ScriptaPaedagogica Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Calligraphia Regia

Access restriction

Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Calligraphia Regia

Monograph

Persistent identifier:
436007452
Title:
Calligraphia Regia
Subtitle:
dergleichen noch nie zum Vorschein Kommen Lehret ohne Mühe die Vollkommen recht Zierliche und jetziger Zeit beliebte Schreib-Art. Ins Kupfer gebracht, und Ihrer König. Hoheit Soph: Frid: Wilh: CronPrintzeßin von Preußen, am 3. July 1714 als an Dero hohen Geburts-Tage unterthänigst dediciret
Author:
Curas, Hilmar
Illustrator:
Weidemann, Carl Emil
Busch, Georg Paul
Document type:
Monograph
Publisher:
Verl. der Buchh. der Real-Schule
Publication year:
1714
Place of publication:
Berlin
Language:
French
Scope:
[104] Bl.
Collection:
Drucke - 18. Jahrhundert
Access restriction:
Open Access

Chapter

Title:
Mittel, wie man bald profitieren könne
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Collection:
Drucke - 18. Jahrhundert
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Calligraphia Regia
  • Board
  • Endpaper
  • Prepage
  • Hilm: Curas. Reg:Borus: Secret: Intim ...
  • Title page
  • Extract Privilegii
  • Gründlicher Unterricht, wie man diese Vorschriften mit Nutzen gebrauchen könne
  • Von der neuen Fractur-Feder
  • Mittel, wie man bald profitieren könne
  • Schöne rothe Dinte zu machen
  • Wer auf Pergament schreiben muß
  • Wer goldene Buchstaben schreiben, oder die Buchstaben mit Golde umziehen will
  • A La Plume
  • [Schreibvorlagen]
  • Endpaper
  • Board
  • CalibrationTarget

Full text

 
 
M 8 )(0 
gnädigſien SpeciakBefehl, ſo weit zur Vollkommenheit zu bringen, daß iG nünmehr dur< das ganße Alphabeth'äuf jeden 
( Buchſtab, ſowol in der, Current- als Canzlei "Schrift, wie auch im Lateiniſchen und ranzöſiſchen eine Vorſchrift verferti- 
| gek, die Fractur- Schriff.ugd deren lnitial Buchſtaben von unterſchiedenen Sorten aufs deutlichſte und gebräuchlichſte aus- . 
geführet, einige Modelen der gebräuchlichſten Wechſel - Briefe-hinzugefüget, -und alſo das ganze Werek mit einem Anhang 
einiger kurzen und richtigen Grund-Säße:zur Teutſchen Ortographie beſchloſſen; Der geneigte Leſer nehme dann mit dieſer 
wohlgemeinfea und teuren Arbeit vorlieb. | 
Gute Dinte zieret auch eine gute Hand, und weil manchen mit einem Recept, güte Dinte zu machen, möchte gedienet ſeyty 
ſo habe ihm hiemit dienen wollen. -. Nimw einhalb Pfund Galläpfel, die ſchwärklich grün ſind, und viel Runzeln und Buckela 
Haben , nicht aber die gelblich und mehlich-ſind.»: Zerſtoſſe ſie gröblich, thue fie in einen Topf, und gieſſe ein halb Quart 
weiſſen Wein - Ehig darauf, und laß eine Nacht ſrehenz darnach thue dazu anderthalb Quart Negen vder flieſſend Waſſer, 
4 Loth Salz, und laſſe es eine halbe Stunde kochen; ;-danü nimm den Topf vom Feuer, und thye älſo bald hinein 6 Loth 
guten Vitriol, und 4 Loth Gummi geſtoſſen, rühre es etliche mahl wohl um, daß der Vik:iol und Gummi zergehe, ſv kann 
man ſie alſobald gebrauchen , und wird.iz xo Jahren nicht ſchimmlich noch verderben. Wann dieſe Dinte nach etlichen 
Tagen in ein ander Gefäß klar abgegoſſen, ſs-thye auf eben dieſe Species noch ein Quart Waſſer; ein wenig Salß und 
| vor 6 Pfenning Vitriol, ſeße es ans Feuer, und laſſe es-eine halbe Stunde gemählig kochen. 5... 
108 Oder : Nimm der beſten Galläpfel ein halb Pfand, wiedben geſchrieben, VBitriol ſo in der Luft ſich calciniret und weiß wor- 
| | den, 6 Loth, Gummi Arabic. 4 Loth, ein wenig Salß und einer Nuß groß Alaun, thuedarauf weiſſen Wein-Eßig daß es bedecket, 
1 undlaßeinen Tag ſichen, dann gieſſe ſiedend Regen-Waſſer darauf, und laß es zugede>&t ſtehen, und bisweilen umgerühret. 
| Schöne rothe;Dinte zu machen, 34 
Ninn vor 6 Pfenning roth Indiſch Hols; thue darauf Wein-Ebig, ſo viel, daß/es bedec>et wird,, laß es 84 Stunden ſtes 
hen, und: wann du. es. wilt kochen laſſen , ſv erſeße das ſy ſichzin das Holz. gezogen / und thue drein Weinſtein einer 
| aſelnuß groß zerſtoſſen ; nebſt etwas Salt hinzu, laſſe-es kochen , und im Kochen probire es ofte mit der Feder , denn.im 
(| odjen Fann man ſie helle und: dunkel inachen 3 wenn ſie nach deinem Sinn, nimm ſie ab, und gieß. ſie durch ein Tuch, dieſe 
| : Dinte coplerviret ſich länger als x0 Jahr. . 
Wer auf Perttament ſchreiben mußs 
EM nehme reine Bäümvolle; Und reibe das' Pergament damit, und fege den Staub mit einer Bürſten , oder ſonſten ei 
was rein ab, und ſchreibe alsdann drauf; Maß man aber etwas radiren, ; ſchabe ein wenig Calofonium darauf, 
und reibe mit einem Stücklein Pappier den Ort, ſo kann man wieder qut darauf ſchreiben. Beſſer äber iſt das“ Schabſel 
von einer unabgezogenen Feder: Spuhle, denn das machet den Ort nicht gelblich oder glänzend, dieſes thut man auch, wann 
man auf Pappier etwas radiret hat. | 
. Wer goldene Buchſtaben ſchreiben, 0der die Buchſtaben mit Golde umziehen will, 
Ge von dem fläreſten Gummi ganz klein wie Staub, thue ſelbigen in ſtarken Brandwein, daß er zergehe, ſodann 8 
gieſſe Waſſer darauf, daß es ganz dünne und fließig ſy, dann nimm Metall-Gold-Muſcheln, ſchabe das Gold aus ei ) ; D: 
| lichen Muſcheln in eine zuſammen, und mache es mit obigem Gummi-Waſſer an, reibe das Gold mit dem Finger oder Pinſel.“ ' Os 
h ganz 
 
 
4E<- 
1 Lüge GE R 3 Kole rit Sr ARL TEB wm gebaut ae AE CEE SEU DETE EE FETEN S 1220 m 5 
UA E * 
EEE Se er LG ZR er FERN DAZ 6 

	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Calligraphia Regia. Verl. der Buchh. der Real-Schule, 1714.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.