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Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 46.1894 (46)

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 46.1894 (46)

Multivolume work

Persistent identifier:
101686951
Title:
Encyklopädie der Pädagogik vom gegenwärtigen Standpunkte der Wissenschaft und nach den Erfahrungen der gefeierten Pädagogen aller Zeiten
Person in original:
bearb. von einem Vereine praktischer Schulmänner und Erzieher
Document type:
Multivolume work
Publisher:
Schäfer
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
101686951
Access restriction:
Siehe Bände

Volume

Persistent identifier:
101687184
Title:
A - L
Document type:
Volume
Publisher:
Schäfer
Publication year:
1860
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
101687184
Fußnote/Bemerkung:
Systemvoraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Access restriction:
Siehe Bände

Lemma

Title:
Erziehungswesen im Verhältniß zum Staate
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Lemma
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0439391
Access restriction:
Siehe Bände

Contents

Table of contents

  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung
  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 46.1894 (46)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
    Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der Allgemeinen Deutschen Lehrerversammlung (des Deutschen Lehrertages) in Stuttgart. (Fortsetzung)
  • Tagesgeschichtliches und Feuilleton
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

 
F=; 
echsundvierzigſter Jabrgang. 
odi 
Zugleich Organ der Allg. Deutſchen Lehrerverſammlungen (Deutſchen Lehrertage). 
 
 
 
Jährlich 52 Nummern von mindeſten3 1 Bogen nebſt 
2 unentgeltl. Beil.: Anzeiger für pädagogiſche 
Litteratur (in 12 Nrn.) u. Jugendſ<riften- 
Wartet(in 12Nrn.). Prei3 viertel). 2 Mk. Anzeigen 
Yür die dretſpaltige Petitzeile oder deren Raum 30 Pfg. 
Litter. Beilagen ie nach Umfang 20--26 Mk. 
 
EE EE 
 
 
SEESEN 
Stenographiſcher Bericht 
über die Verhandlungen der Allgemeinen Deutſchen Lehrer- 
verſammlung (des Deutſchen Lehrertages) in Stuttgart. 
Nach Gabel5bergers Syſtem ſtenographiert von 
Dr. M. Weiß-Berlin und Dr, Neupertk-Dre8den. 
(Fortjezung.) 
1. Vorſ. Halben: Dieſer zweite Gegenſtand betrifft das Thema: 
Welche Veranſtaltungen ſind für das nachſchulpflichtige 
Alter zu treffen, damit die Reſultate des Schulunterrichts 
und der Schulerziehung geſichert werden und die durch die 
ſozialen Verhältniſſe der Gegenwart bedingte Ausgeſtaltung 
| erfahren? 
Berichterſtatter iſt Herr Rektor Kopſ<- Berlin. 
. 34h verweije die geehrten Anweſenden auf die in Ihren Händen be- 
findlichen Leitſäße des Herrn Berichterſtatters (ſiehe S. 218), die ich wohl 
niht nötig habe erſt als Grundlage der Debatte zu verleſen. (Rufe: 
Nein!) I< will aber doch zwei geſchäftsordnung3mäßige Bemerkungen 
mir vorher geſtatten. Die erſte dieſer Bemerkungen iſt die, daß wir nach 
den alten Gepflogenheiten diejer Verſammlung vorausſeßen, daß in nor- 
maler Weiſe die Herren Berichterſtatter ſich auf einen Vortrag von etwa 
einer halben Stunde beſchränfen und die Herren Redner auf höchſten8 
10 Minuten, und daß, wenn davon Ansnahmen gemacht werden ſollen, 
ſie in kleinerem Umfange von dem Vorſißenden, in größerem aber nur 
mit Zuſtimmung der Verſammlung ſtattfinden dürfen. Es iſt ja not- 
wendig, m. H., daß wir dieſen Gegenſtand in einer eingehenden Debatte 
genügend erörtern, und dazu ſind dieſe äußeren Normen wohl erforderlich. 
Dann mache ich auf ein Zweite38 aufmerkſam: Dieſes Thema iſt 
das erſte von den beiden fjogenannten Verbandsthemen, welche den deut- 
ſchen Lehrervereinen vor Jahresfriſt anheimgeſtellt ſind, ſie ihrer Vor- 
erörterung zu unterziehen, und für dieje Vereinsthemen gilt die Norm 
unjerer Geſchäftsordnung, nach welcher freilich an der Diskuſſion jedes 
Mitglied der Verſammlung ſich beteiligen kann, an der Abſtimmung aber 
nur die Delegierten der deutſchen Lehrervereine teilnehmen können. Ich 
mache dabei darauf aufmerkſam, daß die Zahl der Teilnehmer dieſer Ver- 
jammlung jet rund 3500 beträgt, und daß 246 Delegierte anweſend ſind. 
Dieje 246 Delegierten, die in dieſer Frage alſo ſchließlich allein das Ab- 
ſtimmungsrecht haben werden, vertreten nicht weniger als 79612 deutſche 
Lehrer. (Bravo!) Sie ſehen aus dieſer großen Zahl, meine geehrten 
Herren, wie mächtig der Einigungsgedanke, dem wir in Leipzig Rech- 
nung getragen haben, ſhon heute durch Beſchifung der Verſammlung 
vonjetten jo vieler deutſcher Kollegen wirkt. (Lebhaftes Bravo?) 
- dh gebe jeht dem Hrn. Rektor Kopſ<-Berlin das Wort und bitte 
ihn, jeinen Vortrag zu halten. 
Rektor Kopſch-Berlin: Hochgeehrte Verſammlung! Jeder Ar- 
beiter, der mit Luſt und Liebe an ſein Tagewerk geht und es ernſt 
nimmt mit jeiner Arbeit, gewinnt Intereſſe an den Produkten, die 
er fertigt. Er erfährt gern, wo dieſelben bleiben, ob ſie brauchbar 
und praktiſch jind, oder ob ſie no< verbeſſert werden können. Da2- 
jelbe Intereſſe hat auch jeder gewiſſenhafte Lehrer für ſeine Schüler, 
an denen er 8 Jahre lang gearbeitet hat. Dieſe Anteilnahme an 
dem die Schule verlaſſenden Kinde wird noch verſtärkt durch die 
Erwägung, daß der Lehrer nicht ein fertiges Produkt geſchaffen 
Sonntag, den 3. Juni, 
 
Aufſäe über zeitgemäße Stoffe und Vetitteilungen 
über Schul- und Lehrerverhältniſſe ſind willkommen. 
Schriften zur Beurteilung ſind unberechnet an die 
Verlags8handlung oder an die Shriftleitung des Anz. 
für padag. Litteratur einzuſenden. = Beſtellungen 
nehmen alle Buchhandlungen und Poſtämter an. 
darum nicht nur das Recht des Lehrers zu fragen: Wie ſind die 
Verhältniſje beſchaffen, in welche der Schüler nach der Schulzeit 
eintritt, bieten dieſelben auch die Gewähr, daß die Arbeit, die bis 
hierher geleiſtet, erhalten und in rechter Weiſe weiter gefördert 
werde, ſondern es iſt nach meinem Dafürhalten ſeine Pflicht, dies 
zu thun. Der rechte Lehrer hat ſeine Aufgabe nicht erfüllt, wenn 
er nur innerhalb der vier Schulwände in mühevoller Arbeit den 
ſc<werbepacten Shulkarren in gleicher Weiſe jahraus, jahrein 
weiter jchiebt, ſondern er iſt verpflichtet, einerſeits zurückzublicken 
auf die Verhältniſſe, in denen das ſeiner Arbeit beſtimmte, wert- 
vollſte Material, das überhaupt jemand anvertraut werden kann, 
aufwächſt, andererſeits vorwärts zu ſchauen und zu wachen, daß 
die Reſultate der Schularbeit nicht verkümmern oder gänzlich ver- 
loren gehen, ſondern geſichert und in zeitgemäßer Weiſe ergänzt 
werden. Der Schullehrer muß zum Volkslehrer werden, wenn 
er jein Amt recht ausfüllen, ſeiner Aufgabe im Staate voll und 
ganz nachfommen ſoll. Allerdings hat es nie an Leuten gefehlt, 
-- und wird auch in der Zukunft daran kein Mangel ſein, =- 
denen der Lehrer als Volkslehrer eine unbequeme Perſon iſt 
und die ihn auf den engen Kreis ſeiner Schulſtube verweiſen. 
(Sehr richtig!) Das ſind alle diejenigen, denen der Anwalt 
neben dem no< nicht ſ<hulpflihtigen Kinde und neben dem aus 
der Schule getretenen Jüngling oder der Jungfrau unbequem wird, 
weil er zu lebhaft die Intereſſen des heranwachſenden Geſchlechts 
"gegen Sondevrintereſſen aller Art vertritt oder zu laut und ein- 
 
dringlich auf die Verſäumniſſe und Unterlaſſungsfünden in der 
Bildung unſerer Jugend aufmerkſam macht; und weiter ſind es 
diejenigen, die ein tieferes Verſtändnis über Jugend- und Volks- 
erziehung als angeborene Eigenſchaft eines gewiſſen Standes 
anſehen oder an eine gewiſſe Vorbildung oder gar an ein be: 
ſtimmtes Amt gebunden erachten. Das Urteil dieſer Kreiſe darf 
uns nicht beirren. Der wahre Volksfreund, der vorurteilslos 
denfende und tiefer blifende Staatsmann erkennt mehr und mehr 
an, daß der Volkslchrer in allen Fragen, bei denen es ſich um die 
Erziehung unſeres Volkes handelt, in erſter Reihe dazu berufen 
iſt, nicht nur mit zu thaten, ſondern auch mit zu raten, um die 
beſten und gangbarſten Wege in der Erziehung ausfindig zu machen. 
Nicht zur Befriedigung des Ehrgeizes geſchieht etwa dieſe Mit- 
arbeit, ſondern im Intereſſe unſeres deutſchen Volkes und Vater- 
landes. Denn die rechte Erziehung des heranwachſenden Geſchlechts 
iſt die wichtigſte Aufgabe jedes Volkes. 
Da3 für dieſe Verſammlung vom Vorſtande des Deutſchen 
Lehrerverein3 faſt einſtimmig geſtellte Thenta, welches un3 heute 
beſchäftigen ſoll, ſteht in innexem Zuſammenhange mit den auf 
den Lehrertagen in Berlin und Halle in den Jahren 1890 und 92 
verhandelten Themen: „Die Aufgabe der Volksſ<hule in Rückſicht 
hat, nict den Schüler bis zu dem Zeitpunkte führen kann, wo er auf die ſoziale Frage" und: „Die allgemeine Volksſ<hule in Rüc- 
vollſtändig gereift und genügend vorbereitet für das Leben iſt, 
| 
j 
ſNnOt auf die Joziale Frage“; denn das geſtellte Thema iſt beſtimmt, 
jondern daß er ſein Arbeitsprodukt zur weiteren Förderung anderen . unſeren Blik auf die nachſchulpflichtige Jugend zu richten und die 
Bildungsfaktoren, anderen Verhältniſſen übergeben muß. Es iſt | Frage zur Beantwortung zu bringen: Was kann und muß ge-
	        

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