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Wissenschaft und Fortschritt. - 12.1962 (12.1962)

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Pädagogische Reform - 24.1900 (24)

Zeitschrift

OPAC:
1318700744
Titel:
Wissenschaft und Fortschritt : WIFO ; interdisziplinäre Monatsschrift
Titelzusatz:
WIFO ; interdisziplinäre Monatsschrift
Erscheinungsverlauf:
1.Jahrgang, 1. Heft (Mai1951)- 42. Jahrgang, Heft 8 (1992); 1992,9; 1993,1; damit Erscheinen eingestellt
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Darmstadt : Wiss. Buchges.
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
3178289-9
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Zeitschriftenband

OPAC:
1318700744_1962
Titel:
Wissenschaft und Fortschritt. - 12.1962
Signatur der Quelle:
Z 456
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsjahr:
1962
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Zugänglichmachung entsprechend Urheberrechtsgesetz §60e

Zeitschriftenheft

Titel:
Heft 11
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Zugänglichmachung entsprechend Urheberrechtsgesetz §60e

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Pädagogische Reform
  • Pädagogische Reform - 24.1900 (24)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Neue Wege zur künstlerischen Erziehung der Jugend
  • Aus Hamburg
  • Litteratur
  • Anzeigen
  • Ist die Aufführung von klassischen Dramen in unserem Schultheater vor Schülern der ersten Klassen unserer Volksschule gefährdet?
  • Mitteilungen
  • Litteratur
    Litteratur
  • Vereins-Anzeiger
  • Anzeigen
  • Litteratur
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Volltext

ibren Weg zu gehen. Ich halte Sie an, namentlich 
auch im Hause und in der Schule gich recht treu 
und folgsam zu erweisen. Ich erinnere mich, daß 
ich gerade in diesem Jahre hierauf besonderen 
Nachdruck gelegt und die Kinder gebeten habe, 
an beiden Stätten Sich musterhaft zu fübren, So 
daß Eitern und Lebrer den Eindruck von ihnen 
bekommen: es geht in ihnen etwas vor! (Sie 
Sehen daraus, verehrter Herr Riscbawy, - wie ich 
der Schule nicht entgegen-, Sondern in die Hände 
zu arbeiten Suche). [Ich lege ihnen ferner die Be- 
teiligung am Kirchlichen Leben der Gemeinde als 
eine Pflicht auf. Ich warne Sie vor ungebührlichem 
Verhalten auf der Gasse. Ich ermahne zie, vor 
allen Zerstreuungen Sich zu hüten. Und das führt 
mich dann dazu, ihnen auch den Beguch theatra- 
lischer Vorstellungen für die Dauer ihrer Vorbe- 
reitung zu untersagen, weil ich rn der That der 
Meinung bin, dass diese nur allzu geeignet Sind, die 
Kinder innerlich zu zerstreuen und 8ie von dem abzu- 
lenken, was ihnen eben Jetzt über alles wichtig und 
wertvoll zu machen, mein ganzes Bestreben ist. Ich 
bezeichne nicht ausdrücklich diejenigen Vorstellungen, 
welche auf Veranlassung der Schule veransgtaltet 
werden, Sondern ich rede ganz allgemein. S0 
habe ich auch in diegem Jahre mit keiner Silbe in- 
diesgem Zugammenhange der Schule Erwähnung 
gethan, Sondern die Beteiligung an diesen Sie zer- 
Streuenden Dingen überbaupt untersagt, und erst 
als ich nach Schluß einer der folgenden Stunden 
von einer Konfirmandin, -- eben ihrer Schülerin, 
wie ich gpäter hörte, -- 80 zu Sagen unter vier 
Augen befragt wurde, ob auch diejenigen Theater- 
vorste lungen mitgemeint geien, in welche die 
Kinder von der Schule aus geführt würden, habe 
ich dies bejaht. Sollte ich, verehrter Herr Rischawy, 
diese nun ausdrücklich ausnehmen ? Ich hatte Sie 
nicht ausdrücklich genannt, um die Pietät nicht zu 
Schädigen, aber gollte ich Sie ausdrücklich aus- 
nehmen? Wie Stelle ich mich denn in analogen 
Fällen zum Rause? Ich habe etwa das Tischgebet 
zu behandeln. Ich werde mich hüten, irgendwie 
abfällige Bemerkungen über diejenigen Häuser zu 
machen, in denen dasselbe nicht geübt wird. Aber 
Soll ich nicht zu demsgelben ermahnen, es nicht als 
Christenpflicht bezeichnen, weil in der zarten Seele 
des Kindee ein untieildller "Rönflikt dadurch er- 
zeugt werden würde“? So weit kann und darf 
meine Rücksicht auf das Haus nicht gehen! Und 
auf die Schule? wo doch, -- verzeihen Sie mir, -- 
die Schule nicht eben allzu bedacht darauf ist, auf 
die Arbeit der Kirche Rücksicht zu nehmen ? Denn 
Sonst würde Sie die Bewahrung der Konfirmanden 
vor Zerstreuungen und ihre Anleitung zur größt- 
möglichsten inneren Sammlung, auf welche von 
jeher geitens der Kirche der größte Wert gelegt 
iSt, nicht ihrerSeits durch derartige Veranstaltungen 
in 80 hohem Grade hindern. Und Sonst würde zie 
wo doch Stimmen gegen diese "Theaterveranstal- 
tungen Sich oft und laut erhoben haben, befliisgen 
gewesen Sein, die Konfirmanden wenigstens von 
dem Beguch derselber von vornherein auszusSchließen. 
Nichts der Art ist geschehen. Auch der von ihnen 
empfohlene Weg, die Vermittlung der Bebörden 
dagegen in Anspruch zu nehmen, ist ohne wegent- 
lichen Erfolg bescbritten. Da muß ich mir Selber 
helfen -- So zwar, daß ich die Schule yor den 
Kindern nicht angreife, aber diese gelbst vor der 
Beeinträchtigurg der ihnen meines Erachtens So 
dringend nötigen Sammlung auf meine Weise zu 
bewahren Suche. . 
Oder habe ich kein Recht dazu ? Die Beteili- 
gung au diesen Vorstellungen ist :durchaus fakul- 
tativ. Die Eltern können dieselbe ihren Kindern 
versagen, 80 viele ihrer es wollen. Da nehme auch 
ich, -der ich nun von den Eltern einen Teil ihrer 
Verantwortung bezüglich der Erziehung ihrer 
Kinder für eine kurze Zeit übertragen bekommen 
habe, das Recht für mich in Anspruch, ein Veto 
einzulegen. Und ich darf das um So mehr, als ja 
auch die Wahl des Konfirmators den Eltern völlig 
freisteht. Will man mir dies Recht nicht zugestehen, 
oder glaubt man, ich gebe in meinen Ansprüchen 
zu weit, 50 braucht man mir Sein Kind ja nicht 
anzuvertrauen. Thut mar es aber, 50 kann und 
darf ich es um des Gewissens willen nicht unter- 
laSSen, in jeder mir ersprießlich Scheinenden Weise . 
auf das Kind einzuwirken -und es vor jedem nach-. 
teiligen Einfluß nach Kräften zu bewahren. 
Ich sgchließe, verehrter Herr Rischawy, mit, 
'oder mündlich ihre Bereitwilligkeit enklären. 
 
 
 
dem herzlichen Wunsche, daß diese Zeilen dazu 
beitragen mögen, die von mir erwünschte An- 
näherung herbeizuführen und Sie zu einer etwas 
- milderen Auffassung meines Verfahrens zu be- 
Stimmen. 
Pastor Schetelig. 
Pergonalien. Lehrer 5. C. Premke, Volks- 
Schule Schellingstr. 30, Schied -am 7. Dezember d.. J. 
- aus dem Leben. Am 1. April 1882 trat er in den 
VolksSschuldienst ein, yorher war er an verschiedenen 
Privatschulen thätig, u. a. von 1878--1882 an der 
evang. ref. Schule. 
Gehaltsverhältnissge' der an den höheren 
StaatsSchulen angestellten Direktoren und 
Lehrer. Der Senat beantragt für : Direktoren von 
Anstalten mit neun Stufen 1000) M4 außer Dienst- 
wohnung oder 1600 M Mietsentschädigung. 
Direktoren von Anstalten mit weniger als neun 
Stufen 7200--9009 4 außer Dienstwohnung oder 
1400 4 Mietsentschädigung. 3 Alterszulagen von 
600 M nach je 4 Jahren. 
ProfesSoren von 7200-9000 M4. 3 Alterz3zulagen 
von 600 4 nach je 4 Jahreu. | 
WisSSenSchaftliche Lehrer 3600--7200 M. Sechs 
Alterszulagen von 600 MW nach je 4 Jahren. 
Technische und Mittelschullehrer 3600--5400 M. 
6 Alterszulagen von 300 M nach je 3 Jahren. 
Aufforderung. In der Arbeitsversammlung 
der Gesellschaft am 5. d. M. ist beschlossen worden, 
meine Thesen einem Ausschusse zur weiteren Be- 
ratung zu überweisen. Dieser AusSchuß Soll in der 
Generalversammlung des Januar gewählt werden. 
Es kommt bei Solchen Kommissionswahlen nun 
häufig vor, daß Kollegen vorgeschlagen und gewählt 
werden, denen die Sache fern liegt.und die Schon 
mit andern Arbeiten überlastet Sind, daß dagegen 
andere, die Sich für die Sache interesSierne und Zeit 
und Kraft zur Verfügung haben, nicht genannt 
werden. Um bei der bevorstehenden Wahl Solchen 
Fehlgriffen vorzubeugen, erlaube ich mir, an alle 
Kollegen, die Sich für die von mir vertretene 
Sache -- einerlei, ob als Freunde oder Gegner der- 
Selben -- interesgieren und die bereit Sind, Sich an 
den Beratungen der KommiSsSion zu beteiligen, die 
Bitte zu richten: dieselben wollen mir per Karte 
Auf 
Solche Weigse würde ich der Generalyersammlung 
eine Reihe geeigneter Kollegen zur Wahl vor- 
Schlagen können, und es würden die oben er- 
wähnten Feblgriffe vermieden werden. 
Wüh. Möller. 
Ankelmannstraße 12, I], Borgfelde. 
In der Wahlyersammlung der Schulsynode 
wurde Herr Direktor Prof. Dr. Reinmäller fast ein- 
Stimmig zum Deputierten in die Oberschulbehörde 
wiedergewählt. In die SchulkommissSionen wurden 
die in der vorigen Nr. empfohlenen Herren gewählt; 
nur für den 5. Bezirk hat eine Stichwahl zwiSchen 
den Herren Gottsch und Böe Stattzufinden. Die 
Wahlbeteiligung war Sehr gering. 
Barmb.-ÜUhlenb. Lehrerfam.-Verein. Am 
Sonmabend, den 24. November, fand das 1. Winter- 
vergnügen des B.-U. L.-F.-V. statt. Der rührige 
Vorstand bot den zahlreich erschienenen Mitgliedern 
und Gägten eine Reihe von Konzert-Vorträgen, 
deren Auswahbl von KkünstleriSchem Geschmack 
zeugte, . 
Das Programm eröffnete Herr Klaviervirtuose 
Jimenez mit zwei eigenen Komposgitionen, einer 
„Fantasgie“ und einem „Capriccio“. Der Vortrag 
dieser wirkungsvollen Konzertpiecen, Sowie be- 
Sonders auch des Später gebotenen „B-moll Scherzo“ 
von Chopin legten Zeugnis ab von der techniSchen 
und küvnstlerischen Meisterschaft, mit welcher der 
Künstler Sein Instrument beherrscht. 
Es folgte Frl. Ristow mit dem Schubert'schen 
„Der Hirt auf dem Felgen“, Soprangolo mit obli- 
gater Klarinette. Die Wiedergabe dieser reizenden, 
leider picht gerade häufig gehörten Kompogition 
gelang trefflich; der von innigster Empfindung be- 
Seelte Vortrag der Künstlerin wurde aufs wirk- 
Samste unterstützt durch Herrn Müller, der den 
Klarinetten-Part meisterhaft durchführte. 
Herr Ritter Spielte eine Gello-Sonate . mit 
Klavierbegleitung von MendelsSohn (B-Dur) und 
das Andante aus dem H-moll Konzert für Cello 
von Goltermann. Der Kühstler, der 
Verein Schon häufig in liebenswürdigster Weise 
zur Verfügung gestellt hat, besitzt die Vorzüge 
einer Sauberen Technik und eines großen Tons ; 
Herr Ritter hat augenscheinlich von Seiner 
Künstlerschaft nichts eingebüßt, obwohl die Kunst 
Seit Jahren nicht mehr Sein Metier ist. 
Den Reigen bescbloß Frl, Ristow mit Liedern 
von Brahms, Franz, . Barth ü. a. -- Frl. Ristow 
genießt als Liedersängerin mit Recht eines aus- 
gezeichneten Rufes, Der Beifail nach dem Vortrage 
der Lieder war denn auch 50 Stürmisch, daß die 
Sich dem . 
 
auch über Hamburgs Grenzen hinaus las Konzert- 
Sängerin und Geganglehrerin rühmlich bekannte 
Künstlerin Sich zu einer Zugabe entschließen 
mußte. 
Nach Erledigung des Programms trat der Tanz 
in Seine Rechte, der die Teilnehmer bis zum 
Morgen in fröhlichster Stimmung beisammen bielt . 
 
 
Briefkasten des Verlags. 
An alle LeSer und LeSerinnen: Hiesige Geschäfts- 
leute richten oft das Gesuch an die Schulen, ihnen 
Lehrlinge zu überweisen. Ich bitte, falls diesem 
Gesuche nicht entsprochen werden kann, die Ge- 
Suchsteller auf den Ingeratenteil der „Päd. Ref.“ 
zu verweigen, oder mir die Adresse derselben mit- 
zuteilen. 
Zam 1. Jan. neu eintretende Abonnenten wollen 
mir ireundlichst Schon jetzt ihre Adresse mitteilen, 
da ich für das kommende Geschäftsjahr eine neue 
alphabetisch geordnete Liste der Abonnenten in 
Hamburg-Altona anfertigen las3en muß. 
Ich bitte alle Leser der „Päd. Ref.“ zum 1. Jan. 
neue Abonnenten zu werben, Wenn auch nur jeder 
10. LesSer der „Päd. Ref.“ einen neuen Abonnenten 
zu Weihnachten Schenkt, dann kann unsre Zeitung 
regelmägsig in 21/,--3 Bogen ersScheinen. 
Harro Köhncke. 
 
 
Litteratur. 
 
 
Zeitschriftenschau. 
Kunstwart. Herausgeber Ferd, Avenarius, 
Dresden, Verlag Geerg D. W. Callwey, München, 
(viertelj). 3 M, das einzelne Heft 6€ PfF.). 
Der illustrierte „LitterariS5Sche Ratgeber 
für 1901“, herausgegeben vom Kunstwart, Soll 
für Solche Leger, die's mit ihren Büchereinkäufen 
ernst nehmen, an die Stelle der nur nach geschäft- 
lichen Grundsätzen zusammengestellten,, Weihnachts- 
kataloge“ treten. Drei grundsätzliche Unterschiede 
zeigt er von jenen: erstens, er bringt nicht nur 
„Neuestes“, Sondern berücksichtigt aucb das gute 
Alte, zweitens, er bespricht yom Neuesten nur das, 
was ihm wirklich gut erscheint, er lobt also nicht 
Kritikios alles was „Nouveaute“ ist, drittens, er 
nimmt keine Annoncen ap, um Schon dadurch klar 
zu zeigen, daß sgeine Empfehlungen durch nichts 
als die eigene Veberzeugung beeinftußt werden. 
Der Kunstwart hat Seinen „Ratgeber“ weit über 
die eignen Gebiete ausgedehnt, da es hier galt, ein 
ganz allgemeines Bedürfnis zu befriedigen : er hat 
bedeutende Fachgelehrte gewonnen, die außer für 
Litteratur, MuSgik, bildende und angewandte Künste 
auch für GesSchichte, Yölker- und Länderkunde, 
NaturwisSenschaften, PhiloSsophie, Religion und 
JugendSschriften ihren Sachverständigen Rat erteilen. 
Bine Auswahl von I1llustrationsproben, die nach 
ganz anderen Gruündsätzen vorgenommen ist, als 
man's gewohnt iSt, dient neben den eingehenden 
Listen weiter dazu, diesen Ratgeber brauchbar zu 
machen. Er ist, wie jedes Kunstwartheft, für 60 Pf. 
aush im BLEinzelverkauf zu haben. Besgtellungen 
nehmen alle Buchhandlungen Sowie der Kunstwart- 
verlag in München entgegen. 
RecensStonen,. 
Geschichten vom Kaiszerstahl. Yon Pauline 
Woerner. Freiburg und Leipzig, Paul Waetzel. 
1. Im Brunnen. | 
Die Erzählweise Pauline Woerners erinnert an 
Jeremias Gotthelf, beSonders in der ironiSierenden 
Art, wie Sie die Menschen Schildert, Sie Sagt uns 
nicht viel von den PersSonen ; aber Sie zeigt Sie uns 
in ihrem Thun und in ihren Reden und chbarakKteri- 
Siert gie dadurch. Sie weiß uns auch für die Men- 
Schen zu interesSieren ; obgleich die Geschichte im 
Grunde nur aus aneinandergereihten EpiSoden be- 
Steht. Der eigentliche „Inhalt“ ist etwas dürftig. 
Der Abschluß ist jäh und unvermittelt; derselbe 
eröffnet jedoch eine wohlthuende Perspektive. Die 
Geschichte iSt wohl leSens wert, wenn 8i1e auch nicht 
gerade bedeutend ist. -- Für Kinder ist Sie kaum 
geeignet; Sie ist zu andeutungsweise erzählt, Auch 
bereiten die für uns ungewohnten Verhältnisse 
Schwierigkeiten. Die Geschichte ist aber auch wohl 
kaum für Kinder berechnet. 
11. Die blaue Biume. 
Hier treten die erwähnten Mängel noch stärker 
heryor: das SkizzenhafteiAndeuten, die Sehr loze 
Kompogition mit allerlei Züfälligkeiten. Die PSycho- 
logie ist bedenklich: ein jünger, „Kühler, yon allen 
Sentimentalitäten freier Amerikaner“, allerdings von 
deutschen Eltern, wird durch ein Nichts, durch 
eine vertrocknete Blume, von Träumereien und 
einer unbegreiflichen romantischen SehnSucht bach 
Seiner Heimat befallen. Und hier verliebt und ver- 
lobt er Sich 50 plötzlich und naiv wie ein Primaner, 
er, der „eine alte Abneigung hat, Sich an irgend 
eine Frau zu binden.“ -- An diese ganze Geschichte, 
die den Hauptteil bildet, glauben wir nicht recht. 
In den Partien dagegen, in denen 8ie uns wie in 
der vorigen Geschichte Leute vom Kaiserstuhl 
Schildert, ist Sie glücklicher, wenn zich auch eine 
Neigung zu Uebertreibungen geltend macht. -- Für 
Kinder ist diese Geschichte noch weniger geeignet 
als die vorige, H. L. E .
	        

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