. Einerſeits ſpricht die Welt des Sinnenfälligen fortwährend 
zu unjerm Geiſte und macht ſich uns als Realität fühlbax, andererſeits 
lebt die Seele ein Leben der Innerlichkeit, das ſi< nicht minder fühlbar 
macht. Jede unentwickelte Seele lebt diejes verſchiedenartige Leben, ohne 
ſich deſſen bewußt zu werden; zur Würde des Menſchen aber gehört, daß 
er alles, was er äußerlich oder innerlich erlebt, mit klarem Bewußtſein 
durchdringt und denkend erfaßt. Wo die Entwickelung des menſchlichen 
Geiſtes naturgemäß fortſchreitet, da erwacht früher oder ſpäter das tiefe 
Bedürfnis, ſich Klarheit zu erringen =- und zwar Klarheit über alles das, 
wodurch ſein Weſen berührt wird. Die Welt um uns, die uns ſo tauſend- 
ſach beeinflußt, kommt uns vor wie eine große Frage: woher iſt ſie und 
welchen Zwe hat ſie? Die Welt weiſt uns mit Notwendigkeit auf den 
lebendigen, perſönlichen Gott, in dem wir allein die befriedigende Antwort 
auf die Frage nag dem Urſprung aller Dinge finden. Die wunderbare 
Schöpfung ſordert einen wunderbaren Schöpfer, der ſeine ewige Kraft und 
Gottheit in ſeinen Werken kund gethan hat. Was könnte wohl erhebender 
jein, als den Spuren eines ſolchen Schöpfers nachzugehen und mit heiligem 
Intereſſe zu ſehen, wie er ſeine WeiSheitsgedanken in den Werken ſeiner 
Allmacht verwirklicht hat! Noch beſtimmter offenbart er ſich in der Ge- 
ſchichte, welche die Heilsthaten Gottes und die Entwickelung der Menjc<- 
heit uns vor Augen ſtellt. Hier enthüllt ſich dem gläubigen Sinn die 
LiebeSabſicht Gottes mit ſeinen Geſchöpfen und die Frage nach dem Wozu 
ſindet ihre Löſung. Wir können in der Geſchichte, ſo dunkel ihre Bilder 
Die Lehrerin. I11. Jahrg. 43
	        

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