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Die Mittelschule - 55.1941 (55)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Die Mittelschule - 55.1941 (55)

Periodical

Persistent identifier:
982364040
Title:
Die Mittelschule
Subtitle:
Zeitschrift der Reichsfachschaft Mittelschule im Nationalsozialistischen Lehrerbund
Document type:
Periodical
Place of publication:
Halle, S.
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2263133-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
982364040_0055
Title:
Die Mittelschule - 55.1941
Shelfmark:
02 A 0948 ; RF 859 - 881
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1941
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 20
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Rundschau
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0769311
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Mittelschule
  • Die Mittelschule - 55.1941 (55)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15/16 (15/16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Der Drommete Strumsignal
  • Ostmärkische Erzähler der Gegenwart
  • Pädagogische Umschau
  • Der "Musiklehrer" Mozart
  • Ernte am Wegrand
  • Rundschau
  • Bücherschau
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)

Full text

Seite 216 / Nr. 20 
Dewitſche Gerechfigkeit -- ein Bild aus dem Oſten. --- Über 
den weiträumigen Markkplaß der Skadt Saulen wehen, den 
Plaß umſäumend, Hakenkreuzfahnen an hohen Maſten, da- 
zwiſ<en Fahnen in alten litauiſ<en Farben. Cinige Tauſend 
Einwohner ſind auf dem Plaße verſammelt. Inmiklken der er- 
warkungsvollen Menge ſteht, von likauiſchen Poliziſten bewacht, 
eine größere Gruppe von Männern und Frauen meiſt jugend- 
lihen Alkers. Auf ihren Geſichtern liegt Spannung, Sorge, quä- 
lende Ungewißheit. Ihre Augen ſind wie hypnotiſierk auf die 
Tribüne in der Mikke des Plaßes gerichket, die, mit grünen 
Girlanden und dem Banner des Reiches geſ<mückt, der obrigkeit- 
lihen Organe zur Ausübung eines wichkigen Skaaksaktes harrt. 
Noch lagert ſpannungsvolle Stille über dem weiken Plaß, nur hier 
und da von dem gedämpffen Gemurmel der Menge unterbrochen. 
Da fährt eine Reihe von Kraftwagen vor, ihnen entſteigt der 
Gebiekskommiſſar des Reiches mik ſeinem Eefolge, die Polizei- 
beamken erweiſen die Ehrenbezeugung. Dann beſteigt der Kom- 
miſſar die Tribüne und richket an die Menge eine Anſprache, 
deren jeder Saß anſchließend von einem Dolmetſcher in litauiſcher 
Sprache wiederholt wird. 
Der Redner weiſt darauf hin, daß in der leßken Zeit wieder- 
holt Sabokageakke verübt worden ſind. Im Verlaufe der Untker- 
ſuchung mußte eine Anzahl von Perſonen verhafkek werden, die 
kommuniſtiſcher Umtriebe verdächtig waren. Die Lage war bald 
geklärt, die Anſtifter und Ausführenden konnten raſch feſtgeſtellt 
und überführf werden. Unker dem Druck der Beweiſe mußten 
fie ihre Schuld eingeſtehen und die verdienke Skrafe auf ſich 
nehmen. In der vorangehenden Woche wurden ſie auf dem 
Markkplaß erſchoſſen. Dann fährk der Redner fork: „Bei den 
hier unfer Bewachung angetretenen insgeſamt 85 Männern und 
Frauen handelt es ſich erwieſenermaßen um Irregeführke, die zwar 
den bolſ<ewiſkiſ<en Verſprechungen geglaubk, aber ſich nichk aktiv 
im Solde Moskaus8 bekätkigk haben. So hark und unnachgiebig das 
Großdeukſ<e Reich Verbrecher zu ſtrafen weiß, ſo milde verfährk 
es, wenn es ſich um Verführke handelk, die wieder in den aeord- 
nefken Arbeiksprozeß und damik in die Gemeinſchaft der Bölker 
zurückgeführt werden können.“ Und nun erklärt der Gebietks- 
kommiſſar kraft des ihm vom Führer anverkrauken Amtes unter 
ſtürmiſchen Beifallskundaebungen der Menge die 85 Männer und 
Frauen als begnadigt. Sie können nun in ihr Heim zurückkehren 
und dur< ihren Einſaßz bei der Aufbauarbeik des Landes das ihnen 
geſhenkfe BVerkrauen rechtfertigen. 
Die Geſichter der Begnadigken ſtrahlen vor Glück, die unge- 
heure Spannung der leßken Skunden löſt ſim bei vielen in Tränen 
auf, andere ſchwenken ungeſtüm Arme und Hände oder ſtarren 
ergriffen vor ſim hin. Auf ein Kommando kreten die wachehaltken- 
den Polizeibeamten beiſeike, und die von ſkrupelloſen Söldlingen 
Moskaus irregeleiteten Männer und Frauen können den Weg 
in die Freiheit ankreken. Für die Zukunft ſind ſie hoffentlich 
gefeit gegen moskowikiſche Verführungskünſte, diesmal ſind ſie 
noch mif einem blauen Auge davongekommen. Die Gerichksbar- 
keit des Deutſchen Reiches aber wachk auch in Zukunft darüber, 
daß jedem ſein Teil werde: dem Böſen die Strafe, dem Gerechten 
ſein Lohn, dem unſchuldig Irrenden oder blind Verführken beſ- 
ferne, )Zachſicht (Der „Deutſchen Zeikung im Oſtland“ na<- 
erzählt. 
«manera, 
Die Mittelſchule antwortei): 
St. in K. Die Leiter öffenkliher Schulen aller Art haben 
gegenüber den Lehrern ihrer Schule die Befugniſſe des Vorge- 
ſjeßken. (RdErl. v. 26. 11. 1937 -- 1937 -- E1b 598, EI1b uſw.) 
Dienſtvorgeſeßker der Miktkkelſchullehrer iſt der Regierungs- 
präſident bzw. der Kreisſhulrakt. Nach 8 24 der Reichsdienſtſtraf- 
ordnung iſt jeder Dienſkvorgeſeßzke zu Warnungen, Verweiſen und 
voi gung von Geldbußen an die ihm nachgeordneten Beamten 
efugt. 
Dienſtherr iſt die Anſtellungsbehörde, die durc< den Leiker 
dieſer Behörde verkörpert wird. Angeſtollt wird der Mittelſc<ul- 
lchrer dur< den Bürgermeiſter oder Oberbürgermeiſter. Der 
Regierungspräſident beſtätigt die Anſtellung. („Kommentar zum 
Deutſchen Beamkengeſeß“ von Schneider, Eggerdinger, Hanke.) 
L. in B. und andere. Lohnfſkeuer bei der Rückzahlung der 
Einbehalkungsbekräge. Sie beziehen ſich auf die Ankwork in der 
vorigen Mitkkelſ<ulnummer unker G. in W. Es handelt ſich um 
den Skeuerabzug für die auf Grund der Verordnung vom 16. 6. 
1941 zurückgezahlfen Gehalksbetkräge, die vom 1. 7. 1932 bis zum 
31. 3. 1935 einbehalken worden ſind. Sie fragen, ob der .in der 
ams emmmegte atrium 
1) Antwort wird nur erteilt, wenn die laufende Quiktung über 
den Bezug der „Mittelſchule“ eingeſc<ic>t und das Porko für die 
Ankwork beigefügk wird. Die Schriftleitung. 
Die Mikkelſchule 
 
22. Oktober 1941 
 
 
 
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Das 
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] 
 
f umiik ODFER 
--) 15 DER HEIMAT 
KRIEGSWINTERHILFSWERK 1941/42 
 
 
 
Ankwork mikgeteilte Steuerabzug in Höhe von 27 v. H. für die 
zurückgezahltken Gehalksbetkräge einheitklich gilt. 
Das iſt nichk der Fall. Die Höhe des Skeuerabzuges iſt viel- 
mehr nach der Steuergruppe geſtaffelt, die auf der Lohnſteuer- 
karfe des Arbeitnehmers vermerkt iſt. Sie ergibk ſim nichk aus 
der Lohnabzugs-Tabelle und bekrägt - 
1. bei einem Arbeitnehmer, auf deſſen Lohnſteuerkarte 
Skeuergruppe I beſc<heinigk iſk .........-----b--.. 27 v.H.; 
2. bei einem Arbeitnehmer, auf deſſen Lohnſteuerkarte 
Skeuergruppe I] beſcheinigt if ..........-+--..-- 21 wv. H.; 
3. bei einem Arbeiknehmer, auf deſſen- Lohnſkeuerkarte 
Skeuergruppe I11 beſcheinigt iſk .......-...-.--.... 15 v.H.; 
4. bei einem Arbeitnehmer, auf deſſen Lohnſteuerkarte 
Skeuergruppe IV beſcheinigt iſi 
und bei Kinderermäßigung für 1 Perſon ...... 12 v.H.; 
„ „ „ „ 2 Perſonen ...... 9 v.H.; 
„ „ „ „ 83 Perſonen ...... 4,5 v. H.; 
“ “ mehr als 3 Perſonen ...... 1,5 v. H 
Im Skeuerabzug iſt der Kriegszuſc<lag eingerechnet. 
Offene Stellen 1). -- Swinemünde, Marine-Flakſchule [1; Mit- 
telſ<ullehrer für Mathemakik, Mechanik, Chemie; BWergütkung 
nach TO. A. -- Krappiß (Oberſchleſ.), Mittelſmule für Jungen 
und Mädchen; Mitkkelſ<hullehrer für Deutſ<m und Erdkunde; Mit- 
felſ<ullehrer(in) für Matkhemakik und Bioiogie oder Naturlehre; 
techn. Lehrerin für LeibeSübungen, Handarbeit und Hauswerk; 
baldige endgültige Anſtellung wird in Ausſicht geſtellt; Vewerbun- 
gen an den Bürgermeiſter. -- Oſterwieck (Harz), Mittelſchule; die 
Stelle des Mittkelſchulrekkor3 iſt zu beſeßen; Fächer: Deutſch und 
eine Fremdſprache (Engliſch oder Franzöſiſch), erw. LeibeSübungen; 
möglichſt bald; Bewerbungen bis zum 31. 10. an den Bürgermſtr. 
 
1) Zum Teil der „Schwarßſchen Vakanzen - Zeitung“ (Berlin 
SW 68, Berlag u. Buchdruckerei O. Shwarß & Co.) entnommen. 
Bücbervſchau 
- „So ward das Reich“ -- Volk und Führer -- Deukſche Ge- 
ſhGichte. Herausgegeben von Diekrih Klagges, erzählt von 
Heinrih Blume. (Verlag Moritz Dieſterweg, Frankfurt a. M. 
Band 1 176 Seiten. Kart. 1,40 RM. Band II 196 Seiten. Kart. 
1,806 RM. In einem Band: 342 Seiten. Geb. 3,20 RM.) Unter 
dem Tikel „Volk und Führer“ gibk Dietrich Klagges eine deulſche 
Geſchichte heraus, die mit dem Untkerkikel „So ward das Reich“, 
erzählt von Heinrich Blume, in zwei Bänden erſcheint. Der erſte 
Band ſtellt die Zeit bis 1648 dar, während im zweiten Band die 
Erzählung bis in die unmitkelbarſte Gegenwart fortgeführt wird 
(Abſchluß des Weſtfeldzuges 1940). Aus dem revolutkionären 
Umbruch unſerer jungen volklihen Lebensphaſe iſt dieſes Werk 
gewachſen. Im ſtürmiſ<en Marſchrhythmus unſerer gewaltigen, 
alles aufwühlenden und mit ſich forkreißenden Zeit wird hier 
eine Darſtellung der Vergangenheit unſeres Volkes geboten, die 
ſhon im Tikel zum Ausdruck bringt, wie die Jugend unſerer 
Zeit Geſchichke ſehen ſoll; das Reich --- für die Vergangenheit 
ſein Werden, für die Zukunft unſere Aufgabe. Neben das Reich 
frefen das Volk und ſeine Führer in der Vergangenheit. Den 
neuen Geiſt verraken ſchon die Überſchriften der Abſchnikke und 
Unkerabſchnikte: Deutſ<e Kaiſer führen Europa, Deutſche ge- 
winnen Raum im Oſten, Deutſche kämpfen um Lebens- und 
Glaubensfreiheit. Die meiſterhafke Darſtellung ſelbſt iſt anſchau- 
lich und lebendig und folgt der von Kumſteller begründeten Art, 
Geſchichke jugendgemäß zu erzählen. Dabei bleibt ſie nie im rein
	        

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