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Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)

Periodical

Persistent identifier:
101188481X
Title:
Die Junge Lehrerin
Subtitle:
Zeitschrift des Bundes der Lehramtsbewerberinnen im V. k. d. L
Document type:
Periodical
Publication year:
1916
Place of publication:
Paderborn
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2609270-0
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
101188481X_08
Title:
Die Junge Lehrerin - 8.1925
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1925
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Nr. 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Article

Title:
Anno Santo
Author:
Breuer, Margarete
Person in original:
Margarete Breuer
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
101188481X-08-1373463513506-7
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Die Junge Lehrerin
  • Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)
  • Nr. 1 (1)
  • Inhalt
  • Wer das Recht hat und Geduld, für den kommt auch die Zeit
  • Zur Jahreswende
  • Gott zum Gruß, Schwester, und ein gesegnetes neues Jahr!
  • Auf nach Bethelhem!
  • Begriffsbildung im dritten Schuljahre
  • Neue Aussichten für die Bewerberinnen
  • Anno Santo
  • Winterstürme
  • Arbeitsgemeinschaft "Leben"
  • Auskunft
  • Stellenvermittlung
  • Nr. 2 (2)
  • Nr. 3 (3)
  • Nr. 4 (4)
  • Nr. 5 (5)
  • Nr. 6 (6)
  • Nr. 7 (7)
  • Nr. 8 (8)
  • Nr. 9 (9)
  • Nr. 10 (10)
  • Nr. 11 (11)
  • Nr. 12 (12)

Full text

kostbarsten Marmor und dem ersten Golde des neu entdeckten Amerika 
ge chmückt. nach St. Lroce, von der heiligen Helene erbaut, die Reliquien 
öes Kremes Christi hütend, zur Laterankirche. „aller Kirchen der Stadt und 
des Erdkreises Mutter und Oberhaupt" zur Kirche San Lorenzo mit dem 
reichen Mosaikichmuck und dem schlichten Sarkophag Pius' IX., hinaus vor 
Koms Mauern nach der Basilika S. Paolo, deren kostbare Ausstattung und 
wunderbarer Kreuzgang alle anderen übertrifft und zuletzt zur bescheidenen 
3. Sebastiankirche an der via Rppia Rntica. _ 
© unvergeßliche via ctppta, mit den schwermütigen Graberrumen der 
alten heidnischen Römer, mit den Trümmern der großen Kulturtat Roms, 
den Kloaken, mit den Katakomben, den unterirdischen ehrwürdigen, tief 
eindrucksvollen Ruhestätten der ersten Christen. Mit einem kleinen wach-- 
stöcklein folgt man dem Führer, einem Trappistenmönche in das Labyrinth 
der Gänge, die in fünf Stockwerken unter der Erde liegen, bis zu 40 in 
tief, und hin und wieder sich zu Grüften und Kapellen, die den verfolgten 
Thrillen zur Stätte des Aufenthaltes und Gebetes wurden, erweitern. 
Erschüttert steht der Pilger vor der kostbaren Rlabasterftatue in der Täcilien» 
gruft, die die heilige durch die drei tödlichen Dolchstiche niedergestreckt, 
darstellt. . . , 
Heimkehrer werden sie, die hinwallen zum ewigen Rom, frohen Sinnes, 
dankbaren Herzens, beladen mit Erinnerungen, den Segen des heiligen 
Vaters den heimgebliebenen mitbringend. Margarete Breuer. 
winterftürnie. 
Ruf den Straßen und Gassen des Dörfchens liegt Schnee. Schlammige 
Karrenspuren winden sich kreuz und quer durch sein reines weiß und ein 
silbig tropst's von den Dächern: plitsch-plitsch-platsch ... Ein grauer, wolken 
schwerer Himmel läßt die reizlose Gegend noch unfreundlicher erscheinen. 
Nie hat die junge Lehrerin die Stille und Rbgeschlossenheit des Land 
lebens drückender empfunden als in den letzten Wochen. 
Weihnachten ist vorbei - für sie ein so trauriges weihnachtsfefi. Und 
was hatte sie nicht gerade von diesem weihnachtssest alles erhofft und 
erträumt. Mit welch verheißungsvollen Kerzen hatte es ihr aus der Ferne 
entgegengeschimmert, wie hatten in ihrem Herzen tausend silberne Glöckchen 
geklungen, wenn sie nur daran dachte. Und dann. - In einer Ecke des 
Gartens welkte der Christbaum, der nie ein Christbaum geworden war, 
und stumm hatte sie eines Tages den bunten Flitter und die Kerzen ge 
nommen und alles in einer Lade des Schreibtisches verschlossen. - Schwere 
Stürme sind in der letzten Zeit über ihr junges Leben gekommen, und sie 
ist so allein, so grenzenlos einsam. 
Oie Kinder sitzen still und schreiben. Bisweilen schaut eins verstohlen 
zur Lehrerin hinüber, warum ist Fräulein nur so ganz anders geworden? 
Sonst war sie immer so froh und lustig, und nun ist sie still und schaut oft 
mit seltsamen Rügen zum Fenster hinaus. Und Schläge gibt es nun auch so oft. 
Ein Fingerchen hebt sich schüchtern: „Fräulein du hast uns damals ver 
sprochen, wir gingen einen Schneemann machen." 
Damals, ach damals.' Zwischen damals und heute gähnt eine Kluft, 
die ihr Herz noch nicht überbrücken kann. Damals meinte sie, alles um 
sie her müsse Freude und Jubel atmen, weil ihre eigene Seele davon überfloß. 
Und heute. - würde der Kinderjubel ihr nicht wie Mißton klingen? Doch 
immerhin, sie hatte es versprochen. 
„Legt eure Sachen zusammen, wir gehen auf den Hof". Run waren 
sie draußen. Ja, und dann - sie war auf einmal selbst mitten im seligen 
Kinderland und wußte es nicht. — wie sich die Hände regten! Manch 
blasses Kindergesicht rötete sich vor Eifer und Schaffensfreude. Ein lang, 
gezogenes „GH", ging bedauernd durch die Schar, als die Glocke tönt. 
Fräulein N. sieht ihren Kleinen nach, die mit glühenden Bäckchen und 
lebhaftem Geplauder davonziehen. Gin kleines Händchen zupft am Kleid 
der Lehrerin „Fräulein, nicht, es war schön." hast du dich auch über den 
Schneemann gefreut? „Bist du nun auch wieder froh?" Der jungen Lehrerin 
steigt's heiß in die Rügen. Sie streichelt des Kindes Köpfchen. „Ia, kleine 
Maria, es war schön, und ich bin auch wieder froh." 
Fräulein N. geht nach Haus, wie seltsam die Frage des Kindes sie 
bewegt hat. Etwas wie Schuldbewußtsein kommt über sie. G Gott, wie 
eigensüchtig hat sie gehandelt, warum vergaß sie über dem toten „Ts war 
einmal" das reiche, lebendige „Es ist", das ihr aus jungen Herzen täglich 
so warm entgegenströmte: 
„Sei unverzagt, 
bald der Morgen tagt, 
und ein neuer Frühling 
folgt dem Winter nach." 
Irgendwo schmettert es eine Kinderstimme siegessicher in den Winter hin 
ein. Fräulein IX. muß unwillkürlich lächeln. Der kleine Sänger hatte 
mehr Mut als sie. Unbekümmert um Eis und Schnee jauchzt er seine 
Frühlingshoffnung über die starre Erde. 
wie iva^nie Mutterhand über vom wind zerzauste Löckchen streicheln 
des Liedes Worte sanft eine von Wintersturm und -leid aufgepeitschte Seele. 
— Lange steht an diesem Nachmittag die junge Lehrerin an dem Fenster 
ihres kleinen Stübchens. Schnee, nichts als Schnee! Rber in ihrem Herzen 
flustert's und läßt sich nicht unterkriegen: „Es muß doch Frühling werden." 
Arbeitsgemeinschaft „Leben". 
,, lD “ re es * mc ' nc lieben Junglehrerinnen, wenn wir in unserer Zeit- 
Ichnst eine Plauderecke unter der obigen Überschrift ins Leben riefen! Da 
iqr nun einmal alle mitten ins Leben hineingeworfen seid, bleibt euch nichts 
anoeres übrig, als schwimmen zu lernen oder unterzugehn. Da ihr gewiß 
vas erstere vorziehen werdet, haben wir vieles voneinander und miteinander j 
zu lernen, und es könnte manch feine Plauderei daraus werden. Nur 
müßten wir vor wie nach im Verein darauf drängen, daß man „Die Junge^ 
Lehrerm" in ihrer jetzigen Form etwa alle vierzehn Tage erscheinen läßt 
noch schöner wär's alle acht Tage. Rls erstes Chema schlage ich „Die Per^ 
sönlichkeit" vor. Rus meinem Rrtikel „Schafft euch neue Ideale" habt ihr' 
wohl gemerkt, daß es bei allem wirken darauf ankommt, wie man an sich! 
selbst arbeitet, damit man eine Persönlichkeit werde. „Persönlichkeit" ist! 
zudem das Schlagwort der heutigen Pädagogik. Nicht ohne Grund! Denn! 
kaum eine Zeit ist so arm an Persönlichkeiten wie die unserige. Nnd nur' 
da, wo echte Erzieherpersönlichkeiten wirken, können auch die zu erziehenden 
Kinder zu diesem Ideal geführt werden. Darum Hand aus Werk! Erst' 
sich klar werden über den Begriff. Ruf Persönlichkeiten im Leben ackten.! 
Ihr Bild in sich aufnehmen, auf sich wirken lassen und zu ergründen suchen.! 
Dann aber auch vom Geschauten und Erlebten mitteilen in unserer Plauder-' 
ecke. Möchten viele sich dazu angeregt fühlen, ihr ureigenstes pcrfönlich- 
keitsideal dort klarzulegen, von den Definitionen großer Rutoren wou«n 
wir zunächst absehen und nur unser eigenes Urteil bringen. Das fördert 
und bildet. Rlso auf, mit Gott ans Werk! E. Ingenlrue. 
Rnmerkung der Schriftleitung: helft alle mit, liebe Schwestern, daß die 
schöne Rrbeitsgemeinschaft, wie Fräulein Ingenleuf sie erstrebt, zustande! 
kommt. Die Schriftlettung erhofft im Laufe der nächsten Wochen recht vieles 
Zuschriften. Rlles, was jedoch in das nächste heft hinein will, muß bis 
zum 8. Februar in Crefeld sein. 
Auskunft. 
Ruf verschiedene Anfragen, betreffend das Gehalt einer Hauslehrerin, 
antworten wir: unsere Richtlinien (veröffentlicht in Nr. 8 des Jahrgangs 1924) i 
entsprechend, bewegen sich die Gehaltsansprüche einer Hauslehrerin lin all- ' 
gemeinen zwischen 40 — 80 Jl. Besondere Leistungsansprüche bedingen natür 
lich auch eine erhöhte Gehaltsforderung. 
Stellenvermittlung. 
Leiterin: E. Schulz, Berlin-Steglitz, Breitestraße 7. 
(Bei erstmaliger Bewerbung Mitgliedskarte, beglaubigte 
Zeugnisabschriften und Rückporto beilegen.) 
Angebote. 
Städt. Schule (Grenzmark) sucht für sofort techn. Lehrerin mit Turnen, 
Handarbeit, Hauswirtschaft evtl. Schwimmen. (169.) 
Dewerbelchrerin für Hauswirtschaft gesucht: Bcz. Köln (181): zur Leitung 
eines Pensionats. (183.) 
Gewerbe!, für Nadelarb. nach Gberschl. gesucht. (180.) 
Turn- und handarbeitsl. (oder Lyzeall.) mit Befähigung für Gesang oder 
Zeichenunterricht für sofort gesucht. (158.) 
höhere Mädchensch. i. Bayern sucht für sofort Turn- u. Zeichenlehrerin. (162.) 
Zeichen- und Turnlehrerin an Privatschule in Dresden f. fof. gesucht. (154.)' 
Technische Lehrerin für Zeichnen und Turnen oder Turnen, werkarbeit und 
Nadelarbeit zu Dstern an Privatschule gesucht. (187.) 
Zeichenlehrerin für Gstern an Klosterschule gesucht. (6) 
Technische Lehrerin mit Turnen, Handarbeit, evtl. Hauswirtschaft zu Dstern 
an Privatschule im Rheinland gesucht. (2.) 
Zu Gstern an Privatlyzeum Bezirk Düsseldorf 2 Lehrerinnen ges. 1. für 
Zeichnen, Nadelarb. od. Zeichnen, Turnen: 2. Gesang mit bei. 2. Fach. (10.) 
Für Pensionat zu sofort techn. Lehrerin Handarbeit, Hauswirtschaft gesucht." 
Bezirk Frankfurt a. M. (183.) 
Erzieherin zu 4 Kindern, welche Schule besuchen, n. Wests, f. bald ges. (184.) 
Familie in Westfalen sucht Lyzeallehrerin für mehrere Kinder, die Schule 
besuchen; vorm. Hausarbeit. (186.) 
Gräfl. Familie in Gberfchlefien sucht erfahrene musik. Lyzeallehrerin mit 
guten Sprachkenntnissen zu Kindern von 12 — 14 Jahren. (143.1 
Rach Nordharmover (Land) für 1 Mädchen (4 Lyz.-Kl.) musik. Lyzeallehrerin 
zu sofort gesucht. (172.) 
Gutempfohlene jüd. Famile im Rheinl. sucht Erzieherin für 2 Kinder von 
5-7 Jahren. (1.) 
Rül. Fam. i. Rheinl. (Land) jucht ältere, musik.Lyzeall. f. 14 jähr. Mädchen. (4.) 
protestantische Familie in der Diaspora sucht Lyzeallehrerin für 2 Kinder 
von 4-6 Jahren und ein Mädchen in der 1. Lyz. KI. (5.) 
Fam. im Rhld. sucht musikalische Lyzeallehrerin über 25 I. zu 5 Kindern 
von 13 — 5 I., welche Schule besuchen, vorm. Hausarbeit. (13.) 
Gesuche. 
Stellen suchen: 
Oiplom-handelslehrerin. (282.) 
Lyzeallehrerin mit Turnen zu Gstern. (284.) 
Lyzeallehrerin mit Handarbeit zu Gstern. (325.) 
Lyzeallehrerin mit Rbitur in Familie oder Schule. (257, 256.) 
Für sofort und später mehere technische Lehrerinnen für Handarbeit, Haus 
wirtschaft, Turnen. 
Für sofort volksschullehrerin mit Handarbeit, Hauswirtschaft, Turnen. (173.) 
Für sofort Zeichenlehrerin. (179.) . w v r 
Handarbeit und Hauswirtschafts-Lehrerin mit Erfahrung un Wanderhaus 
haltungsunterricht und Säuglingspflege. (315.) 
Handarbeits-Lehrerin mit langjähriger Unterrichlseruahrung und Le,ahlgung 
für Zeichnen an Volks- und Mittelschulen. <^22) 
Junglehrerin mit guten engl., franz. und spanischen Sprachkenntmßen m 
Universitätsstadt. (103.) 
ältere Oberlehrerin als Hauslehrerin. (242.)
	        

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