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Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen - 1860 (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen - 1860 (2)

Periodical

Persistent identifier:
985843438
Title:
Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen
Document type:
Periodical
Publisher:
Weidmann
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2389576-7
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
985843438_0002
Title:
Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen - 1860
Shelfmark:
02 A 1811
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1860
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 3
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Führung des Titels als Doktor der Philosophie
Subtitle:
[I. Akademien und Universitäten]
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0837331
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen
  • Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen - 1860 (2)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Verhandlungen der Königl. Akademie der Wiss. in den Monaten December 1859 und Januar 1860
  • Führung des Titels als Doktor der Philosophie
  • Annahme der Vorlesungen seitens der Studirenden
  • Immatriculation Polnischer Unterthanen bei preußischen Universitäten
  • Immatriculation während der Vorbereitung zur Promotion.- Abgangszeugniß
  • Promotion von Juden zu Doktoren der Philosophie
  • Einjähriger freiwilliger militärdienst der Gymnasialschüler
  • Einjähriger freiwilliger Militärdienst
  • Übergang von Schülern auf eine andere höhere Lehranstalt
  • Errichtung einer neuen Pro-Gymnasialklasse. Militär-Verhältnisse der Schüler derselben
  • Gehaltsbezüge der zur mobilen Armee einberufenen Beamten
  • Gnadengehalt für Hinterbliebene von Schulbeamten
  • Ausführung der Unterrichts- und Prüfungs-Ordnung der Real- und höheren Bürgerschulen vom 6. October 1859
  • Förderung des landwirtschaftlichen Unterrichts durch die Lehrer und durch die Elementarschule
  • Conferenzberathungen im Regierungsbezirk Breslau über den Unterricht im Katechismus und im Rechnen
  • Übersicht über die in den Jahren 1852 bis incl. 1858 erfolgten Verbesserungen der Elementarlehrer-Besoldungen
  • Feststellung der Nothwendigkeit zur Pensionirung eines Elementarlehrers
  • Naturalbezüge der Geistlichen und Lehrer aus Domänen und Kämmereien
  • Patronats-Baufonds
  • Deichbeiträge von den Dotationsgrundstücken der Pfarr-, Küster- und Schullehrer-Stellen
  • Lieferung des Brennmaterials aus fiscalischen forsten für Elementarschulen in der Provinz Preußen
  • Gnadenzeit für die Wittwen von Schullehrern
  • Dotation der Schullehrerstellen während der Zahlung eines Emeritengehalts
  • Ausführung des Ministerial- Erlasses vom 19. November 1859
  • Lernmittel in evangelischen Elementarschulen des Regierungsbezirks Marienwerder
  • Unterricht in weiblichen Handarbeiten durch die Elementarschule
  • Personal-Veränderungen, Titel- und Ordens-Verleihungen
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)

Full text

131 
 
92) Führung des Titels als Doctor der Philoſophie. 
Die Regierung zu N. hatte hinſichtlich des ihr mißbräuchlich 
erſcheinenden Führens des Titels als Doctor der Philoſophie Folgen- 
des an den Miniſter der Unterricht8-Angelegenheiten berichtet : 
„Wir erlauben uns, bei dieſer Veranlaſſung unſer Bedenken 
darüber auszuſprechen, daß es einem Lehrer , welcher gar nicht Uni- 
verfitätsſtudien gemacht hat und in einem Examen pro s8chola ſehr 
ic<mlecht beſtanden iſt, geſtattet bleibt, auf Grund eines auf einer 
ausländiſchen Univerſität erworbenen Doctordiploms ſich fortwährend 
als Doctor philos. zu bezeichnen und dadurc< das Publicum zu der 
Annahme zu verleiten, als ſei er Litterat und habe eine gründlichere 
gelehrte Bildung erworben. Dies läuft bei einem Manne, der ſich 
zum Vorſteher einer Penſionsanſtalt gemacht hat, gradehin auf eine 
j<ädliche Täuſchung derjenigen Perſonen hinaus, welche ihre Kinder 
ihm in Penſion geben, weil ſie glauben müſſen, ſie einem Manne 
von gelehrter Bildung anzuvertrauen. Doctoren der Medicin, welche 
auf einer Univerſität das Doctordiplom erworben haben, dürfen ſich 
als ſolche nur bezeichnen, wenn ſie no< ein ſtrenges Staatseramen 
beſtanden haben ; ausländiſc<he Orden dürfen nur mit Erlaubniß des 
Staats getragen werden. Euer Ercellenz hohem Ermeſſen ſtellen 
wir ganz gehorſamſt anheim, ob höheren Ortes Maßregeln zu er- 
Reiſen jein dürften, um ſol<en Mißbrau< in der Führung des 
itels als Doctor der Philoſophie innerhalb der Gränzen unſeres 
Staates zu verhüten." | 
Darauf iſt folgender Beſcheid ergangen: 
Auf den Bericht vom 16. Dezember v. I. bemerke ich, daß nach 
den beſtehenden Beſtimmungen und mit Rückſicht auf das den Uni- 
verſitäten Deutſchlands beiwohnende Recht, den Doctortitel zu ver- 
leihen, den damit beliehenen Perſonen nicht verſagt werden kann, 
dieſen Titel, insbeſondere den eines Doctors der Philoſophie, zu füh- 
ren. Nur den Wundärzten erſter Klaſſe iſt es verboten, ohne beſon- 
dere Genehmigung den Titel eines Doctors der Medicin zu führen. 
: Den Behörden gegenüber trägt der Doctortitel keinerlei Berechtigung 
oder Nachweis einer Qualification in ſi<, und muß es der öffent- 
lichen Sitte und der Einſicht des Publicums überlaſſen werden, den 
wiſchen einem Doctor rite promotus und einem von einer aus- 
kändiſchen Univerſität nach irgend einem andern Modus vereideten 
Doctor vorhandenen und berechtigten Unterſchied ſelbſt zu ziehen. 
Berlin, den 13. Februar 1860. . 
Der Miniſter der geiſtlichen 2c. Angelegenheiten. 
v. Bethmann-Hollweg. 
An 
die Königliche Regierung zu N. 
27,655. U, 
9*
	        

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