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fühlte ſi< eins mit dieſem deutſchen Lehrerleben; alle Schwingungen |
desſelben gingen durch ſeine Seele. Eine poetiſch verklärte, von der |
Jdee des Fortſchritts ſichtbar dur Lehrerlebens ſollte das Letzte ſein, an das er die zuſammenbrechenden, ,
ach! ſo reichen Kräfte ſetzte. Mit Wehmuth ſagen wir e38: „Fri |
Reinhardt“ iſt des Dichters Vermächtniß an alle Geſinnungsgenoſſen.
im weiten deutſchen Reiche. Noch einmal leuchten die großen Dichter-
eigenſ uns an ſeinem Grabe fühlbar werden, was die deutſche Literatur an
ihm verloren. Eine Summe von Fähigkeiten iſt in dieſem Poeten
dem geiſtigen Leben unſerer Zeit verloren gegangen, wie ſie ſo leicht
bei einem modernen Dichter niht wieder gefunden wird; lange genug.
werden wir zu warten haben, bis eine Dichterindividualität von gleich
ſtrogender Kraft, Fülle und Geſundheit wieder eintritt in unſere von
des Gedankens Bläſſe ganz bedenklich angekränkelte ſhöne Literatur. |
Dresden. H. Möbius.

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