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Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins. - 58.1929, [1. Halbjahr] (58.1929, [1. Halbjahr])

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins. - 58.1929, [1. Halbjahr] (58.1929, [1. Halbjahr])

Periodical

Persistent identifier:
119421021X
Title:
Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins
Subtitle:
pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins
Erscheinungsverlauf:
48 (1919)-62 (1933)
Document type:
Periodical
Publisher:
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung. Abteilung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2983454-5
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
119421021X_5801
Title:
Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins. - 58.1929, [1. Halbjahr]
Shelfmark:
2 A 833
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1929
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Nummer 4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins
  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung : pädagogische Zeitung ; Hauptblatt des Deutschen Lehrervereins. - 58.1929, [1. Halbjahr] (58.1929, [1. Halbjahr])
  • Board
  • Endpaper
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nummer 1 (1)
  • Nummer 2 (2)
  • Nummer 3 (3)
  • Nummer 4 (4)
  • Nummer 5 (5)
  • Nummer 6 (6)
  • Nummer 7 (7)
  • Nummer 8 (8)
  • Nummer 9 (9)
  • Nummer 10 (10)
  • Nummer 11 (11)
  • Nummer 12 (12)
  • Nummer 13 (13)
  • Nummer 14 (14)
  • Nummer 15 (15)
  • Nummer 16 (16)
  • Nummer 17 (17)
  • Nummer 18 (18)
  • Nummer 19 (19)
  • Nummer 20 (20)
  • Nummer 21 (21)
  • Nummer 22 (22)
  • Nummer 23 (23)
  • Nummer 24 (24)
  • Nummer 25 (25)
  • Nummer 26 (26)
  • Endpaper
  • Board
  • CalibrationTarget

Full text

 
„Allgemein? 
 
outſche / 
 
hrerzeifung 
BHerausgegeben voin Deutſchen Gehrerverein 
Verlag und Geſchäftsſtelle: 
Porantwortlicher Schriftleiter: Le0 
Berlin W35, Potsdamer Straße 113, Haus 2. Sernruf: B 1 8130/8154 2 
Raeppel, Berlin W 35, Potsdamer Straße 113, Haus 2. FSernruf: B 1. 8150/8151 
<< = 
 
 
„58. Jahrgang 
  
 
- Berlin, den 24 
ER 
 
 
 
3 
  
Jana 
 
 
 
 
 
r 4 929 3 Hummer 4 
Erziehungswiſſenſchaftlichen Hauptſtolle 
Inhalt: Wirtſchaft und Volksſchule, und Völferb „“ Aus der Tagung der 
des DeutſÄ Sim bel ; Zundſchäu- == Wirtſchaftliche Sragen. == Deutſcher Cehrerverein. = Verſchiedenes. == 
Anzeigen, Uls Beilage: Blätter für Schulrecht. Nr. 1. : 
+ venen, 
 
Wirtſchaft und Yolksſchule. 
"Gedanken zur 
Veorbandsaufgabe des DLY.) 
Hon Otto Seißer-Köngen (Württemberg.) 
Die überaus wertvollen Ausführungen Screiters in 
„&. 37 dieſer Zeitung möchte ich etwas weiter ſpinnen. Mit 
vollem Recht geht ex zum Angriff über und hält der Wirtſchaft 
vor, wie ungerecht und undankbar ihr völlig gleichgültiges, 
ja oft ſogär ablelhmnendes Verhalten der Yolksſchnle gegen 
Über iſt. Die geſamte heutige Wirtſchaftsführung und =öYdnung 
wäre- überhaupt unmöglich, wenn nicht die Dolks hule für 
die intellektuelle und Jittliche Grundlage ſorgen würde. Mit 
demſelben Recht weiſt er auf. den Widerſinn hin, der darin 
liegt, daß die Wirtſchaftskreiſe ausſchließlich den Fachſchulen 
ihre Unterſtüßung zuteil werden laſſen, daneben aber deren 
Fundament, die Volksſchule, völlig vernachläſſigen. Wenn 
die Volksſchule nicht immer und Überall das leiſtet, was die 
Wirtſchaft von ihr verlangöt, VET ME 2 OAS ter 1 
Sinn der Schreiterſhen Ausführu 
an der Volksjchule als ſolch, 
gelhaſten Unterſtüßung, die ihr zukommt. ? 
Iſt dem nun tatſächlich in vollem Umfang ſ9? Vielfach 
wird behauptet: Die Yolksſchule hat ſich innerlich allzuſehr 
von dem Gedanken, der Wirtſchaft zu dienen, entfernt. und 
daraus erklärt ſich auch die Gleichgültigkeit der Wirtſchaft 
ihr gegenüber. ; 
Was iſt Wahres an dieſem Vorwurf? 
UI SZUa mſt iſt Oie Gleichgültigkeit ſo weiter Kreiſe der 
Volksſchule gegenüber eine Folge der allgemeinen Schulpflicht. 
Es iſt eine pſyhologiſch leicht erklärliche Erſcheinung, daß 
Einrichtungen, die im Lauf der Zeit zu einer Selbſtverſtänd 
lichfeit geworden ſind, der Maſſe gleichgültig werden. Sie 
haben keinen Seltenheitswert mehr. Man ſchäßt das Waſſer 
erſt dann wieder, wenn es knapp wird. Wir wiſſen insbeſondere 
von Paul Barth und 5. M. Schiele, wie ſehr die erſte Dolks- 
ſchule, „dieſs Tochter der Induſtrie“, ſich gegen die erbitterten 
 
 
 
 
 
 
 
ul DIC SCUDO 
 
„ ſondern an der vielfach ſo man 
Z4052 el % VEN IEA SBU RIESEN - a] 
Anfeindungen der. geiſtlichen | Schulen - wehren mußte: Wir 
EE anch, daß ſie.ſich dieſen. faſt übermächtigen Fein- 
dein zum Troß erhalten hat, weil eben die Wirtſäaftskreiſe 
MACEEEE ihrem Wext durchdrungen waren. "Aber dieſe „tent 
ſchen Schulen“ wären" eben damals nichts weniger als ſelbſt- 
Berſtänidlich, ebonſöwenig'"die. von. ihnen vermittelte Bildung. 
Jedermann, konnte im , Vorgleich mit denen, die ſie nicht 
durchlaufen. hatten, ermeſſen, wie wertvoll ſie waren Die 
HKoutige. Volksſchule. verdänkt. nicht nur die Gleichgültigfeit 
dor wirtſchaftlichen, Rreije ihr gegenüber, ſondern auch ihre 
M zonhrövelſtellung im Vergleich mit andern Schularten zu 
einem Teil dieſer ihrer Selbſtverſtändlichkeit. Das beweiſt 8 
Tatjache äm deutlichſten, daß alle ſchuliſchen Organiſationen für 
die abnorme Jugend ſich eines größeren Wohlwollens er- 
freuen, als ſie. Es zeigt ſich auch in der Bewertung der 
Arbeit der an der Volksſchule tätigen Lehrer. Wird nicht 
jeder, der etwas Beſonderes tut, höher eingeſtuft, als der 
Nut-Volksſchullehrery KCoiber=berger Hat nicht unrecht in 
ſeinem Büchlein „Zurück zu Peſtalozzi“, wenn er in der 
allgemeinen Schulpflicht ein nicht nur ſegensreiches Prin- 
ZP erblickt; womit natürli nicht "geſagt iſt, daß -man' ällein 
 
us, dieſem, Grund, einer! Aufliebüng der allgemeinen „Schul 
pfliht..das Wort reden ſolls, Aber. das. eine ſteht. feſt: > 
"Die Vichtbeachtung dor Volksſchularbeit/ ja bielfäch ihre“ 
 
 
 
Nüßachtung iſt mit durch den eben angeführten Grund ver 
urſacht. 
Aber dieſer Grund erklärt nicht alles. Die heutige Yolfks- 
ſchule iſt auch hinſichtlich ihres Bildungsideals etwas weſent 
lich Anderes, als jene „teutſchen Schulen“, die ſich ſo ſehr der 
Unterſtüßung der Wirtſchaft erfreuen durften. Sie waren rein 
und» ausſchließlich auf ganz beſtimmte, materielle Bedürfniſſe 
beſtimmter Wirtſchaftskreiſe zugeſchnitten. Sie lehrten Leſen und 
Schreiben, ſpäter auch Rechnen. Yon irgend welchen weltan- 
ſchaulich gegründeten Bildungsidealen waren ſie ebenſo weit 
entfernt wie von dem Gedanken der allgemeinen Menſchenbil- 
dung. Fragen wir uns, wann dieſe „teutſchen Schulen“ ilreit 
1.6: 4 »en, ſo erhalten wir die Antwort wieder 
en die Kirchen = und zwar auch die 
 
Charakter geän 
 
   
e1: DIe Bekämp 
proteſtantiſchen == dieſe „Winkelſchulen“ zunächſt aufs äußerſte, 
[9 erkannten ſie doch bald die Ausſichtsloſigkeit dieſes Kampfes 
und taten das, was von ihrem Standpunkt aus das einzig Rich- 
tige war" Sie ſtellten dieſe Schulen in ihren Dienſt, in den 
der religiöſen Erziehung, indem ſie ihre Errichtung vorſchrieben, 
Kirchendiener zu ihren Lehrern ernannten, ſie der kirchlichen 
Oberaufficht unterſtellten und neben den ſeitherigen Lehrgegen- 
ſtänden auch Ürhlich-religiöſe Stoffe behandeln ließen. (Yal. die 
Große Rirchenordnung des Herzogs “Chriſtoph von Württem- 
berg im Jahre 1559). Seit jener Zeit iſt die Yolksſchule zu 
dem geworden, wie ſie nach Hellpach noh in der Uüitte des 
vorigen Jahrhunderts ausſaht „Ihr unbedingt primäres Sach 
war Religion, konfeſſionell ihre Organiſation und ihr Geiſt 
bis in alle Verzweigungen des Unterrichts hinein; die <hriſtliche 
Bekenntnisſchule iſt vamals das granitene - Fundament der 
Demopädie in den Ländern deutſcher Zunge und Kultur, geiſt 
liche Sdhulaufſjicht ſorgt für ihre Unangefochtenheit durch 
j 
perſönliche oder politiſche Kräfte der Rritik und Oppoſition.“ 
Die Wejensgeſtalt der Deutſchen Schule S: 4.) Damit hatte die 
Yolksſchule ein nenes und weſentliches Merkmal in ſich aufge= 
nommen, das ſie nicht mehr als ausſchließlich und unmittel 
bar im Dienſt der Wirtſchaft ſtehend erſcheinen ließ. Es hal ' 
ſich der religiöſe Schwerpunkt der Yolksſchule im Lauf der 
letzten Jahrzehnte verſchoben, der Gedänks-“ der a 
Menſ<enbildung hat dafür an Boden gewonnen. ; 
Dieſe Entwicklung iſt nur folgerichtig geweſen. „Su den 
Trägern der Wirtſchaft gehören eben Warenerzeugern und 
Händlern 'auch die Yerbräucher“, ſagt Schreiter mit Reht. 
Es iſt .nicht angängig, den Begriff. der Wirtſchaft einzuengen 
auf die Privatwirtſchaft im kapitaliſtiſchen Sinn; er iſt vielmehr 
auszudehnen auf die geſamte volkswirtſchaft. Auch Schreiter 
Führt das Wort Rathenaus an: „Wirtſchaft iſt nicht Privat- 
Jache, ſondern Gemeinſchaftsſache; nicht Selbſtzwe& „ſondern 
Mittel zum Abſoluten; nicht Anſpruch, ſondern Verantwortung.“ 
Damit beſteht die Anſicht Kerſchenſteiners zu Recht, daß nicht 
Sie Entwieklung der menſchlichen Kräfte die oberſte Aufgabe 
der Schule ſei, ſondern die Anleitung zum richtigen Gebrau? 
'unterſcheidet ſie grundfäklich von ihren mittelalterlichen Vor- 
Jäufein und weiſt ihr gleichzeitig einen pädagogiſch wert? 
 
'volleren Rang zu. Daß es auch im Intereſſe einer richtig 
llgemeinen 
'verſolben; Ohne eine ſittliche Zielſezung wird alſo die Yolks- 
ſchule ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht. Und dieſe Erkenntnis 

	        

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