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Die deutsche Schule - 22.1918 (22)

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Schule - 22.1918 (22)

Periodical

Persistent identifier:
978958829
Title:
Die deutsche Schule
Subtitle:
DDS ; Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis
Document type:
Periodical
Publisher:
Juventa-Verl.
Place of publication:
Weinheim
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2227078-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
978958829_0022
Title:
Die deutsche Schule - 22.1918
Shelfmark:
02 A 1263 ; RF 768 - 784
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1918
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 9
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Umschau
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0732830
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Schule
  • Die deutsche Schule - 22.1918 (22)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Grenz- und Auslandsschulen - eine Frage der Schulpolitik
  • Die Aufgabe der Geschichtsphilosophie
  • Neuordnung der Volkserziehung
  • Umschau
  • Mitteilungen
  • Persönliches
  • Bücher und Zeitschriften

Full text

 
= 419 
 
 
 
Möge jeder das Seine wiederfinden und neues Glück dazu! Wohl mandger, jeder hat ſeine 
Heimkehr ſich anders gedaht. Ein grauſames Geſchick hat es ſo gewollt, daß unſäg- 
lihe Opfer umſonſt gebracht ſind, unſägliches Leid umſonſt getragen worden iſt. 
Wie ein böſer Traum wird manchen der Rrieg durd ſein ferneres Leben begleiten. 
Viel Hohes und Großes daraus iſt durc; den Ausgang ausgelöſcht. Aber gewiß nicht 
alles. Und wenn die Sriedensglocken ein neues, großes Deutſchland einläuten ſollten, 
ſo wird das deutſche Volk alle Uot und Armut, alle Mühe und Arbeit in Kauf nehmen 
und Ueues ſäen, Neues „pflanzen, Neues bauen. Durd) Na<ht zum Licht! Möge das 
der Weg ſein, den das junge Geſchlecht geht, das nun ſo ganz anders, als ſeine Däter 
es geträumt haben, durd die neue Welt ſchreitet. Iſt's die verheißene Welt des Sriedens, 
der Sreiheit und des Dölkerbündniſſes, des ewigen Sriedens, der Sreiheit aller und 
des alle umſchließenden und verbrüdernden Dölkerbündniſſes, ſo muß eine beſſere Seit, 
eine beſſere Sukunft kommen, als unſere kampfesreiche Gegenwart es war, 
Aus Millionen deutſcher Herzen ſteigt der heiße Wunſch auf: Möge alles gut 
werden! Mit ſchwererem Herzen ſtanden die Väter und Mütter, die Männer und 
Srauen nie mit den Ihrigen unter dem Tannenbaume. Und ſo mancher Platz iſt 
leer -- Hunderttauſende ruhen in fremder Erde, wo keine liebe Hand ihre Grabſtätte 
pflegt. Und Sriſche und Geſunde ſind welk und matt geworden oder zu Urüppeln, 
Weihnacht mit viel Weh und Schmerz, mit heißen Tränen. Wenn die Lichter wieder 
angeſteckt werden, wenn wieder ein Jahr dahin gerauſct ſein wird, wie wird's dann 
"Jein? -- Eine Srage ohne Antwort -- eine Srage an das Sdicjſal. JT. Tews. 
Mitteilungen. 
Die neue Zeit und wir. Die Aufſätze dieſes Heftes ſind ausgewählt und geſetzt 
worden, lange bevor die große Umwälzung das Deutſche Reid) über den Haufen warf, um 
auf der Crümmerſtätte einen neuen Staat zu errichten ; ſie tragen daher kein Seichen 
der Sturmzeit, und es dünkt uns troßdem richtig, ſie unſern Leſern unverändert vor- 
zulegen. Hier aber kann das, was ſid) in den letzten Wochen zugetragen hat, nidt 
mit StillſQqweigen übergangen werden. Niemand vermag zur Stunde zu ſagen, welcher 
Art das neue deutſche Staatsgebilde ſein wird. Pflicht eines jeden aber muß ſein, 
nad) beſtem Wiſſen und Gewiſſen das Seine dazu beizutragen, daß die Seite des Staats- 
lebens, an deren Geſtaltung mitzuarbeiten ihm durd Beruf oder Neigung zugeteilt 
iſt, jo vollkommen wie möglic) werde. Die „Deutſche Schule" braucht zu dieſem 
Swedßke nichts anderes zu tun, als ſie immer getan hat. Als der große Urieg anfing, 
haben wir den Dorſatz ausgeſprohen, wir wollten unſere Arbeit fortzuſezen ſuchen, 
als ob gar kein Rrieg wäre, und unſere Leſer wiſſen, daß wir, abweichend von andern 
Sdculzeitſhriften, den Sorderungen einer „Uriegspädagogik“" gegenüber, die am liebſten 
den ganzen Schulunterricht ſo geſtaltet hätte, als müſſe die deutſche Jugend auf einen 
immerwährenden Rrieg vorbereitet werden, ſtets Surückhaltung geübt haben. Wir 
ſehen aud) jezt keinen Anlaß, unſern Standpunkt zu wandeln. Aufgabe der „Deutſchen 
Schule" iſt vornehmlich, die grundlegenden Wahrheiten auf dem Gebiete der Erziehungs- 
wiſſenſchaft ſuchen, finden und klären zu helfen. Dieſs» Wahrheiten können aber in 
einem Sreiſtaate keine andern ſein als in einem, an deſſen Spitze ein erblicher Herrſcher 
ſtand. Es verſteht ſich jedo<h von ſelbſt, daß wir --- wieder wie ſchon während des 
Krieges -- über alles bemerkenswerte Veue berichten werden. öSwei Urkunden der 
neuen Seit laſſen wir darum ſchon heute hier folgen. 
Schulforderung des Deutſchen Lehrervereins. Der Deutſche Lehrerverein fordert: 
Volle körperliche und geiſtige Ausbildung der geſamten Dolksjugend 
nad) den Grundſäßen der Erziehungswiſſenſc<haft; 
die Einheitsſhule vom Uindergarten bis zur Ho<hſ<hule und in ihr das unbe 
ſhränkte Recht jedes Kindes auf Bildung und Erziehung nad< Maßgabe ſeiner Sähig- 
keiten und ſeines Bildungswillens, ohne Rückſicht auf Dermögen, Stand und Glauben 
der Eltern; 
Unentgeltlichkeit des Unterrichts und der Unterrichtsmittel für alle und erhöhte Sür- 
ſorge durd) freien Unterhalt und freie Kleidung für Unbemittelte ;
	        

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