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Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)

Periodical

Persistent identifier:
101188481X
Title:
Die Junge Lehrerin
Subtitle:
Zeitschrift des Bundes der Lehramtsbewerberinnen im V. k. d. L
Document type:
Periodical
Publication year:
1916
Place of publication:
Paderborn
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2609270-0
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
101188481X_08
Title:
Die Junge Lehrerin - 8.1925
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1925
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Nr. 4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Table of contents

Title:
Inhalt
Document type:
Periodical
Structure type:
Table of contents
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
101188481X-08-1373463513897-33
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Die Junge Lehrerin
  • Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)
  • Nr. 1 (1)
  • Nr. 2 (2)
  • Nr. 3 (3)
  • Nr. 4 (4)
  • Inhalt
  • [Und wenn es kommt]
  • Ostersehnen
  • Florenz
  • Finnland
  • Ein Sommer auf dem Heuberg
  • Vom Leben einer Stellenlosen
  • Bodenständige, einfache Kleidung
  • Arbeitsgemeinschaft: Leben
  • Stellenvermittlung
  • Nr. 5 (5)
  • Nr. 6 (6)
  • Nr. 7 (7)
  • Nr. 8 (8)
  • Nr. 9 (9)
  • Nr. 10 (10)
  • Nr. 11 (11)
  • Nr. 12 (12)

Full text

Zßilsclirifl des Bundes der Lehramisfoeweiberiimen im V- k. d. L. 
Nr. * Paderborn, 25. April 1925 8. Jahrgang 
herausgegeben vom verein katholischer deutscher Lehrerinnen (E. v.). Erscheint monatlich als Beilage zur Wochenschrift für bath. Lehrerinnen. 
Für die Schristleitung verantwortlich: Liara wirtz. Ureteld. Rohstratze Verlag Ferdinand SchSningh kn paderdorn. 
Inhalt: Kernwort - Ostersehnen - Florenz - Finnland - Lin Sommer 
auf dem heuberg - vom Leben einer Stellenlosen - Bodenständige ein 
fache Kleidung - Kus unserer Arbeitsgemeinschaft - Stellenvermittlung. 
Und wenn es kommt, 
Und wenn's dich faßt 
Und über dir zusammenschlägt, 
Streit und Neid und hast und Last, 
vergiß nicht, 
Daß du Flügel hast! Flaischlen. 
Gstersehnen. 
Herr, unserer Seelen Land liegt still und brach. 
Lin weißes Bahrtuch halt es eingehüllt 
Und Totenstille hat es lang erstarrt. 
Nun geht ein heimlich Raunen durch das Land: 
Du kämest her - und alles hofft und harrt 
Ruf dich, den König und den Herrn der Macht. 
Was tief im Schoß der Lrde noch versteckt, 
hat cus dem Dunkel sich emporgereckt 
Und dehnt und sehnt sich nach der Sonne Licht. 
Und wundersames Läuten ist erwacht, 
Das jubelnd über alle Lande bricht. - - 
Herr, wandre über meiner Seele Land. 
Erhebe deine gnadenvolle Hand. 
Latz deines Gottessegens lichten Schein 
Kuf meinem lenzesfrohen Blühen sein. 
Gern leg' ich meines Sommers Früchtckranz 
Kuf deines Thrones Stufen dir zu Füßen. 
Nur segne mich und sei die Leuchte mir, 
Wenn ich an meinem Kuferstehungstag 
Linst wandern muß den weiten Weg zu dir, 
Um dich von Kngesicht zu Angesicht zu grüßen. 
Llse Budnowski. 
Florenz. 
Oie Blumenstadt! Sie sprießen, leuchten, duften dort, wo der Krno durch 
sein Tal dahinzieht, wo sanfte und ernste Linien von Bergzügen ihn begleiten, 
wo die Türme und Paläste der alten, herrlichen Stadt in seinen Fluten 
flimmernd sich spiegeln. Und über all dem Schönen, Ehrwürdigen, holden 
und Ernsten wölbt sich tiefblau der hinimel des Südens. Kn dieser Stätte 
lebten Geschlechter, die mit hcrrschersinn und Trotz edelste Zartheit des Gemütes 
verbanden, Menschen der Tat, des Gedankens, des Gefühls, wurzelnd in 
der Wirklichkeit und durstig suchend nach Schönheit. 
Florenz wurde gegründet zur Zeit des Niederganges der römischen 
Republik. Die Blütezeit der Stadt, die Pisa und Livorno beherrschte, fällt 
in die Herrschaft der reichen Kauftnanns- und Bankierfamilie der Mediceer. 
7^" Lorenz an weitem Platze steht der alte Palast der Herren dieser 
ff*' Palazzo Vecchio, heute Rathaus. Ernst bis zur Strenge, mächtig 
bis zur Wuchtigkeit ist das Mauerwerk, gekrönt von einem luftigen Zinnen- 
«ranz, überragt von einem überaus schlanken 94 m hohen Turm. Das Innere 
weist herrliche Säle mit Fresken aus der Geschichte und den Geschicken der 
Stadt und seiner Bürger auf. Neben dem Palazzo leuchtet unvergänglich 
die Kunst, die Schönheit in der Loggia de Lanzi, ehemals eine Halle der 
öffentlichen Gerichtsbarkeit, heute der schönste „Portikus der Welt" mit seinen 
antiken Löwen auf der Treppe, den herrlichen Skulpturen: Bologna: 
Raub der Sabinerinncn, Tellini: Perseus mit dein Medusenhaupt und 
anderen römischen und hellenistischen Statuen. 
Über den vorgelagerten Platz ist dereinst Dante Klighieri (1265 —1321), 
der Schöpfer der italienischen Schriftsprache, geschritten, und um den Sänger, 
denvenker, den glühenden Lobpreiset jeinesvaterlandes brauste derLärmdes 
Marktes, des Handels, des Verkehrs, der diese Stadt zum gefestigten Reichtum 
gebracht hat. 
Das Stadtbild überragt der Dom, den 1224 ctruolfi di Tambio zu bauen 
begann. Der Rundbau in Form eines vierblättrigen Kleeblattes ist überwölbt 
von einer riesenhaften Kuppel. Die vierte Seite ist zum Langhaus aus 
gezogen. Bei diesen italienisch gotischen Langhäusern herrscht noch der Charakter 
der altchristlichen Basilika. Kberwelche Pracht ist aus der alten Linfachbeit 
geworden! herrlicher Farbenjchmuck des verschiedenen Marmors und der 
Mosaikmalereien wetteifern miteinander. Lin besonderes Kunstwerk ab 
geklärter Schönheit ist der 84 m hohe Turm, der wie bei den meisten 
italienischen Kirchen frei steht, da er sich nicht organisch aus der Fassade 
entwickeln konnte. Er wurde von Giotto in fünf Stockwerken aufgeführt 
und unten mit Reliefs von Kndrea da pontedara, Luca della Robbia und 
Donatello geschmückt. Gegenüber dem Dom und dem Campanile liegt dar 
Baptisterium, die Taufkapelle. Es ist ein reich und feinsinnig durch bunten 
Marmor dekorierter achteckiger romanischer Bau mit einem zeltförmigen 
Marmordach. Die vier Portale sind die vollendetsten Schöpfungen gotischer 
Bildhauer. Das Ostportal, zuni Dom hingelagert, zeigt 10 Reliefs von 
Ghiberti, Darstellungen aus dem Klten Testament, die durch Vollendung und 
Feinheit der Technik, Schönheit der Einzelformen und poetischen Reiz würdig 
sind, „die Pforte des Himmels genannt zu werden" (Michelangelo). Die 
innere Schönheit steht der äußeren nicht nach. Ruf reichen Pilastern und 
Säulen ruht das kunstvoll durchdachte Gewölbe mit einer reichen Mosaikdecke. 
Noch manches wunderbare Kunstwerk hat Florenz, seien es Paläste oder 
Kirchen. Sie alle aufzuführen ist nicht niöglich, aber wir wollen einen Blick 
hineinwerfen in die Kirche St. Croce, jene wunderbare Halle, die sich aus 
zeichnet durch ihre edlen Verhältnisse der Küßen- und Innenarchitektur, di« 
die Ruhestätte des größten Italieners der Jahrhunderte: Michelangelo, 
und des weitsichtigen Politikers: Machiavelli enthält, und in die Hofkirche 
San Lorenzo, 393 schon geweiht, im 13. Jahrhundert umgebaut, minder 
Gruft der Mediceer. Diese befindet sich in der neuen Sakristei, ein Gebäude 
von großartig ernster vornehmer Schönheit mit Wandschmuck von Michel 
angelo. Mit unglaublicher Pracht und größter Verschwendung kostbarster 
Marmorarten und Edelmetallen sind die Grabkapellen und Denkmäler aus 
gestattet. Jedes Grabmal ist gekrönt mit dem Standbild des verstorbenen 
und geschmückt mit symbolischen Gestalten voll äußerster Feinheit und Ver 
geistigung. 
So hat die Bildhauerei geholfen, die gewaltigen Bauwerke dieser Stadt 
sinnvoll zu schmücken. Die starren Gebilde des rechnenden Krchitekten hat 
sie mit den Gedanken des Philosophen und Priesters erfüllt und belebt. 
Streng begann ihre lehrhafte, volkserzieherische Tätigkeit. 6ber allmählich 
wich die Strenge, dem harten Stamm entsprossen zarte Blüten, leuchtend, 
duftig, der echte Schmuck dieier Blumenstadt. Und jener, der sie zur Ent 
faltung brachte, der mit unendlicher Feinheit und Liebe sie pflegte, veredelte, 
herrliche Früchte aus ihnen reifen ließ und Kränze daraus wand, die er 
der Welt zum Geschenk überreichte, das war Luca della Robbia, dessen 
zarte Reliefkunst uns sooft in Florenz begegnet, von der wir auch Proben 
in unserem lieben deutschen Vaterland besitzen, und zwar im Berliner Kaiser- 
Friedrich-Museum, und im Kölner Kunstgewerbemuseum. Die schlichten 
einfachen, stillen Werke mit ein oder zwei Personen, die an nichts Irdisches^
	        

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