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Handbuch für das Berufs- und Fachschulwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch für das Berufs- und Fachschulwesen

Sammelwerk

Persistent identifier:
122678737
Title:
Handbuch für das Berufs- und Fachschulwesen
Editor:
Kühne, Alfred
Document type:
Sammelwerk
Publisher:
Quelle und Meyer
Publication year:
1929
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
122678737
Fußnote/Bemerkung:
Systemvorraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Access restriction:
Open Access

Lemma

Title:
Handelsschule und Höhere Handelsschule
Author:
Oberbach, Johannes
Document type:
Sammelwerk
Structure type:
Lemma
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0711394
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Handbuch für das Berufs- und Fachschulwesen
  • Titel
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis
  • Entwicklungsstufen der Berufserziehung in Deutschland
  • Berufsbildung und Allgemeinbildung
  • Ethik und Soziologie die Berufes in der Schulerziehung
  • Berufswahl und Berufsberatung
  • Berufserziehung im Jugendalter
  • Die gesetzliche Regelung und Verwaltung des Berufswesens
  • Die gesetzliche Regelung des Lehrlingswesens
  • Lehrstoffe und Lehrverfahren der Berufsschulen
  • Kaufmännische Berufsschulen (kaufmännische Fortbildungsschulen, Handelslehrlingsschulen, Pflichthandelsschulen)
  • Gewerbliche Berufsschule (Gewerbliche Fortbildungsschule, Gewerbeschule)
  • Die Berufsschule der Ungelernten
  • Werkschulen
  • Die Werkschulen der deutschen Reichsbahn
  • Bergmännische Berufsschulen
  • Die Pflichtberufsschule für Mädchen
  • Die ländliche Fortbildungsschule
  • Jugendpflege und Berufsschule
  • Die Ausbildung des Gewerbelehrers
  • Die Ausbildung der Diplom-Handelslehrer
  • Ausbildung der Gewerbelehrerinnen
  • Der Aufbau des Fachschulwesens
  • Die Deutschen Baugewerkschulen
  • Die Metallfachschulen
  • Textilfachschulen
  • Kunstgewerbe und Handwerksschulen
  • Sonderfachschulen
  • Bergschulen
  • Handelsschule und Höhere Handelsschule
  • Die Wirtschafts-Oberschule
  • Handelsrealschule, (sächsische) höhere Handelsschule und sächsische Wirtschaftsoberschule
  • Seefahrtschulen
  • Die Schiffsingenieurschulen
  • Frauenfachschulen
  • Wohlfahrtsschulen und Soziale Frauenschulen
  • Landwirtschaftliche Fachschulen
  • Ländlich-hauswirtschaftliches Fachschulwesen
  • Die Berufsausbildung der Erwerbslosen und der Erwerbsbeschränkten
  • Die Heeres- und Marinefachschulen
  • Die fachliche Ausbildung für den Übertritt in freie Berufe bei der preußischen Schutzpolizei
  • Die fachlichen Privatschulen
  • Die Ausbildung der Lehrer an Fachschulen
  • Das Berechtigungswesen
  • Das Vereinswesen auf dem Gebiete der Berufs- und Fachschulen
  • Das freie Bildungswesen der technisch-wissenschaftlichen Verbände
  • Das freie Bildungswesen für das Handwerk
  • Das freie Bildungswesen des katholischen Gesellenvereins
  • Das freie Bildungswesen der Gewerkschaften
  • Das freie Bildungswesen der technischen Angestellten-Verbände
  • Die freie Bildungsarbeit der kaufmännischen Verbände
  • Das freie Bildungswesen der landwirtschaftlichen Verbände
  • Die Statistik des Berufs- und Fachschulwesens vornehmlich in Preußen und den Erhebungen von 1921 und 1926
  • Zeittafel zur Geschichte der Berufserziehung in Deutschland
  • Sach- und Namensverzeichnis

Full text

 
Handelsſchule und Höhere Handelsſchule 
Von Johannes Oberbah, Köln 
1. Geſchichtliche Entwicklung 
<on im Mittelalter ging neben der praktiſchen Lehre, die den jungen Kauf- 
mann vielfach in die Fremde, in die auswärtigen Kontore der Hanſa oder in 
die oberitalieniſchen Handelsöſtädte führte, eine Ergänzung durch Unterricht in 
Lateinſchulen, ſpäter in den Schreib- und Nechenſchulen, her. 
Lebhafter wurde das Bedürfnis nach einer ſchulmäßigen kaufmänniſchen Ausbil- 
dung im 18. Jahrhundert, Der erſte Plan zur Errichtung von Handelsſchulen, den 
der ſächſiſche Kommerzienrat Jakob Marperger im Anfang des Jahrhunderts ent- 
warf, gelangte nicht zur Ausführung. Das Bedürfnis nach einer beſonderen bürger- 
lichen Bildung führte 1747 zur Gründung der erſten Realſchule durch den Prediger 
He>ker in Berlin. An ſeine Schule ſchloß er bald eine beſondere Manufaktur- und 
Kommerzienklaſſe an, die als Handelsſchule anzuſehen iſt. Ähnliche Klaſſen wurden 
an den Schulen der Philanthropen eingerichtet. Selbſtändige Handelsſchulen wurden 
in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, etwa in 20 Städten, eingerichtet. Am 
bekannteſten iſt die Handelsakademie von Profeſſor Büſch in Hamburg, die er von 
1771 bis zu ſeinem Tode leitete, und die Handelsſchule, die Friedrich Schulz in 
Berlin mit Unterſtüßung der Korporation der Kaufmannſchaft von 1791-1803 
unterhielt und die dann 1803--1806 als Königliche Handelsſchule weitergeführt 
wurde, 
Die verheißungsvollen Anfänge gingen in der napoleoniſchen Zeit zugrunde. Be- 
deutungsvoll für die weitere Entwicklung wurde das Vorgehen der Kramer-Innung 
in Leipzig, die 1831 eine Handelsſchule gründete. Dieſem Beiſpiele folgten die 
meiſten größeren ſächſiſchen Städte und eine Anzahl anderer Orte. Dieſe Schulen 
wurden ſpäter ſo umgebildet, daß der erfolgreiche Beſuch die Berechtigung zum ein- 
jährig-freiwilligen Dienſte gab. 
Handelsſchulen für junge Leute mit Volksſchulbildung wurden ebenfalls zuerſt 
in Sachſen 1872 durch Direktor Benſer eingerichtet. Dieſe Schulen ſollten von dem 
Beſuche der damals zur geſeßlichen Einführung gelangenden Pflichtfortbildungs- 
ſchulen befreien. In größerem Umfange entwickelten ſich dieſe Schulen erſt, als 
die Arbeitsteilung im Handel ein ſtärkeres Bedürfnis nach weiblichen Hilfskräſten 
wachrief und dieſe eine geeignete Vorbildung vor dem Eintritt in den Beruf ſuchten.
	        

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Handbuch Für Das Berufs- Und Fachschulwesen. Quelle und Meyer, 1929.
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