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mirador

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Bibliographic data

mirador: mirador

Periodical

Persistent identifier:
1318700744
Title:
Wissenschaft und Fortschritt : WIFO ; interdisziplinäre Monatsschrift
Subtitle:
WIFO ; interdisziplinäre Monatsschrift
Erscheinungsverlauf:
1.Jahrgang, 1. Heft (Mai1951)- 42. Jahrgang, Heft 8 (1992); 1992,9; 1993,1; damit Erscheinen eingestellt
Document type:
Periodical
Place of publication:
Darmstadt : Wiss. Buchges.
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
3178289-9
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
1318700744_1978
Title:
Wissenschaft und Fortschritt. - 28.1978
Shelfmark:
Fernleihe HU
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1978
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Zugänglichmachung entsprechend Urheberrechtsgesetz §60e

Periodical issue

Title:
[Heft] 7
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Zugänglichmachung entsprechend Urheberrechtsgesetz §60e

Contents

Table of contents

  • Pädagogische Reform
  • Pädagogische Reform - 20.1896 (20)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Wider die Schulbibel und den staatlichen Religionsunterricht überhaupt.
  • Zahlvorstellung und Zahlbegriff.
  • Der Handfertigkeitsunterricht und seine Gefahren
  • Mitteilungen
  • Aus Hamburg
  • Anzeigen
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)
  • Heft 53 (53)

Full text

 
wir gleich als . etwas Relatives auffasSen 
dürfen) die angeschauten Gegenstände Sind, 
'um 80 weniger wird die Aufmerksamkeit 
bei der Betrachtung derselben absorbiert, um 
So leichter wird gich deshalb bei der Bildung 
der folgenden Zahblvorstellungen der gleiche 
logische Prozess vollziehen Können, wobei zu 
erwähnen ist, dass dies nicht notwendig in 
der Reihenfolge des Zahlenschemas 'zu ge- 
Schehen braucht und auch bei der Bildung 
der ersten Zahlvorstellungen jedenfalls nicht 
geschehen iSt. Unsern Schülern ist es deshalb 
So leicht gemacht, an den Kugeln der 
ruSSiSchen Rechenmaschine die Zablenreihe 
zu durchlaufen und den Inhalt der Zahl an 
Sich richtig aufzufasgen, da durch gie am 
leichtesten eine Vorstellung von dem Wieviel 
wachgerufen wird. -- 
Unendlich Schwieriger ist diesger Akt 
den Naturvölkern. Ein HinausgSchreiten über 
die Zahl, die die Summe der gleichzeitig 
vermittelst des Sehnervs auffasSbaren Gegen- 
Stände angiebt, d. 1. die 5 oder 6, giebt es 
für Sie überhaupt nicht; was darüber binaus 
liegt, ist einfach unzähblbar. Es ist das 
natürlich, da für Sie kein Bedürfniss yorliegt, 
diese Dinge zu zählen. Vielleicht haben gie 
eine Anschauung von irgend einer bestimmten 
Menge von Gegenständen, die sich zufällig 
dem Auge in Ihrer Umgebung auffallender 
Weise darbieten. Dann haftet aber die 
Zahlvorstellung an gerade diesem Konkreten. 
Es leuchtet deshalb ein, dass Sie nicht einmal 
eine Vorstellung aller niederen Zahlengrösgen 
zu begitzen brauchen. Und wenn Sie S8ie 
zufällig hätten, 80 können Sie doch die 
SyStematische Reihenfolge derselben nie an- 
geben. Dies Vermögen entwickelt gich erst 
auf einer ein wenig gehobenen Kulturstufe. 
--- So berichtet uns ein MisSionar von einem 
brasilianisSchen Indianerstamm, dass er ihnen 
die 10 Formeln des mogaischen Gegetzes auf 
folgende WeisSe vortrug: Era namadchet -- das 
erste Gebot, cat lahaua -- ein anderes, cat 
. Jabaua -- Wieder ein anderes, cat labaua -- 
noch wieder ein anderes 1. 8. f. Diese Un- 
fähigkeit zu zäblen, Schmerzte den Pater in 
Seinem formalistiSchen Gewissen. «Da aber«, 
erzählt er Weiter, „das Zählen 80wchl im 
gemeinen Lepep von vielseitigem Nutzen, im 
Beichtstuhl aber, um eine verständige Beichte 
abzulegen, (das Beichtkind eines Jeguiten- 
paters muss doch Seine Sünden nummerieren 
können !) Schlechterdings unentbehrlich ist, 
80 wurden die Indianer bei dem öffentlichen 
katechbetischen Unterricht auf Spanisch zählen 
gelehrt, An Bwonntagen pflegte das ganze 
Yolk im Chor von 1---1000 Spanisch zu 
zählen. (Bine kögtliche Situation!) Allein 
wir WUuScDen an einem Mohren. Die meisten 
lernten eber die Musgik, die Malerei, die 
Bildbauerei als die Zahlenlehre. Denn wenn 
Sie gleich alle Zahlen auf Spanisch aussprechen 
können, 80 irren gie doch leicht im Zählen.“ 
Natürlich, Herr Pater, Worte thun's nun 
einmal Vicht, Sondern der Geist, der mit und 
bei dem Worte ist. -- Selbst die negative 
Vorstellung von der Unzählbarkeit geht über 
eine gewisse Grenze nicht hinaus. Es erzählt 
uvs da Zz. B. ein Misgionar, dass es auf 
desSen ebenbolzfarbenen Zuhörer nicht den 
geringsten Eindruck gemacht habe, als er 
- ibnen erzählte, Engel gebe es Soviel wie 
Sterne am Himmel und wie Sand am Meer, 
| die aber auf's höchste verwundert. gewesen : 
 
"Ergänzung durch das Haus, durch die viel- 
 
Seien, als..er ihnen gesagt habe, Engel Seien. 
mehr als Maiskörner in einer Fanega! (einem 
Sehr kleinen Mags). 
Diese Beispiele illustrieren die Schwierig- 
keiten, die dem Geiste die Auffassung der 
Zahlvorstellung bereitet. Erst mit der Mannig- 
faltigkeit der kulturellen Beziehungen Steigt 
auch die Begabung für den zählenden Be- 
ziehungsprozess. Ja, wir finden Sogar bei 
bedeutenden Kulturvölkern geringe arith- 
metische Kenntnisse. Bei den Römern hat 
die durchaus nicht hohe Zahl gexcenti (600) 
allmählich die Bedeutung unzählig, unbestimmt 
viele bekommen. = 
(Fortsetzung folgt.) 
Der HandfertigkeitSunterricht und Seine 
Gefahren, *) 
Von Dr. A. Vogel-Potsdam: | 
Auch von dem enragiertesten Pädagogen 
wird rückhaltlos zugestanden, dass die Schule 
Sowohl inbetreff der Erziehung als auch des 
Unterrichts einer Wwesgentlichen Ergänzung 
durch anderweitige Faktoren bedarf, ja, dass 
die Schule Sogar einen verhältnisSmäsgSig 
nur geringen Einfluss auf die Erziehung und 
Selbst auf das Wisgen des Schülers augübt. 
Die Erziehung, welche das Kind in der 
Schule erhält, bildet gegenüber dem BEin- 
flusse der Eltern, der Freunde und Bekannten, 
Sowie den täglichen kleinen Erfahrungen 
desSelben einen wahrlich nur kleinen Bruch- 
teil, und oft genug wird die mühevolle er- 
ziehende Thätigkeit der Schule durch ein 
unbedachtsames Wort oder eine ünbeSonnene 
Handlung jener präponderierenden Faktoren 
völlig Ülnsorisch gemacht. Wenn nun auch 
der Schulunterricht derartigen niederreissen- 
den BEinflüSsen weniger ausgegetzt ist, 80 
bedarf doch auch dieser einer Wwegentlichen 
Ain, 
Seitigen Lebengerfahrungen und beSonders 
durch eine Sorgfältig geleitete private Lektüre 
und Anweigung einer rationellen häuglichen 
Thätigkeit, wenn er anders das gesunde 
Fundament des Späteren geistigen . und 
praktischen Lebens des Zöglings abgeben 8011. 
Eine Solche notwendige Ergänzung glaubt 
vun die neuere Zeit in dem Sogenannten 
Handfertigkeitsunterricht gefunden zu haben. 
Welchen Zweck und welche Bedeutung dieger 
neue Unterrichtszweig als Ergänzung des 
BinflusSes der Schule in dem Entwickelungs- 
2409 des Schülers haben Soll, darüber be- 
lehrt uns einer Seiner begeisStertsten Vertreter 
durch folgende Ausführungen: „Die Be- 
Strebungen Selbst Stehen auf dem rein er- 
zieblichen Boden, Sie haben weder Nützlichkeits- 
noch Berufszwecke im Auge. Schon lange 
iSt der Gedanke, die Schaffende, gestaltende, 
produzierende Thätigkeit als Erziehungsmittel 
zu verwerten, für richtiy anerkannt worden. 
Aber man verstand es Seither nicht, den 
Arbeitsstoff in einen Lehrgang umzuwandeln 
und den Unterricht Selbst in rechter päda- 
g20gischer Methode zu erteilen. Dies strebt 
die heutige hierfür erwachgene Bewegung 
an, die zugleich den Weg der freien Ent- 
wickelung, also neben der Schule, betreten 
hat. Im ganzen ist die Fertigkeit der Hand, 
die erworben werden Soll, hiernach nicht 
5) Diezer Artikel ist der „Post“ entnommen, 
Mir bringen ihn im Interesse der Sache, ohne uns - 
für 5einen Inhalt zu engagieren. 
ET EA TTI EE EEE ie TIE ACD eat 8 IE TEG EH ES ZDS, € 027% 
 
(D. Red.) 
Wa Taten SE CD ee M ATT SO BETETE APLUS NOT LAISCE 
und. zwar zur Entwickelung von Kräften und 
Anlagen, die die heutige Erziehung gar nicht 
oder ungenügend entwickelt. Solche Sind: 
Volleres Sehen, Anschauen und Erfasgen der 
Dinge, Weckung des praktischen Sinnes, 
Entwickelung des Beschäftigungstriebes und 
Anleitung zu einem guten, genauen und 
ordentlichen Arbeiten auf einem Gebiete, 
wo Abweichungen davon Sichtbar heryor- 
treten. Auch bildet diese Arbeit ein Gegen- 
gewicht gegen die Anstrengungen des GeiStes 
und zwar auf dem Wege der Ablenkung 
und der Bethätigung anderer Organe. Wir 
hoffen, damit auch das Interesse für andere 
als geistige Berufsarten zu wecken, die 
produzierende Kraft im Volke auf ein 
höberes Niveau zu bringen und allgemein 
zu wecken, auch den Sinn für Fleiss und 
ArbeitgsamkKeit.“ 
Es wird hierin der heutigen Schuler- 
ziehung der Vorwurf gemacht, dass Sie 
manche Kräfte und Anlagen des Schülers 
garnicht oder ungenügend entwickele, 80 
'zunächst das vollere, das heisst wohl das 
genauere Sehen. Wie wenig aber dieser 
Vorwurf gerechtfertigt ist, zeigt die Er- 
wägung, dass der Schüler Schon beim Legen- 
und Schreibenlernen zu einem Scharfen AUf- 
fasSen der verschiedenartigsten Formen der 
Buchstaben angehalten wird. Wie langsam 
und mühevoll ist dech dieser Prozess des 
Erkennens der gedruckten Buchstaben und 
des Nachmachens dergelben in der Schreib- 
Schrift, ein Beweis, welch hohe Anforderungen 
an das Scharfe Sehen und AuffasSgen von 
Seiten des Kindes hierbei gestellt werden. 
Und fast in noch höherem Grade iSt dieges 
RM 02 
2% 
Zweck, Sondern nur ein Mittel zum Zweck, 
der Fall im Schöngehreib- u. Zeichennnterricht, - 
Sowie auch bei der Anfertigung der Zgeo- 
metrischen Konstruktionsfiguren. Dort Sollen. 
Haar- und Grundstriche genau von derselben 
Dicke 8ein und parallel laufen, ein Buchstabe 
muss dieselbe Höhe oder Tiefe wie die 
andern haben ; hier werden noch Weit höhere. 
Anforderungen an das Scharfe Seben des 
Schülers gestellt, da bei der Anfertigung 
der mehr kunstgemässen Gebilde, wie Sie im 
Zeichenunterricht gelehrt werden, die Menge 
und Länge der Linien, ihre vergschledene 
Stärke und Richtung eine noch ungleich 
kompliziertere ist als beim Schreiben. Und 
endlich bei der Konstruktion der geo- 
metrischen Figuren hängt oft genug von 
ibrer Exaktheit die Möglichkeit und die 
Richtigkeit des BeweiSes ab. 
Nicht minder aber verlangt die Natur- 
beschreibung ein überaus Scharfes ErfasSen 
von Punkten, Linien und minimalen Körper- 
teilchen in immer verwickelteren VerhältnisSgen 
im Gegtein, bei den Pflanzen und den Tieren, 
und in der PhySik und der Chemie ist es 
unmöglich, ohne die Schärfste Beobachtung 
ein NaturgeSetz zu eruleren und zu beweisen. 
Wie Schwer es. ferner im Anfange dem 
kleinen Geographen“ wird, Städte, Gebirge 
und Grenzen eines Landes in Seinem Atlas 
aufzufinden, ist ja bekannt genug. 
Wie unhaltbar daher der Vorwurf ist, 
das der Schulunterricht garnicht oder u1- 
genügend die Schüler zum volleren Seben, 
Anschauen und ExrfasSen der Dinge anbalte, 
iSt blermit wohl zur Genüge bewiegsen, zu- 
gleich aber auch die Nichtigkeit der Be- 
hauptung, dass der Handfertigkeitsunterricht 
1 IT Wai
	        

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