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Die Mittelschule - 51.1937 (51)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Die Mittelschule - 51.1937 (51)

Periodical

Persistent identifier:
982364040
Title:
Die Mittelschule
Subtitle:
Zeitschrift der Reichsfachschaft Mittelschule im Nationalsozialistischen Lehrerbund
Document type:
Periodical
Place of publication:
Halle, S.
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2263133-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
982364040_0051
Title:
Die Mittelschule - 51.1937
Shelfmark:
02 A 0948 ; RF 859 - 881
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1937
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 28
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Englisches Schulungslager in Kettwig (Ruhr)
Author:
Lehmann, Hans
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0764194
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Mittelschule
  • Die Mittelschule - 51.1937 (51)
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Englisches Schulungslager in Kettwig (Ruhr)
  • Aus Schule und Leben
  • Schulungslehrgang der Gaufachbearbeiter für Geschichte im NSLB. vom 9. - 14. Juli 1937
  • Rundschau
  • Bücherschau
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)

Full text

 
 
 
 
  
 
 
Verantwortlicher Schriftleiter: € De Friedrich Kirchert, Merjeburg 
 
 
  
  
 
  
  
  
SEE 
NUKMER 28 HALLE (SAALE), DEN 18. AUGUST 1937 
er in Kettwig (Ruhr). =- Aus Schule und Leben. =- Schulungslehrgang d 
 
 
 
 
 
   
 
  
Engliſ ches | Schulungslag er | Gauſ achbearbeiter 
 
halt: 
für Geſchichte im NSLB. vom 9.--14. Juli 1937. -- Rundſchau. -- Bücherſchau. . ..“. an 
4 6. Si ET . 
ILE BE 
 
Engliſches Schulungslager in Ketiwig Muhr). == 
Im Laufe des 12. Juli 1937 trafen aus allen deutſchen | <en Schweißtropfen koſtete, glüli< überſtanden, jo begann die 
Gauen rund 100 Mittelſhullehrer und -lehrerinnen in Kettwig wiſſenſchaftliche Arbeit: Vorleſungen und Übungen. Für die eng- 
an der Ruhr ein und pilgerten zur Fichteſhule, der ſtändigen | liſchen übungen ſtanden uns außer dem Lagerleiter Dr. W e j|t e n- 
Schulungsſtätte des Deutſchen Zentralinſtituts für Erziehung dorpf an Lektoren fünf Damen und drei Herren zur Verſügung, 
und Unterricht. Wer das deutſ<he Induſtriegebiet nocz nicht | die nit nur aus verſchiedenen Teilen Englands ſtammten, jon- 
kannte, war angenehm überraſc<t, als ihn die Eiſenbahn, von dern auch Schottland, Amerika und Auſtralien vertraten, jo daß 
Eſſen kommend, plößlih durc< eine wald- und hügelreic<e Ge- | fich uns hier eine wunderbare Gelegenheit bot, das Engliſche 
gend prädchtigſter Naturſc<hönheiten fuhr, in der ihn vor allem | genaueſtens kennen zu lernen. Zu den Übungen wurden kleine 
der herrlihe Ausbli> auf den Baldeneyſee, einen rieſigen Stau- | Gruppen von zehn bis elf Teilnehmern gebildet, jo daß jeder 
ſee bei Eſſen-Werden, überraſc<hte. Kann man ſich für ein Lager gründlich gefördert werden konnte. Vormittags wurde gewöhn- 
einen ſchöneren Anfang denken als dieſen hier, wo die meiſten | lic; eine Stunde lang beim Leſen und Interpretieren die Aus- 
geglaubt Hatten, 14 Tage in ſtraffer Lagergemeinſc<haft inmitten | ſprache und Intonation jedes Einzelnen geſhult, wobei alle drei 
eines Schornſteinwaldes und rauchgeſ<qwärzter Fabriken und | Tage ver Lektor gewechſelt wurde. Nachmittags war eine Stunde 
Häuſer verbringen zu müſſen, und ſtatt deſſen jeßt die lieblihite | Konverſation, bei der jede Gruppe ſogar tägli; zu einem andern 
Landſ<haft vorfanden? So herrſchte vom erſten Augenbli&> an Lektor mußte, wodur< das Ohr im Verſtehen des geſprochenen 
die beſte Stimmung, zumal ſich auch die Fichteſhule «15 freund-= | Wortes ungeheuer geübt wurde und wir gleichzeitig die Unter- 
liches und ſehr gut ausgeſtattetes Gebäude mit allen neuzeit- ſchiede in der Ausſprache in den einzelnen Gegenden bzw. Län- 
lichen hygieniſchen Einrichtungen erwies. Bis 17 Uhr ſollte alles | dern kennen und beachten lernten. Auch bei Tiſc<, wo die Plaß- 
eintreffen. Die Männer wurden ſofort auf die Kleiderkammer | ordnung recht oft geändert werden ſollte, wurde Englijcy ge 
geſchi>t und bekamen ihre „Uniform“. Um 18 Uhr traten dann ſprocßen. Aber auch zwiſchendur< in den Pauſen und während 
die „Teddybären“ (ſo wurden wir, wie wir einige Tage ſpäter | der Freizeit hatten wir Gelegenheit, uns in der engliſchen 
erfuhren, wegen unſerer Kleidung genannt) zum erſten Male Sprache zu vervollkommnen, ſtanden uns doch die engliſchen 
geſchloſſen in der Turnhalle an. Schnell wurde die Einteilung Freunde jederzeit zur Verfügung. Das iſt ja gerade der unſc<äuß- 
in Gruppen und Züge vorgenommen. Um 18.30 Uhr fand dann | bare Vorteil dieſex Lager, daß man jede Ausdru>s- und Aus- 
in der Aula die Lagereröffnung durch Studiendirektor Kirſ]< | jpracheunklarheit an Ort und Stelle richtiggeſtelt bekommen 
tatt, und anſchließend ging zum erſten Mal in dieſem Lager die kann, und das alles in trautem, kameradſc<haſtlichem Geſprä, 
Flagge am Maſt empor. ohne jede Kluft zwiſchen Lehrendem und Lernendem. 
Am nächſten Morgen um 6 Uhr begann der volle Betrieb, Nac< dem Mittageſſen um 12.15 Uhr, das wie überhaupt 
eingeleitet dur< den täglihen Frühſport, der manchem Kames- die Verpflegung ſtets ganz ausgezeichnet war und- an gededten 
raden und mandher Kameradin zunächſt re<t ſauer wurde, zu- | und mit Blumen geſ<hmüdten Tiſchen immer bei munterem Ge- 
mal nicht alle mehr ſo ganz jung an Jahren waren. Aber bald ſpräch (in Engliſch!) eingenommen wurde, konnte ſich jeder wäh- 
wurde immer fröhlicher das Blut in Wallung gebracht, und alle | rend der Mittagsruhe von den Anſtrengungen des Vormittags 
Shladen wurden aus dem Körper vertrieben. So ging es denn erholen. Auch ſorgten gelegentlih Ausmärſche in den herrlichen 
ohne jede Müdigkeit ans Waſchen, Anziehen, Bettenbauen und | Stadtwald oder in das ſchöne Ruhrtal und au< einmal ein 
Stubenreinigen, und zum Frühſtü> nach der Flaggenhiſſung um | kühlendes Bad für die nötige Entſpannung. Im übrigen wurde 
7.40 Uhr entwidelte ſ<on jeder einen rec<t regen Appetit. Darauf | auch am Nachmittag wieder fleißig gearbeitet. Nac< dem Flaggen- 
folgte dann täglich von 8.15 Uhr bis 9.15 Uhr der anfangs reht | einzug um 19 Uhr und dem Abendeſſen fand ſich, wenn nicht 
wenig beliebte Arbeitsdienſt. Aber gerade dieſer iſt einer der gerade einmal Freizeit angeſezt war, alles no<hmals zur Abend- 
weſentlichſten und wichtigſten Beſtandteile eines ſolchen Lagers, runde zuſammen, in der dann deutſ<he und engliſche Lieder eifrig 
hilft er doh auch in ganz beſonderer Weiſe die Kameradſchaft geſungen wurden, was ſoviel freudige Anhänger fand, daß der 
fördern und lehrt die Handarbeit und auch die Arbeit der Haus- | Geſang oft noc< unten im Keller beim „Kellermeiſter“ fröhlich 
ſjrau ſchätzen und ehren. Ganz beſonders beliebt war bald der | fortgejezt wurde bis zum unerbittlihen Zapfenſtreich um 21.45 
jog.. Küchendienſt (Kartoffelſhälen und dergl.), zu dem immer Uhr. Um 22 Uhr lagen dann alle „Teddybären“ friedlich in den 
je eine Gruppe Kameraden und Kameradinnen herangezogen | Betten. 
wurde, und wobei dann bald ein luſtiges Volksliedſingen einjeste. Die fachliche Shulung in dem Lager war recht gründlich. 
Unvergeßlich wird es auch jedem ſein, wie ſic) eines Tages | Der Lagerleiter Dr. Weſtendorpf gab an einer Reihe von 
Prof. Dr. W eſt und ſeine Gattin, die hier beide als Gäſte weil» | Vormittagen einen vollſtändigen Lehrgang in der Phonetik, der 
ien, einfanden und ſich mit der größten Selbſtverſtändlichkeit auf dankbar aufgenommen wurde. Seinem einleitenden Vortrag 
dem Raſen niederließen und beim Kartoffelſchälen halfen, wo- | ſtellte er Das Motto voran: Aus der Praxis für die Praxis. 
dur< die Unterhaltung ins Engliſ<e übergehen mußte und ſo | Er ſagte, wir ſollten das Lager als eine Art Clearing House 
gleih das Angenehme mit dem Nüßlichen verbunden wurde. | auffaſſen. Alles, was uns irgendwie unklar ſei, ſolle hier ſeine 
War der Arbeitsdienſt, der vor allem bei der Gartenarbeit man- | Klarheit und Richtigſtellung finden. Dr. Weſtendorpf machte auf 

	        

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