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Die Mittelschule - 49.1935 (49)

Zugriffsbeschränkung

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

Objekt: Die Mittelschule - 49.1935 (49)

Mehrbändiges Werk

OPAC:
122699475
Titel:
Real-Encyclopädie des Erziehungs- und Unterrichtswesens nach katholischen Principien
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Band

OPAC:
122699556
Titel:
A. bis F. (Formaler Unterricht)
Herausgeber:
Rolfus, Hermann
Pfister, Adolph
Dokumenttyp:
Band
Verlag:
Kupferberg
Erscheinungsjahr:
1863
Erscheinungsort:
Mainz
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
122699556
Fußnote/Bemerkung:
Systemvoraussetzung der Online-Ausg.: HTML; Zugriffsart: Internet und World Wide Web
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Lemma

Titel:
Dänemark
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Lemma
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Nachschlagewerke
Link zum Katalog:
BBF0633212
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Mittelschule
  • Die Mittelschule - 49.1935 (49)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Nationalsozialismus und Geschichtsauffassung
  • Nordische Entscheidung der deutschen Seele
  • Zur Schulreform
  • Deutsche Größe
  • Glaube und Schicksal des Thomas More
  • Rundschau
  • Bücherschau
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)

Volltext

 
 
Verantwortlicher Schriftleiter: 
  
  
"NUNMER 24 
Inhalt: 
Deutſche Größe. -- Glaube und Schickſal des Thomas 
 
  
Nationalſozialismus und Geſchichtsauffaſſung. 
der Keifaien Mito teheerhe, 
HALLE (SAALE), DEN 3. JULI 1935 
-- Nordiſche Entſcheidung der deutſchen Seele. Zur Schulreform. - 
More. -- Der NSLB. meldet. = Rundſchau. -- Bücherſchau. -- Anzeigen. 
Friedrich Kirchert, Halle (Saale) 
  
JAHRGANG 49 
[harakter kann nur der geſtalten, der [harakter hat, Seele freilegen nur der, der Seele beſitzt. 
hans Schemm. 
 
Nationalſozialismus und Geſchichtsauffaſſung. 
In dem Prozeß der Umgeſtaltung der ſeeliſH-geiſtigen Grund- 
haltung unſeres Volkes, den Moeller van den Bru> einmal als die 
aroße „deutſ<e Revolution des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet, 
nimmt die Frage der Reform von Erziehung und Bildung einen 
breiten Raum ein. Mit Schulreformen, aus liberalem Geiſte ge- 
boren und ſeit 1918 von den verſchiedenſten am Novemberſtaate teil- 
habenden Mächten dur<geführt, wird die deutſche Aufgabe des 20. 
Jahrhunderts nicht gelöſt werden, ſondern allein dur< eine umfaſſen- 
de neue Grundlegung von Bildung und Schule, aus revolutionärem 
ſozialiſtiſmGen Geiſte geboren; niht um neue Methoder: und Tech- 
lt geht es, ſondern um neue Zielſezu 6 und neuen Bildungs- 
inhalt. | 
Innerhalb dieſer grundlegenden Reform nimmt der Unterricht 
von dem Werden des deutſ<en Bolkes, der Geſchi<tsunterriht, 
eine hervorragende Stellung ein. Die Geſtaltung des Geſchi<hts- 
unterrichts iſt jeweils abhängig, das führt uns die Geſchichte ſeit 
1918 beſonders gut vor Augen, von den politiſ;en Machtfaktoren 
und ihrer weltanſ<auliHen Grundhaltung. Hierzu gehört vor allem 
eine beſtimmte Einſtellung zur Geſchichte ſelber, eine beſtimmte 
„Geſc<hihtsauffaſſung“. Der Hiſtoriker ſieht die geſ<ihtlie Ents- 
wiklung von ſeiner Gegenwart und ſeinem Wurzeln in ihr, ſo daß 
es keine abſolute, allgemein-gültige Erkenntnis der Geſchichte gibt, 
ſondern ſtets nur eine relative, ſubjektive Wahrheit. Die unglüc=- 
ſelige Aufſpaltung der deutſchen Nation na< Weltanſ<auungs- 
und Standesgruppen, Folge des volkszerſezenden Liberalismus, 
brachte im 19. Jahrhundert auch eine Gegenſäßlichkeit der Geſ<i<ts- 
auffaſſungen mit ſich, die heute ſic) noh geſteigert hat. Denn in 
dem gewaltigen geiſtigen Ringen des deutſ<en Bolkes ſeit 1914 
tritt mit dem Aufkommen des Nationalſozialismus au<h eine neue 
Geſ<ihtsauffaſſung auf den Plan und ſett ſi mit früheren und 
bherrſMenden Anſ<auungen geſ<ihtliher Betra<htungsweiſe aus- 
einander. Wo liegen nun ihre Wurzeln und was iſt ihr Weſen? 
Zwei einſhaneidende geiſtige Bewegungen ſind es, welche die 
Geſc<hi<htsauffaſſungen des 19. und des 20. Jahrhunderts beſtimmten 
und nod) beſtimmen, freiliH in verſchiedenem Sinne: die Auf- 
klärung des 18. und die Romantik an der Schwelle des 19. Jahr- 
hunderts. Bis weit in die ſogenannte Neuzeit hinein, ja in ihren 
lezten Wirkungen ſogar bis in die Gegenwart, herrſchte die mittel- 
alterlic<-kirHliche Geſ<hi<tsauffaſſung, wie ſie von dem Kirc<hen- 
vater Auguſtin in theokrociſ<-dualiſtiſMer Weiſe ausgebildet worden 
war: eine Methode der Einſeitigkeit, des Zwedes, des Zwanges, 
der Zerrbilder und FälſHungen. Sie wurde erſt überwunden dur< 
die Aufklärung, die jedo< in gleicher Einſeitigkeit anſtelle des mittel- 
alterlich-tirHlicen Dogmas das konſtruierte Wertſyſtem der menſc<- 
lihen Vernunft ſetzte. Von Boltaire begründet, fand dieſe rationali- 
ſtiſc;e Anſhauungsweiſe ihren treffendſten Ausdru> in der „mates- 
rialiſtiſm;en Geſ<ihtsauffaſſung“ des Marxismus. Sie be- 
hauptet, daß alle geſ|<hi<tliche Entwidlung beſtimmt wird durd) die 
Wwirtſ<aftlihen Verhältniſſe und daß die Werte Religion, Sittlich- 
 
 
keit, Staat, Recht, Kunſt nur der „ideologiſHe Überbau“ jener 
wirtſHaftlihen Erſ<einungen ſeien; ſie maßt ji an, auf Grund 
dieſer Erkenntnis den Geſchichtsverlauf rationaliſtiſ<m-geſezmäßig 
vorausbeſtimmen zu können unter Ausſ<altung alles Jrrationalen 
und Zufälligen, das in Perſönlichkeiten und Ereigniſſen liegt. Im 
bewußten Gegenſaß zur idealiſtiſm;en Auffaſſung Hegels, der die 
Weltgeſchichte als den „Fortſchritt im Bewußtſein der Freiheit“ 
erfaßte, ſtellte Marx den Saß auf, daß die „materiellen Produttions- 
verhältniſſe“ Begriffe und Anſ<Hauungen, das Bewußtſein der Men- 
ſhHen ändern und damit die treibenden Faktoren der geſ<i<tlichen 
Entwidlung ſeien. Jenen Saß, der jüngſt in Abwandlung eines be- 
kannten Napoleon-Wortes dur<&g Rathenau die Prägung erhielt: 
„Die Wirtſ<aft iſt unſer S<Hiſal“. Aller Jdealismus des Kopfes 
und des Herzens, alles Perſönlihe, Heldiſche, UnbereHenbare, 
Willensmäßige als tragende Kräfte des geſ<i<htlihen Berlaufs 
wird ausgeſHaltet, Maſſe und Wirtſc<aft ſind Trumpf, undFes 
ergibt ſi ein Zerrbild der Betrachtung, das die Weltgeſ<i<te nur 
noh als „Geſchichte von Klaſſenkämpfen“ darſtellen kann. Kein 
Wunder, wenn ein maxrziſtiſHer Shulmann 8 vergangener Tage 
(Siegfried Kawerau) die Forderung erhebt, den Geſchihtsunter- 
richt dur<g einen Unterricht in der Soziologie zu erſeßen. 
Die Hohwertung des Kollektiven und des Rationaliſtiſc<- 
Geſezmäßigen ſeit den Tagen der Aufklärung findet au<h in einer 
andern Richtung der Geſc<ihtsbetra<tung ihren Niederſ<lag. 
Karl Lamprecht, in den Bahnen des franzöſiſ;Hen Soziologen 
Comte wandelnd, begründete am Ende des naturwiſſenſ<Haftlihen 
19. Jahrhunderts die Auffaſſung, daß der Geſ<Hihtsverlauf vor allem 
bedingt ſei durch kollektive, „ſozialpſy<iſche“ Faktoren, und daß die 
Geſchichte aller Völker ſiH in beſtimmten aufeinanderfolgenden 
Kulturzeitaltern geſezmäßig abwi>le. Eine ähnlihe Geſ<id<his- 
auffaſſung verficht in neueſter Zeit, do< gleichfalls no< in der Auf- 
tlärung des 18. Jahrhunderts wurzelnd, Oswald Spengler, 
wenn er vom geſezmäßigen Entſtehen, Blühen und Vergehen 
„geſ<hi<tliHer Kuliurkreiſe“ ſpriHt und aus dieſer rationaliſtiſc<en 
Erkenntnis heraus uns vom „Untergang des Abendlandes“ üÜber- 
zeugen mödte. 
Während alſo die Aufklärung mit ihrem mechaniſchen Denken 
die Wurzel bildet für jene verſchiedenen rationaliſtiſOQ-geſezmäßigen 
Geſ<hichtsauffaſſungen, liegt in ihrer großen Gegenbewegung, 
der Romantik, der Urſprung zu einer neuen Richtung von Geſhi<hts- 
auffaſſungen, die in den Polen des Organiſchen, Volthaften, Irratio- 
nalen und PBerſönlihen ſHwingen. So wie ſich innerhalb der Ro- 
mantik ſelber um 1806 eine Wandlung vollzog vom weltbürger- 
lihen JIndividualismus zum volksbetonten Gemeinſ<aftsdenken, 
ſo erlebt ſie die Nation als ungeteilte Jndividualität, niht mehr 
als mehaniſ;<e Summation von Individuen, und fordert ihre 
arteigene Ausprägung. Fichtes „Reden an die deutſ<e Nation“ 
1807 ſind Niederſchlag dieſes grundlegenden Wandels im“ ſtaats- 
politiſm<gen Denken der Zeit. GStein baut in ſeinen Schöpfungen 
1-7 - DE | .
	        

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