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Die deutsche Schule - 22.1918 (22)

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Schule - 22.1918 (22)

Periodical

Persistent identifier:
978958829
Title:
Die deutsche Schule
Subtitle:
DDS ; Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis
Document type:
Periodical
Publisher:
Juventa-Verl.
Place of publication:
Weinheim
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2227078-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
978958829_0022
Title:
Die deutsche Schule - 22.1918
Shelfmark:
02 A 1263 ; RF 768 - 784
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1918
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Formen der geistigen Arbeit
Author:
Weckel, Kurt
Person in original:
von Kurt Weckel
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0732785
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Schule
  • Die deutsche Schule - 22.1918 (22)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Die Formen der geistigen Arbeit
  • Unterrichten wir zu sinnlich?
  • Das Auslandsdeutschtum im Volksschulunterricht
  • Kritisches zur neuen Ordnung der praktischen Ausbildung für das Lehramt der höheren Schulen
  • Der Wille und seine Erfüllungen
  • Umschau
  • Mitteilungen
  • Persönliches
  • Bücher und Zeitschriften
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)

Full text

 
 
Die Sormen der geiſtigen Arbeit. 
Von Nurt Wedel in Dresden. 
Den Ausgangspunkt der vorliegenden Unterſuchungen bildet ein Saßz Riſſ- 
manns aus ſeinem Aufſaße „Die Arbeitsſhule" (Volksſhulreform S. 119): „Nicht 
eine beſtimmte Form der Arbeit iſt, wie nicht genug betont werden 
kann, das Kennzeichen der „Arbeitsſc<hule', ſondern die Arbeit ſelbſt, 
und zwar die Arbeit als pſy<hiſ<e Tätigkeit." | 
Der Verfaſſer des erwähnten Aufſaßes will dur< ſeine „Grundſätßlichen 
Erörterungen" das Mißverſtändnis beſeitigen, daß in der Arbeitsſchule lediglich 
Handarbeit getrieben werden ſolle, ſei es als „Werkunterricht", ſei es als 
Schulwerkſtattunterricht. Die Arbeit, die das Kennzeichen der ſog. „Arbeits- 
ſchule“ bilde, ſei niht an eine beſtimmte Arbeitsform gebunden. Sie ſei 
lediglich ein methodiſches Prinzip, das allgemeine Anwendung beanſpruche. Die 
Arbeitsſchule erſtrebe nicht die Aufnahme der Arbeit als Sad, ſondern als metho- 
.diſches Prinzip. Für die Schule komme die Arbeit ausſ<hließlich als Mittel 
.der geiſtigen Bildung in Betracht. 
Wer Riſſmann redt verſtehen will, muß ſi in die Seit verſetzen, in der die 
Handarbeit als ſog. Werkunterricht und als Werkſtattunterricht zu weit gehende 
Rechte an die Volksſ<hule geltend machte. Allerhand „Darſtellungen" und 
„Materialarbeiten" aus den verſchiedenſten Fächern wollten als die Arbeits- 
form überhaupt angeſehen werden. Gegen dieſe Form der Arbeit richten ſich 
Riſſmanns Ausführungen. Alle Tätigkeit in der Schule ſolle Arbeit ſein, nicht 
bloß die „phyſiſch-pſyciſhe", ſondern au die „rein pſychiſche". Die Gegenwart 
ſteht, ſoweit ic die Literatur überſchauen kann, auf demſelben Standpunkte wie 
Riſſmann. Viel iſt ſeitdem in demſelben Sinne geſpro<hen und geſchrieben 
Worden über die innere Ausgeſtaltung der Arbeitsſchule. 
Der Abſicht des Verewigten dürfte es aber nicht entſprechen, wenn man 
heute unter ganz veränderten Derhältniſſen ſeine Worte, die in einer ganz be- 
ſtimmten Lebenslage geprägt worden ſind, in ihrer ganzen möglichen Tragweite 
'aufre<t erhalten wollte. Riſſmann unterſtreicqt das Wort Form in dem oben 
erwähnten Saße. (Id glaube: man darf, ohne mißverſtanden zu werden, für 
.das Wort „Form“ den Ausdruk „Weiſe " einſezen). Die beſondere Hervorhebung 
-.dieſes Wortes könnte in der Gegenwart, da eine Auseinanderſezung mit einer 
beſtimmten Sorm (Weiſe) gegenſtandslos geworden iſt, leiht zu Folgerungen 
verleiten, die eine Verflachung der Schularbeit herbeiführen würden dur<h das 
Derwiſchen der Grenzen zwiſchen den einzelnen Arbeitsgebieten und durd ein 
Untereinandermengen der einzelnen Arbeitsformen bez. Arbeitsweiſen. Eine 
„allgemeine Arbeit" oder „die Arbeit ſelbſt" kommt in der Wirklichkeit gar nicht 
vor. Im wirklichen Leben gibt es nur beſtimmte Arbeits-SFormen (Weiſen). 
Wer bei dem Worte „Arbeit“ wirklich an etwas denkt, der meint eine ganz be- 
ſtimmte Tätigkeit eines Menſ<hen an einem Gegenſtande in irgendeinem Arbeits- 
gebiete des menſchlichen URulturlebens, Jede Tätigkeit, die man im wirklichen 
Leben als Arbeit bezeichnet, geſchieht in einer beſtimmten Form. Durd die Sorm, 
.dur< die Arbeitsweiſe unterſcheiden ſich geradezu die einzelnen Arbeitsgebiete. 
„Alle im Laufe der Seiten entwickelten geiſtigen Arbeitsgebiete haben ihre eigenen 
Jpezifiſchen Arbeitsweiſen" (URerſchenſteiner, Begriff der Arbeitsſchule, 95. 44). 
Deutſche Sqhule. XXI1, 4/5. 11
	        

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