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A. bis F. (Formaler Unterricht) (1)

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Bibliografische Daten

fullscreen: A. bis F. (Formaler Unterricht) (1)

Mehrbändiges Werk

OPAC:
122699475
Titel:
Real-Encyclopädie des Erziehungs- und Unterrichtswesens nach katholischen Principien
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Band

OPAC:
122699556
Titel:
A. bis F. (Formaler Unterricht)
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Band
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsjahr:
1863
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
122699556
Fußnote/Bemerkung:
Systemvoraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Lemma

Titel:
Abendschulen
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Lemma
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0631758
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Real-Encyclopädie des Erziehungs- und Unterrichtswesens nach katholischen Principien
  • A. bis F. (Formaler Unterricht) (1)
  • Titel
  • Vorrede
  • A
  • Aa
  • Abbildungen
  • Lexikon der Pädagogik
  • Abc = Alphabet
  • Abbitte
  • Abcbuch
  • Abcschütz
  • Abendmahlsfeier der Schulkinder oder Kindercommunion
  • Abendschulen
  • Aberglaube
  • Abfragen, Abhören
  • Abhängigkeitsgefühl
  • Abhärtung, leibliche und geistige
  • Ablernen
  • Ableugnen
  • Ablocken
  • Abneigung
  • Abrichten
  • Abschreiben und abschreiben lassen
  • Abscheu, s. Abneigung
  • Absentenliste, s. Schulversäumnisse
  • Absicht, Zweck, Augenmerk
  • Absonderungen, natürliche, der Kinder
  • Abspannung
  • Abstumpfung des sittlichen Gefühls
  • Abtheilungsunterricht
  • Abwechslung
  • Academie
  • Accent
  • Accidenzien
  • Accomdation
  • Activität
  • Achtsamkeit, s. Aufmerksamkeit.
  • Achtung
  • Ackerbauschulen
  • Adelung, Joh. Christoph
  • Aegypten
  • Aehnlichkeit
  • Aehnlichlautende Wörter
  • Aemter in der Schule
  • Aengstlichkeit
  • Aergern
  • Aesthetisches Gefühl
  • Aeußeres Benehmen der Kinder
  • Aeußeres Einrichtungen der Schulen
  • Aeußeres Ordnung
  • Aeußerungen, unfromme, unsittlich
  • Affekte, siehe Gefühl.
  • Affektirt
  • Akroamatische Methode, s. Lehrform.
  • Akustik (musikalische)
  • Alcuin
  • Alexandrinische Katechetenschule
  • Algebra
  • Alphabet
  • Altersstufen der Kinder
  • Alterszulagen
  • Alumnate oder Alumneen
  • Amerikanisches Erziehungswesen
  • Ammenpflege
  • Amt (Beruf) des Lehrers, Amtseifer
  • Amtsantritt und Amtseinweisung
  • Amtseifer, s. Amt oder Beruf des Lehrers.
  • Analogie
  • Analyse und Analytik
  • Analytische Urtheile
  • Analytische Lehrmethode
  • Andacht
  • Anfang der Schule
  • Anfangsgründe des Elementarunterricht
  • Anforderungen an die Kinder
  • Angeberei
  • Angewöhnung zum Guten
  • Anhalt-Bernburg und Anhalt-Dessau-Köthen
  • Anlagen
  • Anomalie, s. Analogie.
  • Anregung der geistigen Kraft
  • Anschauungsvermögen, Anspannung, Anschauungsunterricht
  • Anschauungslehre, Geschichte derselben
  • Anschauungsübungen, s. Anschauungslehre.
  • Anselm von Canterbury
  • Anschreiben
  • Anstalten der Erziehung
  • Anstand und Anstandslehre
  • Anstellung der Lehrer
  • Anstrengen
  • Antiphonie
  • Antworten der Kinder
  • Anwenden
  • Arbeit, arbeitslustig, arbeitsscheu
  • Arbeitsschulen, s. Industrieschulen.
  • Aristotels
  • Arithmetik
  • Armenbücher
  • Armenschulen
  • Armuth und Reichthum
  • Association
  • Association der Ideen
  • Associationen der Lehrer, s. Vereinswesen.
  • Astronomie, s. Himmelskunde.
  • Athen
  • Aufgaben über Haus
  • Aufklärung, ihre Arten und ihre Gegensätze
  • Aufmerksamkeit
  • Aufmunterung
  • Aufnahme in die Schule
  • Aufrichtigkeit, s. Wahrhaftigkeit.
  • Aufsatz, der schriftliche
  • Aufschreiben
  • Aufseher, s. Aemter in der Schule.
  • Aufsicht, die notwendige, über die Kinder
  • Aufsicht über die Volksschule
  • Augen, Mienen und Geberden des Lehrers
  • Augenmerk, s. Absicht.
  • Augustinius, Aurelius
  • Ausbildung, harmonische
  • Ausdruck des Lehrers
  • Ausgelassenheit
  • Ausholen, zu weites
  • Aussagen der Kinder
  • Auswendiglernen
  • Autorität, Autoritätsbeweise, Autoritätsglauben
  • B
  • Bachanten
  • Baco von Verulam
  • Baden, Großherzogthum
  • Bäder
  • Bälle und Tänze, s. Tanz.
  • Baiern
  • Banat
  • Bankaufseher, s. Aemter in der Schule.
  • Basedow, Johann Bernhard
  • Beaufsichtigung der Kinder, s. Aufsicht.
  • Becker, Karl Ferdinand
  • Beda
  • Bedachtsamkeit, s. Vorsicht.
  • Bedürfnisse
  • Befehlen und Verbieten
  • Begehren, Begehrungsvermögen, Begierde
  • Begriff
  • Begriffentwicklung
  • Begriffsunterricht, s. Unterrichtsstufen.
  • Begriffsvermögen
  • Begriffszergliederung
  • Behalten
  • Behandlung der Kinder
  • Behutsamkeit des Lehrers
  • Behutsamkeit der Kinder, s. Vorsicht.
  • Beichten der Kinder
  • Beifall
  • Beispiele, nutzen derselben
  • Beispiel der Eltern und Lehrer
  • Bekannte, das den Schülern
  • Belehrung
  • Belgien
  • Bell-Lancastersche Lehrweise
  • Belohnungen und Strafen
  • Belohnungen insbesondere
  • Benedict von Nursia und die Benedicter
  • Beneke
  • Benehmen des Lehrers in der Schule
  • Benutzung der Vorkommnisse des Lebens
  • Beobachtung der Natur, s. Natur.
  • Bequemlichkeitsprinzip
  • Beruf, Berufswahl, Berufseifer
  • Beruf des Lehrers, s. Amt des Lehrers.
  • Berufsarten
  • Berufsliebe
  • Beschaffenheit des Herzens
  • Beschäfftigung, angemessene, für Kinder
  • Beschäfftigung, einzelne
  • Beschämung
  • Beschämungsmittel
  • Beschreiben - Beschreibung
  • Besetzungsrecht, s. Anstellung.
  • Besinnen, Besonnenheit, Besinnungsvermögen
  • Besoldung des Lehrers
  • Bestechung durch Thränen
  • Bestimmung des Menschen
  • Bestrafung, s. Strafen.
  • Bestrebungsvermögen
  • Beten, s. Gebet.
  • Betteln
  • Beurtheilen
  • Beurtheilungs-Unterricht, s. Unterrichtstufen.
  • Bevorzugung
  • Bewahranstalt, s. Kleinkinderschulen.
  • Beweggründe
  • Bewegung und Ruhe
  • Beweise
  • Bewunderung
  • Bewußtsein, Selbstbewußtsein
  • Bezirksaussicht der Schule
  • Biblische Geschichte
  • Bibelstellen
  • Bibliotheken für Volksschulen
  • Bilder, Bilderbücher
  • Bildung
  • Bildungsanstalten
  • Bildung des Geistes, s. Geist.
  • Bildung des Körpers, s. Körper.
  • Bildung der Schullehrer
  • Bildungslehre, politische
  • Bildungstrieb
  • Biographien, s. Lebensbeschreibungen.
  • Blinde, Blindenunterricht
  • Blindenanstalten
  • Blödigkeit
  • Blödsinn
  • Bonifacius
  • Böhmens Schulwesen
  • Böse, das
  • Bosheit
  • Brauchbarkeit
  • Braunschweig
  • Bremen
  • Briefschreiben
  • Buchstabirmethode, s. Lesemethoden.
  • Bürgerschule, s. Realschule.
  • Bukowina
  • C
  • Calasanza, Joseph von
  • Campe, Joachim Heinrich
  • Canisius, Petrus
  • Cantor
  • Cantus firmus (planus), mensuralis und figuratus
  • Carcer, s. Einsperren.
  • Carstair'sche Schreibmethode
  • Cassion
  • Censur und Cenfurtabellen
  • Certiren
  • Charakter
  • Charakter-Entwicklung und Bildung desselben
  • Chemie
  • China
  • Cholerisches Temperament, s. Temperament.
  • Choral
  • Chorsprechen
  • Chrestomathien
  • Christenthum
  • Christliche Erziehung, s. Erziehung christliche.
  • Christlich-religiöser Geist, s. Geist.
  • Cicero
  • Classen, s. Klassen.
  • Classensystem, s. Klassensystem.
  • Classentabellen, s. Klassentabellen.
  • Communnalschulen
  • Comnenius
  • Concentration des Unterrichts
  • Conferenzen (Schullehrer)
  • Confucius
  • Consequenz
  • Constructionsmethode
  • Conveniens
  • Correctur der schriftlichen Arbeiten
  • Cretinismus
  • D.
  • Dänemark
  • Dankbarkeit
  • Darstellungsvermögen
  • Deductionsquellen
  • Definieren
  • Deismus
  • Declamation
  • Dementer, Anton Ignaz
  • Demuth
  • Demüthigend einwirken
  • Denkformeln
  • Denkkraft
  • Denksprüche
  • Denk- und Sprachübungen
  • Denkverse
  • Denzel, Bernhard Gottlieb
  • Deutlich, Deutlichkeit bei Belehrungen
  • Deutsche Sprache in der Volksschule
  • Dewora, Victor Joseph
  • Dialecte
  • Dialog
  • Dialogische Lehrform, s. Lehrform.
  • Diätetik
  • Diarium, s. Tagebuch.
  • Didaktik
  • Dichtkunst, s. Poesie.
  • Diebshehler und Diebstahl
  • Dienstboten, Schulkinder als solche
  • Dienste, Dienstfertigkeit der Kinder gegen einander
  • Diktiren
  • Dinter, Gustav Friedrich
  • Disciplin, s. Schulzucht.
  • Disciplinverfahren
  • Dom-, Stifts- und Klosterschulen
  • Dreistigkeit
  • Drohung
  • Dummstolz
  • Dünkel, dünkelhaft, Eigendünkel, Einbildung
  • Durchbildung
  • Durchsetzen
  • Düster und verschlossen
  • Dynamik
  • E
  • Egoismus
  • Ehre
  • Ehrenrechte des Lehrers
  • Ehrenzeichen, s. Belohnungen insbesondere.
  • Ehrerbietigkeit und Ehrfurcht
  • Ehrgefühl, Ehrgeiz, Ehrliebe, Ehrtrieb
  • Eifer, s. Amt, Beruf, Berufsliebe.
  • Eifersucht
  • Eigenliebe, s. Egoismus.
  • Eigenlob
  • Eigennutz
  • Eigenschaften des Lehrers als Erzieher
  • Eigensinn und Eigenwillen
  • Eigenthum
  • Eigenthümlichkeit, s. Individualität.
  • Einbildungskraft
  • Eindruck
  • Einerlei und Vielerlei
  • Einfachheit des Unterrichts
  • Einflüstern
  • Eingestehen
  • Einlenken
  • Einseitigkeit
  • Einsperren
  • Eintheilung
  • Eitelkeit
  • Elementarbegriffe
  • Elementarbildung und Elementarbildungslehre
  • Elementarmethode, s. Synthetische Lehrweise.
  • Elementarschule, s. Volksschule.
  • Elementarschulekunde
  • Elementarunterricht
  • Elementarunterrichtsgymnastik
  • Elemente
  • Elementiren
  • Eltern als Erzieher, s. häusliche Erziehung.
  • Emancipation in der Schule von der Kirche
  • Empfänglichkeit
  • Empfindelei
  • Empfindlichkeit
  • Empfindsamkeit
  • Empfindung
  • England, s. Großbrittanien.
  • Englische Fräulein, s. Schulschwestern.
  • Entbehren, s. Abhärtung.
  • Entehrende Strafen, s. Strafen.
  • Entlassung aus der Schule
  • Entlassung des Lehrers, s. Anstelleng und Disciplinarverfahren.
  • Entschuldigung
  • Entwickeln
  • Entwicklung
  • Entwicklungsstufen
  • Entwöhnung
  • Epét, Charles Michel
  • Epikuräismus und Stoicismus
  • Epileptische
  • Epilog
  • Erasmus Desiderius
  • Erbauung
  • Erbitterung
  • Erdbeschreibung, s. Geographie.
  • Erfahrungen
  • Erfahrungsbeweise
  • Erhaben
  • Erholung
  • Erinnerungen, Erinnerungsstrafe, Erinnerungsvermögen
  • Erkenntniß
  • Ermahnungen
  • Ermüdung, s. Abspannung.
  • Erleichterung des Unterrichts
  • Ernst und Liebe
  • Erörterung
  • Erotematische Lehrform, s. Lehrform.
  • Erzählen
  • Erzählungen
  • Erziehen
  • Erziehung, Charakter derselben
  • Erziehung, Grenzen derselben
  • Erziehung, deren Gründlichkeit
  • Erziehung, Hauptarten derselben
  • Erziehung, Hauptgrundsätze derselben
  • Erziehung, häusliche
  • Erziehungsinstitute, s. Institute.
  • Erziehung, körperliche
  • Erziehung der Knaben
  • Erziehung der Mädchen
  • Erziehung, Nothwendigkeit derselben
  • Erziehung, öffentliche
  • Erziehung, Verhältniß derselben zu conventionellen Gebräuchen
  • Erziehung, Verhältniß derselben zum Unterrichte
  • Erziehung, Wirkung derselben
  • Erziehung, Ziele und Zwecke derselben
  • Erziehungskunst, Erziehungslehre und Erziehungswissenschaft
  • Erziehungsschriften
  • Erziehungssysteme
  • Evangelien und Episteln
  • Exordium
  • Extensive Bildung
  • F
  • Fabel
  • Fabrikschulen
  • Fachsystem und Klassensystem, s. Klassensystem.
  • Fähigkeiten, s. Anlagen.
  • Falk, Johann Daniel
  • Familie
  • Familie, Anrecht derselben auf die Schule
  • Familienleben des Lehrers, s. Lehrer, Familienleben desselben.
  • Fassen, Fassungskraft
  • Faßlichkeit der Belehrung
  • Faulheit
  • Fehler der Eltern und Erzieher
  • Fehler der sittlichen Erziehung
  • Fehler der Zöglinge
  • Fehler und Verirrungen im Gange weiblicher Geistesbildung
  • Feiertage, s. Feste oder Festtage.
  • Feigheit und Feiglinge
  • Felbiger (Johann Ignanz von)
  • Fellenberg, Philipp Emanuel
  • Feltre, Vittorio
  • Fenelon
  • Ferien
  • Fertigkeiten
  • Feste, s. Kinderfeste.
  • Feste oder Festtage
  • Fibel, s. A-B-C-Buch.
  • Fichte, Johann Gottlieb
  • Figuralmusik
  • Findelkinder
  • Finden lassen
  • Flatterhaft
  • Flatterich, Johann Friedrich
  • Flegeljahre
  • Fleiß
  • Fleißzettel
  • Fluchen und stöhnen
  • Flüchtig
  • Folgen, gute und schlimme
  • Fonds für Schulen
  • Fordern von den Kindern, s. Anforderungen.
  • Forderungen des Lehrers an sich selbst
  • Formelle Bildung
  • Formaler Unterricht, s. Unterricht.

Volltext

Nr. 87. 
Seite 1183. 
Lehrplan für Pädagogik und Psychologie. 
1. Allgerneine Psychologie 1., 2., 3., 1. Semester 3 u. Neb. 
2. Differ. Psychologie 2. Semester 3 u. Neb. 
3. Pädagogische Psychologie 3. Semester 3 u. Neb. 
4. Kollektiv- und Kulturpsychologie 4. Semester 2. 
5. Psychopathologie 4. Semester 1. 
6. Allgerneine Didaktik 1. Semester 3 u. Neb. 
7. Allgemeine Pädagogik 2. Semester 3 u. Neb. 
6. Geschichte des deutschen Schulwesens 4. Semester 3. 
9. Geschichte der Pädagogik 2. Semester 2, 3. Semester 3, 4. Se 
mester 3 u. Ueb. 
10. Schulgesetzgebung 4. Semester 2. 
11. Soziologie des Bildungswesens 3. Semester 1. 
12. Jugendpflege 3. Semester 1. 
13. Schulhygiene 3. Semester 1. 
Die simultane pädag. Akademie im 
Unterrichtsausschutz. 
Bei Beratung des Kultusetats in zweiter Lesung lagen dem 
Landtage vier Anträge vor, die die Errichtung simultaner Akade 
mien anstrebten. Ein sozialdemokratischer Antrag wollte alle 
Akademien simultan gestalten; dieser Antrag wurde in namentlicher 
Abstimmung mit 185 gegen 176 Stimmen abgelehnt. Ein demo 
kratischer Antrag, der ebenfalls abgelehnt wurde, verlangte, daß 
eine der drei zn errichtenden Akademien simultan sei. Ein weiterer 
demokratischer Antrag hat folgenden Wortlaut: 
„Der Landtag wolle beschließen, das Staatsministerium zu er 
suchen, zum 1. April 1926 eine vierte pädagogische Akademie auf 
simultaner Grundlage mit Rücksicht auf die Simultanschule in 
Frankfurt am Main zu errichten." 
Die Deutsche Bolkspartei hatte folgenden Antrag gestellt: ^ 
Der Landtag wolle beschließen, das Staatsministerium zu er 
suchen, neben den vorgesehenen konfessionell getrennten pädagogi- 
sck-en Akademien Ostern 1926 eine Pädagogische Akademie auf Pari 
tätischer Grundlage einzurichten, die sowohl den Bedürfnissen der 
Konfessionsschule wie der christlichen Simultanschule dient und die 
vom Staate in jeder Beziehung als gleichberechtigt anerkannt wird." 
Die beiden letzten Anträge waren dem Unterrichtsausschuß zur 
Beratung überwiesen worden, der sich in seiner letzten Sitzung da 
mit beschäftigte. Welche Bedeutung das Ministerium der Sache bei 
maß, ist daraus ersichtlich, daß der Minister, der Staatssekretär, der 
Minist.-Direftor und eine Reihe Räte anwesend waren. Der Bericht 
erstatter Schwarzhaupt (Vp.) ließ deutlich seine Sympathie 
für die simultane Akademie zum Ausdruck kommen. Der Demokrat 
Dr. Bohner meine, die Bischöfe würden auf die Dauer an der 
Weigerung, solchen Lehrern, die auf simultanen Akademien vorge 
bildet seien, die missio canonica zu erteilen, nicht festhalten können. 
Cs sei ja auch bisher den Lehrern die missio canonica nicht ver 
weigert worden, die auf simultanen Seminaren vorgebildet seien. 
Der Minister stellte sich den Anträgen gegenüber auf einen 
ablehnenden Standpunkt. Würde die gesamte Lehrerbildung 
simultan gestaltet, so bedeute das den Kulturkampf, den er nicht 
wolle. Eine solche Maßnahme verstoße aber auch gegen Art. 174 
der R.-Verfassung. Ein Versuch wäre ja wohl rechtlich möglich; es 
ständen dem aber pädagogische Bedenken entgegen. Wo die Eltern 
ihre Kinder bisher in die Sinmltanschule geschickt hätten, sei es 
aus der Ueberzeugung geschehen, daß die Lehrer konfessionell vor 
gebildet seien. Dazu komme, daß der Religionsunterricht in der 
Volksschule eine andere Stellung habe als in der höheren Schule, 
und der Lehrer in der Volksschule sei doch in der Regel auch der 
Religionslehrer. Er sehe in der Errichtung der simultanen Akademie 
den Todesstoß für die Simultanschule, weil die Eltern das Ver 
trauen verlieren würden. Es bestünden aber auch verwaltungstech 
nische Schwierigkeiten; zunächst sei es unmöglich, in Frankfurt ge 
eignete Räume und den Lehrkörper für die Akademie zu schaffen. 
König (Soz.) ist der Meinung, daß ein Unterricht zwischen 
der Simultanschule in Nassau und der Genreinschaftsschule nicht be 
stehe. Er verlangt, daß auch Dissidenten ausgebildet werden, dafür 
bestehe jeot keine Möglichkeit, und man müsse doch auch für Lehrer 
der weltlich n Schule eine entsprechende Vorbildung schaffen. Dem 
gegenüber betonte Minist.-Direktor Kästner, daß weltliche Akade 
mien verfassungsmäßig nicht möglich seien. Wenn Abg. König der 
Ansicht sei, daß Art. 174 nur für die Volksschule Geltung habe, 
dann ergebe sich doch daraus, daß vor dem Inkrafttreten eines 
Reichsschulgesetzes für weltlich vorgebildete Lehrkräfte überhaupt 
eine Beschäftigungsmöglichkeit nicht bestehe. 
Zu dem volksparteilichen Antrag wurde ein sozialdemokratischer 
Zusatzantrag gestellt, den Entschließungsantrag von dem Worte 
«einzurichten" wie folgt zu fassen: 
„die sowohl den Bedürfnissen der Konfession^-, der Simultan 
schule sowie der weltlichen Sammelklassen dient, und die vom 
Staate als gleichberechtigt anerkannt wird." 
Ein kommunistischer Antrag ging dahin: 
Berichtigung. 
Vom Rechtsbcistand der Firma Heintze u. Blanckertz zu Berlin 
wird uns geschrieben: 
In dem Artikel „Zur Schreibreform" von Hoischen in Helling 
hausen in Nr. 60 der „Pädagogischen Post" von: 5. September 25. 
befindet sich auf S. 801 oben rechte Spalte die „R e d i s"-Feder in 
Verbindun - mit dem Namen der Firma Soennecken erwähnt. — 
Demgegenüber wird berichtigend festgestellt, daß Redis-Federn 
(Warenzeichen Nr. 109, 241 Klasse 32) ausschließlich von der Firma 
Heintze u. Blanckertz. Berlin Nr. 43, Georgenkirchstr. 44, hergestellt 
werden. 
„Das Sta'atsministeriüm wird ersucht, neben den vorgesehenen 
drei konfessiorellen pädagogischen Akademien Ostern 1926 eine 
pädagogische Akademie weltlichen Charakters einzurichten." 
Beide Anträge wurden abgelehnt; dafür stimmten die Sozial 
demokraten und Kommunisten. 
Angenor n:en wur^n der oben angeführte demokratische und 
der volksp '"tekliche Antrag. Dafür stimmten: SozialdemokraCn. 
Deutsche Bolkspartei und Kommunisten. 
Aus der Werkstatt des kath. Lehrers. 
Es scheint ein Naturgesetz zu sein, daß die Heimats- und Vater 
landsliebe um so höher in dem Menschen aufflammt, je stärker 
der Druck der Fremdherrschaft auf ihnen lastet und je emsigere 
Kräfte bemüht sind, die Liebe und beu Stolz auf Vater 
land und Heimat m ihren Herzen zu ersticken. Dieses 
Naturgesetz ließe sich aus zahlreichen Beispielen der Ge 
schichte der Vergangenheit erweisen, und zahlreiche Vor 
gänge und Erscheinungen der Nachkriegszeit in den gefährdetsten 
Gebieten unseres deutschen Vaterlandes scheinen mir in der gleichen 
Richtung zu liegen. Nirgendwo in Deutschland ist der Druck der 
Besatzungsmächte so grausam fühlbar geworden als an der Saar 
und in den Trierer Landen. Nirgendwo ist die bewußte und die 
impulsive Gegenwirkung aller Volkskreise so deutlich in die Er- 
sck-einuna getreten, als in diesen Gebieten. Im Erziehungswcsen 
hat sich dieses Streben gezeigt in den intensiven Bemühungen, die 
Lehrerpersönlichkeit durch die praktische Erforschung der H"imat- 
kultur zu stärken und dem Kinde durch die Vermittelung der Er 
kenntnis der heimatlichen Kultur- und Bodengüter einen berech 
tigten Stolz aus seine Heimat als die wirksamste Grundlage der 
Heimat- und Vaterlandsliebe einzupflanzen. Die „Deutsche 
Schule an der Saar", das Verbandsorgan des Ka 
tholischen Lehrer Verbandes im Saargebiet, hat in 
diesen Jahren eine so starke heimatliche Eigenfärbung erhaben, wie 
keine zweite der mir bekannten Lehrerzeitungen. Keine Nummer, 
die nicht von diesem Gedanken getragen wäre und in wertvollen 
Aufsätzen und gedankenreichen Untersuchungen die Lehrerschaft zum 
liebevollen Erfassen und Umfassen der Uni- und Mitwelt anhielte 
und fähiger zu machen vetsuche, und wer selbst, als Lehrer oder 
Volksmann, an der Erforschung oder Vermittelung des Heimat 
gutes arbeitet, dein sei diese Zeitschrift als Muster und Führer- 
dringend empfohlen. („Deutsche Schule an der Saar." Druck und 
Verlag der Saarbrücker Druckerei und Verlags--A.-G. Saarbrücken. 
Schriftleiter: Wilh. Martin, Saarbrücken 3 und W. Hard, Wein- 
metweiler.) 
Dieser, in ihrem bescheidenen Gewände so anspruchslos und 
liebenswürdig auftretenden, in ihrem inneren Gehalte aber um so 
wertvolleren literarischen Großtat stellen sich die „H e i m a t s ch r i f - 
t e n des Kath. L e h r e r v e r b a n d e s im N e g. - B e z. 
Trier" (Druck und Verlag der Paulinusdrnckerei, G. m. b. H., 
Triers würdig an die Seite. Die Herausgeber wollen in diesen 
handlichen und billigen Büchern dem Suchen nach bodenständiger 
und literarisch wertvoller Klassenlektüre eine bestimmte Nichtring 
geben. Zunächst für die Schulen des eigener: Gebietes bestirnrrrt, 
in denen heute hoffentlich jedes Bändchen der Schriftenreihe Heimat- 
recht erworben hat, sollten sie aber auch in keiner Schülerbücherei 
des ganzen Rheinlandes fehlen, und wo irgendwo deutsche Lehrer 
vom deutschen Rhein und seirren Gauen singer: und lehren, da ge 
höre:: diese Bücher in feine und seiner Kinder Hand und ans den 
Gabentisch. Auch dem Heimatwanderer, den: Wandervogel, den: 
Quickborner und jedem, der ein Auge hat für die Geschichte, die 
Schönheit und den Reichtum deutscher Lande, dürften diese Hefte 
eine willkommene Gabe fein. Es kann hier nicht auf den Inhalt 
der einzelnen Hefte ausführlich eingegangen werden. Gut sind 
sie ausnahmslos. Auch der verwöhnteste Geschmack kommt auf seine 
Kosten. Doch soll die Angabe der Titel und Verfasser mit einem 
charakterisierenden Satz bei der Auswahl Fingerzeige geben: 
Heft 1: DerBrautbornzu Kastell, von Hauptlchrer Rom- 
melfanger, Serrig: eine Erzählung aus der Zeit der Römer- 
nnd Frankenherrschaft an der Saar. 
Heft 2: O ns M o d de rs p r a o ch, von Peter von der Mosel, eine 
erlesene Answahl mundartlicher Poesie und Prosa. 
Heft 3: Ein Königsgrab an der Saar oder die Klause zu 
Kastell von Nik. Lackas, Lehr-er in Trier, dem verdienten Her 
ausgeber der Schriftenreihe, schildert die wechselvollen Schicksale 
des blinden Heldcnkönias Johann von Böhnien, seinen ruhm 
vollen Tod auf den: Schlachtfelde von Kvecy und seine märchen« 
stille Ruhestätte auf dem schwindelnden Felsen von Kastell. 
Heft 4: Das heilige Trier, von M. Graach, Trier; Schil 
derungen aus der Geschichte der Trierer Kirchen und Klöster.
	        

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