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J. P. Rossel's Wochenblatt für Elementar-Lehrer - 1.1828 (1)

Zugriffsbeschränkung

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: J. P. Rossel's Wochenblatt für Elementar-Lehrer - 1.1828 (1)

Mehrbändiges Werk

OPAC:
122699475
Titel:
Real-Encyclopädie des Erziehungs- und Unterrichtswesens nach katholischen Principien
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Band

OPAC:
122699556
Titel:
A. bis F. (Formaler Unterricht)
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Band
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsjahr:
1863
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
122699556
Fußnote/Bemerkung:
Systemvoraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Lemma

Titel:
Academie
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Lemma
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0631842
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • J. P. Rossel's Wochenblatt für Elementar-Lehrer
  • J. P. Rossel's Wochenblatt für Elementar-Lehrer - 1.1828 (1)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Lied bei der Einweihung eines neuen Schulhauses
  • Schulordnung
  • Über das Geheimnis einer guten Schul-Justiz (Disciplin), wie dieselbe ohne alle Züchtigungsmittel verwaltet werden kann
  • Schulwesen in der Gegend von Neuwied
  • Sonntagsschulen im Kreise Adenau (Rgbz. Coblenz.)
  • Misbrauch der Schulhäuser
  • Gesellschaftliche Vergnügungen der Lehrer
  • Prüfung in Mörs
  • Dienstnachrichten
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
    Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Volltext

39 
aber muß die eig'ne Übung der Schüler in ſchriftlichen Aufſäten 
geſchehen, wobei es jedoch unumgänglich nothig iſt, wofern dieſe Übun- 
gen wahrhaft fördernd und bildend ſeyn ſollen, daß die Arbeiten 
der Schüler jedesmal in deren Beiſeyn, entweder vom Lehrer 
ſelbſt durc<- und nachgeſehen werden, oder, da dieſes nicht immer 
ohne Vernachläſſigung der andern, kleinern Schüler. möglich iſt , 
daß fol<hes von ſchon geförderten Schülern geſchehe. Die gebräuch- 
lichen , allgemein üblichen Formen mehrer - Arten von Aufſäten 
müſſen dem Gedähtniſſe der Kinder, da es bei Anfertigung der- 
ſelben blos hierauf (die Form) ankommt, tief eingeprägt werden, 
welcher Zwe> am beſſten dadurch erreicht wird , daß man dieſe 
Formen auf Vorſchriften und Vorlegeblättern den Kindern häufig 
zum Abſchreiben giebt *). =-Da das Rechnen ein ſo vorzügliches 
Bildungsmittel der Verſtandeskräfte iſt, ſo darf die bloje Fertig» 
keit, die im bürgerlichen Leben vorkommenden Rechnungsaufgaben 
richtig und mit Leichtigkeit löſen zu können, nicht allein bezwet, 
ſondern es muß. als wahrer Scleifſtein des Verſtandes betrachtet 
und behandelt werden« Zu dem Ende > muß alles Rechnen der 
Schüler ein Kopfrechnen ſeyn , d, h. eine Übung des Verſtandes, 
Den Unterricht in der Geometrie vermißt man gewohnlich in 
Elementar-Schulen, Da aber kein andrer Gegenſtand die Denk- 
kraft der Schüler mehr in Anſpruch nimmt und dieſe ſo leicht 
und do<h ſo fruchtbar im Begreifen y Urtheilen und Schließen 
übt , ſo iſt ſie ein unnachläſſiger Gegenſtand für die Schule, und 
der Lehrer begeht , wenn er dieſes Bildungsmittel ſeinen Schüler 
entzieht, an dieſen eine Ungerechtigkeit, die unverantwortlich iſt. 
Da es bef dem Unterrichte in der Geometrie nicht ſowol auf die 
Kenntniß der dabei vorkommenden Lehrſaße ankommt, als viel- 
mehr , wie ſ<on bemerkt, die Bildung des Verſtandes dadurch 
beabſichtigt und befördert werden ſoll, obſchon auch jene Lehrſätße- 
dem Rechner treffliche Dienſte leiſten , ſo iſt es unnöthig, die 
Gränzen und das Ziel dieſes Unterrichtes zu beſtimmen, Die Zeit, 
die der Lehrer, ohne jedoch andern Unterrichtgegenſtänden Abbruch - 
zu thun , der Geometrie widmet , iſt nicht verloren. Bei keinem 
andern Unterrichte aber wird ſo ſtreng ein gründliches Verfahren 
erfodert, wie hier. =“ Im Singen müſſen die Kinder ſo weit 
gebrac<ht werden, daß ſie die Kirchen-Melodieen ric<tig und an- 
genehm fingen , damit dadur< dem Kirhengeſange aufgeholfen 
werde, der meiſt überall der Verbeſſerung nod ſehr bedarf. Mehr- 
ſtimmige Scullieder und andere verſchiedenen Inhaltes dienen 
zur Erheiterung und Ermunterung bei der Schularbeit wie zur 
Erwe&ung frommer Gefühle und Geſinnungen, =- Die Religionss 
 
*) Gehödrfge Anfertigung eines Geſchäftsaufſaßes erfodert Geſc<häfts- 
erfahrung , Einſicht und Kenntniß des Geſchäfts 3 dieſe iſt von 
Kindern nicht zu verlangen. Daher iſt die Mittheilung der 
Formen nothwendig. Hat es dieſe, ſo wird es ſich bei geſun- 
dem Verſtande in vorkommenden Fallen ſchon Yelfen können. 
, Verf, 
40 
Wahrheiten find entweder GSlaubens- oder Sittenlehren« Der Res 
ligions-Unterricht, der zwe>mäßig , nicht einſeitig ſeyn, der den 
ganzen Menſchen, Verſtand , Herz und Gemüth desſelben tief 
ergreifen und auf ſein Leben lind ſeinen Wandel mächtigen Eins 
fluß haben foll , muß alſo beides mittheilen, jedoc& nic<t , da 
Glaubens- und Sittenlehre auf's innigſte zuſammenhangen , und 
die eine aus der andern fließt , in getrennter Form , ſondern er 
muß, wie die Bibel die Hauptquelle aller Religions-Wahrheiten 
und das Muſter für alle Religions-Bücher ſelbſt beiderlei Wahr» 
heiten im Geleite giebt, eben ſo beides miteinander vereinigt 
erſcheinen laſſen, Er erſtreckt ſich demnach über die ganze bibliſche 
Geſchichte und ſoll den Schüler in völlige Bekanntſchaft mit der- 
ſelben ſeen. Hinſichtlich der Ordnung und Reihenfolge der Gegen- 
ſtände in der bibliſchen Geſchichte iſt es ſehr zweckdienlich, wenn 
- ſich der Lehrer neben der urſprünglichen Aufeinanderfotge -auch 
nach den Vorſchriften und Winken der Kirche , d. i. nach den 
feſtgeſeßten Evangelien, richtet. Auf die aus der Geſchichte fließen- 
ven Lehren ſoll aufmerkſam gemacht, und es ſollen dieſelben in 
paſſenden Sprüchen und Liederverſen dem Gedäctniſſe der Kinder 
eingeprägt, jedocH das Geſchichtliche , beſonders bei jüngern Kin- 
dern , als die Hauptſac<e behandelt werden, Auf dieſe Weiſe 
werden reihlih Materialien geſammelt, die das Kind ſpäterhin . 
im Catehismus geordnet und zuſammengeſtellt wiederfindet , und 
die einen feſten Grund ſeiner Religions = Erkenntniß, und eine 
wahre Vorbereitung auf den Confirmations-Unterricht bilden. Es 
wird jedo<; bei allem dem der Haupt- und EndzweEX alles Re- 
ligions-Unterrichtes , nehmlich Beförderung einer wahrhaft from 
men , äc<ht <riſtlichen Geſinnung und eines daraus folgenden tu- 
gendhaften Lebens nur dann erreicht werden, wenn das erſte, 
das weſentliche , das Haupterfoderniß hierzu nicht fehlt: wenn 
der Religions-Lehrer von einem reinen , frommen Sinn lebendig 
durc<drungen , und ſein Leben ein ſtreng tugendhaftes und darum 
ein ganz muſterhaftes für die Schule iſt. =- Was und wieviel 
von den ſogenannten , gemeinnüßigen Kenntniſſen in die Schule 
gehöre , weiſen die (gutgewählten) Leſebüher aus. Kann der 
Lehrer , ohne das Wichtigere und Nöthigere zu vernachläſſigen , 
das Eine oder Andere dieſer Kenntniſſe noch vervollſtändigen , ſo 
mag er dieſes thun , nur werde immer das Nothige dem Nüß- 
lien und dieſes dem blos Angenehmen und Unterhaltenden vor- 
gezogen. Kein Syſtem, ſondern nur BruchſtüFfe haben unſer? 
Kinder von dergleihen Sachen ndthig« =“ Zur Übung und Stär- 
kung des Gedächtniſſes dienen die jedesmaligen Wiederholungen 
des vorgetragenen Unterrichtes , wie der geleſenen Lektionen am 
Ende dieſer Unterrichtſtunde. Eine ſummoriſche Überſicht alles 
Deſſen , was vorgekommen und in her Ordnung , in der. es da 
geweſen , muß von den Schülern verlangt werden , ſo. wie auß 
nach einzelnen Notizen, Bemerkungen und Details gefragt werden 
muß, Außer dieſer Gedächtnißübung , die eigentli< die wahre
	        

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