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Schulbesuch usw. - Stoy, Karl Volkmar (8)

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

Objekt: Die Mittelschule - 32.1918 (32)

Monographie

OPAC:
1770047441
Titel:
Kurrent?- Kursiv?- Rund?- oder neues Normalalphabet!!!
Titelzusatz:
versuchte Lösung einer Zeit- und Streitfrage
Signatur der Quelle:
23 A 176
Autor:
Richter, Bernhard
Dokumenttyp:
Monographie
Verlag:
Hahn
Erscheinungsjahr:
1898
Erscheinungsort:
Leipzig
Sprache:
Deutsch
Umfang:
31 S.
Sammlung:
Drucke - 19. Jahrhundert
Zugänglichkeit:
Open Access

Kapitel

Titel:
IV. Versuch der Lösung
Dokumenttyp:
Monographie
Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Drucke - 19. Jahrhundert
Zugänglichkeit:
Open Access

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Mittelschule
  • Die Mittelschule - 32.1918 (32)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Titel und Inhalt
  • Die Mathematik in der Mittelschullehrerprüfung
  • Aus dem Kampf um die Einheitsschule
  • Vorschläge zur Ausgestaltung des Frankfurter Schulwesens
  • Entscheidung des Posener Oberlandesgerichts in Sachen der Amtszulage der Posener Mittelschullehrer
  • Rundschau
  • Bücherschau
  • Vermischtes
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13/14 (13/14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23/24 (23/24)

Volltext

=> 21 2 
unbekannt voMiszuſetzen iſt, müſſen ſogenannte „elementare“ Methoden ausgedacht 
werden, mit deren Hilfe die betreffenden Funktionen in Reihen entwickelt werden. 
In der Regel beruhen dieſe elementaren Entwicklungen auf der Methode der 
unbeſtimmten Koeffizienten, indem man eine Potenzreihe mit unbeſtimmten 
Koeffizienten anſehßt und ſie dann „differenziert“. Allerdings gebraucht man 
das Work differenzieren nicht, führt vielmehr den Grenzprozeß ſchrittweiſe aus- 
führlich durch. *?) Lietßzmann nennt dieſes Verfahren „anonyme“ Differentiation 
und ſicht den heiklen Punkt darin, daß man kritiklos den Grenzübergang über die 
unendliche Zahl von Gliedern einzeln ausführt*). Die Methode der unbeſtimmten 
Koeffizienten kann man als eine ſpezielle Aufgabe der Differentialrechnung auffaſſen 
und geſtattet dann eine ſtrenge Herleitung, während die meiſten Entwicklungen im, 
„elementaren“ Gewande als Erſchleichungen zu bezeichnen ſind. Bei den Reihen 
für Sin x und cos wendet man entweder eine anonyme Differentiation an oder nimmt 
n 
das Imaginäre zur Hilfe, indem man cos x =- i sin x == lim cos -[-i in „ 
n=00 
ſetzt, ein Hilfsmittel, das tatſächlich an den Haaren herbeigezogen iſt. Ähnlich ſteht 
es mit der arctg Reihe, wo man aus e '* = cos x + i Sin x die Beziehung 
1 14 1x . . 
arc tg X = 5; log nat - ix ableitet. 
Liezmann urteilt hierüber: „Man kommt ſo mit imaginären Hilfstruppen, 
in der Regel ohne vorher die Logarithmen imaginärer Zahlen überhaupt erörtert 
zu haben, zu der gewünſchten Reihe“ 5), Jeder, der ſich bei der Vorbereitung zur 
Mittelſchullehrerprüfung mit der Theorie der unendlichen Reihen beſchäftigt hat, 
weiß ein Lied davon zu ſingen, welche Mühe es koſtet, ſich in dieſem Labyrint von 
Irrgängen und „verbotenen“ Wegen zurechtzufinden. Die Hauptſchwierigkeit erblie 
ich darin, daß es allen dieſen Methoden an der Methode, d. h. an dem klaren, 
einheitlichen ſyſtematiſchen Aufbau der Gedankenreihe, mangelt; für faſt jede der 
Funktionen muß eine paſſende Herleitung geſucht werden. Strengere Entwicklungen 
erfordern einen umfangreichen Aufwand von Einzelunterſuchungen, daß es ſchwer 
fällt, ſie vom Anfang bis zum Ende zu überſehen. I< führe die betreffenden 
Worte Liehmanns hier an: „Stellt man die Requiſiten dieſer elementaren Methode 
zuſammen, ſo ſind es: Anonyme Differentiationen, gefährliche Grenzübergänge, 
Hineinziehen des Imaginären und last not least, die kunſtreiche, als deus ex 
machina auftretende Formel, auf die ein Schüler niemals kommen wird, wenn ſie 
nicht der Lehrer zur Stelle ſchaffte, Sie waren eine Art Notbehelf, als man 
kurzſichtigerweiſe die Differentialrechnung verboten hatte“ 2). 
| Nun iſt es aber mit der Entwieklung der Reihe noch nicht getan. Es muß 
die Reihe auf ihre Konvergenz unterſucht und feſtgeſtellt werden, daß die Funktion 
auch wirklich durch dieſe Reihe dargeſtellt wird. Welche Schwierigkeiten hiermit 
verbunden ſind, geht daraus hervor, daß, abgeſehen von dem Satze über bedingte 
und unbedingte Konvergenz, vor allem der Begriff der gleichmäßigen Konvergenz 
höchſt abſtratte Unterſuchungen vorausſetzt, und es iſt mit aller Wahrſcheinlichfeit 
anzunehmen, daß die Mehrzahl der Studierenden zunächſt auf eine eingehende 
wiſſenſchaftliche Diskutierung dieſer Probleme verzichtet. 
3 Es. Hiehmann, Methodik des mathematiſchen Unterrichts. Seite 411, 
1) Ebenda. . 
») Ließzmann, Methodik, Seite 413, 
6) Ebenda.
	        

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