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Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)

Periodical

Persistent identifier:
101188481X
Title:
Die Junge Lehrerin
Subtitle:
Zeitschrift des Bundes der Lehramtsbewerberinnen im V. k. d. L
Document type:
Periodical
Publication year:
1916
Place of publication:
Paderborn
Language:
German
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2609270-0
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical volume

Persistent identifier:
101188481X_08
Title:
Die Junge Lehrerin - 8.1925
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1925
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Periodical issue

Title:
Nr. 12
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Access restriction:
OPENACCESS

Table of contents

Title:
Inhalt
Document type:
Periodical
Structure type:
Table of contents
Collection:
Religionspädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
101188481X-08-1373463514740-131
Access restriction:
OPENACCESS

Contents

Table of contents

  • Die Junge Lehrerin
  • Die Junge Lehrerin - 8.1925 (8)
  • Nr. 1 (1)
  • Nr. 2 (2)
  • Nr. 3 (3)
  • Nr. 4 (4)
  • Nr. 5 (5)
  • Nr. 6 (6)
  • Nr. 7 (7)
  • Nr. 8 (8)
  • Nr. 9 (9)
  • Nr. 10 (10)
  • Nr. 11 (11)
  • Nr. 12 (12)
  • Inhalt
  • [Für jeden Menschen kommt der Augenblick]
  • Weihnachtszeit
  • Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden
  • Einsamkeit
  • Liturgie und Schule
  • Nachwuchs
  • Arbeitsgemeinschaft "Leben"
  • Briefkasten
  • Stellenvermittlung

Full text

DIE *|ÜNGE • LEHRERIN 
^eüschrili des Bundes der Lehramlsbewerberlnnen Im V. k. d, L. 
lir. 12 Paderborn. 19. Dezember 1925 8. Jahrgang 
herausgegeben vom verein katholischer deutscher Lehrerinnen <E. v.). Erscheint monatlich als Vellage zur Wochenschrift für kath. Lehrerinnen. 
Für die Schrtsileitung verantworittch: Liara wir-. Urefeld. Roßstratze >44. Verlag Ferdinand Schöningy ln paderdorn. 
Inhalt: Rernwort - Weihnachtszeit - Ehre sei Gott in der höhe - 
Einsamkeit - Liturgie und Schule - Nachwuchs - Arbeitsgemeinschaft - 
Stellenvermittlung. 
Zur jeden Menschen kommt der Augenblick, 
In dem der Lenker seines Sterns ihm selbst 
Die Zügel übergibt. Nur das ist schlimm, 
Daß er den Augenblick nicht kennt, daß jeder 
Es sein kann, der vorüberrollt! Hebbel. 
Weihnachtszeit. 
weiche Flocken weben ein Wintergewand, 
Decken wärmend träumendes Land. 
Süße Glocken singen Sehnsuchtslieder, 
Weihnachtszeit ist wieder. 
Rinderaugen leuchten in freudigem Schein: 
Christkind, liebes, kehr bei uns ein! 
Menschenherzen, pochen liebentglommen, 
Weihnachtszeit ist kommen. 
Wonnigstille Wochen mit Wundern gefüllt; 
wünscheschwer, geheimnisumhüllt, 
Himmelsfriede lächelt durch euch hernieder. 
Weihnachtszeit ist wieder! ' 
m. S. 
Ehre fei Gott in der höhe 
und Friede den Menschen auf Erden. 
Bald Klingen de Weihnachtsglocken über die Erde, und sie verkünden 
den lauschenden Menschenhctzen die frohe Botschaft vom seligen GottesreiH 
Sie verkünden der harrenden Menschheit, daß das Gotteskind geboren ward 
Christus der Weltheiland. Und in allen Menschenherzen wecken sie öc: 
ueblichen Zauber der wunderseligen Weihnacht. Die trauten Ulänge de 
ältesten weihnachtslrsdes werden wieder wach, das Engelsstimmen einst au 
Be^lehems Fluren sangen, des Liedes, das wenig Zeilen nur enthält un 
doch der Menschen ganze Seligkeit umschließt: Ehre lei Gott in der höh 
und Friede den Menschen auf Erden, die eines guten Willens sind. 
Gottes Ehre und Menschen Friede, Menschen Glück, haben die etwa 
miteinander zu tun? Nicht bloß das, sondern sie fallen sogar in ein 
zusammen. Gottes Verherrlichung ist der Menschen Glück. 
Fragt alle Menschen in der ganzen Welt, ob si 
giuaruch werden wollen. Du wirst nur eine Antwort erhalten: Ja, wi 
wollen glücklich werden. Frage weiter: was ist denn Glück? Du wirs 
viele Antworten erhallen. Was verstehen die Menschen nicht alles unter Glück 
,, _ das Glück? Gesundheit ist ein gar nicht zu unter 
schagendes Gut; aber das Glück ist sie nicht, wie viele Menschen gibt e° 
üre sind Kerngesund, aber nicht glücklich. Und andererseits, wieviel Leidende 
auch jabrelang Leidende, auch unheilbar «ranke sind glücklich. 
vst ti eich tum Glück? wenn man bedenkt, daß ihn sein böser Schalter 
oie .ange Sorge, immer begleitet und daß diese Sorge keineswegs ein 
3t. P I E denken an Entwertung, Diebstahl, Vernichtung - dan 
® tu * mindestens als ein sehr unsicheres gelten. Nun wäre e 
1« töricht, leugnen zu wollen, daß Reichtum mancherlei Vorteile biete» 
Diese liegen zunächst durchweg auf dem Gebiete der äußeren Lebenshaltung. 
Daß äußeres Wohlleben aber noch nicht das Glück ist, bedarf keiner längeren 
Beweisführung. Die Erfahrung zeigt uns zu oft unglückliche Reiche, ja 
reiche Selbstmörder. Außeres Wohlleben muß sich zudem schon in mäßigen 
Grenzen halten, wenn es nicht zum Überdruß werden soll. Israels herr 
licher Bönig Salomon hatte ungeheure Schätze, und er hat alle Freuden, 
die der Reichtum bieten kann, verkostet; aber wie bitter klingt sein Wort: 
G Eitelkeit der Eitelkeiten, alles ist eitel. 
Güter, die nur den Sinnen etwas bedeuten, sind nicht das Glück. Er 
gibt Menschen, die von solchen Gütern keines ihr eigen nennen, ja, die 
bewußt darauf verzichten und doch glücklich find, wir brauchen nur an 
die Mönche etwa der Vettelorden zu denken, besonders aber an ihren 
Gründer, den hl. Franz und feine selige Frau Armut. 
Aber der Neiche vermag sehr viel Gutes zu tun, und das schafft 
Herzensglück. Doch dieses Glück kann auch der nicht Besitzende erlangen; 
denn wohltun bedeutet nicht ausschließlich, nicht einmal an erster Stelle, 
die Darreichung einer materiellen Gabe. Es gibt eine Güte, die schöpft 
nicht aus dem Geldbeutel, sondern aus einem verstehenden, liebenden herzen, 
und ihre Gabe ist wertvoller als Geld. Zudem schafft nicht der Güter 
Besitz das Glück des Wohltuns, sondern der Güter verzicht. 
Aber der Reichtum schafft viele Möglichkeiten, zu Bildung und wissen 
zu gelangen, wer wollte leugnen, daß der Besitzende da einen gewissen 
Vorsprung hat vor dem Nichtbesitzenden, wenn gleich auch dem letzteren 
zumal heute die Stätten der Wissenschaft weit geöffnet sind. Man darf 
aber nicht übersehen, daß meist nicht der Reichtum Ursache des willens, 
sondern umgekehrt das wissen Ursache des Reichtums ist. Gewiß nietet 
der Reichtum hier manche Möglichkeiten, aber weit mehr wirkt er er 
schlaffend als anspornend. Das gilt zumal von denen, die den Reichtum 
ererbten. 
Und ist denn wissen, ein so hohes Gut es ist, das Glück? wisse« 
allein sicher nicht, weder für den einzelnen - der Intellekt allein ist 
eine zu schmale Basis für Menschenglück — noch für die Menschheit, hat 
der große Fortschritt der Naturwissenschaft und Technik der Menschheit bar 
Glück gebracht? Ungeahnte Vorteile, aber nicht das Glück. Dem Menjcke« 
wurde Seele und Freiheit genommen; denn er wurde zum Sklaven der 
Maschine, wo sie ihm doch dienen sollte. Seitdem hat die soziale Frag» 
ihre Bitterkeit bekommen. Dem Rriege ward die furchtbar verheerend» 
«rast gegeben. Wissen ohne Herzenskultur schafft meist mehr Unglück alr 
Glück, weil es dann in den Dienst des Egoismus ttitt. 
Ist Macht das Glück? herrschen mag süß sein, aber nur wenig» 
sind zum herrschen berufen. Sollten die anderen alle die Enterbten de» 
Glückes fein? Die Erfahrung spricht dagegen. Ts gibt Diener, die sind 
glücklicher als ihre Herren, und wenn Macht mißbraucht und Willkür wird 
- wie groß ist doch erfahrungsgemäß diese Gefahr - dann endet sie über 
kurz oder lang nottvendig im Unglück. Auf wie schwachen Füßen auch 
scheinbar unerschütterlich gefestigte Macht steht, hat uns der Sturz so vieler 
Fürstenthrone in jüngster Vergangenheit gezeigt. 
Sind Ehre und Ansehen bei den Menschen das Glück? Man muß 
schon leicht zufrieden und ein äußerlicher Mensch sein, wenn man darin 
das Glück sehen wollte. Rann des Glück sich auf etwas so Schwankende» 
gründen? Und kann die Meinung der Menschen über uns unseren innere« 
wert irgendwie berühren? Ist nicht Volksgunst oft ganz unberechtigt, 
und dann sollte der Schein, auf dem sie gründet, wahrhaft glücklich mache«? 
Und wenn sie berechtigt ist. heißt es nicht Ursache und Wirkung verwechseln, 
wenn man in ihr und nicht im innern Sein des Menschen das Glück sieht. 
Ja, es gibt Menschen, die gehen still und unbekannt ihren Lebensweg und 
find doch glücklich. Ja, es gibt Menschen, die werden geschmäht und g^ 
lästert.' die leiden Verfolgung um der Gerechttgkett willen und sind doch 
wahrhaft Selige»
	        

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