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Ethische Kultur - 8.1900 (8)

Zugriffsbeschränkung

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Ethische Kultur - 8.1900 (8)

Mehrbändiges Werk

OPAC:
101688679
Titel:
Encyklopädie des gesammten Erziehungs- und Unterrichtswesens
Herausgeber:
Schmid, Karl Adolf
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Verlag:
Besser
Erscheinungsort:
Gotha
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Band

OPAC:
10168875x
Titel:
A - Dinter
Herausgeber:
Schmid, Karl Adolf
Dokumenttyp:
Band
Verlag:
Besser
Erscheinungsjahr:
1859
Erscheinungsort:
Gotha
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
10168875x
Fußnote/Bemerkung:
Systemvoraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Lemma

Titel:
Classenlehrsystem und Fachlehrsystem
Autor:
Thilo, W.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Lemma
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0422946
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Ethische Kultur
  • Ethische Kultur - 8.1900 (8)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
    Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Der Student und die Politik
  • Beiträge zur Charakterisierung italienischer Verhältnisse
  • Streiflichter
  • Aus der ethischen Bewegung
  • Vermischtes
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Volltext

"Jeden Ere and. 
Preis viertelj. 1,60 M. 
Man abonniert bei allen 
Die Euferate ene 
Nonpareillezeile 40 P) 
B. ilegen 
“ billig nach 
freier Vereinbarung. 
Buchhandlungen Unnahme in allen 
und Poſtanſtalten. Annoncenbureauzx 
oſt-Zeitungsliſte und in der 
P „ür 060 2480. ' Expedition W., 
BWilyclmitr. 47. 
Ethiſche Kuliur 
Wodcenſchrift für ſozial-ethiſche Reformen. 
Begründet von Georg von GiZy>>i. 
Unter Mitwirkung von Dr. Sr. W. Soerſfter herausgegeben von Dr, R, Penzig und Dr. M. Kronenberg. 
Derlag: Derlag für ethiſche Kultur Richard Bieber, Berlin W. Wilheimſtr. 42. 
 
 
VIT. Tabrgang. 
 
Berlin, den 8, Dezember 1900. 
LTr. 49. 
 
 
 
 
-Z>; , Abdruck iſt nur mit vollſtändiger Quellenangabe geſtkattef. +<- 
 
 
 
Inhalt: 
Der Student und die Politik. Yon Prof. Wilhelm Foerſter. -- 
Beiträge zur Charakteriſierung italieniſcher Verhältniſſe. Von Oda 
Olberg. -- Streiflichter: Sozialer Flugſand. Billigſte Kunſtwerke zu 
Weihnachten. =- Nus der ethiſchen Bewegung: Offenburg. Berlin. 
Danzig. =- Vermiſchtes. =- Einige empfehlenswerte Jugendſchriften 
ohne religiöſe oder nationale Tendenz für Kinder von 11--14 Jahren. 
 
Der Student und die Politik. 
Vortrag in einer Verſammlung von Studierenden der Berliner 
Univerſität. 
Von Prof. Wilhelm Foerſter. 
Von den Herren Veranſtaltern der heutigen Ber- 
ſammlung bin ich erſucht worden, die Diskuſſion über das 
Thema „Der Student und die Politik“ durch einige 
allgemeine Betrachtungen über den. Gegenſtand 
einzuleiten. 
Ich will anknüpfen an eine Erinnerung aus meiner 
eigenen Jugendzeit und zwar aus dem Jahre 1848, 
wo ich ſelber nor nicht Student, ſondern erſt Sekun- 
Daner war. 
Der BVölkerfrühling von 1848 hatte auch die Gemüter 
der Primaner und Sekundaner in Breslau ſtarf bewegt 
(es waren zuſammen mehrere hundert, und ich jelber gehörte 
dem Gymnaſium zu St. Magdalene an). Wir beſchäftigten 
uns alle Jart mit Bolitik und wir erſchienen in den be- 
wegteſten Tagen damals auch in der Klaſſe mit j<warz- 
rot-goldener Schleife. Aber obgleich die Einigung Deutſch- 
lands und die Bekämpfung des AbſolutiSmus, ſowie die 
Arbeiterfrage auc) von uns eifrigjt disSfutiert wurden, 
hatten wir uns ſehr bald einen Reform- und Tortſchritts- 
Gedanken auserkoren, für den wir beſonders fompetent 
zu ſein glaubten, und der auch für unſere ganze Leben3- 
lage von beſonderem Intereſſe war, nämlich nichts ge- 
ringeres, als die Abſchaffung des Abiturienten-Examens 
oder vielmehr die Erſezung dieſes Examens durch eine 
andere Art der Entſcheidung über die Reife zur Univerſität. 
(Es war aber nichts weniger als eine kopfloſe revolutionäre 
Wallung im Sinne des Niederreißens jeglicher Schranke 
perſönlicher Willkür. 
Die leitenden Köpfe unter uns argumentierten. viel- 
mehr folgendermaßen: Zeiten politiſch-ſozialer Befreiung 
und beginnender Selbſtregierung des ganzen Volkes müßten 
die höchſten Anforderungen nicht blos an das Wiſſen, 
ſondern noch mehr an den. Charakter. der leitenden Ber- 
Jonen ſtellen. 
würden. 
Die . Hochſchulen jeien die Pflanzſtätten, aus - 
denen die meiſten dieſer leitenden Perſonen hervorgehen 
Schon in den oberen Schulklaſſen laſſe ſich aber - 
 
die Zukunft eines Charakters erkennen und zwar am beſten 
von den Mitjchülern, während das <arakterloſeſte Ding 
auf der Welt, nämlich der Streber, in ganz erklärlicher 
Weije vielen Lehrern näher zu ſtehen und von dieſen für 
beſonders reif gehalten zu werden pflege. 
Eine bloße Prüfung des Wiſſens durch Abfragen und 
durch Klauſur-Arbeiten, wie die damalige Reife-Prüfung, 
ſei an ſich und no<g dazu mit ihren Verſuchungen zu 
Unwahrhaftigfeiten von Schülern und Lehrern, eine Ein- 
richtung, die ſich nur wie eine Krankheit forterbe. Auch 
die Prüfung des Wiſſens und noch mehr diejenige der 
Fähigkeiten könne durch Mitwirkung des Urteils der 
Mitſchüler und Arbeits8genoſſen zutreffender und förder- 
licher geſtaltet werden. 
Aus allen diejen Erörterungen ging, in Geſtalt einer 
Petition an die Regierung, ein Antrag hervor, daß 
die Reife-Prüfung in Zukunft durch die Beratung und 
den Mehrheitsbaichluß eines Kollegiums erfolgen möge, 
das zur Hälfte aus Lehrern, zur Hälfte aus Meitjchülern 
DeSjenigen zuſammengeſetzt ſein follte, welcher ſeine Zu- 
laſſung zur Hochſchule beantrage. 
Dieſe Petition iſt damals im Sommer 1848 wirklich 
an das Miniſterium gerichtet worden, aber natürlich als 
ein fkuriojes Erzeugnis des ſogenannten „tollen Zahres" 
in den Akten latent geworden, wenn ſie überhaupt durch 
die unteren Inſtanzen bis an ihre Adreſſe gelangt iſt. 
Sie werden nun fragen, was ich mit dieſer Erzählung 
beabſichtige. Wir find doch nicht zuſammengekommen, um 
Anekdoten aus dem Jahre 1848 zu hören, 
Nun, ich meine, daß jener Vorgang und jene Ex- 
örterungen doch eine nahe Beziehung zu unſerm Thema 
haben und uns mitten hinein in die Diskuſſion führen, 
ob und in welcher Weiſe der Student Politik treiben, das 
heißt überhaupt ſich mit den großen Gemeinſchaft8ange»- 
legenheiten beſchäftigen ſolle. 
Vie jungen Männer, die damals an der Spiße jener 
Schülerbewegung ſtanden, und zu denen iM als einer der 
Jüngſten mit einer gewiſſen Bewunderung emporſah, haben 
nicht blos nach meiner damaligen, jondern nach der bis 
in meine alten Tage bewahrten Ueberzeugung einen Blick 
in die Zukunft unſerer Einrichtungen gethan, den ich 
mindeſtens für „unbewußter Weisheit froh“ erklären 
möchte. Durc< Nachdenken und Erfahrung bin ich ſelber 
immer mehr zu der Ueberzeugung gelangt, daß zu. einer 
: gedeihlichen Entwidlung unſerer ganzen Pädagogik in 
allen Stufen bis ZUr Hochſchule hinauf und einſchließlich 
der leßteren eine ganz andere und viel umfaſſendere Mit- 
wirkung der Lernenden aller Entwiklungsſtufen ins Auge 
gefaßt: werden muß, „nicht blos in Geſtalt gegenſeitiger 
 
 
 
 
Kgl.Bibliotnek 6: XÜ60 
 
 

	        

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