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Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 28.1917 (28)

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Bibliographic data

fullscreen: Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 28.1917 (28)

Periodical

Persistent identifier:
979982693
Title:
Neue Bahnen <Leipzig>
Subtitle:
Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig
Document type:
Periodical
Publisher:
Dürr
Place of publication:
Leipzig
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2237690-2
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
979982693_0028
Title:
Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 28.1917
Shelfmark:
02 A 0084 ; RF 837 - 858
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1917
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 3
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Bevölkerungspolitik und Schule
Author:
Haebler, G. R.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0798983
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Neue Bahnen <Leipzig>
  • Neue Bahnen <Leipzig> : Zeitschrift der Reichsfachschaft IV <Volksschule> im NSLB Leipzig- 28.1917 (28)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Befiehl dem Herrn deine Wege
  • Dysangelium
  • Der Kampf um den Lehrstoff
  • Mein Besuch in einer türkischen Mädchenschule
  • Die Bedeutung der Sprachheilkunde im Kriege
  • Bevölkerungspolitik und Schule
  • Umschau
  • Literarisches
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

 
Umſc<hau 
viele Eltern, deren wirtſchaftliche Lage aus beſtimmten Gründen eine dauernd gedrüdte 
iſt, offen zu geben, daß ſie nicht viele Kinder wollen. Zu denjenigen Teilen des Volkes, 
deren Einkommen nur ſehr ſchwer ſic; den allgemeinen wirtſchaftlichen Deränderungen 
anpaſſen kann, weil jedes Aufwärtsſchreiten meiſt langer und oft recht unerfreulicher 
Bewilligungsdebatten bedarf, zu dieſen gehört die große Schar der Seſtbeſoldeten, 
namentlich der Beamten und ganz beſonders der Lehrer. Daß die unausgeglichenen 
wirtſchaftlichen Bedingungen, unter denen Lehrer und Beamte leben müſſen (und zwar 
unausgeglichen ſchon zur Zeit der Sriedenswirtſchaft !), keine beſondere Neigung auf- 
kommen laſſen, die große Taſt einer zahlreichen Kinderſchar auf ſich zu nehmen, liegt 
auf der Hand. Man kann faſt ſagen: je gewiſſenhafter ein Beamter als Dater denkt, 
um ſo weniger wird er geneigt ſein, ſeine Familie den wirtſ<aftlichen Schwierigkeiten 
zu Überantworten, in die ſie mit einer unſozialen Beſoldung infolge einer großen Kinder- 
ſ<ar fommen muß. Die Beamtenſtatiſtik und auh die Lehrerſtatiſtik beweiſt darum 
auch, daß in dieſen Kreiſen mit einer nahezu geſezmäßigen Rraft die Sruchtbarkeit der 
Ehe gering iſt. (Daß bei der Lehrerſchaft der Prozentſatz höher als bei anderen Beamten 
iſt, liegt wohl auch darin begründet, daß ein großer Teil derſelben unter den in dieſer 
Hinſi<t verhältnismäßig wirtſchaftlich günſtigeren Landverhäliniſſen lebt.) Überall 
aber finden wir ein nationalbiologiſch viel zu ſpätes Heiratsalter, zweifellos dadurch 
begründet, daß die Höhe des Anfangsgehaltes ſchon vor dem Kriege nicht ausreichte 
und ſpäter nac dem Kriege nody) piel weniger ausreichen wird, eine Familie zu gründen. 
Cin anderer Grund liegt in dem gänzlich unpſy<hologiſchen, auf die tatſächlichen Be- 
dürfniſſe gar nicht zugeſchnittenen, rein ſchematiſchen Aufbau der Zulagen. Ein weiterer 
Grund iſt die vollkommen unſoziale Geſtaltung der Beſoldung überhaupt. Der in dieſem 
Zuſammenhange ja allgemein geläufigen Srage der Kinderzulagen ſtehen allerdings 
-- ſo ſehr ſie grundſäßlich zu billigen ſind --- manche Bedenken gegenüber ; ſolange eine 
gerechte allgemeine Erhöhung der Gehälter, der Lehrer insbeſondere, nicht ſtattgefunden 
hat, ſolange wird die Srage der Kinderzulagen als ein Teil des Gehaltes nicht ſpruchreif 
ſein, falls es nicht überhaupt beſſer wäre, die Kinderzulagen nicht als Gehaltsteil zu 
werten. Daß für kinderreiche Familien, daß überhaupt für Samilien eine größere Be- 
ſoldung nur recht und billig iſt, dieſe Erkenntnis hat ja aum der Krieg gebracht; die 
Kriegszulagen unterſcheiden in allen Staaten zwiſchen Ledigen und Derheirateten, 
zwiſchen Samilien mit und ohne Rinder. Sreilich ſoll damit nicht geſagt ſein, daß dieſe 
Kriegszulagen auch nur eine entfernt ſich der allgemeinen Teuerung annähernde Bei- 
Hilfe ſind: ſie ſind noh viel weniger als ſelbſt nur das! 
Damit mag in großen Umriſſen angedeutet ſein, was uns Lehrer ſowohl als Exr- 
zieher wie als Däter mit der Bevölkerungspolitik verbindet. Ohne Zweifel eine ganze 
Menge Sragen und Aufgaben, die uns nahe ſtehen und au in anderen Zuſammen- 
hängen uns nicht fremd ſind. Denn ſchließlich iſt auc? die Bepölkerungspolitik in ihrem 
tiefſten Grunde eine Erziehungsfrage und Aufgabe. 
 
 
 
 
 
| Umſc<au. 
-. ». Heimat und Srieden leben, beſeufzen den 
Schüßengrabenreligion. Schwerverwundeten mit bedauerndem 
 
 
Bli: „Lieber den Tod!“ und der Der- 
Es iſt eine eigenartige Tatſache : die- ſtümmelte ſelber, er klammert ſich ms 
jenigen, die fern von Krieg und Tod in glüdligen Augen an die Zukunft: „O 
130
	        

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