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Pädagogische Reform - 22.1898 (22)

Access restriction

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Bibliographic data

fullscreen: Pädagogische Reform - 22.1898 (22)

Periodical

Persistent identifier:
985714638
Title:
Pädagogische Reform
Subtitle:
zugl. Zeitschrift der Hamburger Lehrmittelausstellung
Document type:
Periodical
Publisher:
Verl. d. Pädagog. Reform
Place of publication:
Hamburg
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2387668-2
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
985714638_0022
Title:
Pädagogische Reform - 22.1898
Shelfmark:
02 A 1115
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1898
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 24
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Die Deutsche Lehrerversammlung in Breslau
Author:
Fischer, Justus
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0758813
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Pädagogische Reform
  • Pädagogische Reform - 22.1898 (22)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Die Deutsche Lehrerversammlung in Breslau
  • Ist die Einführung des fakultativen Unterrichts im Englischen für unsere Mädchenvolksschulen erstrebenswert?
  • Mitteilungen
  • Anzeigen
  • Lehrervereinigung zur Pflege der künstlerischen Bildung
  • Mitteilungen
  • Anzeigen
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)

Full text

 
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Zugleich Organ der „Lehrervereinigung für die Pflege der künstlerischen Bildung“. 
Herausgegeben vom Vorstande der Garanten der „Pädagogischen Reform“. 
 
| 4 
Diese Zeitung erscheint jeden Mittwoch; 
Sie ist durch alle Buchhandlungen und durch 
die Post (Kat. Nr. 4358) zu beziehen. 
In Hamburg-Altona nimmt auch der Verlag 
Abonnements entgegen. 
 
 
 
XXII. Jahrgang. 
Hierzu eine Beilage, 
 
 
An ungere Leser. 
Alle LeSer und Legerinnen der „Päd. 
Ref.“ bitte ich, ihnen bekannte Wirte, Förster, 
Lehrer usSw., die als Wirte für Sommer- 
friSchler zu empfehlen Sind, auf den An- 
noncenteil d. Bl. aufmerksam zu machen, 
oder mir deren Adresse mitzuteilen. Probe- 
nummern und Insertionstarife Stehen gern 
zur Verfügung. Ferner bitte ich alle Freunde 
unsrer Zeitung, auch die Geschäfte, in denen 
Sie zu kaufen pflegen, auf unsern AnnonCcen- 
teil hinzuweisen. Manchem InSerenten dürfte 
gerade jetzt mit RücksSicht auf die bevor- 
Stehende ReiSeSaison (Ferien) der Lehrer 
und Lehrerinnen durch einen Solchen Hin- 
weis ein Dienst erwiesen werden. 
- Harro Köhncke. 
 
 
Die Deutsche LehrerverSamm- 
lung: in Breglau. 
Reichlich 4000 Lehrer und Schulfreunde 
waren in der Pfingstwoche der alten 
Wratislavia, der Hüterin des Deutschtums im 
fernen Osten, versammelt, 43 Verbände waren 
durch 270 Delegierte vertreten. Yon Nord 
und Süd. von Ost und West, aus Nah und 
Fern waren sie herbeigeströmt, die Jünger 
Pestalozzis. Bot doch gerade die diesjährige 
Versammlung ihnen Gelegenheit, zu bekun- 
den, ob noch der Geist des Aitmeisters, der 
Geist der Liebe zu den Armen und Klenden 
im Volke, in ihneu lebendig sei. Und daß 
wir's nur gleich verraten, die Breslauer Tage 
baben den Beweis gebracht, daß der Geist 
Pestalozzis durch die Reaktion noch nicht 
erstickt iSt; es Scheint vielmehr, als ob er 
gerade Jetzt Sich mächtiger denn Je zu regen 
beginne. Über der Breslauer Versammlung 
wehte ein 80 frischer und freier Hauch, wie 
Ihn Selten eine frühere Versammlung ver- 
Spüren ließ, vamentlich nicht in den letzten 
Jahren. 
Zum Prägidenten der Versammlung wurde 
von den Delegierten Herr Zalben-Hamburg 
gewählt, der denn anch mit der ihm eigenen 
parlamentarischen Gewandtheit die Versamm- 
lung leitete. Sie wurde in üblicher Weise 
mit einem Begrüßungsabende eingeleitet. 
in 
der Versammlung 
 
Verantwortlicher Redakteur: Justus Fischer, 
Hamburg-Barmbeck, Heitmannstr. 4. 
Verlag und Expedition: Harro Köhncke, 
Hamburg-Eimsbüttel, Marktplatz 2. 
CommisSionar in Leipzig: H. HaesSel. 
Schubert-Augsburg entbot in zündenden Wor- 
ten der Deutschen Lehrerversammlung den 
Gruß der bayerischen Kollegen. Sebr 1öb- 
lich! 
Gruß und Handschlag erhalten haben, dürfte 
endlich für die Bayern die Zeit gekommen | 
Sein, Sich dem Deutschen Lehrerverein anzu- 
Schließen. Das ist besser denn Gruß und 
Handschlag. Ein Kollege Fischer aus Ober- 
öSterreich überbrachte die Grüße der deutsch- - 
öSterreichiSchen Lehrerschaſft: Seine Scharfen, 
derb-österreichiSschen Worte fanden lebhaften 
Wiederhall in den Herzen der Versammelten. 
Mannheim war die einzige Stadt des deut- 
Schen Reiches, die durch einen Abgesandten 
den Gruß der Stadt- 
behörden entbieten ließ]. Wenn Sodann noch 
am Begrüßungsabendge idr - Liegnitz Sich 
in langer Rede über das Lehrerheim erging, 
SO mag ein Solches Yerfahren in Ansehung 
des Umstandes, daß noch ein Defizit von 
reichlich 90.000 4X zu decken ist, zwar er- 
klärlich erscheinen, ist aber trotzdem nicht 
geeignet für eine Begrüßung, noch dazu wenn 
man die Sache 80 breit tritt wie hier geschah. 
Wir werden noch an anderer Stelle auf die 
LehrerheimsSache zurückkommen, 
Der erste Yersammlungstag wurde mit 
den obligaten Begrüßungen eingeleitet; wir 
erwähnen hier nur die des ProvinzialSchulrats 
Dr. Wätzold und des Rektors der Breslauer 
Universgität Dr. Förster. Ersterer wies hin 
auf die Bestrebungen Friedrichs des Gr. für 
Schule und Lehrer, auf die nationale Er- 
hebung, die in Schlesien durch den Aufruf 
„An mein Volk“ ihren Anfang genommen 
habe und Schloß mit den Worten: „Diese 
Tage, in denen Sie große Fragen behandeln, 
werden nicht ohne Kampf Sein, und das ist 
gut. Aber 80 hart der Kampf auch aus- 
brechen möge, wir fühlen uns alle einig in 
den Zielen, dem Vaterlande eine Jugend, ein 
Geschlecht heranzubilden, welches der 
kunft würdig ist, 
Aber nachdem wir nun Schon 80 oft 
Hamburg, Mittwoch, den 15. Juni 1898. 
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Köpfen, mit frommen und warmen Herzen ' 
und mit festem und freiem Sinn.“ 
treter der Univergität wies 
Der Ver- : 
in Seinem Will- : 
kommengruße hin auf das Verhältnis und : 
die innige Wechgelwirkung zwisSchen Schule 
und ÜUniversität. Die größten Geister hätten 
allezeit anerkannt, daß Sie zu unausglögch- 
lichem Danke denen verpflichtet Seien, von 
denen Sie die ersten Schritte auf der Bahn 
des geistigen Lebens geführt Seien, Unsgeres 
' auf die Zuhörer. nicht 
Zu- 
ein Geschlecht mit hellen . 
k 4 
 
Abonnementspr2is 4 1,50 pr. Quartal 
Inzerate (pro Petitzeile 20 44) nehmen alle 
Annoncen-Expeditionen und der Verleger 
entgegen. Für größere Aufträge Steht ein 
Insertionstarif zu Diensten. 
Beilagen werden je nach Umfang berechnet. 
/ f 
ZU. 24, 
 
dü 
 
 
WisSens geSchah es zum ersten Male, daß 
eine Hochschule die deutschen Lehrer be- 
grüßte. 
Sodann hielt Herr Oberlehrer Gärtner- 
Mänchen die Festrede zur fünfzigjährigen 
Jubelfeier der Deutschen Lehrerversammltung. 
Herr Gärtner. eine vornehm - Stattliche Er- 
Scheinung, zeichnete in Fformrollendeter. 
Schwungvoller Rede. die eines gewissen Frei- 
mutes nicht entbehrte, die Bedeutung der 
Versammlung für die Einigkeit und Hebung 
des Lehrerstandes und die Würdigung der 
Volksschule. Er gab einen Überblick über 
das KEntstehen und Wachsen und die Ziele 
der Versammlung und gedachte der toten 
und lebenden Männer. die in erster Reihe 
gestanden. Redner wurde häufig von Beifall 
unterbrochen, Lameatlich 35, wo er es für 
notwendig erachtete, die religiöSe und pa- 
triotische Gesinnung der Lehrerschaft zu be- 
tonen. Es gehört eben zu den Gepflogen- 
heiten der deutschen Lehrer, bei Erwähnung 
der Religion und des Patriotismus ostentativ 
Beifall zu Spenden. 
Nunmehr gelangte das Verbandsthema : 
„In welcher Richtung und in welchem Um- 
fange wird die Jugenderziehung durch ge- 
werbliche und landwirtschaftliche Kinderarbeit 
geschädigt?“ zur Verhandlung. 
Referent für dieses Thema war Lehrer 
Fechner-Berlin. und wahrlich. einen besseren 
Reterenten hätte der geschäftsführende Aus- 
Schuß Schwerlich finden können. Kollege 
Fechner, eine äußerst SYmpatbiSche ErsSchei- 
nung mit durchgeistigtem Antlitz, rubig-Sicher 
in Seinen Bewegungen. entledigte Sich Seiner 
Schwiernigen Aufgabe mit meisterhaftem Ge- 
Schicke. Der Yortrag, in Bezug auf Sprache, 
Aufbau und Gedankeninbalt in gleichem Grade 
vollendet, dabei mit Wärme und Überzeu- 
gung frei vorgetragen, konnte Seine Wirkung 
verfehlen, Obgleich 
diverse Begrüßungsreden und der Festvortrag 
vorangegangen waren, lauschte man doch 
dem Redner mit atemloser Spannung bis an 
den Schluß Seines Vortrages. Der Referent, 
der das trockene Zahlenmaterial mit Geschick 
zu verwerten verstand, beleuchtete Scharf die 
in der kapitalistisSchen Produktion begründeten 
Ursachen der erwerbsthätigen Kinderarbeit. 
Mit Spannung Sahen wir der Debatte ent- 
gegen; hatten doch die Kinzelvereine, mit 
Ausnahme von Hamburg, Berlin und Posen, 
bei ihren Beratungen über die Kinderarbeit
	        

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