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Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten - 17. 1916 (17)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

Objekt: Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten - 17. 1916 (17)

Mehrbändiges Werk

OPAC:
122699475
Titel:
Real-Encyclopädie des Erziehungs- und Unterrichtswesens nach katholischen Principien
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Band

OPAC:
122699556
Titel:
A. bis F. (Formaler Unterricht)
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Band
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsjahr:
1863
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
122699556
Fußnote/Bemerkung:
Systemvoraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Lemma

Titel:
Bekannte, das den Schülern
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Lemma
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0632501
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten
  • Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten - 17. 1916 (17)
  • Titelseite
  • Verzeichnis der im 17. Jahrgang behandelten Themata
  • Verzeichnis der im 17. Jahrgang besprochenen Bücher
  • [1. Heft] (1)
  • [2. Heft] (2)
  • [3. Heft] (3)
  • [4. Heft] (4)
  • [5. Heft] (5)
  • [6. Heft] (6)
  • [7. Heft] (7)
  • [8./9. Heft] (8/9)
  • Das Selbstsein Gottes
  • Staatsbürgerliche Erziehung und Religionsunterricht
  • Die Entscheidungen der päpstlichen Bibelkommission
  • Predigt am Schluß des Herz-Jesu-Triduums vom 29. Juni bis 2. Juli 1916
  • Bücherbesprechungen
  • [10. Heft] (10)
  • [11. Heft] (11)
  • [12. Heft] (12)

Volltext

Von Otto Zimmermann, 8. J., München. 
Raimund von Capua erzählt in der Geschichte Katharinas vo 
Das Seltrftseirr Gottes. 
Das Selbstsein Gottes. 
Seelenführer er war, wie eine innere Stimme sie in einer grundlegendenMahr- 
heit des geistlichen Lebens unterwiesen habe. „Weißt du, Tochter, wer du 
bist, und wer ich bin? Wenn du diese zwei Dinge kennst, wirst du selig 
sein. Du bist die, die nicht ist; aber ich bin der, der ist 2 ). Wenn du diese 
Kenntnis in deiner Seele hast, wird dich der Feind nie betrügen können, und 
du wirst allen seinen Schlingen entgehen; indem du niemals etwas willst gegen 
meine Gebote, wirst du ohne Beschwer alle Gnade, alle Wahrheit, alle Klar 
heit erlangen." Raimund fügt bei: „Steh still, lieber Leser; gehen wir an 
diesem unvergleichlichen Schatze nicht vorüber." In schwungvoller Ausführung 
zeigt er, wie die Erkenntnis des göttlichen Selbstseins und seines Widerspiels, 
des geschöpflichen Nichts, den Weg zu jeder Tugend bahne. Katharina selber 
bezeichnete, auf eigene Erfahrung gestützt, jene Doppelerkenntnis als den Quell 
höchster Gottesliebe. 
Es beruhte also doch wohl nicht auf religions-psychologischer Tatsachen- 
sorschung, als William James in seinem Buche von der „religiösen Erfahrung'") 
behauptete, die Aseität Gottes sei für das religiöse Leben des Menschen be 
deutungslos, und es mache in religiöser Beziehung nichts aus, ob sie wahr 
oder falsch sei. Diese Meinung stand aber James auch als Religionsphilo 
sophen nicht wohl an. Wo bliebe, wir sagen nicht der Hochflug der Heiligen, 
sondern die nüchternste Anbetung eines religiösen Anfängers, wenn ihr nur 
ein erschaffener Gott vorschwebte? 
Die Aseität Gottes, wie die spätern Scholastiker sagen, also sein Bon- 
oder Durch- oder Aussichsein, oder die Autousie oder Autusie, wie die Griechen 
sagen, also das Selbstsein Gottes, ist nach Erfahrung und Ueberlegung von 
ganz einziger Wichtigkeit für die praktische wie die spekulative Philosophie und 
für die Religion. Bebt dieser Urfelsen in einem Geistesbau, so wankt alles 
vom Grund bis zum Giebel. Niemand aber festigt sich mehr, als wer in das 
göttliche Selbstsein sein Denken, seine Verehrung einsenkt, so tief er nur kann. 
Die Geschichte der Gotteslehre weist angestrengte Arbeit auf, die Tat 
sache des göttlichen Selbstseins zu erklären und seinem begrifflichen Inhalt 
nach auszulegen. Bald beschäftigt man sich mit dem Selbstsein im allgemeinen, 
bald versucht man mit mehr oder weniger Glück besondere Fassungen und Er 
klärungen. 
I. Selbstsein. 
1. Die Tatsache des Selbstseins. 
An dem Satze: Gott ist aus sich, wurde, wenn man sich so ausdrücken 
darf, stets mehr der Satzgegenstand als die Aussage bestritten. Daß irgend 
etwas aus sich selbst besieht, wird auch von den Gottesleugnern so gut wie 
allgemein zugegeben. Der Inbegriff dessen, was ist, muß allerwenigstens ein 
Selbstsein enthalten; entbehrlich ist nur solches, was nicht durch sich besteht 
und darum nichts zu den Grundlagen der Seinswelt beiträgt. Zwar reden 
indische Philosophen oder deutsche Idealisten gelegentlich von „nichtseienden" 
Urprinzipien; doch gewahrt man bei näherem Zusehen, daß „nichtseiend" dann 
nur den harmloseren Sinn hat: „nicht bestimmt" oder „unentwickelt". Gleich- 
*) Pars 1, cap. 6; Acta Sanctorum Holland,, Antverpiae 1675, Apr. III, 876 eqq. 
2 ) Tu enim es illa, quae non es: ego sum ille, qui est. 
3 j Ueberjetzt von G. Wobbermin, Leipzig 1907, 413. 
Monatsbl. f. den kath. Religionsunterricht. XVII. 8/9. 8
	        

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Monatsblätter Für Den Katholischen Religionsunterricht an Höheren Lehranstalten - 17. 1916. Bachem, 1916.
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