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Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 4.1893 (4)

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Bibliographic data

fullscreen: Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 4.1893 (4)

Periodical

Persistent identifier:
979982693
Title:
Neue Bahnen <Leipzig>
Subtitle:
Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig
Document type:
Periodical
Publisher:
Dürr
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2237690-2
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
979982693_0004
Title:
Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 4.1893
Shelfmark:
02 A 0084 ; RF 837 - 858
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1893
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 2
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Über die sittliche Freiheit
Subtitle:
(Schluß)
Author:
Schwarz, H.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0778690
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Neue Bahnen <Leipzig>
  • Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 4.1893 (4)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Die Bedeutung der Philosophie der Gegenwart für die Pädagogik
  • Über die sittliche Freiheit
  • Pädagogische Tagesfragen
  • Pädagogische Chronik
  • Besprechungen von Büchern und Aufsätzen aus dem Gebiete des Zeichenunterrichst
  • Neue Bücher und Aufsätze
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

; Über die sittliche Freiheit. 
Eine Buchbesprechung von Dr. H Schwarz in Halle a. S. 
(Schluſs.) 
Durch die von Dittes vorgetragene Lehre des moralischen 
Prädeterminismus wird nicht, wie das bei den Systemen von 
Kant, von Leibniz die Absicht war, der gewöhnlichen Mei- 
nung Vorschub geleistet, welche den verpflichtenden Charakter 
des Sittlichen an die Fähigkeit determinationsloser Entscheidung 
Seitens des willensfreien Menschen knüpft; Sondern im Gegen- 
Satz zur gewöhnlichen Meinung giebt D. einem System Aus- 
druck, das den unbedingten Charakter des Sittlichen ohne Vor- 
ausgetzung der Willensfreiheit festhält: Es ist der Plan und die 
Absicht Gottes zu einer sittlichen Weltordnung, die sich in jener 
Stimme unbedingter Gültigkeit dem zum Guten oder Bögen 
bereits prädeterminierten menschlichen Bewuſstsein ankündigt. 
-- Wenn nun die moralische Weltordnung als Fatum gelten 
muſs, durch das jedem menschlichen Wesen Seine unveränder- 
liche Stelle angewiesen ist, ist das nicht der Tod jedes moralischen 
Strebens? Mag dann nicht das einzelne Individuum auf den 
Gedanken verfallen, daſs es Selbst, ein Stieſkind Gottes, zum 
Bösen ausersehen 5ei, daſs alle gegenteiligen Bemühungen nichts 
fruchten, daſs es am besten thue, Seinem Egoismus zu fröhnen, 
wo immer die Lücken der irdischen Gesetzgebung dies erlauben? 
Über diesen unzweifelhaft naheliegenden Gedanken äuſsert Sich 
der Verfasser nicht. Im Sinne Seiner Hypothese möchte eine 
ausreichende Erwiderung nicht mangeln. Es ist die, daſs die 
von Gott ausersehenen Bösewichter gerade diejenigen Seien, die 
jenem ersten Gedanken Raum geben, die Sich nicht bemühen, 
in Sich das Vertrauen zu entwickeln, daſs Gott das Gute mit ihnen 
im Sinne habe, und auf Grund dieges Vertrauens den Lockungen 
zum Schlechten 580 off zu widerstehen, bis dieselben immer 
Schwächer werden und zuletzt ohne wirksamen Anreiz auf den 
Willen bleiben. 
Erwägungen der letzteren Art Sind imstande, den Miſs- 
brauch der von D. zu Grunde gelegten Anschauungen zu ver- 
hüten; die menschliche Willensfreiheit führen Sie nicht wieder
	        

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