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Der Arbeiter auf dem praktischen Erziehfelde der Gegenwart - 1.1856 (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Arbeiter auf dem praktischen Erziehfelde der Gegenwart - 1.1856 (1)

Periodical

Persistent identifier:
986031666
Title:
Der Arbeiter auf dem praktischen Erziehfelde der Gegenwart
Document type:
Periodical
Publisher:
Flemming
Place of publication:
Glogau
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2391862-7
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
986031666_0001
Title:
Der Arbeiter auf dem praktischen Erziehfelde der Gegenwart - 1.1856
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1856
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 9
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Dienen und Bedienen
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0826765
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Der Arbeiter auf dem praktischen Erziehfelde der Gegenwart
  • Der Arbeiter auf dem praktischen Erziehfelde der Gegenwart - 1.1856 (1)
  • Heft 1 (1)
  • Heft 2 (2)
  • Heft 3 (3)
  • Heft 4 (4)
  • Heft 5 (5)
  • Heft 6 (6)
  • Heft 7 (7)
  • Heft 8 (8)
  • Heft 9 (9)
  • Dienen und Bedienen
  • Thatsachen
  • Ueber Thierpoesie (Fortsetzung)
  • Werkstattmänner
  • Pädagogische Aphorismen
  • Brieflicher Gedankenaustausch aus der Heimath und Fremde
  • Heft 10 (10)
  • Heft 11 (11)
  • Heft 12 (12)
  • Heft 13 (13)
  • Heft 14 (14)
  • Heft 15 (15)
  • Heft 16 (16)
  • Heft 17 (17)
  • Heft 18 (18)
  • Heft 19 (19)
  • Heft 20 (20)
  • Heft 21 (21)
  • Heft 22 (22)
  • Heft 23 (23)
  • Heft 24 (24)
  • Heft 25 (25)
  • Heft 26 (26)
  • Heft 27 (27)
  • Heft 28 (28)
  • Heft 29 (29)
  • Heft 30 (30)
  • Heft 31 (31)
  • Heft 32 (32)
  • Heft 33 (33)
  • Heft 34 (34)
  • Heft 35 (35)
  • Heft 36 (36)
  • Heft 37 (37)
  • Heft 38 (38)
  • Heft 39 (39)

Full text

Qi 
Wie dieſe Frau im Dienen das Beherrſchen 
des Lebens kennen lernte, ſo möchten Viele 
von Denen, die ein Bequemlichkeits- und Lurxus- 
leben führen, im Dienſte für Andere ſich die 
Welt zum Paradieſe umwandeln können. 
Im Dienſte für die Armen, die Kranken und 
Kinder konnten ſie, die allein ſtanden, ſich Fa: 
milien , Lebenszwe>e und Zukunfthoffnungen 
verſchaffen. 
Sehet auf den Stern in der Wäſte und 
lernet die Menſchen lieben, die arm und ver- 
laſſen ſich zum Mittelpunkte einer neuen Welt 
 
132 ---+ 
machte, Eilt nicht in fanatiſcher Aufregung 
in unzeprüfte Verhältniſſe, wo Ihr mehr 
Schaden als Nuten bringen könnt; aber gehet 
hin zu der Mutter des Volkes und lernet die- 
nend die Kinder lieben, und findet durc dieſe 
Liebe die Verſöhnung mit den Menſchen, 
deren Ihr bedürft; ſie wird auch Euch eine 
Stelle anweiſen, wo der Boden auch im Die- 
nen Früchte treibend für Euch werden kann, 
ſo daß Jhr Euer Leben nicht mehr als ein 
verlorenes oder unnübes, wie eine Laſt be- 
trachten dürft, 
zeit) EIE 
Thatſachen, 
4, Unterbrechungen in der Bildewerkſtatt des Hauſes. 
Winterleben. 
7. Sylveſterduukel, 
Die Sylveſterglo>en läuteten den lekten 
Taz des Jahres ein, und aus den Fenſtern 
fremde?, noc< nicht liebgewordener Räume 
ſchauten die no< von der Reiſe ermatteten 
Kinder auf die im S<neemantel ruhende 
Stadt, für welche kein heimathliches Gefühl 
bis jeßt gewe>&t war, In dieſer Schlaffheit 
ſollte der Schritt aus dem einen Zeitreich des 
Jahres in das andere gethan werden -- ein 
Moment, der bei den alten Völkern hoch und 
heilig gehalten wurde. Die Erinnerung an die 
Feſtlichkeiten des Sylveſters hatte ſich tief hin- 
ein verpflanzt in das ſpätere Nachleben von 
Geſchleht zu Geſchlecht. Bis zu dem Him- 
mel hinauf und ſeinen Sternenwegen ſchwang 
ſich der Neujahrscultus empor, und man er: 
kannte an dem wiederkehrenden Erſcheinen be- 
ſtimmter Himmelzeichen den Neujahrgruß der 
erhabenen Natur. 
Nadydem die mächtigen Naturerſ<heinungen 
in ihren wechſelnden Abſchnitten, mit denen 
das Volk unſerer Vorfahren gleichſam ver- 
wachſen war, und die alle das Gepräze des ge- 
heimnißvoll Großartigen an ſich trugen, wo- 
durch ſie zu poetiſchen Volksfeſten mancherlei 
Art Veranlaſſung gaben, durch die fortgeſchrit- 
tene Civiliſation mehr und mehr ausgelöſcht 
wurden, indem einfache Erklärungen an die 
Stelle gewaltiger Offenbarungen des Gemü- 
thes traten und ein kleiner papierner Kalender 
jekt das Buch der Natur vertreten muß, fällt 
 
es kaum no< Einem ein, einen andern Ge: 
danken mit dem Jahreswechſel zu verbinden, 
als den an geſellſchaftliche inhaltloſe Formen 
und pflichtmäßige Gratulationen , deren man 
ſich als eine unbequeme Laſt durc< Gratulations- 
karten und Zwiſchenträger in den vornehmen 
Häuſern zu entledigen ſucht, wo nur noh der 
Dienſtbote oder Unterbeamte, der Nachtwä- 
ter und der Briefbote der Pflicht nachkommen, 
um ihr eigenes Intereſſe zu wahren, und in 
dieſem Sinne auch empfangen und abgefertigt 
werden. Nur im würdigen Bürgerſtande 
weiß man noch mit aller Treue die Ueberliefe- 
rungen und Nachklänge aus alter Zeit zu a<h- 
ten und ſich dadurch warm zu erhalten, um 
die ſchöne Sitte zu bewahren. Die Feſtnacht 
des Jahreswechſels im Kreiſe der Familie durch 
Mährc<en und Sagenerzählungen ſich zu ert- 
heitern und damit das Band, welches die Ge- 
genwart mit einer gemüthreichen und inniger 
der Natur verſchmolzenen Vergangenheit ver: 
bindet, nicht zerriſſen werde, aus der ſich für 
Viele die Formen wohl übertragen ohne den 
Sinn, ſo daß das Bedeutungvolle der dama- 
ligen Volks- und Familienfeſte ſich in Aber- 
glauben für die Gegenwart verkehrt hat. 
Wenn die Alten die Heiligkeit des Sonnen- 
geburtfeſtes, was bei ihnen mit Neujahr zu- 
ſammentraf, ſo hoch*a<teten, daß ſie während 
der zwölf erſten Tage der Sonnenwende -- 
vom 25. December bis 6. Januar, alſo von 
unſeren Weihnachten bis Dreikönig -- alle 
Arbeit ruhen ließen, keine Strafen verhängten, 
kein Urtheil ausſprachen, weil, wie ſie glaubten,
	        

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