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Pädagogische Reform - 36.1912 (36)

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Bibliographic data

fullscreen: Pädagogische Reform - 36.1912 (36)

Multivolume work

Persistent identifier:
122678826
Title:
Lexikon der Pädagogik
Editor:
Roloff, Ernst M.
Document type:
Multivolume work
Publisher:
Herder
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Access restriction:
Siehe Bände

Volume

Persistent identifier:
122679105
Title:
Sulzer bis Zynismus
Subtitle:
Nachträge. Namen- und Sachverzeichnis
Editor:
Roloff, Ernst M.
Document type:
Volume
Publisher:
Herder
Publication year:
1917
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
122679105
Fußnote/Bemerkung:
Systemvorraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Access restriction:
Siehe Bände

Lemma

Title:
Toussaint-Langenscheidtsche Methode
Author:
Metzen, K.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Lemma
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0723797
Access restriction:
Siehe Bände

Contents

Table of contents

  • Pädagogische Reform
  • Pädagogische Reform - 36.1912 (36)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Der Chemieunterricht in der Arbeitsschule
  • Über die Schulverhältnisse in Norwegen
  • Aus Hamburg
  • Zum Lehrplan für den Unterricht im englischen und Französischen
  • Aus Hamburg
  • [Anzeigen]
  • Mitteilungen
  • Chemische Versuche
  • Literatur
  • [Anzeigen]
  • Vereins-Anzeiger
  • [Anzeigen]
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

lang. Doch ich zweifle nicht daran. daß dieSe 
Vermutung nicht zutrifit. Wenn nach des 
Dichters Wort Selbst im „kindlichen Spiele“ 
ein tiefer Sinn ruht, wieviel] mehr muß das 
erst der Fall Sein in der behördlichen Arbeit! 
 
Chemische Versuche, 
Wegen Seiner immer häufigeren Verwendung 
im praktischen Leben verdient das Aluminium im 
Unterricht erwähnt zu werden. AbgesSehen davon, 
daß es in der Form von Thermit von den. Ein- 
brechern zum ÖOiinen der Geldschränke verwandt 
wird, findet es zur Hauptsache beim Luitschifibau 
und beim Aluminiumschweißverjahren ausgedehnte 
Verwendung. Das Schweißen mittels Thermit ist 
neuerdings häufig in den Straßen Hamburgs beim 
verschweißen neuer SiraßenbahnSchienen zu be- 
obachten. Die Besprechung des Thermits fügt 
Sich zwanglos in den neuen Lehrplan KL 1. A 1: 
Oxydation, Freiwerden von Wärme, der chemische 
Prozeß als Wärmeguelle. An die Besprechung 
der Neigung von Natrium, Kalium und EiSsen zum 
Sauerstoii Schließt Sich die Besprechung der noch 
viel lebhafteren Neigung des Aluminiums zum 
Sauerstofi und der Verwendung dieses ProzesSes 
im praktiSchen Leben. 
Es Sei deShalb im folgenden aui zwei VersSuche 
mit Thermit aufimerksam gemacht, die einiach, 
gefahrlos und fesSelnd und, Was den chemischen 
Prozeß anbelangt, durchsichtig Sind. (Näheres 
über Thermit Ss. RosSenberg, Experimentierbuch, 
Bd. II, S. 163.) 
Versuch 1. Man kleidet einen za. 10 cm 
hohen hesSiSchen Tontiegel mit einem finger- 
dicken Magnesia-WassSerbrei aus und läßt ihn einige 
Tage in der Nähe der Heizung trocknen. (Eine 
Spur von Feuchtigkeit bedeutet eine Gefahr beim 
Versuch.) Dann 'Stellt man den Tiegel auf eine 
Sandschicht und füllt ihn mit 3 Eßlöffeln von 
Thermit. Darauf kommt ein Teelöffel von Ent- 
zündungspulver; in dieSes hinein drückt man eine 
Zündkirsche. Alle 3 Teile Sind notwendig, da 
Sonst die Entzündung Schwer vor Sich geht. Dann 
zündet man das kurze Magnesiumband, das aus 
der Kirsche herausragt, mit einer kleinen Gas- 
ilamme an. Nach wenigen Sekunden ist die Masse 
unter Spritzen durchgebrannt. Danach Sgchüttet 
man noch 2 Eßlöffel Thermit nach. Sofort nach 
Beendigung der Reaktion greift man den Tiegel 
mit der Tiegelzange und gießt das flüsSige Eisen, 
za. 2--3 ccm, auf den Sandhaufen. Es ist nötig, 
daß man Sofort ausgießt, weil Sonst das FiSen 
nicht mehr fließt. 
Strahlt aus dem Tiegel bis zur Decke. 
| WVersuch 2 vbesteht im Durchschmelzen 
einer unter WassSer befindlichen Eisenschale. Fr 
iSt ausführlich in Rogsenberg, Bd. II begschrieben. - 
(Siehe unsere neue Lehrerbibliothek.) Auch dieser 
2. Versuch ist durchaus gefahrlos und über- 
raschend. „Zum Sichern Gelingen ist nötig, die vor- 
bereitete Thermittüte erst im letzten Augenblick 
auis WasSer zu Setzen und ferner, daß Tüte und 
Glas gut Senkrecht und die Fisgenschale genau 
Wwagerecht Stehen. 
Material, Thermit etc. liefern u. a. auch in 
kleinen Mengen Gebr. Außmann, Hamburg 22, 
Oberaltenallee 33 2. | 
L. Peters. 
 
 
 
 
 
 
Literatur, 
mr TILZCHETUONREN. 
H. Eichdig4i7Sypstematscher: Kampf ' gegen den 
Drachen des Dialekts im Schulunterricht. 
- ein Sozialpädagogische Pflicht. 16 S. 
Hannover und Berlin, Verlag Carl Meyer. 
- Pr. 0,30 M. 
Der Veriasser bewegt Sich auf alter ausge- 
iahrener Bahn; das Neue, was die Ankündigung: 
eine SOZialpädagogische Pflicht erwarten läßt, wird 
auf ganzen drei Reihen oberflächlich abgemacht. 
Er verficht den Gedanken, Ergänzungssprachheite 
zur Bekämpfung der mundartlichen Fehler neben 
den Heften zur SYStematiSchen Grammatik einzu- 
führen. Der Verfasser Scheint Seine Leger, die 
er doch unter den Lehrern Sucht, für Sehr ober- 
flächlich, wenig kritisch oder Sehr dumm zu halten. 
Wozu Sonst diese Art des Druckes? Fortwährend 
kommen dem Leger fettgedruckte Sätze vor die 
Augen; iast in jeder dritten Reihe Stehen ein paar 
jettgedruckte oder unterstrichene Wörter. So Soll 
man auf das Wichtige hingestoßen werden; wenn 
es nur wert wäre, aufzufallen und behalten zu 
werden. Eine Solche Art der Aufmachung gibt dem 
Heft einen bombastiSchen, aufdringlichen Zug; 
der Leger wird auf unerhörte WeiSse bevormundet. 
Schm. 
 
Theorie und Praxis des Sprachbilderbuches. Von 
“ A. Fröhlich. Beiträge zum „Schaffenden 
Lernen“ im Deutschen Sprachunterrichte. 
Die helle Glut (za. 3000 *) 
Angstgefühle auf. 
 
E. Wunderlich, Leipzig. 1911. 200 S. Preis 
2 MN, geb. 2,40 M. 
Über die Theorie des neuen, Kommenden Sprach- 
unterrichts Sind Schon unzählige Seiten geschrie- 
ben; nun kommen nach und nach, So ganz allmäh- 
lich, auch Bücher aus der Praxis, die da zeigen, 
was der Einzelne in Seiner Schulstube getrieben 
hat. Diese Art Bücher tut uns not nach all der 
Theorie. Darum ein herzliches Glück auf! mit 
auf deinen Weg, du junges Buch mit dem Sonder- 
baren Titel. Dein Hauptwert Steckt in den Bei- 
Spielen, die zeigen, was dein VerfaSSer aus dem 
weiten Bereich der deutschen Sprache Seinen 
Jungen auftischt, und wie er es ihnen bietet. Aus 
deinen Anregungen kann man lernen umd möge 
dich ein jeder, dem der Sprachunterricht ans Herz 
gewachsen, und auch jeder, der nicht ein und aus 
weiß im trockenen System, dich kaufen und Studie- 
ren. Als Ganzes wirst du ein Gärungserreger Sein. 
Schm. 
Otto Spiegel, Ein Griff ins Leben. Diktatstoiie 
aus dem Friahrungskreise der Kinder zur 
Vorbereitung auf die freien Aufsätze. 1,20 M, 
geb. 160 M. 92 S. Ernst Wunderlich, 
Leipzig. 
Wie viele haben Schon unter der Last des 
Rechtschreibeunterrichts auf der Unterstuie ge- 
Seufzt! Wie oft wußten Sie Keinen Ausweg, wenn 
der Streit zwiSchen Kindesforderung und Wort- 
reihe Sich erhob, und wie mancher Schlug Sich 
bequem nach einiger Zeit zu denen, die Aal-Aar- 
Aas, Boot-Moor-Moos u. ä. drillten. Allen ehrli- 
chen Suchern, allen, die den Kampi immer wieder 
aus Pflichtgefühl gegen das Kind auinahmen und - 
wieder enttäuscht wurden, allen denen bietet Sich 
der Stettiner Lehrer als ein froher Genosse an, der 
keck und dreist System System Sein ließ und da 
anpackte, wo Sich die Mängel in der Schreibung 
Seiner Kinder zeigten. Aus den freien Aufsätzen 
Sammelte er die Fehler und da Steilte es Sich her- 
aus: „ES waren vorzüglich die Wörter, die in den 
Sprachheften fehlen, die Wörter, die man 
Sich auf den Straßen, Märkten, Spielplätzen und 
in den Wohnungen der Kinder und nicht zuletzt 
auch in der Volks- und BeruifSsSprache zusammen- 
Suchen muß. Das Sind nun m. E. nach die Stätten, 
wo die Diktatstoife für die Kinder zu allererst ge- 
Sucht werden müßten. Wir ereifern uns So oft 
über die Tätigkeit am grünen TiSch, und unsre 
eigne Vorbereitung ist meist nichts anderes.“ So 
hat der VerfasSer Sich Selbst ein Heit zusammen- 
gestellt, in dem alles enthalten ist, „in Andeutung 
wenigstens, Was S0 ein kleiner Kerl der Großstadt 
Schon in Seinen ersten drei bis vier Schuljahren 
gebraucht“. „SyStematik, Regeln, Schreibschwie- 
rigkeit und ähnliches Sind nicht leitende GesSichts- 
punkte gewesen. Der Stoffi war mir die Haupt- 
Sache.“ Und So ist's allein richtig; die Recht- 
Schreibung Sei ein für allemal die Dienerin. Das 
was Herr Spiegel auf den folgenden Bogen andeu- 
tungsweise und doch in erstaunlicher Fülle bringt, 
Soll nun nicht von jedem Lehrer Wort für Wort, 
Abschnitt für Abschnitt durchgenommen werden, 
wie es Sonst die Sprachbücher vorschreiben. Nein, 
keinesSwegs. „Je perSönlicher jeder diesen Stofi 
gestaltet, oder noch bessSer, von Seiner Klasse Zge- 
Stalten läßt, um So viel besser der Eriolg.“ „Mein 
Gebäude ist nicht vollständig; das weiß ich; das 
Soll's auch nicht. Es ist 80 angelegt, daß überall 
von jedem, der Sich hineindenkt, weiter und ange- 
baut werden kann. Das Soll jeder für Seine KlassSe, 
für Seine Verhältnisse tun, und Seine Jungen oder 
Mädchen werden ihm freudig dabei helfen. Des 
bin ich Sicher.“ 
Hier tut Sich ein Weg auf für jeden, der un- 
zufrieden mit der alten Weise war; es iSt ein Schö- 
ner Weg für die Kinder; für den Suchenden Lehrer 
iSt er beSchwerlicher als der alte, auf dem mani 
bequem von Nummer zu Nummer, von Stufe zu 
Stufe Schlendern konnte, denn der neue Weg ver- 
langt Mut und“Wwas noch rarer ist,“Ausdauer“inid:; 
Aber trotzdem!“ Mit:1: 
dem VerfasSer Werden Sich noch viele eins jühlen, 
eigene Arbeit rim Kleinen. 
wenn Sie Sich Seiner Leitung anvertrauen. 
Schmidt. 
Über Angstneurosen und das Stottern. Von 
Dr. med. L. Fr ank, Spezialarzt für Nerven- 
und Gemütskrankheiten in Zürich. Verlag: 
Art. Institut Orel! Füßli in Zürich. 20 S. 
Preis 50 Pf. 
Der VerfasSger wendet Sich in Seiner beach- 
tenswerten BroSchüre namentlich an die Lehrer, 
um Sie über die Eigenart pathologiSch veranlagter 
Kinder zu unterrichten und Sie über die Angst- 
"neurose als häufige UrSache des Stotterns aufzu- 
klären. Wird ein pSychoneurotisches Kind Schreck- 
erlebzisgen ausgeSetzt, 80 Speichern Sich bei ihm 
Tritt im Laufe der Zeit dann 
noch irgend ein Schreckerlebnis hinzu, S0 Kann 
das Kind nicht glatt Sprechen, die Angst überträgt 
gich auf den Sprachmechanismus, es fängt an Zu 
Stottern. Mit dem Eintritt in die Schule Steigert 
Sich dann meistens das Übel. Es ist daher not- 
wendig, daß diese Kinder in die Hände von Leh- 
rern kommen, die das richtige Verständnis und die 
nötige Schulung haben, Solchen Kindern eine Sach- 
gemäßige individuelle Behandlung angedeihen zu 
lasSen. durch die Sie nach Möglichkeit. von ihrem 
 
m dB et 
 
Leiden befreit werden können. Je früher die Be- 
handlung einsetzt. desto mehr AussSicht ist auf 
Heilung vorhanden. Der Verfasser hätte daher 
konsequenterweise auch die Einrichtung von be- 
Sonderen Schulklassen für Stotternde Schüler ior- 
dern müssen. wie Sie neuerdings in Hamburg ge- 
plant werden. Am Schlusse zeigt der Verfasser 
Behandlung und Heilung von zwei Stotterern im 
Alter von 15 und 7 Jahren. In beiden Fällen konnte 
feStgestellt werden, daß Schon vor Ausbruch des 
Stotterns die Patienten Schreckerlebnisse über- 
Standen- hatten, und daß auch bei andern Gelegen- 
heiten als wie beim Sprechen Kurz vorübergehende 
Angstzustände aufgetreten waren. Es ist daher 
mit WahrSscheinlichkeit anzunehmen, daß die 
Krankheit wohl meist nach einem Schrecken zum 
erstenmale auftritt, daß aber diesem Schrecken 
Schon eine ganze Reihe von Schreckerlebnissen 
vorausgegangen war und ersterem daher nur die 
Rolle des auslöSenden Momentes zukommt. Die 
kleine Schriit kann allen Lehrern, besonders aber 
Solchen, die mit Sprachgebrechen behaftete Kinder 
zu behandeln haben, bestens empfohlen werden. 
W. Carrie. 
Ernst Stötzners Lesebuch für gewerbliche Fort- 
bildungsschulen. Neubearbeitet von Rektor 
M. Thal in Brandenburg und Direktor 
T. Schlacht in Erfurt. 19011. Verlag von 
Julius Klinkhardt, Leipzig und Berlin. Pr. 
geb. 2 M 
Veber dieses Buch müßte man zwei Kritiken 
Schreiben. Betrachtet man es von dem biSher 
üblichen Standpunkt, ist es durchweg als gut zu 
bezeichnen, wenn man auch mit der aufdringlichen 
Moral einiger Stücke nicht einverstanden Sein 
kann. Wenn irgendwo, gilt hier der Satz: „Man 
merkt die Absicht, und man wird verstimmt“. 
Eigenartig ist die Unterbringung mancher Stücke 
unter bestimmte Überschriften; z. B. Steht der 
„Ochatzgräber“ von Goethe bei dem AbsSchnitt 
„Arbeit ist des Bürgers Zierde. Arbeit2r- und 
Handwerkertugenden.“ Andere Gedichte -- aber 
das wird wohl immer 80 Sein -- vermißt man 
Schmerzlich. Ich nenne als Beispiele für den Ab- 
Schnitt „Ehre Vater und Mutter“ die Siziliane 
„Meiner Mutter“ von Liliencron, „Die feinen 
Ohren“ von Falke, „Jung gewohnt --- alt getan“ 
von Keller. Aber, wie gesSagt, die Auswahl ist im 
ganzen gut. Das Papier ist mäßig; es Scheint 
Stark durch. 
Mir gefällt die ganze Art dieser LeSebücher 
nicht. Selbst in dieser Form Sollten Sie auf die 
einzelnen Berufe zugeschnitten Sein. Nur in 
kleinen Städten, wo eine Trennung nach Beruf 
nicht angängig ist, oder bei geringer Zahl der An- 
gehörigen eines Faches ist eine Zusammenziehung 
zu entschuldigen. Aber ist ein Solches Buch über- 
haupt notwendig? Ich Stehe grundSsätzlich auf 
anderem Standpunkt. Man geht jetzt Schon in 
den KinderSchulen zum Teil von der Häppchen- 
literatur ab. In der FortbildungsSchule aber Sollte 
man doch zu größeren Werken greifen, Schon um 
die jungen Leute an vernünftiges LeSen zu ge- 
wöhnen. Eine derartige Lektüre ist Sicher eins 
der besten Mittel, der Schundliteratur entgegen- 
zuwirken. Außer den geeigneten Schriften unsSerer 
großen Dichter Sind für die Fortbildungsschule 
dringend Lebensbeschreibungen, womöglich Auto- 
biographien zu empfehlen. Aus Solchen Werken, 
die in liebevollem Eingehen das Werden eines 
Mannes, z. B. eines Industriellen, in allen Phasen 
zeigen, wird den jungen Leuten ein Stärkerer Ge- 
winn fließen als aus den kurzen AbrisSen, die das 
vorliegende Buch wie alle dieser Art enthält. 
Meine Forderung geht also dahin: Weg mit den 
LesSebüchern aus der Fortbildungsschule! 
Den Fortbildungsschullehrern wird es nicht Schwer 
fallen, ein Verzeichnis geeigneter Werk2 aufzu- 
Stellen. A. W. 
 
 
ugü-LeSebueh-der: englischen“ Sprache, Von 
“EP Ter. uud PF. Do de kän 80m Aus- 
gabe B, Teil IL. Verlag Carl Meyer (Gust. 
Prior), Hannover u. Berlin. 4. Aufl. 1911. 
Pr. 3 M. 
Das vorliegende Lehrbuch, von dem bereits 
die 4. Auflage vorliegt, hat einen ansehnlichen 
Kreis von Freunden unter den FachgenosSen. Nicht 
mit Unrecht. Es bietet einen reichen, meist inter- 
esSanten Sprachstoff, an den Sich mannigfaltige 
Sprech-, Aufsatz- und Übersetzungsübungen an- 
Schließen. Ich möchte allerdings bemängeln, daß 
die Stoffe 80 bunt durcheinandergemengt Ssind. 
Anekdoten, Gedichte und Beschreibungen des ver- 
Schiedensten Inhalts wechseln mit einander ab. Die 
Schüler werden zu oft aus dem Anschauungs- 
kreise, in den Sie eben eingeführt worden Sind, 
 
herausgerissen. Man Sollte die Schüler in einen 
großen Stoff Stellen, um Sie darin wirklich 
heimisSch zu machen, oder ihnen doch Stoffe 
bieten, die im ZuSammenhange stehen. 
Das 5. Kapitel des Buches unterscheidet Sich 
in dieser Hingicht vorteilhaft von den vorher- 
gehenden Teilen. Es nimmt Seinen Stoff haupt- 
Sächlich aus der GegSchichte, Geographie, Sprache 
und Literatur Englands. K. G. 
Begleitwort zum Lehrplan jür weibliche Handar- 
“. beiten an den hamburgischen Volksschulen,
	        

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