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Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 17.1865 (17)

Zugriffsbeschränkung

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 17.1865 (17)

Mehrbändiges Werk

OPAC:
174041103X
Titel:
Heimatkunde
Titelzusatz:
Lehrbuch für Klasse ...
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Verlag:
Volk und Wissen
Erscheinungsjahr:
19XX
Erscheinungsort:
Berlin
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Weitere Unterrichtsfächer
Fußnote:
Weitere Informationen Titelzusatz variiert
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Band

OPAC:
1746742801
Titel:
Klasse 3
Signatur der Quelle:
74.1679
Dokumenttyp:
Band
Verlag:
Volk und Wissen
Erscheinungsjahr:
1974
Erscheinungsort:
Berlin
Sprache:
Deutsch
Umfang:
192 S.
Sammlung:
Weitere Unterrichtsfächer
Zugänglichkeit:
Zugänglichmachung entsprechend Urheberrechtsgesetz §60e
MythErzProjekt

Buchdeckel

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Buchdeckel
Sammlung:
Weitere Unterrichtsfächer
Zugänglichkeit:
Zugänglichmachung entsprechend Urheberrechtsgesetz §60e
MythErzProjekt

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung
  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 17.1865 (17)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15/16 (15/16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
    Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Bewußte Unterrichtserfolge
  • Lehrerversammlungen
  • Tagesgeschichtliches und Feuilleton
  • Bücherschau
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Volltext

 
299 
breiten. Zum Voraus? weiß ich, daß der gegebene Wink 
nicht benutzt werden wird, indeſſen habe ich doch das Meinige 
gethan , um den Weg zu zeigen , wie man zu einer einiger= 
maßen klaren Anſicht über den Zuſtand 228 deutſchen Volks= 
ſchulweſens gelangen könne. 
Cs herricht eime ſehr große Verſchiedenheit dieſes Zu= 
ſtandes, größer vielleicht, als man glaubt. Kein reiſender 
Pädagog oder Shulmann kann darüber gründliche Rechen-= 
ſchaft ablegen. Ed. Dürre. 
mon emen enen wre razr, 
Lehrerverſammlungen. 
Die dreizehnte Hauptverſammlung der Wei- 
mariſc<hen olfsj Gullehrer am 3. und 4. Auguſt 
in Buttſtädt. *) Nachdem Rektor Pfeiffer aus Butt= 
ſtädt als Vorſitzender des Ortskomits's die angekommenen 
Gäſte in dem von Jungfrauen Buttſtädt's geſ<Omücten Saale 
freundlichſt begrüßt hatte, wurden die Lehrer Her<Hexr aus 
Vieſelbac<h, Bräunlich aus Weimar und Rektor Pfeiffer 
aus Buttſtädt zu Leitern der Verſammlung gewählt, zu 
Scriftführern die Lehrer Gottſc<alg aus Tieſurt, Neu- 
märker aus Bürgel und Albrecht. 
Am 3. Auguſt, Morgens 9 Uhr, begann in der geräu- 
migen Kirche die Hauptverſammlung mit dem Liede: „Mit 
Gott ſei alles angefangen.“ Die Lehrer, nahe an 200, 
wurden im Namen der Stadt von dem Vorſitzenden des 
Gemeinderatbes, Rehtsanwalt Reichardt, und im Namen 
des Kir<engemeindevorſtandes vom Superintendenten Dr. 
Schmidt in herzlichſter Weiſe begrüßt. Sierauf hielt Lehrer 
Sd<Hmidt aus Nöda vor einer zahlreihen Zuhörerſchaft, 
darunter mehrere Geiſtliche und viele Bewohner Buttſtädt's, 
einen klar durchdachten Vortrag über „die Ziele der heu= 
tigen Volksſ<ule'', wel<hen er in folgende Sätze zu- 
ſammenfaßte , die allgemeine Zuſtimmung fanden: 1) Die 
Volksſchule bezwe>t Begründung , Pflege und Veredlung des 
nationalen Lebens dur< harmoniſche Bildung der Jugend. 
2) Sie bedarf dazu der Unterſtützung der Nation, Familie, 
Gemeinde und des Staates für ihre zwe>entſprechende Cin= 
richtung, geachtete Stellung und fortſ<rittliche Entwicklung. 
3) Sie kann ihren Zwe nur erreichen, wenn an ihr genü- 
gend vorgebildete Lehrer arbeiten, die in ihrem, dem ver= 
nünftigen Fortſchritte huldigenden Streben durch freiere 
Stellung und auskömmliches Gehalt gefördert werden. 
Hieran reihte ſih der Vortrag des Bürgerſchullehrers 
Bräunlich aus Weimar über „die Hauptbedingungen 
einergedeihlihen Fortentwiklung unſers Volks- 
[Au eſens.“ Als erſte dieſer Bedingungen ſtellte Re- 
erent auf: „tüchtige Lehrer“, d. h. Lehrer, die neben 
ihrer techniſchen oder beruflichen Befähigung und einer wahren 
religi88 = ſittlichen Bildung das volle Maß der Kenntniſſe be- 
ſien , deſſen die gebildeten Stände im Allgemeinen ſich er- 
erfreuen. 
Um tüchtige Lehrer zu erlangen, dürfen nach des Ref. 
Anſicht nur geiſtig befähigte und gut unterrichtete junge Leute 
ins Seminar aufgenommen und müſſen die Seminare ſo or-= 
ganiſirt werden, daß ſie ihren Zöglingen einen den Zeitfor- 
derungen entſprechenden, wirklich geiſtbildenden Unterricht 
bieten können. Dieſe Forderung wurde ganz beſonders be= 
tont in Bezug auf den Unterricht im der deut / Hen Sprache 
und ein gründlicher, möglichſt wiſſenſchaftlich gehaltener 
Unterricht in der deutſchen Grammatik als unerläßlich für 
den zukünftigen deutſchen Lehrer bezei<hnet. Denn ohne eine 
an 
. *) Für freundliche Zuſendung beſten Dank | D. Red. 
 
tüchtige grammatiſc<he Bildung könne von Korrektheit, Präz 
ciſion und Schärfe des mündlichen und ſchriftlichen Gedanken- 
ausdrudes, ſowie von einem verſtändigen Leſen nicht die 
Rede ſein. Die Grammatik ſei das Fundament aller ſprach- 
lichen und literariſ<en Bildung , die Logik der Sprache, und 
ein Seminar, das von ſeinem Stundenplane die deutſche 
Grammatik ſtreiche, verſündige ſich an der aufwachſenden 
Lehrergeneration. Ebenſo müßten die zukünftigen Volks- 
ſhullehrer einen zwe>mäßigen Unterricht in der deutſchen 
Literatur, im deutſchen Styl und im Leſen erhalten; ein 
rechter Lehrer des deutſchen Volkes müſſe aus den erfriſchen= 
den und belebenden Quellen unſerer FUNK National-= 
literatur ju ſchöpfen verſtehen ; die ſorgfältige flege der edel- 
ſten Blüthe unſeres nationalen Lebens ſei heilige Pflicht der 
Seminare. Als ein großer Mangel [des Weimariſchen Se- 
minars wurde die zur Zeit noc< feblende Seminar-Ue- 
bungsſ<ule beklagt. 
Zur Erlangung beruflicher Tüchtigkeit gehöre auch eine 
[organe Pflege der Katechetik, ſowie ein guter Unterricht 
m der Pſychologie , der Erziehungs- und Unterrichtslehre. 
- Einen hohen Werth legte der Ref. auf die Charaktertüch= 
tigfeit, den feinen Takt und die rechte Berufstreue der Lehrer 
und fordert von den Seminarlehrern, neben einem ſoliden 
Wiſſen , die Befähigung, einen wirklich geiſtbildenden Unter- 
richt zu ertheilen und die zufünftigen Lehrer für ihren Beruf 
begeiſtern zu können, für dieſelben eine dieſen Anforderungen 
entſprechende Beſoldung. -- Da jedoch auch das beſte Semi= 
nar die Bildung der Lehrer nict zu vollenden im Stande 
ſei, ſondern nur grundlegend wirken könne, ſo müſſe jeder 
Lehrer auf ſeine Fortbildung eifrig bedacht ſein. 
- Als zweite Hauptbedingung einer gedeihlichen Fortent= 
wicklung unſers Volksſchulweſens bezeichnet Ref. die Lei= 
tung und Beaufſichtigung der Schule dur< päda- 
gogiſch gebildete Männer, von dem Satze ausgehend: 
Nur wer das Weſen und die Aufgabe der Schule gründlich 
verjteht , iſt im Stande, dieſelbe mit Segen zu leiten und zu 
beaufjichtigen. Ref. bezeichnet die Behauptungen: die Lehrer 
wollen gar keine Aufſicht; ſie wollen die Schule von der 
Kirche trennen 2c. , als unwahr und wies nach, daß eine der= 
artige Trennung gar nicht möglich und von den Lehrern nie 
erſtrebt worden ſei. 
Die rege Theilnahme, welche einige der anweſenden 
Herren Geiſtlichen an den Verhandlungen der Lehrer nahmen, 
haben von Neuem den Beweis geliefert, daß zwiſchen intelli- 
ge und humanen Geiſtlichen und die Forderung Ke 
eit begreifenden Lehrern recht gut ein freundliches Zus 
jammenwirken möglich iſt. 
„Die dritte der 2c. Hauptbedingungen lautete: Zeitge- 
mäße Beſoldung der Lehrer. Der Lehrer müſſe für 
ſeinen Aufwand an Zeit und Kraft ſo entſchädigt werden, 
daß er, ſeinem Berufe und ſeiner Stellung gemäß , ungeſtört 
ſeinem Amte leben könne. 
Ref. ſprach die Ueberzeugung aus, daß die zwei letzten 
Hauptbedingungen nur durch die erſte ihre Erfüllung finden 
würden, und gedachte am Scluſſe ſeines Vortrages der 
großen Bereitwilligkeit , welche die Shul= und Gemeindebe- 
hören der Reſidenzſtadt Weimar bei Aufbeſſerung ihrer 
ehrergehalte ſtets bewieſen haben. 
Eine beſondere Abſtimmung über die den beiden Vorträgen 
zu Grunde liegenden Theſen wurde nicht vorgenommen, da 
die Debatte zur Genüge gezeigt hatte, daß ſich die Verſamms- 
lung in ihrer großen Mehrheit in Uebereinſtimmung mit den 
beiden Referenten befand. 
Hierauf machte der Vorſitzende H er<er einige Mitthei= 
lungen in Bezug auf den für Lehrerwaiſen und Lehrerwitt= 
wen ſehr ſegensreich wirkenden Peſtalozzwerein. Cs wurde 
beſchloſſen : Lehrerwaiſen von Nichtmitgliedern ſind von den 

	        

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