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Pädagogische Reform - 21.1897 (21)

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Bibliographic data

fullscreen: Pädagogische Reform - 21.1897 (21)

Periodical

Persistent identifier:
985714638
Title:
Pädagogische Reform
Subtitle:
zugl. Zeitschrift der Hamburger Lehrmittelausstellung
Document type:
Periodical
Publisher:
Verl. d. Pädagog. Reform
Place of publication:
Hamburg
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2387668-2
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
985714638_0021
Title:
Pädagogische Reform - 21.1897
Shelfmark:
02 A 1115
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1897
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 17
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Eine Forderung
Author:
Herding, J. F.
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0754929
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Pädagogische Reform
  • Pädagogische Reform - 21.1897 (21)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Eine Forderung
  • Der naturgeschichtkiche Unterricht nach dem neuen Lehrplan
  • Feuilleton
  • Mitteilungen
  • Mitteilungen
  • Aus Hamburg
  • Anzeigen
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

“er 
 
lerausgegeben 
 
Pw 
Diese Zeitung erscheint jeden Mittwoch; 
gie ist durch alle Buchhandlungen und durch 
die Post (Kat. Nr. 4358) zu beziehen. 
In Hamburg-Altona nimmt auch der Verlag 
Abonnements entgegen. 
? -- ' ? 
XXI. Jahrgang. 
Hierzu eine Beilage. 
 
 
 
 
 
 
 
Hamburgische Schulsynode. 
WahlverSsammiung 
am Mittwoch, den 28. Aprit 1897, 
5-8 Uhr abends, 
im Musiksaale des Lehrerinnen-Seminars, 
Neust. Fuhlentwiete 82. 
Auf Grund des S5 6 des Unterrichts- 
Gesetzes vom 11. November 1870 Sind zu 
wählen : ' 
1) Für den ausscheidenden Herrn Direk- 
tor Professor Dr. Reinmüller im die Schul- 
kommisSion des 4. Bezirkes : 
ein Prirat-SchulvorsStelher. 
(Wählbar Sind die Herren Oberlehrer 
TI. EF. CC. Hoffmann und Privat-Schaul- 
vorsteher EF. R, Krüger.) 
2) Für den verstorbenen Herrn E. F. D. 
Müller in die Schulkommisgion des 10U. Be- 
zirkes : 
ein Privat-Schutvor'steher,. 
(Wählbar ist Herr Vorsteher H. J. Tonn.) 
 
 
Eine Forderung. 
Wenn der junge Lehrer nach , glücklich 
bestandenem Examen aus dem Seminar in 
die Schule tritt, 80 eilt er, alle die Lehren 
zur Anwendung zu bringen, die ihm die 
Pädagogik warm ans Herz gelegt hat. „Un- 
terrichte anschaulich!“ wie oft ist ihm dieges 
Wort gepredigt worden, und heilig hat er 
Sich das Versprechen gegeben, darnach zu 
handeln. Mit Seinem Abgangszeugnis, das 
ibm die Befähigung zuspricht, in allen Fächern 
unterrichten zu können, tritt er vor Seinen 
Hauptlehrer. Ihm wird eine Klasse zuerteilt, 
und daneben erhält er einige Stunden in an- 
deren Klassen. Da will es der Zufall: +er 
muß den Unterricht in der Chemie in Kl. I 
übernehmen, Gern und freudig geht er daran, 
iSt ibm doch auf Grund Seines WiSsSens eine 
Eins in diesem Fachbe geworden. „Unter- 
richte anschaulich“, wie will er diesen Grund- 
' Satz zur Anwendung bringen! I1st ihm doch 
gerade in der Chemie Gelegenheit gegeben, 
Stets von der Anschauung auszugeben. Alle 
Wahrheiten, welche die Kinder erkennen 
Solen, können an der Hand des Experiments 
entwickelt und erläutert werden. Ja, an der 
'18t vorhanden, 
 
zu. Ä. a en vo wes Ci RIE 
gogigche Reform. 
 
vom Vorstande der Garanten der „Pädagogischen Reform“, 
Verantwortlicher Redakteur: Justus FiScher, 
Hamburg-Barmbeck, Heitmannstr. 4. 
Verlag und Expedition: Harro Köhncke, 
Hamburg-Eimsbüttel, Marktplatz 2 
Commissionar in Leipzig: H. HaesSel. 
Hamburg, Mittwoch, den 28. April 1897. 
liegt aber 
Das Wissen 
Hand des Experimentes! Hier 
auch der Stein des Anstoßes. 
er hat es vom Seminar mit- 
gebracht und kann es an der Hand von 
Büchern leicht vervollständigen ; aber wo 1st 
das Können? -- Nicht ein einziges Mal 1st 
Ihm Gelegenheit geworden zu experimentieren. 
und nun Soll er es vor der Klasse. Aller- 
dings hat er die Experimente im Seminar 
gesehen, aber Sehen und Selbst machen ist 
ein großer Unterschied. Ein Lehrling, der 
drei Jahre einem Schuhmachermeister nur 
zuSehen würde, möchte ein Prachtstück von 
Schuhwerk fabrizieren. --- Was anfangen ? 
Entweder der Lehrer läßt das Experiment 
lieber fort, weil Seine Unkenntnis auf diesem 
Gebiet eine Gefahr für die Schüler und für 
die eigene Person ist. oder er führt in Seinem 
Idealismus trotz Seiner Unkenntnis die Ex- 
perimente doch aus, um nicht gegen den 
Grundsatz der Anschaulichkeit zu verstoßen. 
Im ersten Fall wird der Unterricht ein bloßes 
Wortwissen vermitteln und niemals bleibende 
Früchte tragen ; es ist Schade um die Schöne 
Zeit, die vergeudet wird. Im zweiten Fall 
befinden Sich das Leben der Schüler und das 
des Lehrers in dauernder (zefar; das Expe- 
rimentieren ist ein Spielen mit dem Feuer 
in der Nähe eines PulverfasSes. Hundertmal 
gehen die Versuche gut; aber ein einziges 
Mißlingen, eine einzige Explosion, welches 
Unheil kann daraus entstehen! Und gerade, 
wenn die Experimente anfangs gelingen, 
Steigert Sich der Mut des Lehrers. Aus Er- 
fahrung weiß ich, daß gerade Solche Leute 
Sich an Experimente wagen, die Selbst von 
den geübtesten Chemikern ungern und vor 
Schülern niemals ausgeführt werden. 
Aber gelbst, wenn der Betreffende bei ganz 
einfachen VerSuchen bleibt, wie groß ist die 
Gefahr, zumal Sie ihm in den meisten Fällen 
unbekannt Sein wird! Wie häufig ist bei Dar- 
Stellung des Wasserstoffs eine Explosion ein- 
getreten und weshalb? Nur weil dem Betreffen- 
den niemals eine UnterweiSsung auf diesgem 
Gebiete zuteil geworden ist. Ein anderes 
Beispiel: Die Schwermetalloxyde lassen Sich 
durch starke Bagen, wie Kali, Natron oder 
Ammoniak ausfällen; Versuche, die Jeder 
ausführen kann, ohne daß dabei von einer 
Gefahr zu reden wäre. Aber wehe, wenn der 
Betreffende auch aus Silbergalzen das Oxyd 
durch Ammoniak ausfällen wollte. Die ent- 
Stehende Verbindung wäre Knallsüber, eine 
Substanz, die an Gefährlichkeit Selbst Dyna- 
 
k 4 
 
Abonnementspreis M 1,50 pr. Quartal 
Inzerate (pro Petitzeile 20 3) nehmen alle 
Annoncen-Expeditionen und der Verleger 
entgegen. Für größere Aufträge Steht ein 
Ingertionstarif zu Diensten. 
Beilagen werden je nach Umfang berechnet. 
d dr 
Y | f 
NP. 17. 
 
 
 
mit übertrifft. Und Sehen wir auch von 
diesem ab, wieviele Gase giebt es, deren Ent- 
wicklung der Geübte getrost in der Schule 
vornehmen darf. während Sie von einem Un- 
geübten dargestellt die Gesundheit der Kinder 
Schwer Schädigen. 
An keinem andern Orte erlaubt der Staat 
dem Unkundigen die Ausführung von Arbei- 
ten, durch welche eine Gefährdung der Ge- 
Sundheit der Mitmenschen herbeigeführt wer- 
den könnte. Nur der beeidigte Gasfitter darf 
die Gasleitung reparieren und anlegen, nur 
der geprüfte Apotheker Rezepte Schreiben, 
nur der geprüfte Heizer den Dampfkessel be- 
dienen. Hier jedoch Stehen wir vor der That- 
Sache, daß in der Schule auch der des Ex- 
perimentierens Unkundige Versuche anstellen 
darf, Ja anstellen muss, wenn er Seine Pflicht 
erfüßen will. die in hohem Maße geeignet 
Sind, die Gesundheit, das Leben der ihm an- 
vertrauten Kinder zu gefährden. . 
Man könnte mir entgegenhalten, daß in 
ungerer Gewerbeschule Experimentalkurse ein- 
gerichtet Sind. die Jeder Lehrer unentgeltlich 
besuchen darf. Das kann jedoch nicht genügen. 
Erstlich wurde der Besuch dieser Kurse früher 
dem SeminariSten nur ganz auSnahmsWweiSe 
geStattet (weiß nicht, ob's anders worden in 
dieser neuen Zeit), zweitens fehlt der Raum, 
der Schon Jetzt den Anforderungen nicht 
genügt. und drittens faßt der Lehrplan der 
Gewerbeschule vieles. was der Lehrer nicht 
nötig hat. dagegen fehlt eigentlich das, was 
ihm nötig ist. Der Experimentalkursus der 
Gewerbeschule umschließt die AnalYsis. quali- 
tative und quantitative. Allerdings ist Herr 
Dr. Glinzer Sehr zuvorkommend und gestattet 
den Geübteren die Anstellung von Syntheti- 
Schen Verguchen, auf die es für den Lehrer 
eigentlich ankommt. In die Lage, in der 
Schule eine Analysis anzustellen, kommt der 
Lehrer kaum, dagegen Soll er die Entstehung 
und Umwandlung der chemischen Stoffe zei- 
gen, alles Sachen, die zumeist in die synthe- 
tiSche Chemie gehören. Aus diegen Gründen 
kann die Gewerbeschule hier nicht in Be- 
tracht kommen. Mag der Lehrer, der auf 
diezew Gebiete weiter arbeiten will, die 
Kurse .beSuchen, für ihn können dieselben 
reichen Segen bringen. 
Was 1ist nun aber von Jedem Lehrer zu 
verlangen, der befähigt Sein Soll, in der 
Chemie zu unterrichten? Er muß imstande 
Sein, die Substanzen, mit denen er zu thun 
bat, erkennen zu können, und er muß die
	        

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