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Die Mittelschule - 55.1941 (55)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Mittelschule - 55.1941 (55)

Periodical

Persistent identifier:
982364040
Title:
Die Mittelschule
Subtitle:
Zeitschrift der Reichsfachschaft Mittelschule im Nationalsozialistischen Lehrerbund
Document type:
Periodical
Place of publication:
Halle, S.
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2263133-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
982364040_0055
Title:
Die Mittelschule - 55.1941
Shelfmark:
02 A 0948 ; RF 859 - 881
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1941
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 4
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Leibeserziehung in der Mädchenmittelschule
Author:
Seiß, Margarete
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0768922
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Mittelschule
  • Die Mittelschule - 55.1941 (55)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Die Leibeserziehung in der Mädchenmittelschule
  • Neugestaltung des beruflichen Schulwesens
  • Rundschau
  • Bücherschau
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15/16 (15/16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)

Full text

 
/ 
 
Jeitſhrift der Reichsfachſchaft Mittelſchule im Nationalſozialiſtiſchen Pehrerbund 
VERANTWORTLICHER SCHRIFTLEITER FRIEDRICH KIRCHERT, HALLE (SAALE), FRAUNHOFERSTRASSE 1 
 
 
 
Nummer 4 
Halle (Saale), den 26. Sebruar 1941 
Jahrgang 55 
 
Inhalt: Die Leibeserziehung in der. 
Mädchenmittelſchule. =- Neugeſtaltung des beruflichen Schulweſens. == Rundſchau. -- 
Bücherjchau. =-- Beilage „Der Mittelſchulunterricht“. 
Die Leibegerziehung in der Mäd<henmittelſchule. 
Die Grundſchule hat die Grundlagen geſchaffen, auf denen die 
Mäittelichule ihre Weiterarbeit aufbauen ſoll. Durch natürliche 
Bewegungsarten iſt die Freude an körperlicher Betätigung ge- 
weckt, auch die Grundlagen für den organkräftigen Körper ſind 
gelegt worden. Das Spielturnen war der Ausgangspunkt und der 
weſentlichſte Inhalt der bisherigen Leibeserziehung, aber auch 
ſchon. die Erziehung zur Körperrichtigen Bewegung wurde an- 
gejtrebt und planmazzig zu Übungsauygaben mit vejiummtem Zweck 
und Ziel übergegangen. Zu dem Übungsſtkoff der freien Formen 
traten im lezten Jahr der Grundſchule auch jſc<on einzelne der jo- 
genannten Ödculformen, die für eine Haltungserziehung von be- 
jonderer Bedeutung ſind. 
- Es iſt nun die Aufgabe der Mätkkelſchule, dur<g eine ſvyſjte- 
matiſche Schulung zu beſtimmten Leiſtungen in den leichkathletiſchen 
Übungen und im Turnen an den Geräten zu führen. Es iſt ſelbſt- 
verſtändlich, daß das Herausarbeiten beſtimmter Leiſtungen vorerſt 
nicyt in Frage kommt, aber ſchon in den mittleren Zahrgängen 
„wird eine zielſtrebige Arbeit zu ſchönen Erfolgen führen. Wer den 
von uns vor zwei 3ahren aufgeſtellken Lehrplan in ſeinem 2. Teil 
(11.--16. Lebensjahr) durchgearbeitet hat, wird die Erfahrung ge- 
macht haben, daß wir in der Mittelſchule die allgemein aufgeſtellten 
Forderungen, wie ſie die Leiſtungsbüc<her des DRL. und des 
BDM. aufweiſen, ſchon im 8. Schuljahr erreichen. Damit ſoll aber 
nicht geſagt ſein, daß unſere Arbeit vornehmlich dieſer Leiſtungs- 
ſteigerung dienen ſoll. Dieſe iſt nur herausgewachjen aus einer 
harmoniſchen Ausbildung, die frei ſein muß von allem Drill und 
niemals nur die einſeitige Leiſtung zum Selbſtzweck haben ſoll. 
Wir wiſſen heuke, daß die gymnaſtiſche Ausbildung gerade in 
der Mädchenerziehung von grundlegender Bedeutung iſt. Die 
Gebieke der deukſchen Gymnaſtik: das Schwingen, Springen, 
Federn, Gehen und Laufen in rhythmiſcher Geſtaltung und vor- 
nehmlich mit Muſik betrieben, ſind von unerſeßlihem Werke für 
die körperliche Bildung und Erziehung unſerer Mädchen. Wir 
ſchaffen hierbei alles, was zur Leiſtung führt: den geſ<meidigen 
Körper, der in rhykhmiſcher Ordnung die Übungsabläufe voll-- 
bringt, und durch geſteigerte Atemtätigkeit ſeine Organkraft enk- 
wickelt. Wir üben vornehmlich die federnde und ſchwingende Be- 
wegung, weil eine ſo geſtalkete körperſchulende Formungsarbeit 
am ſicherſten jede Schülerin. die ihr mögliche perſönlime Leiſtungs- 
höhe erreichen läßt. Die ſo nokwendige Schulung des Federns für 
alle Bewegungsarken, die Shwungformen in Berbindung mit 
Rumpfbewegungen und Drehungen, durc< rhythmiſche Geſtaltung 
in ihrem Ausmaße geſteigert, führen Zur Beherrſchung Des 
Körpers und bedeuken durch dieſe eine Erneuerung des Kräſte- 
verbrauhs. | 
Raſſiſc<-biologiſche . Einſichken müſſen geſchaffen werden, und 
das Wiſſen um Frauenkum und Frauenaufgaben muß au hier die 
Mäddenerziehung leiten. Die heranwachſende Frauengeneraiion 
muß wiſſen, daß ſie als zukünftiges Frauengeſ<le<ht m'kverant- 
wortlich iſt für den kulturellen und wirkſchaftlihen Aufſtieg und 
- den Willen des Bolkes. Hierzu iſt nokwendig die weſenseigenen 
Kräfke für das Volks8ganze nußbar zu machen. Wir müſſen als 
Lehrerinnen die richtigen Erkenntniſſe in unſere Unkerrichtsarbeitk 
hineintragen. Das Körpergefühl der Gegenwart kann jeder 
einzelne an ſich ſelbſt beobachken. Die Größe der Aufgabe, die der 
Führer dem Reichsſporkführer ſtellte, „ein Volk in Leibesübungen 
heranzubilden“, muß von den Erzieherinnen erkannt werden, und 
ſie müſſen ſich dieſer Aufgabe verpflichket fühlen. Die Leibes- 
übungen ſollen Leib und Seele formen; zu Muk, Selbſtbeherrſchung . 
und Tapferkeit erziehen, als Charakter- und Willensſ<ulung 
 
ſollen ſie Treue, Kameradſc<aff und Verankwortungsbewußlſein 
auslöſen. Die geformke und ſchöne Bewegung ſoll die Erlebni1s5- 
fähigkeit erhalten und ſtärken und zur Bewegungs- und Leiſtungs- 
freuve führen. "Troß der Verſchiedenheit in der ECinſteilung, die 
wir heute noM; haven, muß feſtgeſtellt werden, daß wir ganz 
allgemein eine Aujwärksentwicktung ves Niavchen- und Frauen- 
furnens in beſonderem Ausmaße haben, d. h. die allgemeine 
Leiſtungsſteigerung und das Gtreben na< einer beſtimmten 
Leiſtungshöhe iſt bei der LeibeSerziehung des weiblichen Geſchlechts 
heute vorhanden. Die Fortentwicklung, in der wir uns beſ:nden, 
zeigt ſich auf allen Gebieten der Leibeserziehung, ſei es auf dem 
Gebiete des Shwimmens, des Geräteturnens, der Leichtathletik 
oder dem großen Wettſpiel in Hand- oder Korbball -- die volle 
Leiſtungsfähigkeit der Frau muß aus ſolhem Streben heraus 
erwachſen. 
Eine körperlihe Ertüchtigung kann den kulkurellen Einfluß 
der Frau im neuen Staaksleben ſichern helfen. Es iſt Aufgabe der 
Frau, zu wachſendem Leben zu führen, erhalkende und pflegende 
Kulturarbeit zu leiſten. In der Vergangenheit war die Frau nicht 
eingeſchloſſen in den Prozeß der Leibeserziehung. Unſere Zeit, die, 
wie noch keine zuvor von der Geſinnung des ſportlichen Wienſchen 
beherrſcht wird, und faſt immer von einer leichten Spannung ge- 
prägt iſt, ſchließk das weibliche Geſchlecht ein. Die Leibeserziehung 
in der heutigen Schule kann deshalb nur von Turnlehrerinnen 
geleiſtet werden, die ſich der Größe und Schwere ihrer Erziehungs- 
aufgabe bewußt ſind und ihr mit allen ihren Kräften dienen. Es 
bedarf eines tiefen Wiſſens um die verſchiedenſten Aufgaben, die 
durch die Entwicklungsſtufen bedingt ſind. Die pädagogiſ<-metho- 
diſche Arbeit der Lehrerin muß das zielbewußte Leiſtungsbeſtreven, 
das die Willenskräfte ſteigern ſoll, zu einer gemeinſchaytsbildenden 
Arbeit werden laſſen. 
Ein ſorgſälkig aufgeſtellter Lehrplan iſt für die Mädchenſchule 
unbeding? zu fordern, ebenſo iſt eine ſorgfältige Behandlung des 
Cehrſtoffes unerläßlich. Die Leiſtkungsziele ſind in der Mädchen- 
ſchule gebunden an Lehrſtoff und Lehrverfahren. Die Körper- 
und Bewegungsformung der Grundſchule hatke ihre eigene Ge- 
ſtaltung. Jeßt, beim Übergang in die Mittelſchule und in den 
darauffolgenden mitktleren Jahrgängen, kommt die Enkwicklung zur 
Leiſtung allmählich zum Durchbruch. Wie weit es der Erzieherin 
gelingt, die Klaſſengemeinſchaft hier beiſammen zu haltken, iſt Er- 
ziehungskunſft, die neben körperlicher Veranlagung der Schülerin 
ſim auswirkt. Die nakürliche Bewegung iſt die geſchloſſene Ein- 
- heit von Form, Leiſkung und Inhalk (Körper -- Geiſt -- Seele). . 
In den unkeren Jahrgängen werden die ſeeliſchen, in den oberen 
die geiſtigen Formkräfke überwiegen, und das Ausdrucksbild der 
gleichen Bewegung wird auf den verſchiedenen Alkersſtufen ver- 
ſchieden ſein. uch auf die Forderung der Körpergemäßheit muß 
Rückſicht genommen werden, um zur biologiſc< einwandfreien 
Leiſkung zu kommen. ' 
Die Skoffau8wahl iſt mik dem Lehrplan gegeben, aber die 
Ark der unkerrichtlihen Berwendung, auf die es ebenſop ankommt, 
wird das Ausdrucksbild der Klaſſe geſtalten. Mit dem Grundſaß 
freiſ<hwingender Lebendigkeit erfolgt ein Hinüberführen in die 
bewußfe Arbeit und Schulung mik dem Ziel zur Leiſtung, dem 
Endziel unſerer Leibeserziehung. So enkhält unſer Lehrplan für 
die Mädchenmikkelſchule die abgeſchloſſene Grundausbildung mit 
ihren beſtimmten Leiſkungszielen unker Wahrung einer harmo- 
niſchen Ausbildung. Mik Rückſicht auf dieſe wird es immer nok- 
wendig ſein, beſtimmke Zielleiſſungen aufzuſtellen, die der be- 
“ſonderen Eigenarf der Mädchen entſprechen, 3. B. das Gebiet
	        

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