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Die deutsche Schule - 41.1937 (41)

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Schule - 41.1937 (41)

Periodical

Persistent identifier:
978958829
Title:
Die deutsche Schule
Subtitle:
DDS ; Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis
Document type:
Periodical
Publisher:
Juventa-Verl.
Place of publication:
Weinheim
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2227078-4
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
978958829_0041
Title:
Die deutsche Schule - 41.1937
Shelfmark:
02 A 1263 ; RF 768 - 784
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1937
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Mehrdarbietung und Zueigenmachung als Grundbegriffe erzieherischen Denkens
Author:
Wichmann, Ottomar
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0737437
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Schule
  • Die deutsche Schule - 41.1937 (41)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Mehrdarbietung und Zueigenmachung als Grundbegriffe erzieherischen Denkens
  • Die Zahlbegriffsbildung in J. Wittmanns ganzheitlicher analytisch-synthetischer Unterrichtsgestaltung
  • Der Vierjahresplan des Führers im Unterricht der Volksschule
  • Ein Weg ganzheitlichen Lesenslernens
  • Kleine Beiträge
  • Rundschau
  • Aus dem Schulalltag
  • Das neue Buch
  • Arbeit und Unterricht im Schulgarten
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

Der völkiſ<e Staat wird dafür ſorgen müſſen, dur< eine 
paſſende Erziehung der Jugend dereinſt das für die letzten 
und größten Entſ<Heidungen auf dieſem Erdball reife Ges 
ſ<le<t zu erhalten. Adolf Hitler. 
Mehrdarbietung und Zueigenmachung als Grundbegriffe 
erzieheriſchen Denkens. 
Don Ottomar Wichmann. 
1. Mehrdarbietung als zugehörig zum Erziehungs: und Bildungsbegriff. 
Erziehung iſt eine Einwirkung, die irgendwie die leibliche oder ſeeliſche, geiſtige, 
willens- oder gefühlsmäßige Entwicklung eines Menſchen voranbringt. Der Begriff der 
Erziehung verliert ſeinen Sinn, wenn man die Möglichkeit oder das Re<ht einer ſolchen 
weſenhaft und entſc<heidend fördernden Einflußnahme auf das Geſamtwerden 
beſtreitet. Sugleich iſt freilich bei dieſem Begriff gedacht, daß dieſe Geſtaltung nicht wie 
bei einem lebloſen Körper dur< einfac mehaniſ<he Behandlung, nicht wie bei dem Tier 
dur< rückhaltloſe Ausnutzung des Triebhaften (Dreſſur) erfolgt, ſondern daß irgend- 
wie das eigene Selbſt, die innere Anteilnahme des werdenden Weſens dabei 
mit ins Spiel geſetzt iſt. Die „Selbſt“wertung, kraft deren der Menſ< an dem Ent- 
ſcheidenden ſeines Werdens und Weſens aus „Freiheit“ beteiligt ſein will, iſt ſo ausſchlag- 
gebend, daß jede Einwirkung, die als Vergewaltigung empfunden wird, mächtigſte innere 
Bewegkräfte gegen ſic hat, während umgekehrt dadur<, daß irgendwelhe Swecke aus 
dieſem Selbſtwillen heraus ergriffen werden, die tiefſte und gewiſſeſte Beſtimmung er- 
folgt. Denn alles äußerlih Gemachte kann, wenn andersartige Einflüſſe ſtärker oder 
aud) nur dauerhafter ſind, abfallen; das aber, worein ſich der Selbſtwille gelegt hat, geht 
mit dem Menſchen mit dur< ſein Leben. Da ſich der Begriff des unbedingten Wertes mit 
dieſem Anſatz verbindet, wird der in ſolher Weiſe herangebildete Menſ< ihn vielleicht 
folgerichtiger, reicher und umfaſſender vertreten und ausgeſtalten, als wir es jetzt Über- 
ſhauen können. So iſt Erziehung ein Wirken aud über unſer jetzt ſ<on abge- 
ſc<loſſenes Bewußtſein hinaus, bei dem eines Tages das ſo Entſtandene aud); uns 
gegenüber eine Überlegenheit gewinnen kann; es iſt inſofern ein mäctigſtes und groß- 
artigſtes Schaffen, das ſeineSsgleichen in der Welt ſucht. Wir können nur erziehen aus 
einem Ewigkeits-Wertbewußtſein heraus, in dem ebenſo wir wie das werdende Weſen 
Glieder einer unendlichen Verwirklichung ſind, gleichrangig als Wirkende wie als Emp- 
fangende, als Vertreter des ſchon Geſtalteten, ohne deſſen klare, eindringliche Geltend- 
madjung das Werden nicht vorankäme, wie als Träger weiterer Möglichkeiten, die unter 
Umſtänden ein weſenhaftes Mehr bedeuten im Vergleich zu allem uns Geläufigen oder 
vielleicht ſogar Vorſtellbaren! 
Es iſt verſtändlich, daß an dieſen Begriff und Sinn der Erziehung die individuali- 
ſtiſche und poſitiviſtiſ<e Dorſtellungsweiſe niht herankam. Aus einer geiſtesgeſhichtlich 
vielleiht begreiflichhen Überſhäzung und Unbedingtſezung der Selbſtändigkeitswertung 
ſtrich man den einen Teil der Erziehung, eben die entſcheidende Einwirkung, weg, ſah 
den wahren und unvoreingenommenen Erziehungsbegriff darin, daß man 
Deutſche Schule. XLI1. 4. 10
	        

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