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Die deutsche Schule - 4.1900 (4)

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Schule - 4.1900 (4)

Periodical

Persistent identifier:
978958829
Title:
Die deutsche Schule
Subtitle:
DDS ; Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis
Document type:
Periodical
Publisher:
Juventa-Verl.
Place of publication:
Weinheim
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2227078-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
978958829_0004
Title:
Die deutsche Schule - 4.1900
Shelfmark:
02 A 1263 ; RF 768 - 784
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1900
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 6
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Bildungsideale des achtzehnten Jahrhunderts
Author:
Sundermeyer, Heinr.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0727617
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Schule
  • Die deutsche Schule - 4.1900 (4)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Stimmen zum Schulprogramm des XX. Jahrhunderts
  • Individual- und Sozialpädagogik
  • Die Fortführung der Schulklassen
  • Bildungsideale des achtzehnten Jahrhunderts
  • Umschau
  • Mitteilungen
  • Litteratur
  • Personalien
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

-- 371 -- 
kirchlichen, dieser aber von allen, befreien und auf gich Selbst Stellen wollen. 
Die persönliche Erleuchtung des einzelnen Pietisten gilt mehr als die Amts- 
gewalt der Kirche, und der geSunde Menschenverstand des einzelnen Philan- 
thropen entscheidet Sogar, ob ein Gott für die GlücksSeligkeit des Menschen 
vorteilhaft Sei oder nicht. Auf dieser Betonung der Rechte des Einzelwesens 
beruhen schliesslich alle Punkte, in welchen Pietismus und Philanthropinismus 
übereinstimmen (Individualismusg). 
Umschau. 
Berlin, den 26. Mai 1900. 
Die Lex Heinze ist dem Widerstande der linken Seite des Reichstages 
erlegen. Kunst und Dichtung dürfen also einstweilen noch ungefesselt im 
deutschen Vaterlande Sich bewegen. Wie lange die Gnadenfrist dauern wird, 
weiss man IindesSen nicht, denn die Väter des Gegetzes werden ihre Bemüh- 
nungen kaum 80 leichten Kaufes aufgeben. Die Zähigkeit des Centrums bei 
der Verfolgung einmal aufgenommener Pläne ist bekannt, und die Regierung 
muss Schliesslich mit den Stimmen der grössten Partei des Reichstages rechnen, 
Sie mag wollen oder nicht. Wenn auch nicht gerade alles im Deutschen Reiche 
von Centrums Gnaden abhängt, 80 iSt doch bei ausgesprochener Gegnerschaft 
dieger Partei eine Vorlage von vornherein aussichtslos. Die Anstrengungen, 
das gegamte GeistesSleben nach einer Schablone zu formen und alle unbequemen 
Mächte von der Mitwirkung auszugschliesgen, Sind Ja nicht von gestern und beute, 
In liberalen Kreisen herrscht grosser Jubel über den „Sieg moderner 
Geisteskultur“ über „die finsteren Mächte des Mittelalters“. Dem abgeits vom 
politischen Markte Stehenden ruhigen Beobachter will es indesgen 80 Scheinen, 
als ob zum Triumphieren verzweifelt wenig Veranlassung vorläge. Eine ge- 
wonnene Schlacht entscheidet keinen Krieg. Der Gegner, den man an einer 
Stelle zu Boden geworfen hat, kann den Kampf an vielen andern ihm geeignet 
erScheinenden Punkten Tag für Tag von neuem eröffnen. Nicht um die Ab- 
lJehnung eines einzelnen der freien Geistesentwickelung gefährlichen Gegetzes, 
Sondern um den Kampf gegen eine Weltanschauung bandelt es Sich. Durch 
einige Parlamenisreden und Zeitungsartikel kann eine Kntscheidung zu Gunsten 
der einen oder der andern Seite als0 nicht herbeigeführt werden. 
Sollen Wisgengchaft und Kunst freigehalten werden von polizeilicher oder 
hierarchiScher Bevormundung, 80 wird den Verteidigern der Kulturfreiheit 
nichts weiter übrig bleiben, als ihrergeits die Massgen in derselben Weise zu 
bearbeiten, wie es von der Gegengeite geschieht. Der Goethebund darf Sich 
nicht damit begnügen, Gelehrte und Künstler zu animierten Protestversamm- 
Jungen ZzusSammenzurufen, Sondern er wird der Volks- und Jugenderziehung 
Seine Aufmerkgamkeit zuwenden müsgsgen. Was wissgen denn die breiteren 
Volksschichten von den Dichtern, Malern und Bildhauern, die im Goethebunde 
Sich vereinigt haben? Sie gind dem „Volke“ unbekannte Männer. Ja, was 
weiss unser Volk von dem grosgen Genius, um den die Dichter und Künsgtler 
Sich heute Scharen? Die Erziehung zum Verständnis der nationalen Kunst
	        

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