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Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 25.1873 (25)

Zugriffsbeschränkung

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 25.1873 (25)

Zeitschrift

OPAC:
020612311
Titel:
Allgemeine deutsche Lehrerzeitung
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Erscheinungsort:
Leipzig
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2019062-1
Zugänglichkeit:
Siehe Bände

Zeitschriftenband

OPAC:
020612311_0025
Titel:
Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 25.1873
Signatur der Quelle:
02 A 0832 ; RF 1 - 19
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Erscheinungsjahr:
1873
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Zeitschriftenheft

Titel:
Heft 47
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Zugänglichkeit:
Open Access

Artikel

Titel:
Ueber Schuldirektoren
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Artikel
Sprache:
Deutsch
Sammlung:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0434354
Zugänglichkeit:
Open Access

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung
  • Allgemeine deutsche Lehrerzeitung - 25.1873 (25)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Ueber Schuldirektoren
  • Tagesgeschichtliches und Feuilleton
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Volltext

X. vin Allgemeine 1873. . 
Herausgegeben von A. Berthelt, Ag 
Unter Mitwirkung mehrerer Schuſmäünner, 
 
v 
Jährlich d2 Nummern. Preis vierteljä Trlich ![s Thlr. Aufſäße über e deitgemäße aka ab 
 
Knzeigen für d tige Petitzeile oder Sonntag, den 23. November. Der Unifſe 
GEL EITEN g Eiſten ur eran find bre 2 
Veber Schuldirektoren. ſicht nicht dahin gehen, Weſen, Eigenſchaften und Thätigkeiten eines 
Sculdirektors eingehend zu ſchildern oder Inſtruktionen für einen 
(Zur Preisbewerbung.) ſolchen Schulwürdenträger zu entwerſen; wir gedenken unſer Haupt- 
augenmerk auf die in dieſer Angelegenheit obwaltenden Diſfferenz- 
Motto: Mach' es Wenigen recht; Vielen gefallen ik ſ9limm. punkte zu ric<ten. Solcher giebt es nicht wenige; denn vom Scul- 
Schiller: | direktor gilt, was Schiller von Wallenſtein ſagt: „Es ſchwankt ſein 
So wie die Pädagogik keine Wiſſenſchaft iſt a priori aus Charatkterbild in der Geſchihte von der Parteien Haß und Gunſt 
einem Prinzipe herausgeſponnen, ſo find auch unſere Sculeimrich- | verwirrt.“ 
tungen nicht Inſtitutionen, welche nach einem allgemein giltigen Wie nöthig es ſei, an mehrklaſſigen Schulen behufs der Oxr- 
wiſſenſchaftlichen Schema ins Leben gerufen worden ſind. Noch ' gamiſirung und einheitlichen Leitung eine oberſte Inſtanz herzuſtellen, 
heute erſcheint die Pädagogik im Ganzen als eine Häufung empiriſch . Ut zu keiner Zeit verkannt worden. Daß dieſe oberſte Inſtanz von 
gewonnenen Materials, mit mehr oder minder Glü> in ein Syſtem ; Anfang an in einer Perſon verkörpert und auf die ganze Amts- 
gebracht, und unſere Sculeinrichtungen zeigen ſich dur<haus abhängig | dauer an dieſe eine Perſon gebunden wurde, lag zwar zunächſt an 
von dem praktiſchen Bedürfniß der einzelnen Staaten, ja der Ge- : dem monarchiſhen und bureaukratiſchen Zuſchnitte, den alles Ver- 
meinden, in hohem Grade beeinflußt von der Zeitſtrömung und den : waltungs- und Regierungsweſen in Deutſchland in der erſten Hälfte 
Lieblingsmeinungen der jeweiligen Herren der Schule. Aus dieſen des gegenwärtigen Jahrhunderts gehabt; es war aber zugleich auch 
Thatſachen erklärt ſich die außerordentliche Verſchiedenheit in den ge= in der Entſtehungsgeſchichte der deutſchen Bürgerſchule, auf die wir 
troffenen Schuleinrichtungen. Selbſt auf demjenigen Schulgebiete, ; hierbei nicht eingehen können, begründet. So tief, daß man lange 
welches als das jüngſt angebaute nach reiferer Erfahrung und mit | Zeit hindurch eine andere Form der Leitung einer Bürgerſchule 
größerer Klarheit in Ziel und Weg geſchaffen worden iſt, auf dem | kaum für möglich, mindeſtens nicht für förderlich hielt. Unſeres 
Terrain des Bürgerſchulweſens, finden wir noch eine verwirrende | Wiſſens tauchte erſt vor einigen Jahren in einem der gediegenſten 
Mannigfaltigkeit und eine Fülle theils berechtigter, theils unberec<= | Oppoſitionsblätter der Vorſchlag auf, es möchte die Leitung einer 
tigter Eigenthümlichkeiten, die zu dem glülicherweiſe überwundenen | Schule nicht einem lebenslänglich angeſtellten Direktor, ſondern - 
politiſchen Partikularismus ein pädagogiſches Seitenſtü> bilden. Da | einem vom Lehrerkollegium frei Gewählten auf eine beſtimmte Zeit- 
dieſe Buntfarbigkeit der Anſichten und die Vielgeſtaltigkeit der In= | dauer (1---3 Jahre) übertragen werden. Zur Begründung dieſes 
ftitutionen ſich nach Land und Leuten gebildet, ſo ſollte ſie auch : Vorſchlags und um ihm die Gunſt der Lehrerwelt zuzuwenden, hat 
ethnographiſch und hiſtoriſch beurtheilt, nicht nach abſtrakt logiſchen | man nicht allein von dem gewaltthätigen AbſolutiSmus der Direk= 
Kategorien gerichtet werden. Ein liebevolles Eingehen auf die Be= | toren, von der ſucceſſive eintretenden Verknöcherung ihrer An- 
- dingungen, unter welchen unſer heutiges Schulweſen geworden, was | ſchauungen geſprochen, nicht alleim den morgenröthlichen Aufſchwung 
es iſt, ein richtiges Verſtändniß der geſchichtlichen Erſcheinung des= | mit brennenden Farben geſchildert, ver eintreten müſſe, wenn jedes 
ſelben wird gegenwärtig, wo man das Beſtehende ſo gern durch die | einzelne Glied des Kollegiums den pädagogiſ<en Marſchallsſtab 
Brille eines möglichſt ſcharf ausgebildeten und unbefle>t erhaltenen | ſelbſtbewußt in ſeinem Pulte auſbewahrte; man hat auch auf ang- 
Parteiſtandpunktes betrachtet, nicht eben häufig wahrgenommen. Und | loge Fälle hinzuweiſen verſucht. Zwar nicht auf die Freiwilligen- 
doh ſollte man, ehe man an das Tadeln, Verwerfen und Reformiren bataillone, die immer große Luſt bezeigten, ihre Offiziere ſelbſt zu 
ginge, erſt "die Entſtehungsweiſe des Vorhandenen, ſeine Verflechtung | wählen, wohl aber auf die Univerſitäten, deren Rektoren allerdings 
mit anderen zeitlichen und örtlichen Intereſſen, ſeine Wirkſamkeit | durch Wahl, ausgeübt von den Profeſſoren und Docenten, ernannt 
- allſeitig prüfen. Vielleicht, daß dann auch auf pädagogiſchem Ge= | werden. Wenn wir auh die gegen die Amtsdirektoren vorgebrach- 
biete die Kritik jenen weitſ<hauenden Blik, jene Vertiefung und | ten Beſchuldigungen, wie die an die Ernennung von Wahldirektoren 
Gegenftändlichkeit fände, wel<e ſie auf literarhiſtoriſchem Felde gegen= : geknüpften Hoffnungen theilweiſe für begründet erachten, ſo dünken 
wärtig ſo glänzend zur Erſcheinung bringt. In den pädagogiſchen ; uns doch weder die wirklich vorhandenen Nachtheile der älteren Ein- 
Journalen dominiren noch immer die <riſtlich-germaniſ<en Menzel, | richtung, no<h die mit einiger Sicherheit anzunehmenden Vortheile 
die junghegelſ<hen, ſc<harfrichterlichen Juliane, die doktrinären Ger= | der vorgeſchlagenen neuen ſo groß zu ſein, daß wir gegenüber den 
vinuſſe, und die humaniſtiſchen Kulturhiſtoriker im Style eines Hett= | vielerlei und gewichtigen Bedenken, welche die beabſichtigte Neuerung 
ner, Carriere, Honegger laſſen no<F immer auf ſich warten. Wir | im uns erweckt, deren Wagniß empfehlen möchten. Weder. die An= 
wollen im Nachſtehenden verſuchen, nach den oben ausgeſprochenen | ſtellung des Direktors dur< das Lehrerkollegium, noh die Beſchrän-= 
GSrundſäten eine Cinrichtung des modernen Schulweſens zu beleuch- | kung der Amtsdauer auf eine gewiſſe Zeitperiode finden unſere Sym- 
ten, die ſchon öfter von einſeitigem Parteiſtandpunkte aus beſprochen | pathie. Wäre ein Schuldirektor, ähnlich dem Rektor einer Univerſi= 
worden iſt, die Bürgerſchuldirektorate. Es kann dabei unſere Ab-= | tät, wirklich nichts weiter als nur Lehrer an der Anſtalt, wie jedes 
 

	        

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