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Die Mittelschule - 51.1937 (51)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Mittelschule - 51.1937 (51)

Periodical

Persistent identifier:
982364040
Title:
Die Mittelschule
Subtitle:
Zeitschrift der Reichsfachschaft Mittelschule im Nationalsozialistischen Lehrerbund
Document type:
Periodical
Place of publication:
Halle, S.
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2263133-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
982364040_0051
Title:
Die Mittelschule - 51.1937
Shelfmark:
02 A 0948 ; RF 859 - 881
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1937
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 33
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Grammatischer Unterricht auf der Anfangsstufe des Englischen
Author:
Tisken, Theodor
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0764490
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Mittelschule
  • Die Mittelschule - 51.1937 (51)
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Grammatischer Unterricht auf der Anfangsstufe des Englischen
  • Die Dauer der mittleren Bildungswege
  • Erziehung zur Einheit von Körper, Geist und Seele
  • Rundschau
  • Bücherschau
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)

Full text

 
Verantwortlicher Schriftleiter: 
x 
NUMMER 33 
alt: Grammatiſcher Un 
 
  
KEY Friedrich Kirchert, Merſeburg 
(SAALE), DEN 22. SEPTEMBER 1937 
terricht auf der Anfangsſtufe des Engliſchen: =- Die Dauer der mittleren Bildungswege. Erziehung 
zur Einheit von Körper, Geiſt und Seele. -- Rundſchau. -- Bücherſchau. | 
JAHRGANG ST 
- Grammatiſcher Unterricht auf der Anfangsftufe des Engliſchen. 
Gehört planmäßig betriebener grammatiſc<her Unterricht ſhon 
auf die Anfangsſtufe? -- Man verſtehe mich richtig! JH meine 
mit der Bezeichnung Unterricht niht gelegentliche Hinweiſe, die 
im Bedarfsfalle Aufklärung und Fingerzeige für ven Gebrauch 
geben, ſondern geordnete, fortlaufend die Arbeit am lebendigen 
Sprachgut begleitende Unterweiſung, die den Sprac<hgebrauc< be- 
wußt macht, dem Begrifflihen zuſtrebt und Ergebniſſe heraus- 
und bereitſtellt, die als tragfähige Grundlage für die Weiterarbeit 
im zweiten Jahr benußt werden können: Grammatik aljo im 
eigentlichen Sinne des Wortes und im vollen Umfange dieſes 
Begriffes. | | 
Die hier geſtellte Frage und die dafür gewählte genaue For- 
mulierung ſind nicht überflüſſig. Zwar das Unterrichtsminiſterium 
hat eindeutig zu erkennen gegeben, daß es eine ſol<e Grundlegung 
für erforderlich hält, und no< in ſeinem Erlaß vom 5. 2. 1937 
an die Verleger und Verfaſſer neuer engliſcher Lehrbücher feſt- 
gelegt, was im erſten Unterrichtsjahr an grammatiſ<hem Wiſſen 
und Können zu erarbeiten iſt. In der Theorie, d. h. in der Ab- 
faſſung der neuen Bücher, Lehrpläne und Anweiſungen, wird man 
ſich ſicherlich an dieſe Richtlinien binden. Ob auc< allgemein in der 
Praxis, ſcheint mir fraglich. Denn im Unterrichte der Mittel- 
 
ſ<hule hat ſich in den verfloſſenen Jahren, wohl beeinflußt durc< . 
die praktiſhe Tendenz unſerer Schule, begünſtigt aber au< durch 
eine gewiſſe Zeitſtrömung innerhalb der Pädagogik, mehr und 
mehr die Anſicht herausgebildet, daß grammatiſc<he Unterweiſung 
vor allem im Anfangsunterricht überflüſſig ſei, daß man ſie nicht 
allein als abwegig, ſondern geradezu als ſ<hädlich anzuſehen habe. 
Überhaupt hatte man ſich der Grammatik gegenüber -- und 
zwar nicht nur im fremdſprachlichen, ſondern auch im Deutſch- 
unterricht -- allmähli< in eine Stellung hineinmanövriert, die - 
alles andere als freundlih war. Es hat eine Zeit gegeben, da - 
war Grammatik derart im Verruf, daß man in den Verdacht niht - 
allein methodiſ<her, jondern auc< ſachlicher Rüdſtändigkeit geriet, 
wenn man -- bei Lehrertagungen oder in Arbeitsgemeinſchaſten 
-- das Wort nur in den Mund nahm. 
So erinnere ih mich einer Tagung vor mehreren Jahren, 
auf der der fremdſprachliche Unterricht im Mittelpunkt der Be- 
ſprechung ſtand und namentlih auch zur Grammatik Stellung 
genommen wurde. Schon im Vortrag fiel das ſeltſame Wort, daß 
man ernſtlic< überlegen müſſe, ob Grammatik überhaupt in den - 
engliſhen Unterricht der Mittelſchule hineingehöre. Bewußter 
Sprachgebrauc<h ſei Unſinn. Das Sprechen müſſe ſi<, wie beim 
Kinde, allein auf der Nachahmung aufbauen und durc< Üben zur 
ſihern Gewohnheit werden. Alles andere ſei ein ſchädlicher, weil 
künſtlicher Eingriff in die natürliche Entwiälung. =- In der - 
| im gleichen Verlag 19032. --- Der Methodenſtreit hat eine unüber- 
ſpäter einſegenden Ausſprache verwarf man unter dem Beifall 
faſt aller jede grammatiſche Belehrung für die erſten vier Jahre. 
In den beiden lezten Jahren könne das Wenige, was an Gram- 
matiſhem zu erarbeiten ſei, zuſammengefaßt, überſhaut und ge- 
merkt werden. Alsdann könne es, [ſo glaubte man beruhigend 
hinzufügen zu ſollen, keinen erheblihen Schaden mehr anrichten. 
-- Als ein Diskuſſion5redner meinte, es könne doh au< im erſten 
Jahre nicht ſchaden, wenn er ſeine Schüler darauf hinweiſe, daß 
 
das engliſche Vollverb im Präſens das 8 der dritten Perſon habe, 
oder daß die Dingwörter ihren Plural auf s bilden, trat man 
ihm ſ<arf entgegen mit der Begründung, daß das ein künſtlicher 
| Eingriff in die ſprachliche Entwi>lung des Kindes jei. 
Mit anderen Worten: Man vertrat den Standpunkt, der 
Schüler erlerne das Engliſhe genau wie ſeine Mutterſprache ; 
Nachahmung und Gewöhnung ſeien die einzig zuläſſigen und zu- 
verläſſigen Mittel. Um das Kind zum Sprechen im Sinne des 
Mitteilens zu veranlaſſen, ſeien möglichſt natürliche Sprech- 
ſituationen zu ſchaffen, wie der Umgang ſie biete.. So kämen 
die gängigen ſprachlichen Formen allmählich von ſelbſt an den 
Schüler heran und würden ihm durch den ſteten Gebrauch ver- 
traut. Jede Auseinanderſezung mit den mutter|prachlicen Aus- 
druFsbahnen und -formen wirke ſtörend und müſſe vermieden 
werden. Durch den Sprachgebrauch entwidele ſich mit der Zeit das 
Sprachgefühl. Dieſes leite dann den Schüler fiher und zuverläſſig, 
wie es das auch in der Mutterſprache tue. 
Damit wurde für die Mittelſ<hule als neue, dabei unumſtöß- 
liche Wahrheit verkündet, was man an der höheren Schule |hHon 
vor rund 40 Jahren als verhängnisvollen Irrtum erkannt und 
abgetan hatte: Die ſogenannte direkte Methode, dieſelbe Vethode, 
über die Wilhelm Münd, einer der erfahrenſten und vorſichtigiten 
Methodiker auf fremdſprachligem Unterricht, I<on 1902 7) das 
vernichtende Urteil gefällt hatte: | 
„Die direkte Methode ohne Grammatik 
iſt höchſt indirekt, umſtändlich, hoffnungslos.“ 
Wie dieſe Methode, nachdem ſie an der höheren Schule infolge der 
ſorgfältig angeſteilten Ermittlungen und Nachprüfungen hervor- 
ragender Fachleute und unter Darlegung der pſychologiſchen und 
methodiſchen Gründe eine ſolHh vernichtende Niederlage ertitten 
hatte, nun in die Mittelſchule einziehen und dort Fuß faſſen 
konnte, iſt eigentlich unfaßbar. Über ihre Unzulänglichkeit können 
gelegentliche, auch überragende Erfolge, die wir gern anerkennen 
und ſogar bewundern, nicht hinwegtäuſchen. Die hat es ſeinerzeit' 
auch an der höheren Schule gegeben, zum Teil ſogar in geradezu 
verblüffenden Formen, ohne daß dadurc< das Geſamturteil hätte 
beeinflußt werden können. Sie ſind und waren Ergebnis eijernen 
Fleißes, außerordentlichen Lehrgeſchi>s- und eines in der Sache 
aufgehenden Intereſſes ; zuſtande gekommen aber auch -- das darf 
nicht verſ<wiegen werden -- unter Beeinträchtigung wichtiger 
Belange, die wir heute mehr als je mittelſt der fremdſprachlichen 
Schulung pflegen wollen und müſſen, und unter denen die gründ» 
1) Mün, Wilh., Didaktik d. Methodik des Franzöſiſchen. 
Be>, Münden 19144. Parallelwerk fürs Engliſche von Glauning, 
ſehbare Menge meth. Einzelſ<riften hervorgebracht. Der Lehrer 
wird an dieſer Erſcheinung nicht vorübergehen dürfen, ſjH<on um 
der Gefahr zu begegnen, Überholtes für neu und Abwegiges für 
zielſtrebig zu halten. Die beſte Auseinanderſeßung bringt (nach 
Hübner) Wähmer, Spracherlernung und Sprachwiſſenſc<aft, 
Teubner 1914. Vgl. dazu Tisken, Der franzöſiſ<e Unterricht. 
Quelle & Meyer 1932, Seite 32. u ee,
	        

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