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Schulblatt für die Provinz Brandenburg - 54.1889 (54)

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Bibliographic data

fullscreen: Schulblatt für die Provinz Brandenburg - 54.1889 (54)

Periodical

Persistent identifier:
986732818
Title:
Schulblatt für die Provinz Brandenburg
Document type:
Periodical
Publisher:
Wiegandt und Grieben
Place of publication:
Berlin
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
ZDB-Nummer:
2400144-2
Access restriction:
Siehe Bände

Periodical volume

Persistent identifier:
986732818_0054
Title:
Schulblatt für die Provinz Brandenburg - 54.1889
Shelfmark:
02 A 1193
Document type:
Periodical volume
Publication year:
1889
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Periodical issue

Title:
Heft 7/8
Document type:
Periodical
Structure type:
Periodical issue
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Access restriction:
Open Access

Article

Title:
Ein Weniges von Briefen und Eingaben
Author:
Köckert, ...
Document type:
Periodical
Structure type:
Article
Language:
German
Collection:
Pädagogische Zeitschriften
Link zum Katalog:
BBF0824704
Access restriction:
Open Access

Contents

Table of contents

  • Schulblatt für die Provinz Brandenburg
  • Schulblatt für die Provinz Brandenburg - 54.1889 (54)
  • Heft 1/2 (1/2)
  • Heft 3/4 (3/4)
  • Heft 5/6 (5/6)
  • Heft 7/8 (7/8)
  • Titel
  • Im ersten Leseunterricht darf kein Kind zurückbleiben
  • Der Lehrer ein Pfleger des Schönen
  • Vom allgemeinen deutschen Sprachverein
  • Das Panorama: "Jerusalem und die Kreuzigung Christi."
  • Auch eine Ehrenrettung
  • Reiseerträgnis eines musikalischen Revisors
  • Ein Weniges von Briefen und Eingaben
  • Übertreibungen unserer Umgangssprache
  • Verordnungen Königlicher Behörden
  • Anzeigen und Beurteilungen neuer Schriften
  • Striez - Stiftung
  • Heft 9/10 (9/10)
  • Heft 11/12 (11/12)

Full text

 
408 
heimer. Schon nach ſlüchtigem Einblick in irgend eine Vorlage 
weiß er, wes Geiſtes Kind der Verfaſſer iſt und welcher Art ſeine 
Gründe ſind. Gute, friſche Fiſche bedürfen keines ſonderlichen 
Anpreijens, keiner unnötigen RedenSarten; nur wer ſchlechte Ware 
an den Markt bringt, hält es für erforderlich, ihr ein ſchillerndes 
Mäntelchen von gleißender Wortfülle umzuhängen. 
Aljo zum erſten: Wenn du an eine Behörde ſchreibſt, in 
welcher Sache es immer ſei, drücke dich knapp, klar und ſachlich 
gus, ſpare alle überſlüſſigen und volltönenden Worte! Che du 
deinen Brief ins Reine bringſt, ſich noch einmal ſorgfältig zu, 
ob du nicht kürzen kannjt. Die Zeiten ſind vorüber, da die 
Herren in den AmtsSſtuben aus Langeweile die Feder ſich ſelbſt 
zurechtjchnitten. Die höheren Beamten, in deren Händen ſtets die 
Entſcheidung liegt, ſind meiſt fogar mit Geſchäften überlaſtet und 
erkennen es dankbar an, wenn die an ſie gelangenden Schriftſtücke 
möglichſt furz ſind. In jener Zeit, die wir gemeinhin als die gute 
alte bezeichnen, kranlte der Briefſtil (und beſonders der amtliche!) 
an einem ganz unglaublichen Formelweſen. Es konnte wohl 
vorkommen, daß ein ganz vernünftiges Schriſtſtüf, das Hand 
und Fuß hatte, kurzweg beſeite gelegt oder zurückgegeben wurde, 
weil Verfaſſer und Abjender ſich gegen die übliche Form aus 
Unfenntnis verfehlt hatte. Vater Uſus und Mutter Schema ſind 
heute begraben -- Friede ihrer Aſche! Daß manchmal noch ein vor- 
eiliger, verknöcherter Schreiber die Zipfelmüße der beiden Alten 
hervorzerren möchte, joll nicht geleugnet werden. So aber ſein 
Beginnen an richtiger Stelle kund wird, iſt er ziemlich ſicher, eine 
gehörige Nafe davonzutragen. 
Zum zweiten alſo: Grüble nicht unnötig über die Form 
einer Eingabe, jondern widme dein Nachdenken in erſter Linie 
ihrem Inhalte. Erſtrebe nicht in abgeſchmackten Ehrerbietungs- 
bezeigungen und ſchwulſtigen Verſicherungen deiner Ergebenheit 
und Hochachtung, = die meiſt ſehr kühl laſſen! =- denjenigen, 
in deſſen Hand die Entſcheidung ruht, zu gewinnen und zu einem 
Blicke gnädigen Wohlwollens zu reizen. Das hilft dir gar nichts. 
Faſſe deine Epiſtel höflich, aber als ein Mann ab, der etwas
	        

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