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Die Lehrerin in Schule und Haus - 12.1895/1896 (12)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lehrerin in Schule und Haus - 12.1895/1896 (12)

Periodical

Persistent identifier:
982364040
Title:
Die Mittelschule
Subtitle:
Zeitschrift der Reichsfachschaft Mittelschule im Nationalsozialistischen Lehrerbund
Document type:
Periodical
Place of publication:
Halle, S.
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2263133-1
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
982364040_0055
Title:
Die Mittelschule - 55.1941
Shelfmark:
02 A 0948 ; RF 859 - 881
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1941
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 7
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Hauptsschule und Mittelschulidee
Author:
Ulrich, Richard
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0768961
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Die Lehrerin in Schule und Haus
  • Die Lehrerin in Schule und Haus - 12.1895/1896 (12)
  • Titel
  • Heft 1 (1)
  • Inhalts-Verzeichnis des XII. Jahrgangs
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Die ersten Übungen in Schreiben und Lesen
  • Sechs Vorträge zur Frauenfrage von Gerok
  • "Wir bessern die Welt doch nicht"
  • Georg Anton Hochapfel
  • Wie sollen wir reisen?
  • Ein Wort über Sparsamkeit der Lehrerinnen
    Ein Wort über Sparsamkeit der Lehrerinnen
  • Aus der Mappe der Herausgeberin
  • Überschätzung
  • Gefahr
  • Mitteilungen über Ferienaufenthalte, Kurorte usw.
  • Vereinsangelegenheiten
  • Mitteilungen aus dem In- und Auslande
  • Bücherschau
  • Verschiedenes
  • Stellenvermittlung des Allgemeinen deutschen Lehrerinnenvereins
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)

Full text

658 „Wir beſſern die Welt doch nicht.“ 
 
ſtellt, legt ex das Hauptgewicht auf die, daß dem weiblihen Geſchlecht in 
Erziehung und Unterricht ſein naturgemäßer Einfluß gewährt werde. Mit 
der Gewährung dieſer Forderung werden dann alle anderen von ſelber zur 
That und Wahrheit werden. 
Was wir ſchon bei der erſten Schrift Gerok38 hervorhoben : der hohe, 
fittliche Ernſt, mit dem er die Frauenfrage behandelt, ihn finden wir in 
den vorliegenden Vorträgen, wenn möglich in noch höherem Maße. Auf 
welche Erſcheinung in der Frauenbewegung ex auch den Blick richtet, er 
verſucht auf den Grund zu dringen, er betrachtet ſie von ihren verſchiedenen 
Seiten, und ſein Bli>, ungetrübt von überlieferten Vorurteilen, lieſt klar 
den urfächlichen Zuſammenhang der einzelnen Erſcheinungen, de>t mit Frei- 
mut ihn auf, verteidigt mit Hochſinn die infolge der verkehrten Erziehung 
des weiblichen Geſchlechtes entſtandenen Shwächen und Mängel und fordert 
auf Grund eines unbeſtechlichen Gerechtigkeitsſinnes Herſtellung der natür- 
lichen Rechte der Frau --- gleiches Recht für Mann und Frau, wie gleiches 
ſittliches Maß für Mann und Frau, gleiche Zucht und gleiche Ehre für 
Mann und Frau! „Und dann neue Zucht und neue Ehre für die Menſch- 
heit durch Mann und Frau zuſammen.“ --- Wir gratulieren den ſchwäbiſchen 
Frauen im allgemeinen und den ſchwäbiſchen Lehrerinnen im beſonderen 
zu einem jol<en Anwalt ihrer gerechten Sache! 
M. Loeper-Houſſelle. 
wum eue wonnen Loo 
„Wir beſſern die Welt doch nicht,“ 
„Wir beſſern die Welt doch nicht,“ das iſt ein Wort, das man heut- 
zutage oft hört. Um den Sinn dieſes Wortes zu erfaſſen, iſt man nicht 
erſt gezwungen, der Geſchichte ſeiner Entſtehung nachzuſorſchen. Auch hat 
e3 keinen Doppelſiun, etwa eimen oſſenbaren und einen verſteckten, ſondern 
ſeine Bedeutung liegt offen zu Tage. (Es will ſagen, daß der Einzelne 
nichts vermag gegen den Lauf der Welt, gegen die Schäden der Zeit. In- 
ſofern enthält das Wort eine Wahrheit, auf die ich ſpäter zurückkomme. 
Das Wort wird aber entſchieden im verſchiedener Abſicht geſagt und 
erhält dadurch einen beſonderen Charakter, ſowie es zugleich die Geſinnung 
deſſen, der ſich desſelben bedient, offenbart. Wird es von irgend jemand 
einem andern geſagt, ſo erſcheint es ſchon in einem zwiefachen Sinne. 
Entweder ſvll es ein Wort des Troſtes ſein, ſoll den, der unausgeſeßzt auf 
dem ihm angewieſenen Poſten ſeine Pflicht erfüllt, ohne Erfolg zu ſehen, 
und nun verzagen will, aufrichten; ſoll ihn ermuntern, das Leben nicht ſv 
ſ<wer zu nehmen. Daß es in Wahrheit nicht geeignet iſt, einem ernſten 
Menſchen ein Troſt zu ſein, liegt auf dex Hand. Dennoch hat es in dieſem 
Sinne eine gewiſſe Berechtigung : es rettet vor völliger Verzweiflung, ſchafft 
allerdings müde Reſignation -- aber es ſtrömt keine weitere Kraft aus zu 
weiterer treuer Pflichterfüllung. 
E38 wird ferner in Bezug auf andere angewandt als Wort des Tadels 
und geringſchäßenden Spottes. Es iſt der natürliche Lauf der Dinge, daß 
ein Menſch, der ein ſtark ausgeprägtes Gefühl für Pflicht, Wahrheit und 
Gerechtigkeit beſikt, vielfac den Menſ<en unbequem wird, und in unan=- 
genehme Konflikte mit ihnen gerät. Sowohl Wohlmeinende wie Übel-
	        

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