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Calligraphia Regia

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Bibliographic data

fullscreen: Calligraphia Regia

Monograph

Persistent identifier:
436007452
Title:
Calligraphia Regia
Subtitle:
dergleichen noch nie zum Vorschein Kommen Lehret ohne Mühe die Vollkommen recht Zierliche und jetziger Zeit beliebte Schreib-Art. Ins Kupfer gebracht, und Ihrer König. Hoheit Soph: Frid: Wilh: CronPrintzeßin von Preußen, am 3. July 1714 als an Dero hohen Geburts-Tage unterthänigst dediciret
Author:
Curas, Hilmar
Illustrator:
Weidemann, Carl Emil
Busch, Georg Paul
Document type:
Monograph
Publisher:
Verl. der Buchh. der Real-Schule
Publication year:
1714
Place of publication:
Berlin
Language:
French
Scope:
[104] Bl.
Collection:
Drucke - 18. Jahrhundert
Access restriction:
Open Access

Chapter

Title:
Extract Privilegii
Subtitle:
Seiner Königl. Majestät in Preussen, über diese Vorschrift
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Collection:
Drucke - 18. Jahrhundert
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Calligraphia Regia
  • Board
  • Endpaper
  • Prepage
  • Hilm: Curas. Reg:Borus: Secret: Intim ...
  • Title page
  • Extract Privilegii
  • Gründlicher Unterricht, wie man diese Vorschriften mit Nutzen gebrauchen könne
  • Von der neuen Fractur-Feder
  • Mittel, wie man bald profitieren könne
  • Schöne rothe Dinte zu machen
  • Wer auf Pergament schreiben muß
  • Wer goldene Buchstaben schreiben, oder die Buchstaben mit Golde umziehen will
  • A La Plume
  • [Schreibvorlagen]
  • Endpaper
  • Board
  • CalibrationTarget

Full text

 
FS, 
 
 
OD doll 2 
EXTRACT PRIVILEGT 8 
Seiner Kdyigl, Majeſtät in Preuſſen, über dieſe Vorſchrift. 
md ir thun auch ſolches hiermit und Kraft dieſes Unſeres offenen Briefes, dergeſtalt 
*6 SD und alſo, daß die hieſige Real - Schule nicht nur die käuflich an ſich gebrachte, und 
Y nach denen mit erhandelten Kupfer Platten fernerweit abzudrucfende Curaßiſche Vor- 
"X ſchriften zu verkaufen und zu diltrahiven, ſondern auch unter der Aufſicht eines von dem 
(8)) Ober- Conſiltorial-Rath Heer zu, wählenden geſchickten Schreib - Meiſters, welcher 
eine zierliche und mit der Cyraßiſchen Schreib - Art übereinfonmumende Hand ſchreibet, 
ändere dergleichen Vorſchriften ſtechen und in Kupfer bringen zu laſſen, in denen nächſt nach einander 
folgenden Zwankig. Jahren berechtiget, ſonſten aber Niemanden in allen Unſeren Landen, ſonderlich. de- 
nen Buchführern , Kunſthändlern, Kupfer: Stechern, oder wer der auch ſey, binnen ſolcher Zeit einige 
Vorſchriften zu ſtehen, und in Kupfer zu bringen, oder die von mehr gedachter hieſigen Real: Schule 
verfertigte Vorſchriften nachzuſtechen, noch dieſe oder andere in- oder auſſerhalb Landes in Kupfer ger 
ſiochene Vorſchriften , unter was Vorwand es auch ſey , in Unſere Lande einzuführen , daſelbſt heimlich 
oder öffentlich zu verfauffen, zu verſtechen, und zu diltrahiven, bey Confiscarion aller Exemplarien, ſie 
mögen-bey dem Käufer oder Verkäufer gefunden und angetroffen werden, wie auch. Funfzig Reichsthaler 
Geld- Strafe, halb Unſerm Filco und die andere Hälfte nebſt denen Exemplarien der Real: Schule zu 
erlegen; verſtattet und zugelaſſen ſeyn ſoll, 
- Gröndlicher Unterricht , wie man dieſe Vorſchriften mit L7uzen gebrauchen könne. 
A iemit lege ich demi geneigteu Leſer eine Vorſchrift vor, desgleichen wegen ihrer ſaubern, netten und jekiger Zeit belieb- 
ten Schreib-Art, ohn meinem Ruhm, noch keine zum Vorſchein kommen z4 Um ſich derſelben nun mit Nutzen zu bedie 
nen, ſv iſt zuforderſt viel daran gelegen, daß man die Hand recht ſtelle und die Feder wohl halte, derpwegen beſiche 
die hierinnen abgezeichnete Hand ; und bemerke, daß die beyde fodere Finger und der Däumen ein wenig gefrümmet, die 
Feder halten und regiereny der dritte Finger, um dem Zuge der Feder nicht hinderlich zu ſeyn, ein wenig eingezögen / und 
auf dem kleinen Finger die Hand etwas erhaben ruhen läufen müſſe. Der Daunm muß deswegen ein wenig krum gebogen 
ſeyn, damit er nach Gelegenheit und-Erfoderuug der Buchſtaben , ohne Verſeß: und Verrüung des fleinen Fingers, der 
Feder ober- und niederwärts könne nachgeben; Der dritte Finger muß'deswegen ein wenig in die Hand gezogen werden, 
damit der Mittel- Finger im Herunter-Zuge des Buchſtabs nicht verhindert werde, ſondern Raum-und Freyhcit genug habe. 
 
 
 
Bp 
Die Hand muß unten hohl und. etwas erhaben an dem kleinen Finger ruhen und ſchreibende darauf fortlaufen, nicht aber 
Vorn 
flach auf dem Ballen der Hand liegeny) denn [9 müſte män.bey jedem Worte die ganze Hand verſeßen, 
 
Nik 

	        

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Calligraphia Regia. Verl. der Buchh. der Real-Schule, 1714.
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