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Allgemeine Schulzeitung - 15.1838 (15)

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Schulzeitung - 15.1838 (15)

Periodical

Persistent identifier:
985843438
Title:
Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen
Document type:
Periodical
Publisher:
Weidmann
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2389576-7
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
985843438_0002
Title:
Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen - 1860
Shelfmark:
02 A 1811
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1860
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 1
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Pensionsbeitrag der Lehrer an höheren Unterrichts-Anstalten von den zu ihrer Besoldung gehörenden Emolumenten
Subtitle:
[II. Gymnasien und Realschulen]
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0854758
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Schulzeitung
  • Allgemeine Schulzeitung - 15.1838 (15)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
    Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Was geschieht gegenwärtig für die Blinden?
  • Geschichte des Blinden - Unterrichts und der den Blinden gewidmeten Institute in Deutschland sammt Nachrichten von Blinden - Anstalten in anderen Ländern
  • Kurze Anzeigen
  • Schulchronik und Miscellen
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)
  • Heft 40 (40)
  • Heft 41 (41)
  • Heft 42 (42)
  • Heft 43 (43)
  • Heft 44 (44)
  • Heft 45 (45)
  • Heft 46 (46)
  • Heft 47 (47)
  • Heft 48 (48)
  • Heft 49 (49)
  • Heft 50 (50)
  • Heft 51 (51)
  • Heft 52 (52)
  • Heft 53 (53)
  • Heft 54 (54)
  • Heft 55 (55)
  • Heft 56 (56)
  • Heft 57 (57)
  • Heft 58 (58)
  • Heft 59 (59)
  • Heft 60 (60)
  • Heft 61 (61)
  • Heft 62 (62)
  • Heft 63 (63)
  • Heft 64 (64)
  • Heft 65 (65)
  • Heft 66 (66)
  • Heft 67 (67)
  • Heft 68 (68)
  • Heft 69 (69)
  • Heft 70 (70)
  • Heft 71 (71)
  • Heft 72 (72)
  • Heft 73 (73)
  • Heft 74 (74)
  • Heft 75 (75)
  • Heft 76 (76)
  • Heft 77 (77)
  • Heft 78 (78)
  • Heft 79 (79)
  • Heft 80 (80)
  • Heft 81 (81)
  • Heft 82 (82)
  • Heft 83 (83)
  • Heft 84 (84)
  • Heft 85 (85)
  • Heft 86 (86)
  • Heft 87 (87)
  • Heft 88 (88)
  • Heft 89 (89)
  • Heft 90 (90)
  • Heft 91 (91)
  • Heft 92 (92)
  • Heft 93 (93)
  • Heft 94 (94)
  • Heft 95 (95)
  • Heft 96 (96)
  • Heft 97 (97)
  • Heft 98 (98)
  • Heft 99 (99)
  • Heft 100 (100)
  • Heft 101 (101)
  • Heft 102 (102)
  • Heft 103 (103)
  • Heft 104 (104)
  • Heft 105 (105)
  • Heft 106 (106)
  • Heft 107 (107)
  • Heft 108 (108)
  • Heft 109 (109)
  • Heft 110 (110)
  • Heft 111 (111)
  • Heft 112 (112)
  • Heft 113 (113)
  • Heft 114 (114)
  • Heft 115 (115)
  • Heft 116 (116)
  • Heft 117 (117)
  • Heft 118 (118)
  • Heft 119 (119)
  • Heft 120 (120)
  • Heft 121 (121)
  • Heft 122 (122)
  • Heft 123 (123)
  • Heft 124 (124)
  • Heft 125 (125)
  • Heft 126 (126)
  • Heft 127 (127)
  • Heft 128 (128)
  • Heft 129 (129)
  • Heft 130 (130)
  • Heft 131 (131)
  • Heft 132 (132)
  • Heft 133 (133)
  • Heft 134 (134)
  • Heft 135 (135)
  • Heft 136 (136)
  • Heft 137 (137)
  • Heft 138 (138)
  • Heft 139 (139)
  • Heft 140 (140)
  • Heft 141 (141)
  • Heft 142 (142)
  • Heft 143 (143)
  • Heft 144 (144)
  • Heft 145 (145)
  • Heft 146 (146)
  • Heft 147 (147)
  • Heft 148 (148)
  • Heft 149 (149)
  • Heft 150 (150)
  • Heft 151 (151)
  • Heft 152 (152)
  • Heft 153 (153)
  • Heft 154 (154)
  • Heft 155 (155)
  • Heft 156 (156)
  • Heft 157 (157)
  • Heft 158 (158)
  • Heft 159 (159)
  • Heft 160 (160)
  • Heft 161 (161)
  • Heft 162 (162)
  • Heft 163 (163)
  • Heft 164 (164)
  • Heft 165 (165)
  • Heft 166 (166)
  • Heft 167 (167)
  • Heft 168 (168)
  • Heft 169 (169)
  • Heft 170 (170)
  • Heft 171 (171)
  • Heft 172 (172)
  • Heft 173 (173)
  • Heft 174 (174)
  • Heft 175 (175)
  • Heft 176 (176)
  • Heft 177 (177)
  • Heft 178 (178)
  • Heft 179 (179)
  • Heft 180 (180)
  • Heft 181 (181)
  • Heft 182 (182)
  • Heft 183 (183)
  • Heft 184 (184)
  • Heft 185 (185)
  • Heft 186 (186)
  • Heft 187 (187)
  • Heft 188 (188)
  • Heft 189 (189)
  • Heft 190 (190)
  • Heft 191 (191)
  • Heft 192 (192)
  • Heft 193 (193)
  • Heft 194 (194)
  • Heft 195 (195)
  • Heft 196 (196)
  • Heft 197 (197)
  • Heft 198 (198)
  • Heft 199 (199)
  • Heft 200 (200)
  • Heft 201 (201)
  • Heft 202 (202)
  • Heft 203 (203)
  • Heft 204 (204)
  • Heft 205 (205)

Full text

243 
dieſe zu gewähren und dann , Blinden, die in ihrer Kindheit 
in feine Anſtalt kamen , Unterricht in den Handarbeiten zu 
ertheilen. In Stuttgart beſteht eine kleine Privatanſtalt, 
ebenfalls durch die Gnade des Königs unterſtüßt unter dem 
Lehrer Wagner. 
In Baden waren es ein edler Fürſt und ein edler Geiſt- 
licher , welche die Bemühungen des für Blindenbildung begei- 
ſterten Franz Müller auf das thätigſie förderten , nämlich der 
Fürſt von Fürſtenberg und der Biſchof v. Weſſenberg. Die 
dadurch in*s Leben gerufene Anſtalt beſteht auf Koſten des 
Staates in Bruchſal und ſol nach Freiburg verlegt werden. 
'In Braunſchweig waren es die Bemühungen des wür- 
digen D. Lachmann , durH welche, unterſtüßt von dem Her- 
z0ge, eine Blindenanſtalt für Blinde zu Stande kam. Außer- 
dem war es hauptſächlich der Gründer des Taubſtummenitnſtt- 
tutes in Braunſchweig, Rath Seebode und ſeine edle Ge- 
mahlin , welche das Gelingen dieſer Anſtalt beförderten. Seit 
1334 iſt ſie Staatsanſtalt. 
In Weimar beſteht ein kleines Inſtitut, verbunden mit 
dem Schullehrerſeminare , in welcgem jedoch Knie nur Cine 
Blinde vorfand. : 
Von den freien Städten Deutſchlands hat unſeres 
Wiſſens nur Hamburg für ſeine Blinden geſorgt» Es beſteht 
daſelbſt durch freiwillige Beiträge eine Blindenanſtalt ſeit 1530. 
: Auch andere Welttheile ſind nicht ohne Anſtalten zur Er 
leichterung des Schickſales der Blinden, 
vereinigten Staaten Nordamerikas, deren europäiſche Bevol- 
kerung mit der europäiſchen Civiliſation auch) ſolche Anſtalten 
der Wobhlthärigkeit in die neue Welt überpflanzte, Es beſte- 
ben dort Bildungsanſtalten für Blinde in Philadelphia 
und Boſton. 
In Japan werden die Blinden als Träger der Volks- 
geſchichte benußt, indem dieſelbe ihrem Gedächtniſſe eingeprägt 
wird; auch beſorgen ſie daſelbſt ausſchließlih die Muſik bei 
den Schauſpielen. In der Bucharei befinden ſi) um eine 
Moſchee eine Menge von einzelnen Zellen für Blinde, welche 
daſelbſt auf öffentliche Koſten verſorgt werden, 
In Afrika endlich ſoll ſich ein großes Dorf befinden , 
das , mit Ausnahme einiger Sehenden , Vorgeſeßten , nur von 
Zliinden bewohnt werde, die da ein abgeſondertes und ruhiges 
Leben führen. Soweit man die WVorhältniſſe der afrikaniſchen 
Volkstämme kennt ,'geben ſie Grund genug zur Bezweiflung 
dieſer Nachricht; wohl möglich , daß ſie daraus entſtand , daß 
irgend ein Reiſender mehrere Blinde an einem Orte bemerkte, 
ein Fall , der in Afrika nicht ſelten ſein kann , da das doyr- 
rige Klima , der feine Sand und die Sonnenhiße viel zur 
Erblindung beitragen. | 
Ueberſchauen wir, was gegenwärtig für die Blinden ge- 
ſchieht , ſo finden wir 
1) Mehrere Vereine mit dem edlen Zwecke , Augenfran- 
Fen und Erblindeten zur Heilung zu helfen. Wenn gleich 
Jenner's glückliche und folgenreiche Entdeckung durch Entfer- 
nung der Blatternpeſt die Zahl der Blinden bedeutend ver- 
mindert hat , ſo gibr es do) der Urſachen noc: viele, welche 
die Blindheit herbeiführen könne, und wir wünſchen darum 
jedem Lande einen ſo wohlthätigen Werein. 
2) Von den oben aufgeführten 33 Blindenanſtalten ſind 
17 der Bildung blinder Kinder gewidmet, die 16 anderen 
aber theils Beſchäfftigungs - , theils Verſorgungsanſtalten für 
erwachſene Blinde. 
So ohnedieß die - 
„bei der Anleitung zur Buchſtabenkenntniß nothwendig. 
244 
Wir werden eine jede dieſer zwei Arten von Blindeninſt- 
tuten beſonders beſprechen , um dadurch , ſoviel an uns iſt, 
zur zwedmäßigen Sorge für unſere , des Geſichtes beraubten 
Mitmenſchen beizutragen. Man kann nämlich Knie's Reiſe- 
beſchreibung nicht leſen, ohne zu geſtehen, daß die Sehenden 
über das, was zum Wohle der Blinden gehört, ſelbſt zum 
Theils noch im Dunkeln ſind, ſowie ohne dieſe noc) in keinem 
Lande auf eine alle Blinden desſeliben umfaſſende Art für ſie 
geſorgt iſt. Was für ſie bis jetzt geſchieht, ſind vereinzelte 
Beſtrebungen , die aber der Anerkennung werth ſind , aber den 
Wunſch übrig laſſen , daß , was einzelnen wenigen Blinden 
zu Theil wird ,/ auf alle ausgedehnt werden möchte; ja, es 
geſchieht, England ausgenommen, für die Blinden weniger , 
als für die Taubſtummen, und doch iſt die Hülfe für ſie 
ebenſo wünſchenswerth und überdieß weit leichter. 
V. A. Jäger. 
Kaman 
Geſchichte des Blinden - Unterrichts und der den Blin- 
den gewidmeten Juſtitute in Deutſchland ſammt 
Tachrichten von Blinden - Anſtalten in anderen Län- 
dern von Johann Wilhelm Klein. 
(Beſ<luß.) 
Auf den Religionsunterricht läßt der Verf. ſeine Bemer- 
fungen über das Leſen und Schreiben folgen, wobei er 
von den verſchiedenen fühlbaren Schriften ſpricht. Wir kön- 
nen es nicht billigen , wenn in manchen Anſtalten eine andere 
Schrift zum Leſen und eine andere zum Aufſeßen der eigenen 
Gedanken oder zum Schreiben, wenn man es ſo nennen will, 
gebraucht wird. „Alles ſo einfa< als möglich“ iſt unſer 
Grundſatz , beſonders beim Blindenunterrichte , daher wir ihn 
nicht zwei- oder gar dreierlei Schriften lehren, ſondern uns 
mit der durchſtom<enen Hochſchrift begnügen , welche Klein er- 
funden hat und mit Rechr als ein ſehr wichtiges Förderungs- 
mittel des Blindenunterrichtes anſiehr. Was den Unterricht im 
Schreiben mit gewöhnlicher Schrift betrifft , ſo erſcheint er, 
von welcher Seite man ihn betrachten will, als unnüß, und 
die darauf verwandte Zeit und Mühe als verſchleudert. Das- 
gegen muß das Gedächtntß des Blinden um ſo mehr geübt 
werden , damit er in demſelben Solches, was wir dem Pa- 
piere anvertrauen, bewahren könne; wo aber dieß nicht zu- 
reicht , da tritt die durchſtoehene Hochſchrift zur Aushülfe ein, 
indem er in ihr mit den dazu nöthigen Stempeln ſi< das 
Nörhige leicht notiren kann. Dieſe Schrift bietet zugleich das 
zweckmäßigſte Mittel dar, Leſen und Schreiben ſs mit einan»- 
der zu verbinden, daß ſie ſim gegenſeitig unterſtüßen , indem 
ſie für dieſes , wie für jenes dieſelbe iſt. Was das Leſen ins» 
beſondere betrifft, ſo ſagt der Verf. : „Der Gang beim Leſen- 
lernen der Blinden iſt derſelbe, wie bei ſehenden Kindern.“ 
Wir ſind anderer Meinung. Da die Form der lateiniſchen 
Lapidarſchrift von unſerer gewöhnlichen Druckſchrift ſo ſehr 
verſchieden iſt, ſo wird dadurch auch ein verſchiedener Sang 
Wir 
werden uns hierüber bei einer anderen Gelegenheit ausführ- 
lic ausſprechen. 
Die folgenden Paragraphen beſprechen die Sprachlehre, 
die für den Blinden beſonders als Verſtandesübung Nußen 
hat. Abgeſehen davon dringen wir hauptſächlich nur auf eine 
richtige Ausſprache , gehöriges Herſagen (nicht Deklamiren ) 
von Auswendiggelerntem und gutes Erzählen.
	        

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