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Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 53.1926 (53)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 53.1926 (53)

Multivolume work

Persistent identifier:
122699475
Title:
Real-Encyclopädie des Erziehungs- und Unterrichtswesens nach katholischen Principien
Editor:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Document type:
Multivolume work
Publisher:
Kupferberg
Place of publication:
Mainz
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Access restriction:
Siehe Bände

Volume

Persistent identifier:
122699556
Title:
A. bis F. (Formaler Unterricht)
Editor:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Document type:
Volume
Publisher:
Kupferberg
Publication year:
1863
Place of publication:
Mainz
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
122699556
Fußnote/Bemerkung:
Systemvoraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Access restriction:
Siehe Bände

Lemma

Title:
Absonderungen, natürliche, der Kinder
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Lemma
Language:
German
Collection:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0631819
Access restriction:
Siehe Bände

Contents

Table of contents

  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht
  • Deutsche Blätter für erziehenden Unterricht - 53.1926 (53)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8/9 (8/9)
  • Das Heilige in Erziehung und Staat
  • Die Neuordnung der Volksschullehrerbildung in Preußen (Schluß)
  • Der gegenwärtige Stand der Lehrerbildung in Thüringen (Schluß)
  • Neuordnung der Lehrerbildung in Bayern
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11/12 (11/12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14/15 (14/15)
  • Heft 16/17 (16/17)
  • Heft 18/19 (18/19)
  • Heft 20/21 (20/21)
  • Heft 22/23 (22/23)
  • Heft 24/25 (24/25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27/28 (27/28)
  • Heft 29/30 (29/30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32/33 (32/33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38/39 (38/39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41/42 (41/42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

Kinder, Krüppelschulen, WaiSenhausschulen uwd Schulen in 
Fürgorgeerziehungsangtalten, Gartenschulen, Waldschulen, Ver- 
Suchsschulen, Kindergärten, Kinderhorte, Jugendheime und 
verwandte Einrichtungen gSollen der Pädagogischen Akademie, 
Soweit wie möglich, zu gelegentlichen BeSuchen zugänglich 
SeiNn.« Wie bedeutsam diese BeSuche für den theoretischen 
und praktischen Unterricht in der Pädagogik, für die Ein- 
führung in die PSychologie, Soziologie und Hygiene ist, braucht 
nicht näher ausgeführt zu werden. Höchstens kann man be- 
dauern, daß diese Möglichkeit früher 80 yielen Lehrerbildungs- 
anstalten ganz oder teilweise verschlossen blieb. 
Übersgehauen wir kurz poch einmal den Aufgabenkreis 
der Akademien, 80 erblicken wir ein überreiches Arbeitsfeld, 
und die begorgte Frage dürfte nicht unbegründet ergscheinen : 
Wird die Akademie diege Arbeit in zwei Jahren be- 
wältigen können? Diege Frage aber führt zu der weiteren, 
in der Hauptgache Schon im Vorstehenden mitbeantworteten 
Frage: Wie Soll Sich die Arbeit in der Pädagogischen Akademie 
gestait20? Es g8ei vor allem noch auf den yon der Denksgchrift 
ufgenommenen Grundgatz hingewiesen: »Stoffbeschränkung 
zugunsten der Entfaltung der Eigentätigkeit.« 
Darum legt die »Denkschrifte ein 80 großes Gewicht auf 
die Übungen und auf die Arbeit in den Arbeitsgemeinschatten. 
Über diege, die gich Ja in der Junglehrerarbeit der letzten 
Jahre 80 Schön bewährt haben, Schreibt die Denkgchrift: »Die 
Begucher können Sich zu Ihrer wiggSenschaftlichen, technischen 
oder künstleriechen Weiterbildupg im Rahmen der Aufgaben 
der Pädagogiechen Akademien nach Ihren begonderen Be- 
gabungen und Neigungen zu Arbeitsgemeinschaften zusammen- 
Schließen. Die wissSensgchaftlichen Arbeitsgemeinschaften 
Sollen ihre Teilnehmer innerhalb eines engbegrenzten Gebietes 
in die Methode der Wisgengchaftlichen Arbeit einführen. Sie 
können ibre Stoffe aus der Pädagogik, der Psychologie, der 
Heimat- und Volkskunde, wie auch aus einzelnen Wissgensg- 
gebieten innerhalb der Grenzen des Blldungsgutes der Volks- 
Schule wählen. Die Leitung der Akademie wird für Solche 
und ähnliche Verangtaltungen, wie für den wahlfreien Musgik- 
unterricht Räume, Lehrmittel und Dozenten für viermal zwei 
Wochkenstunden im Halbjahr zur Verfügung stellen. Jede 
Arbeitsgemeingchaft wird über wöchentlich zwei Stunden yer- 
fügen können. Zur Vermeidung von Kraftzersplitterung wird 
es die Regel Sein müggen, daß gich der Begucher in einem 
Semester an wahlfreien Arbeitsgemeinschaften nur bis zu Sieben 
Stunden beteiligt. Die Beteiligung an einer wisSgensgchaft- 
lichen Arbeitsgemeinschaft in jedem Halbjahr ist für jeden 
Akademiebegucher verbindlich. « 
Es dari mit Bestimmtheit eifrige Beteiligung in diegen 
Arbeitsgemeingchaften erwartet werden. Aber auch diege 
Arbeitsweise verlangt Zeit, viel Zeit, Und go gibt die »Denk- 
Schrift gelbst zu, »daß eine vielgeitige Ausbildung in der 
kurzen Zeit von zwei Jahren nur bei planvoller Durchführung, 
bei vollständiger und zweckmäßiger Ausnützung der verfügbaren 
Zeit und unter Abweisung aller, dem Bildungsgang wegens- 
fremder Nebenzwecke erreicht werden kann. 
Haben wir vorhin den weiten Umfang der Arbeit aus 
den vier Forderungen an die Akademie erschlosgen, 80 goll 
ungere Auffassung jetzt Bestätigung finden durch Aufzählung 
der Mittel zur Erreichung dieser Zwecke. Es gollen dienen 
der wisgenschaftlichen Ausbildung: Vorlegungen u. Übungen; 
der praktiSchen Ausbildung: Unterrichtsbesuche, eigene 
Unterrichtserteilung, Besprechungen, Konferenzen ; 
der technischen und künstleriSchen Ausbildung: Theoretische 
Unterweisungen, praktische Übungen: 
der Einführung in die Sozialpädagogischen Aufgaben: Vor- 
lesungen, Übungen, gelegentliche Vorträge auswärtiger 
Dozenten, Besichtigung von Unterrichts- und Erziehungs- 
anstalten und Einrichtungeu der Wohlfahrtspflege. 
Betätigung in der Jugendpflege, Jugenäbewegung, 
Jugendwohlfahrt und Volksbildungsarbeit, wie auch freie 
63 
 
Arbeitsvereinigungen und gegellige und festliche Ver- 
anstaltungen der Akademie. 
Eine Fülle von Arbeit kann gich über die Akademie er- 
gießen, wenn alle diese an Sich bedeutsamen und wertvollen 
Anregungen Verwirklichung finden Sollen. Und in der Tat 
errechnet die »Denkschrift« eine 54stündige Wochenarbeits- 
zeit: 29 Pflichtstunden, 7 wahlfreie Stunden, 18 Stunden häus- 
liches Studium, also einen neunstündigen Arbeitstag. Ich 
kann dem Optimismus der DenkSgchrift, daß gesunde 19- bis 
21Jjährige junge Leute dieser Arbeitszeit gewachsen Sein 
werden, nicht ohne Vorbehalte zustimmen, zumal die Akademien 
nicht die Univergsitätsferien, Sondern die Volksschulferien 
haben Sollen, zumal mit vollem Recht 80 großes Gewicht auf 
Übungen und Eigentätigkeit gelegt wird. Der Erfolg der 
Übungen ist wegentlich durch die unausgegetzte intensive 
Mitarbeit und viel bhäusliche Vorarbeit bedingt. Auch die 
Arbeit in den Arbeitsgemeinschaften, die Begichtigungen, die 
Betätigung in der Jugendpflege usWw. erfordern ein vollgerütteltes 
Maß Nervenkraft. Nun wird Ja der gesunde Akademiker 
gegen ein Übermaß an geistiger Belastung die bekannten 
Sicherheitsventile zu öffnen wissen, aber Jedenfalls müsSsgen 
die ersten Akademien diesen Gefahren ibr besonderes Augen- 
merk zuwenden und ein eiwalges Zuviel zu beschneiden 
Suchen. Es wäre nicht gut, wenn die Akademiker geistig 
überlastet ins Schulamt träten. Ferner ist zu bedenken ein- 
mal, daß ungers Jugend noch auf lange hinaus unter dem 
gegundheitbedrohenden Druck der Not heranwächst, dann, daß 
Sich in jeder Gruppe neben Bequemen auch Übereifrige finden, 
die in langen durstigen Zügen aus allen Krügen trinkeu 
wollen, denen also, wie auch ihren geistig Schwächeren Ge- 
no8Sen, 18 Stunden Hausarbeit nicht genügen werden. 
Endlich noch eine Frage: Wird bei Solcher Inanspruch- 
nahme der freien Zeit und Kraft noch Zeit und Krait zu 
freier natürlicher Jugendbetätigung übrig bleiben? Man 
mag über das freie Burgchenleben der Studenten 80 Ketzerisch 
denken, als man will, es entwickelt doch, mit Maß genosgen, 
bedeutsame Werte, die man auch dem zukünftigen Lehrer- 
gegehlecht ins Leben mitgeben möchte. Man Sorge für ein 
reformiertes Burschenleben, aber man öffne dem Akademiker 
weit die Tore der Freude. Edle Freude, edle Gegelligkeit Schaffen 
Starke Mengchen, laSsen Führer- und Erzieherpersönlichkeiten 
bheranreifen, auch für die zukünftige Jugendbewegung. Die 
Gefahr darf nicht in den Bereich der Möglichkeit treten, zu 
verguchen, den früheren äußeren Internatszwang durch einen 
feineren geistigen Zwang zu ergetzen. Die allzugroße In- 
anspruchnahme der Zeit durch Mußarbeit richtet gefährliche 
Schranken auf, an der allzuleicht der freude- und freiheit- 
wollende junge Mensgch Schiffbruch leidet. Das gind Ge- 
fahren, die kommen können, aber nicht kommen müsgen, Ge- 
fahren, die vermieden werden können, wenn 8ie als Solche 
erkannt Sind und wenn die Bewegungsfreiheit, die die Denk- 
Schrift dem inneren Ausbau der Akademie läßt, zweckmäßig 
ausgenützt wird. 
Übrigens verkennt die Denkschrift die Bedeutung eines 
Schönen Gemeinschaftslebens nicht. Aus finanziellen und 
erzieheriSchen Gründen gibt Sie der Unterbringung der Akademie- 
besucher in Bürgerquartieren den Vorzug vor IJIpternaten. 
»Andergeits Sollen aber die Werte, die im Gemeingchaftsleben 
Jugendlicher liegen, den Akademiebeguchern nicht verloren 
gehen. Deghalb werden mit den PädagogiSchen Akademien gut 
ausgegtattete Tagesheime verbunden gein müsgen mit einem 
Festsaal und mehreren größeren und kleineren Räumen nebst 
Bibliothek, Lesezimmer und Spielzimmer, Gärten und BSpiel- 
plätzen zum Aufenthalt während der freien Stunden, an den 
: Abenden und an Sonn- und Feiertagen. Die vorge für diese 
Räume, die Art ihrer Benutzung Sowie die Gestalitung des 
gegamten Gemeingehaftslebens in kleineren Zirkeln wie bei 
größeren gegelligen Veranstaltungen bleibt den Akademie- 
besuchern gelbst überlassen. Die Pädagogische Akademie 8011
	        

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